NAME
    Jacksum - ein umfassendes Framework für Datenintegrität und
    Message Digests


VERSION
    4.0.0


SYNOPSIS
    jacksum [OPTION]... [FILE]...


DESCRIPTION
    Jacksum (JAva ChecKSUM) ist ein umfassendes Framework für
    Datenintegrität und Message Digests, vollständig in Java geschrieben.
    Es ist frei, quelloffen, plattformübergreifend, funktionsreich,
    multi-threaded und bietet eine Kommandozeilen-Schnittstelle,
    die Ihnen Hashfunktionen zur Verfügung stellt, um bestimmte Aufgaben auf
    intelligente Weise zu lösen.
\
    Jacksum deckt viele Arten von Anwendungsfällen ab, in denen Hashwerte
    sinnvoll sind:
\
        - Berechnen von Hashwerten/Fingerabdrücken
          - von nahezu jeder Eingabe:
            Dateien, Dateibäume, Kommandozeilenargumente, einfache
            Zeichenketten, kodierte Zeichenketten, Konsole, Standardeingabe,
            NTFS-ADS, Pipes, Sockets, Doors, Partitionen und Datenträger
          - Erzeugen und Speichern von Prüflisten bzw. Fahndungslisten
          - Erzeugen von zufälligen Pseudozahlen
          - Erzeugen reproduzierbarer, eindeutiger, sicherer Passwörter
\
        - Überprüfen der Datenintegrität
          - Finden aller OK/fehlgeschlagenen/fehlenden/neuen Dateien
          - Durchführen einer strikten Integritätsprüfung, auch Audit genannt

        - Finden von Objekten
          - Finden von Zeichenketten, die zu einem Hashwert passen
          - Finden von Dateien anhand ihrer Fingerabdrücke (positiver Abgleich)
          - Finden von Dateien, die nicht zu bestimmten Fingerabdrücken passen
            (negativer Abgleich)
          - Finden aller Duplikate einer Datei anhand ihres Hashwerts
          - Finden des/der Algorithmus/-en, der/die einen bestimmten Hashwert
            erzeugt hat/haben
\
        - Sammeln von Informationen
          - Sammeln detaillierter Informationen zu Hash-Algorithmen
          - Untersuchen von CRC-Polynomen
          - Untersuchen von HMAC-Parametern
\
    Um die oben genannten Ziele zu erreichen, unterstützt Jacksum vier
    Hauptbereiche
\
        - Unterstützung für Algorithmen
          - 586 Algorithmen (kryptografische Hashfunktionen, CRCs und
            Prüfsummen)
          - HMAC-Unterstützung für 490+ Hashfunktionen
          - Anpassbare CRCs von 1 bis 64 Bit Breite
\
        - Plattformübergreifend
          - 70 Kommandozeilenoptionen zur Steuerung des Verhaltens
          - Plattformübergreifende Ausführbarkeit mit identischem Verhalten
          - Multithreading für parallele Hashberechnungen, um Mehrprozessor-
            und Mehrkernprozessoren zu nutzen
          - Multithreading für parallele Datenzugriffe, um die höhere
            Zugriffsgeschwindigkeit von SSD-Speichern zu nutzen
\
        - Umfassende Ein-/Ausgabesteuerung
          - Rekursive Traversierung mit Tiefensteuerung, Regeln zum Folgen
            symbolischer Verknüpfungen auf Dateien und/oder Ordnern sowie
            Erkennung von Dateisystemzyklen
          - Unterstützung von Platzhaltern (Wildcards)
          - Erstellung von Prüflisten mit Prüfwerten wie Prüfsummen,
            Dateigröße, Zeitstempel und Dateiname
          - 18 vordefinierte Standardstile zum Lesen und Schreiben von
            Prüfdateien
          - 15 vordefinierte Standardstile zum Lesen und Schreiben von
            Fahndungslisten
          - 17 verschiedene Kodierungen zur Darstellung von Hashwerten
          - 6 vordefinierte Stile zur Darstellung von Datei-Zeitstempeln
          - 170+ verschiedene Zeichensätze, um Prüfdateien und Fahndungslisten
            korrekt zu lesen und zu schreiben
          - Vollständig anpassbares Ausgabeformat nach Bedarf
\
        - Dokumentation
          - 10000+ Zeilen Manpage mit Beschreibungen, Beispielen und
            Kompatibilitätslisten für alle unterstützten Algorithmen
\
    Mögen die Hashes stets mit dir sein!


OPERATING MODES OVERVIEW
\
    Jacksum wählt den passenden Betriebsmodus abhängig von den Optionen
    und Parametern, die Sie festlegen. Details siehe Abschnitt OPERATING
    MODES EXPLAINED.
\
    Hashwerte berechnen
\
        Hashwerte aus Dateien berechnen
            jacksum [-a <algorithms>] [OPTION]... FILES
\
        Hashwerte aus Benutzereingaben berechnen
            jacksum [-a <algorithms>] {--quick|-q} <sequence>
                    [OPTION]...
\
        Hashwerte aus Zeichenketten in Dateien berechnen
            jacksum [-a <algorithms>] --string-list <file>
                    [OPTION]...
\
        Große Zufalls-(Pseudo-)Zahlen erzeugen
            jacksum -a hmac:<algo>[:<trim-to-bit-width>] -k <seed>
                    --string-list <feed> -F "#HASH"
                    [OPTION]...
\
        Eindeutige, sichere, reproduzierbare Passwörter mithilfe eines
        Master-Passworts erzeugen
            jacksum -a hmac:<algo>[:<trim-to-bit-width]
                    -k <key> -q <sequence> -E <encoding>
                    [OPTION]...
\
\
    Prüflisten erzeugen
\
        Eine schlanke Prüfliste erzeugen (nur Dateigrößen und -namen)
            jacksum --style sizes-and-names
                    [OPTION]... [FILES]
\
        Eine schlanke Prüfliste erzeugen (nur Zeitstempel und Namen)
            jacksum --style timestamps-and-names
                    [{--timestamp|-t} <timestamp-format>]
                    [OPTION]... [FILES]
\
        Eine schlanke Prüfliste erzeugen (nur Dateigrößen, Zeitstempel
        und Namen)
            jacksum --style without-hashes
                    [OPTION]... [FILES]
\
        Eine schlanke Prüfliste erzeugen (nur Dateinamen)
            jacksum --style names-only
                    [OPTION]... [FILES]
\
        Eine Hashwert-Prüfliste erzeugen (mindestens Hashwerte)
            jacksum [[--style {bsd|bsd-r|sfv|gnu-linux|fciv|openssl-dgst|
                      openssl-dgst-r|solaris-digest|solaris-digest-v|hdb}] |
                     [--filesize {on|off}]
                     [{--timestamp|-t} <timestamp-format>]
                     [{--encoding|-E} <encoding>]
                    ]
                    [OPTION]... [FILES]
\
        Eine umfassende Prüfliste erzeugen (Hashwerte, Zeitstempel,
        Dateigrößen, Namen)
            jacksum {--style full|
                     --filesize on
                     {--timestamp|-t} <timestamp-format>
                     [{--encoding|-E} <encoding>]
                    }
                    [OPTION]... [FILES]
\
\
    Fahndungsliste erzeugen
\
        Fahndungsliste erzeugen
            jacksum [[--style {full|bsd|bsd-r|sfv|gnu-linux|fciv|openssl-dgst|
                      openssl-dgst-r|solaris-digest|solaris-digest-v|hdb}] |
                     [--filesize {on|off}]
                     [{--timestamp|-t} <timestamp-format>]
                     [{--encoding|-E} <encoding>]
                    ]
                    [OPTION]... [FILES]
\
\
    Datenintegrität verifizieren
\
        Datenintegrität durch Einlesen einer Prüfliste verifizieren
            jacksum {{--check-file|-c} <file> | --check-line <line>}
                    [--style <style>]
                    [OPTION]... [FILES]
\
        Datenintegrität durch Einlesen einer Prüfliste verifizieren
        (strikt, auch Audit genannt)
            jacksum {{--check-file|-c} <file> | --check-line <line>}
                    [--style <style>] --check-strict
                    [OPTION]... FILES
\
        Datenintegrität einer Benutzereingabe anhand eines Hashwerts
        verifizieren
            jacksum {--quick|-q} <sequence> {--expect|-e} <hash>
                    [OPTION]...
\
\
    Zeichenketten und Dateien finden
\
        Zeichenketten finden, die zu einem Hashwert passen
\
            jacksum --string-list <file> {--expect|-e} <hash>
                    [OPTION]...
\
        Dateien anhand eines vom Benutzer angegebenen Fingerabdrucks finden
\
            jacksum {--expect|-e} <hash>
                    [OPTION]... [FILES]
\
        Dateien anhand ihrer in einer Fahndungsliste gespeicherten
        Fingerabdrücke finden
\
            jacksum {--wanted-list|-w} <list>
                    [OPTION]... [FILES]
\
\
    Hashfunktionen finden, wenn sowohl Eingabe als auch Hashwert bekannt sind
\
            jacksum {--algorithm|-a} unknown:<bits>
                    {--quick|-q} <sequence> {--expect|-e} <hash>
                    [OPTION]...
\
\
    Informationen sammeln
\
        Algorithmus-Informationen sammeln
\
            jacksum {--algorithm|-a} <algorithm> {--list|-l} [{--verbose|-V} <control>] |
                    {--help|-h} [<language>] [<algorithm>] |
                    --hmacs [{--verbose|-V} <vcontrol>] |
                    --info [{--algorithm|-a} <algorithm> [{--list|-l}]] [{--quick|-q} <sequence>]
\
        Options-Informationen sammeln
\
            jacksum [--exact] {--help|-h} [<language>] { options | <option> }
\
        Parameter-Informationen sammeln
\
            jacksum -h parameters
\
        Kodierungs-Informationen sammeln
\
            jacksum {--help|-h} [<language>] -E
\
        Stil-Informationen sammeln
\
            jacksum {--help|-h} [<language>] --style
            jacksum {--style|-C} <style> --info
\
        Programmversion ermitteln
\
            jacksum [ {--version|-v} [{--verbose|-V} <vcontrol>] [--info] ]
            jacksum [ {--help|-h} [<language>] version ]
\
        Copyright-Informationen ermitteln
\
            jacksum --copyright
            jacksum {--help|-h} [<language>] copyright
\
        Lizenz-Informationen ermitteln
\
             jacksum --license
             jacksum {--help|-h} [<language>] license
\
\
    Hinweise:
        - FILES bedeutet "{{--file-list|-L} <file-list> | FILE} [FILE]..."
        - FILE kann eine reguläre Datei, ein Verzeichnis, eine beliebige
          plattformabhängige Datei oder der Bindestrich (-) sein, der die
          Standardeingabe repräsentiert. Weitere Informationen finden Sie
          im Abschnitt PARAMETERS.
        - OPTION kann eine der unterstützten Optionen für einen bestimmten
          Modus sein. Siehe OPERATING MODES, OPTION TYPES und OPTION
          SUPPORT MATRIX für Details.


OPERATING MODES EXPLAINED
\
    Jacksum wählt den passenden Betriebsmodus abhängig von den Optionen
    und Parametern, die Sie festlegen. Die unten genannten Optionen sind
    die Mindestoptionen, die einen bestimmten Modus auslösen. Für jeden
    Modus können Sie viele weitere Optionen setzen. Siehe auch die
    Abschnitte SYNOPSIS, OPTION TYPES, OPTION SUPPORT MATRIX und EXAMPLES.

    1. Hashwerte berechnen
\
        Für jeden Modus in diesem Abschnitt werden für OPTION die
        folgenden Options-Typen unterstützt:
\
            - Allgemeine Optionen
            - Optionen zur Sicherheitsstärke
            - Optionen zur Steigerung der Hash-Leistung
            - Optionen zur Ausgabeformatierung
            - Optionen für die Ausgabe
\
\
    1.1 Hashwerte aus Dateien berechnen
\
        jacksum [OPTION]... FILES
\
        Das Berechnen von Hashwerten ist üblicherweise der erste Schritt,
        um später die Datenintegrität prüfen zu können.
\
        Der Hashberechnungs-Modus wird aktiviert, sobald Sie mindestens
        eine zu hashende Datei angeben. FILES kann über eine Liste (-L)
        und über Programmparameter angegeben werden. Wenn Sie für FILES
        den Bindestrich angeben, liest Jacksum von der Standardeingabe.
\
        Die wichtigsten Merkmale dieses Modus sind die Auswahl aus einer
        Vielzahl von Algorithmen und umfassende Formatierungsoptionen, um
        die Ausgabe an Ihre Bedürfnisse anzupassen.
\
        Die folgenden Options-Typen werden für OPTION ebenfalls
        unterstützt:
\
            - Optionen für Dateilisten
            - Optionen für die Verzeichnisdurchquerung
            - Optionen zur Steigerung der Leseleistung
            - Optionen für das Pfadformat
\
        Beispiele:
\
            > jacksum myfile.iso
            > cat myfile | jacksum -
            > jacksum .
            > jacksum mydir/
            > jacksum --file-list myfile.list mydir/ mydir2/ myfile*
            > jacksum -a md5+sha256 --style bsd .
            > jacksum -a crc32c+md5+sha256 -V all -r 1 --threads-reading 4
              --threads-hashing max --header -F "#HASHES #FILENAME" .
\
\
    1.2 Hashwerte aus Benutzereingaben berechnen
\
        jacksum {--quick|-q} <sequence>
                [OPTION]...
\
        In diesem Modus können Sie die Eingabedaten vollständig auf der
        Kommandozeile angeben und deren Hashwert(e) berechnen. Sie können
        auch geheime Daten von der Konsole einlesen und das Geheimnis
        hashen.
\
        Der Modus wird aktiviert, wenn Sie -q (oder --quick) angeben.
\
        Die folgenden Options-Typen werden für OPTION ebenfalls
        unterstützt:
\
            - Optionen für den Schnellmodus
            - Optionen für das Pfadformat
\
        Beispiele:
\
            > jacksum -q txt:"Hello World"
            > jacksum -q password -a sha256 -E z85
            Password: facebook.com <a strong master password>
            > jacksum -q password -a hmac:sha256 -k password
            Key (echo off): <enter the HMAC key here>
            Password: <enter the secret message here>
\
\
    1.3 Hashwerte aus Zeichenketten berechnen
\
        jacksum --string-list <file>
                [OPTION]...
\
        In diesem Modus werden Hashwerte aus mehreren Zeichenketten
        berechnet.
\
        Der folgende Options-Typ wird für OPTION ebenfalls unterstützt:
\
            - Optionen für das Hashen von Zeichenketten
\
        Beispiel:
\
            > jacksum --string-list words.txt
\
\
    1.4 [Viele] [große] Zufalls-[Pseudo-]Zahlen erzeugen
\
        jacksum -a hmac:<algo>[:<trim-to-bit-width>] -k <seed>
                --string-list <file> -F "#HASH"
                [OPTION]...
\
        Diese Methode ähnelt der in Abschnitt 1.3 beschriebenen, wird aber
        verwendet, um große zufällige Pseudozahlen zu erzeugen. So gehen
        Sie dabei vor:
\
        1. Verwenden Sie eine eindeutige Menge von Zeichenketten in <file>.
        2. Wenden Sie einen HMAC (Hash-based Message Authentication Code)
           mit einer kompatiblen Hashfunktion an.
        3. Kürzen Sie den HMAC auf die gewünschte Bitbreite der
           Zufallszahlen.
        4. Setzen Sie den HMAC-Schlüssel als Seed, um die Zufälligkeit des
           gesamten Prozesses sicherzustellen.
        5. Behandeln Sie jede Zeichenkette in <file> als individuellen
           Seed zur Erzeugung einer Zahl.
        6. Formatieren Sie jede Zeile so, dass nur der Hashwert angezeigt
           wird.
        7. Kodieren Sie den Hashwert dezimal, damit der Hashwert als Zahl
           erscheint.
\
        Beispiele:
\
            > jacksum -h | sort | uniq > strings.txt
            > jacksum -a hmac:sha256:64 -k txt:run42 --string-list strings.txt -F "#HASH" -E dec
\
\
    1.5 Reproduzierbare, eindeutige, sichere Passwörter mithilfe eines
        Master-Passworts erzeugen
\
        jacksum -a hmac:<algo>[:<trim-to-bit-width]
                -k <key> -q <sequence> -E <encoding>
                [OPTION]...
\
        Mit dieser Methode können eindeutige und sichere Passwörter
        erzeugt werden. Der Vorteil ist, dass Sie sich nur EIN sicheres
        Master-Passwort merken müssen. Trotzdem können Sie weiterhin
        unterschiedliche, starke Passwörter für alle Ihre Konten
        verwenden.
        Es ist kein Passwortmanager erforderlich, da nichts auf der
        Festplatte gespeichert wird; das Master-Passwort existiert nur in
        Ihrem Kopf. Selbst die erzeugten Passwörter werden nirgendwo
        gespeichert, sie werden bei Bedarf neu erzeugt.
        Die vollständigen Überlegungen zu dieser Methode sind beschrieben
        unter https://bit.ly/secure-passwords-with-jacksum
\
        So gehen Sie dabei vor:
\
        1. Wenden Sie einen HMAC an, um vorberechnete Rainbow-Tables für
           Angriffszwecke nutzlos zu machen.
        2. Wählen Sie für den HMAC eine kryptografische, nicht gebrochene
           Hashfunktion, die einen ausreichend langen Hashwert erzeugt
           (z. B. SHA3-512).
        3. Kürzen Sie den HMAC, um zu vermeiden, dass der gesamte Hashwert
           gegenüber der Website preisgegeben wird, die das eigentliche
           Master-Passwort schützt.
        4. Der Schlüssel des HMAC ist Ihr Master-Passwort (-k).
        5. Die zu hashende Nachricht (-q) enthält die Website-Adresse und
           das Master-Passwort (das Anhängen ist unproblematisch).
        6. Wenden Sie die Base64-Kodierung ohne Padding an, um die
           Passwortanforderungen der meisten Websites zu erfüllen. Um
           beim Base64-Kodieren auf Padding zu verzichten, ohne die
           spezielle Kodierung base64-nopadding verwenden zu müssen, muss
           die Anzahl der kodierten Bytes (des Hashwerts) ein Vielfaches
           von 3 sein.
\
        Das folgende Beispiel kürzt den SHA3-512-Hashwert nach 240 Bit,
        was zu einem 40 Zeichen langen Passwort mit mindestens drei
        unterschiedlichen Zeichenkategorien führt (Groß- und
        Kleinbuchstaben, Zahlen und manchmal sogar ein Sonderzeichen).
\
        Beispiel:
\
            > jacksum -a hmac:sha3-512:240 -8 -k password -q password -E base64
            Key (echo off): <your-master-password>
            Password: <a-webpage-on-the-internet> <your-master-password>
\
\
    2. Datenintegrität verifizieren
\
        Für jeden Modus in diesem Abschnitt werden für OPTION die
        folgenden Options-Typen unterstützt:
\
            - Allgemeine Optionen
            - Optionen zur Sicherheitsstärke
            - Optionen zur Steigerung der Hash-Leistung
            - Optionen für die Ausgabe
\
\
    2.1 Dateiintegrität verifizieren
\
        jacksum {{--check-file|-c} <file> | --check-line <line>}
                [OPTION]... [FILES]
\
        Der Modus zur Verifizierung der Daten-/Dateiintegrität wird
        aktiviert, wenn Sie die Option -c (oder --check-file) oder die
        Option --check-line angeben.
\
        Sie können den Stil der Prüfdatei über die Option --style angeben.
        Wenn eine oder mehrere Eingabezeilen ungültig sind, verwenden Sie
        --check-strict, um nach Ausgabe aller Warnungen mit einem Wert
        ungleich null zu beenden. Geben Sie den Zeichensatz der Prüfdatei
        mit der Option --check-file-charset an. Um bestimmte Zeilen der
        Prüfdatei zu ignorieren, verwenden Sie die Option
        --ignore-lines-starting-with-string.
\
        Datenintegrität stellt sicher, dass Datenelemente seit ihrer
        Erstellung, Übertragung oder Speicherung nicht unautorisiert oder
        versehentlich verändert, zerstört oder verloren wurden. Mit
        anderen Worten: Sie können ok, fehlgeschlagene und fehlende
        Dateien erkennen, und wenn Sie FILES angeben, können Sie auch
        neue Dateien erkennen. Zum Erkennen fehlender oder neuer Dateien
        ist kein Hashen erforderlich.
\
        Sie können mit der Option "--list-filter" steuern, wonach Sie
        suchen (z. B. nur fehlgeschlagene und neue Dateien), indem Sie
        einen passenden Wert setzen.
\
        FILES kann über eine Liste (-L) und über Programmparameter
        angegeben werden. Wenn Sie für FILES den Bindestrich angeben,
        liest Jacksum von der Standardeingabe.
\
        Die folgenden Options-Typen werden für OPTION ebenfalls
        unterstützt:
\
            - Optionen für Dateilisten
            - Optionen für den Integritätscheck
            - Optionen zur Eingabeformatierung
            - Optionen für die Verzeichnisdurchquerung
            - Optionen zur Steigerung der Leseleistung
\
        Beispiele:
\
            > jacksum -c my.hashes
            > jacksum -c my.hashes .
            > jacksum -c my.hashes --list-filter none,missing,new .
            > jacksum -a crc32c+sha256+whirlpool --style bsd -c my.hashes .
\
\
    2.2 Dateiintegrität verifizieren (strikt)
\
        jacksum {{--check-file|-c} <file> | --check-line <line>} --check-strict
                [OPTION]... FILES
\
        Eine strikte Prüfung garantiert, dass keine Datei verändert,
        keine Datei hinzugefügt und keine Datei entfernt wurde.
\
        Damit eine strikte Prüfung durchgeführt werden kann, müssen
        folgende Bedingungen erfüllt sein:
\
            - FILES darf nicht weggelassen werden, da wir neue Dateien
              erkennen wollen, falls es welche gibt
            - FILES muss auf denselben Ordner gesetzt werden, der bei der
              Erstellung von <file> als Ausgabe angegeben wurde
            - die Prüfdatei <file> darf nicht in FILES gespeichert sein,
              da <file> sonst als neue oder geänderte Datei erkannt würde

            - die Option --list-filter muss auf all (Standard) gesetzt
              sein, da wir im strikten Modus nichts herausfiltern wollen
            - die Option -V muss auf summary gesetzt sein (Standard für
              -c)
            - die Option --scan-ntfs-ads sollte unter Windows gesetzt
              werden, da eine oder mehrere ADS hinzugefügt worden sein
              könnten, die wir sonst nicht erkennen würden
            - die Option --scan-all-unix-file-types sollte unter
              GNU/Linux und Unix gesetzt werden, da wir alle
              nicht-regulären Dateien erkennen wollen, die zu FILES
              hinzugefügt wurden
            - die Option --check-strict sollte gesetzt werden, damit der
              Exit-Code das tatsächliche Ergebnis der Verifizierung
              widerspiegelt

        Die Zusammenfassung gibt eine zusätzliche Zeile namens
        "strict check" aus. Der Wert für "strict check" kann PASSED oder
        FAILED sein. Ist der Wert PASSED, bedeutet das:
\
            - alle in <file> aufgeführten Dateien wurden gelesen, gehasht
              und gegen die aktuellen Objekte im Dateisystem verifiziert
            - keine der in <file> aufgeführten Dateien wurde entfernt
            - es wurden keine zusätzlichen Dateien (regulär oder
              nicht-regulär) zu FILES hinzugefügt
\
        Die folgenden Options-Typen werden für OPTION ebenfalls
        unterstützt:
\
            - Optionen für Dateilisten
            - Optionen für den Integritätscheck
            - Optionen für die Verzeichnisdurchquerung
            - Optionen zur Steigerung der Leseleistung
\
        Beispiel:
\
            > jacksum -a sha256 -c ../.SHA256 --check-strict --scan-ntfs-ads .
\
\
    2.3 Integrität von Benutzereingaben verifizieren
\
        jacksum {--quick|-q} <sequence> {--expect|-e} <hash>
                [OPTION]...
\
        In diesem Modus können Sie die Eingabedaten auf der Kommandozeile
        angeben, die Hashwert(e) berechnen und die Integrität
        verifizieren. Dieser Modus wird aktiviert, wenn Sie sowohl -q als
        auch -e angeben.
\
        Der folgende Options-Typ wird für OPTION ebenfalls unterstützt:
\
            - Optionen für den Schnellmodus
\
        Beispiele:
\
            > jacksum -a md5 -q txt:hello -e 5d41402abc4b2a76b9719d911017c592
            > jacksum -a hmac:sha256 -q password -k password -e
              60273a1e778ed009a6fb32fa11dbb16f905148fc2ec84a67f8a3b3a6cabaa9b7
\
\
    3. Zeichenketten und Dateien finden
\
    3.1 Zeichenketten finden, die zu einem Hashwert passen
\
            jacksum --string-list <file> {--expect|-e} <hash>
                    [OPTION]...
\
    3.2 Dateien anhand ihrer Fingerabdrücke finden
\
        jacksum {{--wanted-list|-w} <list> | {--expect|-e} <hash>}}
                [OPTION]... [FILES]
\
        Im "Wanted-List"-Modus können Sie alle Dateien finden, die zu
        einer Menge bekannter, in einer Listendatei gespeicherter
        Hashwerte passen oder nicht passen. Mit anderen Worten: Sie
        können die Integrität einer Datei verifizieren, Dateien anhand
        ihrer Fingerabdrücke finden oder alle Duplikate einer Datei
        finden.
\
        Dieser Modus wird aktiviert, wenn Sie die Option -w (oder
        --wanted-list) oder -e (oder --expect) angeben. Der Zeichensatz
        von <list> kann über --wanted-list-charset angegeben werden.
\
        Um positives Matching zu aktivieren, setzen Sie --match-filter
        auf "positive"; um negatives Matching zu aktivieren, setzen Sie
        --match-filter auf "negative".
\
        FILES kann über eine Liste (-L) und über Programmparameter
        angegeben werden. Wenn Sie für FILES den Bindestrich angeben,
        liest Jacksum von der Standardeingabe.
\
        Die folgenden Options-Typen werden für OPTION unterstützt:
\
            - Allgemeine Optionen
            - Optionen zur Sicherheitsstärke
            - Optionen für Dateilisten
            - Optionen für Fahndungslisten
            - Optionen zur Eingabeformatierung
            - Optionen für die Verzeichnisdurchquerung
            - Optionen zur Steigerung der Hash-Leistung
            - Optionen zur Steigerung der Leseleistung
            - Optionen für die Ausgabe
\
        Beispiele:
\
            > jacksum -a sha256 ./all-official-log4j-libs/ > /tmp/log4j.hashes
            > jacksum -a sha256 -V nosummary -w /tmp/log4j.hashes /
                MATCH  /opt/serverapp/log.jar (log4j-core-2.12.0.jar)
            > jacksum -w known.hashes --match-filter negative .
            > jacksum -a sha256 -e b85286d9855f549ed9895763519f6a295a7698fb9c5c5345811b3eefadfb6f07
              ubuntu-22.04-desktop-amd64.iso
            > jacksum -a blake2b-64 -e a47fc96f87b6fb5a .
\
\
    4. Hashfunktionen finden, wenn sowohl Eingabe als auch Hashwert bekannt
       sind
\
        jacksum {--algorithm|-a} unknown:<bits>
                {--quick|-q} <sequence> {--expect|-e} <hash>
                [OPTION]...
\
        In diesem Modus können Sie die Hashfunktion finden, mit der ein
        Hashwert erzeugt wurde. Dieser Modus wird aktiviert, wenn Sie -q,
        -e und -a unknown:<bits> angeben, wobei <bits> die Bitbreite des
        gesuchten Algorithmus angibt. <bits> kann eine Ganzzahl von 1 bis
        1024 sein.
\
        Die folgenden Options-Typen werden für OPTION unterstützt:
\
            - Allgemeine Optionen
            - Optionen zur Sicherheitsstärke
            - Optionen für den Schnellmodus
            - Optionen für die Ausgabe
\
        Beispiel:
\
            > jacksum -a unknown:16 -q hex:050000 -E hex -e d893
\
\
    5. Informationen sammeln
\
       In diesen Modi werden einige Informationen gesammelt und das
       Programm wird beendet. Weitere Details zu den einzelnen Optionen
       finden Sie im Abschnitt OPTIONS.
\
\
    5.1 Algorithmus-Informationen sammeln
\
        jacksum {--algorithm|-a} <algorithm> {--list|-l} |
                {--help|-h} [<language>] [<algorithm>] |
                --hmacs [-V <vcontrol>] |
                --info [{--algorithm|-a} <algorithm> [{--list|-l}]] [{--quick|-q} <sequence>]
\
        Beispiele:
\
            > jacksum -a all --list --verbose summary
            > jacksum -a all:256 -l
            > jacksum -a all:crc -l --info
            > jacksum -a all:crc -l -q "txt:the quick brown fox jumps over the lazy dog" --info
            > jacksum --hmacs
            > jacksum --info
\
\
    5.2 Options-Informationen sammeln
\
        jacksum [--exact] {--help|-h} [<language>] { options | <option> }
\
        Beispiele:
\
            > jacksum -h -h
            > jacksum -h -a
            > jacksum -h options
            > jacksum --exact -h -
            > jacksum --exact -h --
\
\
    5.3 Parameter-Informationen sammeln
\
        jacksum -h parameters
\
        Beispiele:
\
            > jacksum -h parameters
\
\
    5.4 Kodierungs-Informationen sammeln
\
        jacksum {--help|-h} [<language>] -E
\
        Beispiele:
\
            > jacksum -h -E
\
\
    5.5 Stil-Informationen sammeln
\
        jacksum {--help|-h} [<language>] --style
        jacksum --info [{--style|-C} <style>]
\
        Beispiele:
\
            > jacksum -h --style
            > jacksum --info --style bsd
\
\
    5.6 Programmversion ermitteln
\
            jacksum [ {--version|-v} [{--verbose|-V} <vcontrol>] [--info] ]
            jacksum [ {--help|-h} [<language>] version ]
\
        Beispiele:
\
            > jacksum -v
            > jacksum --version
            > jacksum -v --info info
            > jacksum -h version
\
\
    5.7 Copyright-Informationen ermitteln
\
        jacksum --copyright
        jacksum {--help|-h} [<language>] copyright
\
        Beispiele:
\
            > jacksum --copyright
            > jacksum -h copyright
\
\
    5.8 Lizenz-Informationen ermitteln
\
        jacksum --license
        jacksum {--help|-h} [<language>] license
\
        Beispiele:
\
            > jacksum --license
            > jacksum -h license

OPTION TYPES
\
    Optionen zur Sicherheitsstärke
        Diese Option steuert die Stärke des Hashing-Verfahrens.
\
        [{--algorithm|-a} <algorithm>]
        [{--key|-k} <key>]
\
\
    Optionen für den Integritätscheck
        Diese Optionen steuern den Datenverifizierungsprozess.
        Siehe auch "Optionen zur Eingabeformatierung".
\
        {{--check-file|-c} <checkfile> | --check-line <line>} [
            [{--charset-check-file|--check-file-charset} <charset>]
            [--check-strict]
            [--ignore-hashes]
            [--ignore-sizes]
            [--ignore-timestamps]
            [--list-filter <filter>]
        ]
\
\
    Optionen für Fahndungslisten
        Diese Optionen steuern das Verhalten des "Wanted-List"-Modus.
        Siehe auch "Optionen zur Eingabeformatierung".
\
        {--wanted-list|-w} <list> [
            [{--charset-wanted-list|--wanted-list-charset} <charset>]
            [{--expect|-e} <hash value>]
            [{--match-filter|--wanted-list-filter} <filter>]
        ]
\
\
    Optionen für den Schnellmodus
        Diese Optionen steuern das Verhalten des Schenell-Modus.
\
        {--quick|-q} [<type>:]<sequence> [
            [{--algorithm|-a} <algorithm>]
            [{--expect|-e} <hash value>]
        ]
\
\
    Optionen für das Hashen von Zeichenketten
        Diese Optionen passen das Verhalten im "Hash-Strings"-Modus an.
\
        --string-list <file> [
            [{--charset-string-list|--string-list-charset} <charset>]
            [{--ignore-lines-starting-with-string|-I} <string>]
            [--ignore-empty-lines]
        ]
\
\
    Optionen um Informationen zu erhalten
        Diese Optionen geben bestimmte Informationen aus, und die
        Anwendung wird danach beendet.
\
        [
            {--algorithm|-a} <algorithm> {--list|-l} |
            --copyright |
            {--help|-h} [<language>] [<word>] [--exact] |
            --hmacs [-V <vcontrol>] |
            --info [{--algorithm|-a} <algorithm> [{--list|-l}]] |
            --info [{--style|-C} <style>] |
            --license |
            {--version|-v} [-V <vcontrol>]
        ]
\
\
    Allgemeine Optionen
        Diese Optionen können in fast jedem Betriebsmodus verwendet
        werden.
\
        [{--verbose|-V} <vcontrol>]
        [{--list|-l}]
        [--]
\
\
    Optionen für Dateilisten
        Diese Optionen legen fest, wie Dateilisten gelesen werden.
\
        {--file-list|-L} <file-list> [
            [{--charset-file-list|--file-list-charset} <charset>]
            [--file-list-format <format>]
            [{--ignore-lines-starting-with-string|-I} <string>]
        ]
\
\
    Optionen für die Verzeichnisdurchquerung
        Diese Optionen steuern, welche Dateien beim Durchlaufen von
        Verzeichnissen gelesen werden. Standardmäßig durchläuft Jacksum
        Verzeichnisbäume rekursiv. Sie können die Traversierungstiefe mit
        der Option -r steuern. Mit den Optionen -f und -d können Sie
        Jacksum außerdem daran hindern, symbolischen Verknüpfungen zu
        Dateien und/oder Verzeichnissen zu folgen. Um plattformabhängige
        Dateien zu scannen, können Sie die Optionen
        --scan-all-unix-file-types bzw. --scan-ntfs-ads verwenden.
\
        [--recursive|-r <depth>]
        [--dont-follow-symlinks-to-directories|-d]
        [--dont-follow-symlinks-to-files|-f]
        [--scan-all-unix-file-types]
        [--scan-ntfs-ads]
\
\
    Optionen zur Steigerung der Hash-Leistung
        Diese Optionen steuern die Performance des Hashing-Vorgangs.
\
        [{--algorithm|-a} <algorithm> [--alternative|-A]]
        [--threads-hashing <threads>]
\
\
    Optionen zur Steigerung der Leseleistung
        Diese Option steuert die Performance beim Lesen von Dateien auf
        SSDs.
\
        [--threads-reading <threads>]
\
\
    Optionen für das Pfadformat
        Diese Optionen steuern Dateinamenescaping und das Format von Pfadobjekten.
\
        [--gnu-filename-escaping <boolean>]
        [
            --no-path |
            [
                {
                    --path-absolute |
                    --path-relative-to <path> |
                    {--path-relative-to-entry <number> {--file-list|-L} <list>}
                }
                [--path-separator|-P <char>]
            ]
        ]
\
\
    Optionen zur Eingabeformatierung
        Diese Optionen legen das Format einer Prüfliste bzw. einer
        Fahndungsliste fest.
        [
            [{--style|-C} <style>]
            [
                [--ignore-empty-lines]
                [{--ignore-lines-starting-with-string|-I} <string>]
                [{--separator|-s} <string>]
                [--gnu-filename-escaping <boolean>]
                [
                    [{--encoding|-E} <encoding>] |
                    [[{--hex-lowercase|-x}|{--hex-uppercase|-X}] [-g <count> [-G <char>]]]
                ]
                [{--timestamp|-t} <format>]
                [--filesize <boolean>]
                [--legacy-stdin-name]
            ]
        ]
\
\
    Optionen zur Ausgabeformatierung
        Diese Optionen passen das Format der Ausgabe an Ihre
        Anforderungen an.
\
        [--header]
        [
            [{--style|-C} <style>]
            [
                [{--separator|-s} <string>]
                [{--format|-F} <format>]
                [
                    [{--encoding|-E} <encoding>] |
                    [[{--hex-lowercase|-x}|{--hex-uppercase|-X}] [-g <count> [-G <char>]]]
                ]
                [{--timestamp|-t} <format>]
                [--filesize <boolean>]
                [--legacy-stdin-name]
            ]
        ]
\
\
    Optionen für die Ausgabe
        Diese Optionen steuern die Ausgabe.
\
        [--utf8|-8]
        [--bom]
        [
            --stdout-charset <charset> |
            [{--output-file|-o|-O} <file> [--output-file-charset <charset>]]
        ]
        [
            --stderr-charset <charset> |
            [{--error-file|-u|-U} <file> [--error-file-charset <charset>>]]
        ]


OPTION SUPPORT MATRIX
\
    Die folgende Tabelle zeigt den Optionstyp in Zeilen und die Betriebsmodi
    in Spalten. Wenn eine Zelle mit einem "x" gekennzeichnet ist, bedeutet dies,
    dass der Betriebsmodus den Optionstyp unterstützt.
\
                                                     Informationen sammeln |
                                                  Finde Hashfunktionen |   |
                                               Hashe Zeichenketten |   |   |
                               Eine Datei schnell verifizieren |   |   |   |
                        Schnellberechnen eines Hash-Wertes |   |   |   |   |
                                       Fahndungslisten |   |   |   |   |   |
          Daten- bzw. Dateiintegrität verifizieren |   |   |   |   |   |   |
            Berechne Hashwerte und gib sie aus |   |   |   |   |   |   |   |
                                           |   |   |   |   |   |   |   |   |
    | Optionstyp                           |   |   |   |   |   |   |   |   |
    ---------------------------------------|---|---|---|---|---|---|---|---|
    | Allgemeine Optionen                  | x | x | x | x | x | x | x | x |
    | Opt. zur Sicherheitsstärke           | x | x | x | x | x | x | x | x |
    | Opt. für Dateilisten                 | x | x | x | - | - | - | - | - |
    | Opt. für Fahndungslisten             | - | - | x | - | - | - | - | - |
    | Opt. für den Integritätscheck        | - | x | - | - | - | - | - | - |
    | Opt. für den Schnellmodus            | - | - | - | x | x | - | x | - |
    | Opt. für das Hashen von Zeichenketten| - | - | - | - | - | x | - | - |
    | Opt. um Informationen zu erhalten    | - | - | - | - | - | - | - | x |
    | Opt. für die Verzeichnisdurchquerung | x | x | x | - | - | - | - | - |
    | Opt. zur Steigerung der Hash-Leistung| x | x | x | x | x | x | - | - |
    | Opt. zur Steigerung der Leseleistung | x | x | x | - | - | - | - | - |
    | Opt. für das Pfadformat              | x | - | - | x | - | - | - | - |
    | Opt. zur Eingabeformatierung         | - | x | x | - | x | - | - | - |
    | Opt. zur Ausgabeformatierung         | x | - | - | x | - | x | - | - |
    | Opt. für die Ausgabe                 | x | x | x | x | x | x | x | x |
    ------------------------------------------------------------------------


PARAMETERS
    Es werden folgende Parameter unterstützt:
#PARAMETERS-BEGIN
    FILES auf jeder Plattform:
\
        Namen von Dateien und Verzeichnissen können beliebig oft angegeben
        werden. Platzhalter (Wildcards) werden je nach verwendeter Shell
        unterstützt.
\
        Im Hashberechnungs-Modus liest Jacksum von der Standardeingabe im
        Binärmodus, wenn keine Parameter angegeben werden oder FILES der
        Bindestrich ist.
\
        Seit Jacksum 3.0.0 ist der rekursive Modus für Verzeichnisse
        standardmäßig aktiviert; die Tiefe können Sie mit der Option -r
        steuern.
\
\
    FILES unter Unix und GNU/Linux:
\
        Unter Unix (einschließlich macOS) und GNU/Linux stehen zusätzliche
        Dateitypen zur Verfügung, von denen Jacksum lesen kann:

        - Blockgeräte (d. h. Festplatten und Partitionen, z. B. /dev/sda,
          /dev/sdb, /dev/sr0 usw. sowie /dev/sda1, /dev/sda2 usw. unter
          GNU/Linux; /dev/disk0, /dev/disk1 usw. sowie /dev/disk0s1 usw.
          unter macOS)
        - zeichenorientierte Geräte (z. B. /dev/null)
        - benannte Pipes (FIFOs)
        - Sockets
        - Doors (nur Solaris)
\
        Hinweise:
\
        - Das Lesen ganzer Festplatten, Partitionen oder spezieller
          Unix-Dateitypen kann Sudo- oder Root-Rechte erfordern!
        - Verwenden Sie die Option --scan-all-unix-file-types, um die
          Unix-spezifischen Dateitypen während der rekursiven
          Verzeichnistraversierung zu scannen.
        - Das Lesen urheberrechtlich geschützter DVDs kann zu
          Ein-/Ausgabefehlern führen.
        - Das Betriebssystem kann das Lesen (und Hashen) bestimmter
          Festplatten oder Partitionen erlauben oder verbieten, wenn
          diese in Benutzung (eingehängt) sind.
        - Sie sollten Blockgeräte aushängen, bevor Sie von ihnen lesen, da
          der Gerätetreiber die Festplatte sonst möglicherweise als
          defekt markiert, und schon ein einziges abweichendes Bit zu
          einem anderen Hashwert führen könnte.
        - Verwenden Sie zum Aushängen von Festplatten "umount" unter
          GNU/Linux und "diskutil umount" unter macOS.
        - Um Festplattenbezeichner zu ermitteln, geben Sie "lsblk" unter
          GNU/Linux bzw. "diskutil list" unter macOS ein.
\
\
    FILES unter Microsoft Windows:
\
        Unter Microsoft Windows stehen zusätzliche Dateitypen zur
        Verfügung, von denen Jacksum lesen kann:
\
        - Partitionen (z. B. \\.\c:)
        - Versteckte Partitionen, die standardmäßig nicht eingehängt
          werden, wie die Recovery-Partition oder die EFI-Partition
          (z. B. \\?\Volume{4a343c6b-3576-5e5e-2072-303c6b352131}\)
        - Festplatten, CD-ROMs, DVDs usw. (z. B. \\.\PhysicalDrive0)
        - RAM-Disks
        - NTFS Alternate Data Streams auf Dateien
          (z. B. my-file.txt:secret:$DATA)
        - NTFS Alternate Data Streams auf Verzeichnissen
          (z. B. .\:secret:$DATA)
        - Das Null-Gerät (unter Microsoft Windows "nul" genannt).
\
        Hinweise:
\
        - Das Lesen von Daten von rohen Festplatten und Partitionen
          erfordert in der Regel Administratorrechte!
        - Verwenden Sie die Option --scan-ntfs-ads, um während der
          rekursiven Verzeichnistraversierung nach NTFS Alternate Data
          Streams (ADS) zu suchen.
        - Das Lesen urheberrechtlich geschützter DVDs kann zu
          Ein-/Ausgabefehlern führen!
        - Um PhysicalDrive-IDs unter Microsoft Windows zu ermitteln, geben
          Sie den PowerShell-Befehl Get-PhysicalDisk ein. Um
          Laufwerksbuchstaben und Zugriffspfade von Partitionen zu
          ermitteln, geben Sie die PowerShell-Befehle Get-Volume und
          Get-Partition ein, oder verwenden Sie den Befehl "mountvol" in
          der Windows-Eingabeaufforderung.
        - Microsoft könnte die Syntax der Zugriffspfade ohne
          Vorankündigung ändern oder in Update-Versionen oder neuen
          Versionen von Microsoft Windows sogar den Zugriff auf bestimmte
          rohe Festplatten und/oder Partitionen untersagen.

#PARAMETERS-END


OPTIONS
    Es werden folgende Optionen unterstützt:
#OPTIONS-BEGIN
    -a <algo>[+<algo>]... | all[:<length|string>] | unknown:<length>
    --algorithm <algo>[+<algo>]... | all[:<length|string>] unknown:<length>
\
            <algo>
                Gibt den/die zu verwendenden Algorithmus/Algorithmen an. Ab
                Version 3 von Jacksum ist sha3-256 die Vorgabe, wenn <algo>
                weggelassen wird. <algo> kann eines der folgenden sein:
\
                - Eine unterstützte Algorithmus-ID
                - Eine angepasste CRC
                - Ein Keyed-Hash Message Authentication Code (HMAC)
\
\
                Eine unterstützte Algorithmus-ID
\
                    Ersetzen Sie <algo> durch eine der IDs, die Jacksum
                    versteht. Viele Algorithmen unterstützen Aliase, um
                    ihre Identifikation leichter merkbar zu machen. Um
                    eine Liste aller unterstützten Algorithmus-IDs zu
                    sehen, geben Sie ein:
\
                    > jacksum -a all -l
\
                    Um eine umfassende Beschreibung zu jedem
                    Algorithmustyp zu sehen, geben Sie ein:
\
                    > jacksum -h algorithms
\
\
                Eine angepasste CRC (crc:<crc>)
\
                    Das Muster crc:<crc> erlaubt es Ihnen, mithilfe eines
                    parametrisierten Modells eine angepasste CRC zu
                    definieren. Diese angepassten IDs werden nicht von
                    `jacksum -a all -l` aufgelistet, Sie können sie aber
                    dennoch auswählen und verwenden. Mehr dazu erfahren
                    Sie mit:
\
                    > jacksum -h crc:
\
\
                Ein HMAC (hmac:<algo>[:<bits>])
\
                    Das Muster hmac:<algo>[:<bits>] erlaubt die Berechnung
                    eines HMAC, eines Mechanismus zur
                    Nachrichtenauthentifizierung mithilfe einer beliebigen
                    iterierten kryptografischen Hashfunktion in Kombination
                    mit einem geheimen gemeinsamen Schlüssel. Optional
                    können Sie den HMAC auch kürzen, indem Sie einen Wert
                    für <bits> angeben.
                    Mehr dazu erfahren Sie mit:
\
                    > jacksum -h hmac:
\
\
            <algo>[+<algo>]...
\
                Mehrere Algorithmen können ausgewählt werden, indem sie
                mit dem Pluszeichen verkettet werden.
                Beispiele: "sha1+crc32", "sha512+sha3-512+blake2b-512",
                "all:32+all:64" usw.
                Der neue Algorithmus, der sich aus allen verketteten
                Algorithmen ergibt, liefert standardmäßig nur einen
                zusammengesetzten Wert, der aus allen aneinandergereihten
                Hashwerten besteht. Dadurch können Sie jede beliebige
                Kombination von Algorithmen für jeden vordefinierten
                Standardstil verwenden, selbst wenn der Stil ursprünglich
                nur für einen Algorithmus ausgelegt war.
                Jede Datei wird nur einmal gelesen, selbst wenn mehrere
                Algorithmen ausgewählt sind, um die Anzahl der
                E/A-Zugriffe zu minimieren und die Performance zu
                verbessern. Zusätzlich kann jeder Algorithmus parallel
                laufen, wenn der Computer Multithreading unterstützt.
                Sie können das Performance-Verhalten über die Option
                "--threads-hashing" steuern.
\
                Wird nach der Option -a mindestens ein "+"-Zeichen
                gefunden, wird die Ausgabe durch eine hexadezimale
                Prüfsumme in Kleinbuchstaben normalisiert, und eine
                dezimale Dateigröße wird eingefügt.
                Beispiele: "md5+", "sha256+", "sha3-256+"
                Sie können das Hinzufügen der Dateigröße deaktivieren,
                indem Sie --filesize off setzen.
\
                Sie können das Ausgabeverhalten mit den Optionen -E, -F,
                -g, -G anpassen. Werfen Sie insbesondere einen Blick auf
                die verschiedenen Tokens für --format, mit denen Sie die
                Ausgabe passgenau an Ihre Bedürfnisse anpassen können.
\
\
            all[:<length|string>]
\
                Alle oder eine bestimmte Gruppe von Algorithmen können
                nach einer Länge in Bit oder nach einer Zeichenkette
                gefiltert werden.
\
                Alle Algorithmen (all):
\
                   Wenn Sie <algo> auf "all" setzen, werden alle
                   unterstützten Algorithmen verwendet, d. h. Sie können
                   Hashes mit Hunderten von Algorithmen berechnen, indem
                   die Eingabe nur einmal gelesen wird.
                   Wird "all" im Berechnungsmodus verwendet, wird die
                   Ausgabe (sofern nicht angepasst) durch eine
                   hexadezimale Prüfsumme und eine dezimale Dateigröße
                   normalisiert.
\
                   Beispiele:
                   > jacksum -a all -l
                   > jacksum -a all --info
                   > jacksum -a all --info -l
                   > jacksum -a all -q txt:0123456789
                   > jacksum -a all -q txt:0123456789 -F "#ALGONAME{i}(#SEQUENCE) = #HASH{i}"
\
\
                Mehrere Algorithmen, gefiltert nach Bitlänge
                (all:<length>)
\
                   Um alle Algorithmen mit einer bestimmten Bitlänge zu
                   verwenden, können Sie "all:<length>" verwenden, wobei
                   <length> ein Vielfaches von 8 sein muss.
\
                   Beispiele:
                   > jacksum -a all:224 -l
                   > jacksum -a all:1024 -l
                   > jacksum -a all:888 -l --info
                   > jacksum -a all:256 *.txt
                   > jacksum -a all:256 --style bsd *.txt
                   > jacksum -a all:256 -F "#ALGONAME{i}(#FILENAME) = #HASH{i}" *.txt
\
\
                Mehrere Algorithmen, gefiltert nach einer Zeichenkette
                (all:<string>)
\
                   Um alle Algorithmen zu verwenden, die eine
                   bestimmte Zeichenkette enthält, können Sie
                   "-a all:<string>" verwenden, wobei <string> eine
                   beliebige Zeichenkette sein kann. Es wird sowohl in
                   Algorithmus-IDs als auch in Algorithmus-Alias-IDs
                   gesucht.
\
                   Beispiele:
                   > jacksum -a all:fnv -l
                   > jacksum -a all:skein -l
                   > jacksum -a all:sha3- -l --info
                   > jacksum -a all:whirlpool -F "#ALGONAME{i}(#FILENAME) = #HASH{i}" *.txt
\
\
            unknown:<length>
\
                Wenn Sie nur die Eingabe und die Ausgabe kennen und
                herausfinden möchten, welcher Algorithmus zur Erzeugung
                der Ausgabe verwendet wurde, können Sie <algo> auf
                unknown:<length> setzen und <length> durch die Länge des
                Digests in Bit ersetzen.
\
                In diesem Fall werden alle unterstützten Algorithmen
                getestet, um zu sehen, ob einer davon die erwartete
                Ausgabe erzeugen kann. Zusätzlich wird eine Liste
                bekannter CRCs geprüft, und schließlich werden alle
                CRC-Algorithmen per Brute-Force getestet (init und xorOut
                werden entweder auf alle Bits null oder alle Bits eins
                gesetzt, während refIn und refOut für alle möglichen
                Polynome der angegebenen Länge auf true oder false gesetzt
                werden). Bitte haben Sie etwas Geduld bei einer
                Brute-Force Session!
\
                Beide Optionen, -q und -e, sind in diesem Fall
                erforderlich. Siehe auch -V, -e, -E und -q.
\
                Beispiele:
                > jacksum -a unknown:16 -q hex:050000 -E hex -e d893
                > jacksum -a unknown:128 -q "txt:Hello World" -X -e B10A8DB164E0754105B7A99BE72E3FE5
\
\
            Siehe auch:
\
                Option -A
\
            Verfügbar seit:
\
                Die Option -a ist seit Version 1.0.0 von Jacksum
                verfügbar.
                <algo>[+<algo>]... wird seit Version 1.7.0 von Jacksum
                unterstützt.
                all:<length>, all:<string> und unknown:<length> werden
                seit Version 3.0.0 von Jacksum unterstützt.


    -A
    --alternative
\
            Standardmäßig verwendet Jacksum Algorithmen, die von der
            Java-API bereitgestellt werden, sofern verfügbar, da diese vom
            JVM-Hersteller optimiert sind und in der Regel eine sehr gute
            Performance bieten.
            Ist -A gesetzt, verwendet Jacksum eine alternative, reine
            Java-Implementierung eines Algorithmus, sofern verfügbar.
            Tatsächlich unterstützt Jacksum alternative Implementierungen
            für die folgenden Algorithmen:
            adler32, blake3, crc16, crc32, crc32_fddi, crc32c, fnv-0_32,
            fnv-0_64, fnv-1_32, fnv-1_64, fnv-1a_32, fnv-1a_64, fugue224,
            fugue256, fugue384, fugue512, md2, md5, sha-1, sha-256, sha-384,
            sha-512, sha-512/224, sha-512/256, sha3-224, sha3-256, sha3-384,
            sha3-512
\
            Hat ein Algorithmus keine alternative Implementierung, wird -A
            für ihn ignoriert und die Standardimplementierung verwendet.
\
\
            Siehe auch:
\
                Option -a
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 1.5.0 von Jacksum.


    --bom
\
            Fügt der Ausgabe eine Byte-Order-Mark (BOM) hinzu, wenn
            entweder die Option --charset-stdout oder
            --charset-output-file auf einen der folgenden Zeichensätze
            gesetzt wurde:
\
                - GB18030
                - UTF-8
                - UTF-16BE
                - UTF-16LE
                - UTF-32BE
                - UTF-32LE
\
            Wird --bom weggelassen, wird für die oben genannten
            Zeichensätze keine BOM geschrieben, da eine BOM in diesen
            Fällen nicht erforderlich und optional ist. Beachten Sie: Wenn
            Sie die Zeichensätze UTF-16 oder UTF-32 setzen (ohne
            Little-Endian-Indikator LE oder Big-Endian-Indikator BE),
            wird in jedem Fall eine BOM geschrieben, auch wenn Sie --bom
            nicht setzen, da für diese Zeichensätze eine BOM in der
            Ausgabe erforderlich ist. Siehe auch --utf8
\
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.1.0 von Jacksum.


    -c <file>
    --check-file <file>
\
            Verifiziert Dateien gegen eine Liste von Hashes, entweder aus
            einer früheren Ausgabe von Jacksum oder aus der Ausgabe einer
            anderen Hash-Anwendung. Sie müssen alle Nicht-Standard-
            Optionen erneut setzen, die zur Erzeugung von <list>
            verwendet worden sein könnten. Die Optionen -a, -E, -t, -d,
            -f, -x, -X können dabei nötig sein; die Option -F wird
            ignoriert. Die Optionen -g und -G werden nicht unterstützt,
            da gruppierte Hashwerte nicht eingelesen werden können. Die
            Optionen --wanted-list und -e werden ebenfalls nicht
            unterstützt, da das Suchen von Dateien anhand gesuchter
            Hashwerte eine andere Aufgabe ist als das Verifizieren von
            Dateien gegen eine Liste von Hashwerten.
\
            Hashwerte werden ohne Beachtung der Groß- und Kleinschreibung
            verglichen, außer wenn mit -E eine Kodierung mit einem
            groß-/kleinschreibungssensitiven Alphabet gesetzt wurde,
            siehe auch die Option -e.
\
            Eine Dateigröße wird in der Einheit verglichen, in der <list> sie
            speichert. Das Standardformat der Algorithmen sum_bsd, sum_sysv
            und sum_minix speichert die Dateigröße als Anzahl von Blöcken,
            genau wie der Befehl "sum" unter BSD bzw. System V, sodass die
            Dateigröße bei diesen Algorithmen blockweise verifiziert wird.
            Soll sie bytegenau verifiziert werden, erzeugen Sie <list> mit
            einem Style, der die Dateigröße in Bytes speichert, zum Beispiel
            mit --style full.
\
            Wenn Sie die Option -F verwendet haben oder die Ausgabe von
            <list> nicht im quasi-Standard-Ausgabeformat vorliegt wie
\
                <encoded/formatted hash><blank>[<star>]<filename>
\
            können Sie mit der Option --compat eine Parser-Datei angeben.
            Die Parser-Datei muss alle notwendigen Definitionen enthalten,
            um <file> korrekt zu parsen. Weitere Informationen finden Sie
            bei der Option -C bzw. --style.
\
            Beachten Sie, dass ein zweites Leerzeichen kein Markierungs-
            zeichen ist, sondern das erste Zeichen des Dateinamens, denn ein
            Dateiname darf mit einem Leerzeichen beginnen, und so bleibt eine
            von Jacksum geschriebene Liste verifizierbar. Ein Werkzeug wie
            sha256sum schreibt ein solches zweites Leerzeichen in seinem
            Textmodus (und einen Stern im Binärmodus), verwenden Sie daher
            --style gnu-linux, um eine mit einem solchen Werkzeug erstellte
            Liste zu verifizieren.
\
            Ist <file> auf einen einzelnen Bindestrich (-) gesetzt, liest
            Jacksum von stdin. Verwenden Sie die Option
            --charset-check-file, um den Zeichensatz für <file> anzugeben.
\
            Sie können die Option -I verwenden, um alle Zeilen in <file>
            zu ignorieren, die mit einer bestimmten Zeichenkette beginnen.
\
            Sind für einen Dateinamen mehrere Hashwerte in der Prüfdatei
            gespeichert, gewinnt der letzte Hashwert, der zu diesem
            Dateinamen gehört. Einträge werden dabei über die Datei
            identifiziert, auf die sie sich beziehen, und nicht über die
            Schreibweise ihres Pfades; "a.txt" und "./a.txt" sind also
            Duplikate voneinander, und eine solche Datei wird genau einmal
            gelesen und geprüft. Speichert ein Eintrag, der von einem
            späteren ersetzt wird, einen anderen Hashwert, eine andere
            Dateigröße oder einen anderen Zeitstempel, wird eine Warnung
            ausgegeben. Die Anzahl der Duplikate ist Teil der
            Zusammenfassung.
\
            Um Dateien von der Prüfung auszuschließen, entfernen Sie
            einfach die entsprechenden Zeilen aus der Liste. Dies kann
            unter Windows mit "findstr /V" und unter Linux und Unix mit
            "grep -v" erfolgen. Beispiel: alle Dateien in md5.check
            prüfen, aber .iso-Dateien ausschließen:
            findstr /V .iso$ hashes.md5 | jacksum -E hex -a md5 -c -
\
\
            Für jede Datei in <list> zeigt Jacksum den Status der
            Dateiintegrität sowie den Dateinamen an. Der Status kann
            einer der folgenden sein:
\
                OK
\
                   Der Fingerabdruck der Datei hat sich nicht geändert;
                   die berechnete Prüfsumme ist noch dieselbe wie die in
                   <list> gespeicherte. Enthält <list> auch Dateigrößen
                   und/oder Zeitstempel, werden diese ebenfalls
                   verglichen und müssen übereinstimmen, damit OK
                   zurückgegeben wird.
\
                FAILED
\
                   Es besteht eine Abweichung zwischen der berechneten
                   Prüfsumme und der Prüfsumme in <list>. Das bedeutet in
                   der Regel, dass sich der Dateiinhalt geändert hat.
                   Enthält <list> Dateigrößen und/oder Zeitstempel,
                   werden diese ebenfalls verglichen.
                   Stimmt mindestens einer dieser Werte nicht überein,
                   wird FAILED zurückgegeben. In diesem Fall werden
                   zusätzliche Informationen auf stderr ausgegeben. Sie
                   können diese zusätzlichen Informationen deaktivieren,
                   indem Sie die Option "--verbose noinfo" setzen.
\
\
                MISSING
\
                   Eine Datei, die in <list> gespeichert ist, kann im
                   Dateisystem nicht mehr gefunden werden. Üblicherweise
                   wurden solche Dateien umbenannt, an einen anderen Ort
                   verschoben oder sogar gelöscht.
                   Sehen Sie nur MISSING-Zeilen, könnte das bedeuten,
                   dass sich Ihr aktuelles Arbeitsverzeichnis von dem
                   unterscheidet, das bei der Erstellung von <list>
                   verwendet wurde. Stellen Sie sicher, dass Ihr
                   Arbeitsverzeichnis korrekt gesetzt ist.
\
\
                ERROR
\
                   Eine Datei, die in <list> gespeichert ist, ist
                   vorhanden, konnte aber nicht verifiziert werden, zum
                   Beispiel weil sie nicht gelesen werden kann oder weil
                   ein Verzeichnis gefunden wurde, wo eine Datei erwartet
                   wurde. Der Grund wird auf stderr ausgegeben, der
                   Exit-Code ist 4.
\
\
                NEW
\
                   Eine neue Datei, die nicht in <list>, aber im
                   Dateisystem gefunden werden kann; üblicherweise
                   handelt es sich um Dateien, die nach der Erstellung
                   von <list> angelegt wurden. Um NEW-Dateien zu finden,
                   müssen Sie alle Orte angeben, die zur Erzeugung von
                   <list> verwendet wurden. Dies kann durch Hinzufügen
                   von Orten als Programmargumente oder mit der Option
                   "--file-list" erfolgen.
\
\
            Möchten Sie die Ausgabe nach einem oder mehreren Status
            filtern, können Sie die Option --list-filter <filter> setzen.
            Möchten Sie den Status überhaupt nicht in der Ausgabe haben,
            können Sie die Option --list setzen, dann werden nur die
            Dateinamen ausgegeben.
\
            Nachdem die Dateinamen (und standardmäßig der Status für
            jede Datei) auf separaten Zeilen ausgegeben wurden, wird eine
            kurze Zusammenfassung mit Statistiken ausgegeben, da Sie
            diese Information während einer Verifizierungsprüfung in der
            Regel nicht verpassen möchten. Das liegt daran, dass die
            Verbose-Steuerung auf "info,warnings,summary" gesetzt ist,
            wenn die Option -c gesetzt ist.
            Setzen Sie --verbose nosummary, wenn Sie die Zusammenfassung
            deaktivieren möchten.
\
            Wird während der Prüfsummenverifizierung mindestens eine
            Abweichung gefunden, liefert das Programm einen Fehlercode
            von 1.
            Wird während des Vorgangs mindestens ein Fehler festgestellt,
            liefert das Programm einen Fehlercode größer als 1.
            Falsch formatierte Zeilen werden hinsichtlich des Exit-Codes
            ignoriert, es sei denn, Sie setzen --check-strict. Setzen Sie
            --check-strict, gelten hinsichtlich des Exit-Codes weitere
            Bedingungen.
\
\
            Siehe auch:
\
                Optionen -C, -I, --list-filter und --check-strict
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.0.0 von Jacksum


    --check-line <string>
\
            Nimmt <string> von der Kommandozeile entgegen und
            behandelt sie so, als käme sie aus einer Prüfdatei.
\
\
            Siehe auch:
\
                Option --style
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.0.0 von Jacksum.


    --check-strict
\
            Sind eine oder mehrere Eingabezeilen ungültig, wird nach
            Ausgabe aller Warnungen bei der Integritätsprüfung mit einem
            Status ungleich Null beendet.
\
            Sind alle Eingabezeilen gültig, wird mit einem Status
            ungleich Null beendet, wenn ...
\
                - eine oder mehrere Dateien den Verifizierungsprozess
                  nicht bestanden haben (Abweichung)
                - eine oder mehrere Dateien hinzugefügt wurden
                - eine oder mehrere Dateien entfernt wurden
\
            Die Option erfordert --list-filter all, was der Standard ist.
            Jeder andere Filter wird mit einem Parameterfehler abgewiesen,
            da der Filter das Hashen verhindern könnte, was eine
            zuverlässige Erkennung verhindern könnte.
\
            Für eine zuverlässige strikte Prüfung sollten Sie außerdem ...
\
                - die Option --scan-ntfs-ads für Dateien auf
                  NTFS-Dateisystemen setzen, um neu hinzugefügte
                  Alternate Data Streams zu erkennen
                - die Option --scan-all-unix-file-types für Dateien auf
                  Unix- und GNU/Linux-Dateisystemen setzen, um
                  hinzugefügte spezielle Unix-Dateitypen zu erkennen.
\
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.0.0 von Jacksum.


    -C <style>
    --compat <style>
    --style <style>
\
            Gibt das Kompatibilitätsverhalten von Jacksum sowohl für das
            Eingabeformat als auch für das Ausgabeformat an. Ersetzen Sie
            <style> durch eines der unten beschriebenen vordefinierten
            Schlüsselwörter, um ein vordefiniertes Verhalten zu erhalten,
            oder durch eine Datei, die die für eine Kompatibilitätsdatei
            erforderlichen Eigenschaften enthält.
\
            Eine Beschreibung einer Kompatibilitäts-/Stildatei finden Sie
            im Wiki unter
            https://github.com/jonelo/jacksum/wiki/File-Format-of-Styles
\
            Um die Eigenschaften einer der vordefinierten
            Kompatibilitätsdateien zu erhalten, fügen Sie die Option
            --info hinzu. Beispiel: `jacksum --style bsd --info`
            Die Option <style> kann für den Hash-Modus, den Prüfmodus und
            den Info-Modus verwendet werden.
\
\
            Modus zum Berechnen von Hashwerten:
\
                Beim normalen Hashen von Dateien/Nachrichten bestimmt
                <style> nur das tatsächliche Ausgabeformat. Der
                Algorithmus (--algorithm), die Kodierung für die
                Darstellung des Hashwerts (--encoding) und das Format
                (--format) werden wie in <style> definiert verwendet.
\
                Unterstützt <style> den vom Benutzer angegebenen
                Algorithmus, können Sie die Option -a setzen, um das in
                <style> definierte erwartete Ausgabeformat zu erhalten,
                jedoch mit dem gewünschten Algorithmus. Dies erlaubt es
                Ihnen beispielsweise, SHA3-256-Hashes im veralteten
                SFV-Format auszugeben.
\
                Unterstützt <style> die vom Benutzer aktivierbare
                GNU-Dateinamen-Escaping-Formatierung, können Sie die
                Option --gnu-filename-escaping setzen, um alle Zeilen zu
                kennzeichnen, die durch dieses Feature escapte Dateinamen
                enthalten.
\
\
            Modus zum Verifizieren von Hashwerten:
\
                Jacksum kann nicht nur eigene Ausgaben lesen, sondern
                auch Ausgaben, die von anderen Werkzeugen erzeugt
                wurden. Um mit bekannten und weniger bekannten Werkzeugen
                kompatibel zu sein, können Sie einen der vordefinierten
                eingebauten Parser angeben oder mit einer kurzen
                Property-Datei einen eigenen Parser definieren.
\
                Im Prüfmodus (wenn die Option -c bzw. --check-file
                gesetzt ist) bestimmt <style> den Parser, der zum
                korrekten Lesen des Dateiinhalts verwendet wird. Mit
                --style können Sie gegen eine Liste prüfen, die von
                einer anderen Anwendung erstellt wurde, oder gegen eine
                Liste, die Sie mit Jacksum und der Option -F erzeugt
                haben.
                Um den Zeichensatz der Eingabedatei anzugeben, verwenden
                Sie die Option --charset-check-file, wenn die
                Eingabedatei nicht im Zeichensatz UTF-8 gespeichert wurde.
\
                Sie können auch einen eigenen Parser definieren, ihn in
                einer Textdatei speichern und den Speicherort der Datei
                mit --style angeben.
\
\
            Info-Modus:
\
                Im Info-Modus (wenn die Option --info gesetzt ist) werden
                alle Eigenschaften der Kompatibilitätsdatei ausgegeben.
\
\
            Für <style> werden folgende vordefinierte
            Kompatibilitätsstildateien unterstützt:
\
                bsd
\
                    Aliase: bsd-tagged, linux-tagged, gnu-linux-tagged
\
                    Ein gebräuchliches, schlankes Klartextformat auf
                    BSD-Systemen und GNU/Linux. Die Algorithmusinformation
                    wird in der Datei gespeichert (daher "tagged"
                    genannt).
\
                    Diese Kompatibilitätsdatei kann die Ausgabe ähnlich
                    zu der der Programme drucken und parsen
\
                        - md5, sha1, sha224, sha256, sha384, sha512,
                          sha512t256, rmd16, skein256, skein512, skein1024
                          auf BSD-Systemen
                        - md5sum, sha1sum, sha224sum, sha256sum, sha384sum,
                          sha512sum, b2sum usw. mit der Option --tag unter
                          Unix und GNU/Linux
                        - cksum unter GNU/Linux mit GNU Core Utilities 9.0
                          und später
\
                    Die Style-Datei funktioniert mit jedem von Jacksum
                    unterstützten Algorithmus sowie mit verketteten
                    Hashwerten. GNU-Escaping kann deaktiviert werden;
                    siehe die Option "--gnu-filename-escaping".
                    Geben Sie -a nicht an, ist sha3-256 der
                    Standardalgorithmus.
\
                    Beispiel (Hash zur Vereinfachung der Ausgabe gekürzt):
\
                    > jacksum38 -a sha-512/224 --style bsd *.txt
                    SHA512t224 (gpl-3.0.txt) = 43f7ec26cfa66d9c6ff0cb2d59...
\
                    Verfügbar seit Version 3.0.0 von Jacksum.
\
\
                bsd-r
\
                    Aliase: bsd-untagged, bsd-reversed
\
                    Ein gebräuchliches, schlankes Klartextformat auf
                    BSD-Systemen speichert die Algorithmusinformation
                    nicht, daher wird es als "untagged" bezeichnet. Das
                    BSD-Reversed-Format ähnelt dem GNU-Untagged-Format,
                    verwendet aber kein Zeichen zur Unterscheidung
                    zwischen Binär- und Textmodus.
\
                    Diese Kompatibilitätsdatei kann die Ausgabe ähnlich
                    zu der der Programme drucken und parsen
\
                        - md5, sha1, sha224, sha256, sha384, sha512,
                          sha512t256, rmd16, skein256, skein512, skein1024
                          mit der Option -r auf BSD-Systemen
\
                    Die Style-Datei funktioniert mit jedem von Jacksum
                    unterstützten Algorithmus, sogar mit verketteten
                    Hashwerten. GNU-Escaping kann deaktiviert werden;
                    weitere Informationen siehe die Option
                    "--gnu-filename-escaping". Geben Sie -a nicht an, ist
                    sha3-256 der Standardalgorithmus.
\
                    Beispiel (Hash zur Vereinfachung der Ausgabe gekürzt):
\
                    > jacksum -a sha-512/224 --style bsd-r *.txt
                    ...66d9c6ff0cb2d59d5c4e4ef38c94a486925bfc07df4af gpl-3.0.txt
\
                    Verfügbar seit Version 3.0.0 von Jacksum.
\
\
                fciv
\
                    "File Checksum Integrity Verifier" war ein Werkzeug
                    von Microsoft. Es unterstützte ein schlankes
                    Klartextdateiformat.
\
                    Diese Kompatibilitätsdatei kann die Ausgabe ähnlich
                    zu der der Aufrufe "FCIV -sha1" oder "FCIV -md5"
                    unter Microsoft Windows drucken und parsen.
\
                    Die Style-Datei funktioniert mit jedem von Jacksum
                    unterstützten Algorithmus; sie funktioniert sogar mit
                    verketteten Algorithmen. Geben Sie -a nicht an, ist
                    sha1 der Standardalgorithmus, da dies der stärkste
                    von FCIV unterstützte Algorithmus ist.
\
                    Beispiel:
\
                    > jacksum -a sha1 --style fciv *.txt
                    31a3d460bb3c7d98845187c716a30db81c44b615 gpl-3.0.txt
\
                    Verfügbar seit Version 3.0.0 von Jacksum.
\
\
                files-only
\
                    Aliase: filesonly, names-only
\
                    GNU-Escaping ist standardmäßig aktiviert, kann aber
                    deaktiviert werden; siehe auch die Option
                    --gnu-filename-escaping.
                    Dieser Stil kann verwendet werden, um Pfade zu
                    sammeln, bevor sie gehasht werden. Sie können diese
                    Dateilisten über die Option --file-list an Jacksum
                    übergeben.
                    Mit diesem Stil erzeugte Listen enthalten keine
                    Hashwerte und können daher nicht zur
                    Integritätsprüfung von Dateien verwendet werden, auch
                    nicht als "Wanted-Listen" (Option -w).
                    Diese Listen können jedoch verwendet werden, um die
                    Existenz von Dateien zu prüfen (Option -c), wenn das
                    die einzige Information ist, an der Sie interessiert
                    sind.
\
                    Hinweis: Bei diesem Stil steht der Dateiname am
                    Zeilenanfang. Eine Datei, deren Name mit der
                    Kommentarzeichenkette beginnt (standardmäßig "#"),
                    kann daher später nicht geprüft werden, da ihre Zeile
                    beim Wiedereinlesen als Kommentar gilt. Jacksum warnt
                    beim Schreiben einer solchen Zeile, siehe auch die
                    Option -I.
\
                    Beispiel:
\
                    > jacksum --style names-only *.txt
                    gpl-3.0.txt
\
                    Verfügbar seit Version 3.0.0 von Jacksum.
\
\
                full
\
                    GNU-Escaping ist standardmäßig aktiviert, kann aber
                    deaktiviert werden; siehe auch die Option
                    --gnu-filename-escaping.
                    Dieser Stil kann verwendet werden, um alle
                    unterstützten Prüfwerte zu sammeln: Hashwerte,
                    Zeitstempel, Dateigrößen und Pfade.
                    Mit diesem Stil erzeugte Listen enthalten Hashwerte
                    und können daher zur Integritätsprüfung von Dateien
                    verwendet werden, sowie als "Wanted-Listen"
                    (Option -w).
\
                    Einen ähnlichen Stil erhalten Sie, indem Sie die
                    Optionen
                    `-a sha3-256 -x --filesize on --timestamp iso` angeben.
                    In diesem Fall sind die Prüfwerte Zeitstempel und
                    Dateigröße jedoch vertauscht. Der Stil full gibt
                    zuerst den Zeitstempel und dann die Dateigröße aus.
                    Das erleichtert die Lesbarkeit für Menschen, da
                    sowohl der Hashwert als auch die Zeitstempel eine
                    feste Zeichenlänge haben.
\
                    Sie können die Standardwerte überschreiben, indem Sie
                    die Optionen -a und -t setzen.
                    Die Style-Datei funktioniert mit jedem von Jacksum
                    unterstützten Algorithmus, sie funktioniert sogar mit
                    verketteten Algorithmen.
\
                    Beispiel (Hash zur Vereinfachung der Ausgabe gekürzt):
\
                    > jacksum -a sha256 --style full *.txt
                    ...9dfb36986 2025-04-13T11:12:50.729+02:00 35149 gpl-3.0.txt
\
                    Verfügbar seit Version 4.0.0 von Jacksum.
\
\
                without-hashes
\
                    Derselbe Stil wie full, jedoch ohne Hashwerte.
                    GNU-Escaping ist standardmäßig aktiviert, kann aber
                    deaktiviert werden; siehe auch die Option
                    --gnu-filename-escaping.
                    Dieser Stil kann verwendet werden, um Zeitstempel,
                    Dateigrößen und Pfade zu sammeln.
                    Es wird nicht gehasht und ist daher sehr performant.
                    Mit diesem Stil erzeugte Listen enthalten keine
                    Hashwerte und können daher nicht zur
                    Integritätsprüfung von Dateien verwendet werden, auch
                    nicht als "Wanted-Listen" (Option -w).
                    Diese Listen können jedoch verwendet werden, um zu
                    prüfen, ob die Dateien noch vorhanden sind und sich
                    Zeitstempel und Dateigrößen nicht verändert haben.
                    Das Standard-Zeitstempelformat ist das durch
                    '-t iso' angegebene. Sie können das
                    Standard-Zeitstempelformat jedoch mit jedem von der
                    Option -t unterstützten Zeitstempelformat
                    überschreiben.
\
                    Beispiel:
\
                    > jacksum --style without-hashes *.txt
                    2025-04-13T11:12:50.729+02:00 35149 gpl-3.0.txt
\
                    Verfügbar seit Version 4.0.0 von Jacksum.
\
\
                without-sizes
\
                    GNU-Escaping ist standardmäßig aktiviert, kann aber
                    deaktiviert werden; siehe auch die Option
                    --gnu-filename-escaping.
                    Dieser Stil kann verwendet werden, um alle
                    unterstützten Prüfwerte außer Dateigrößen zu
                    sammeln: Hashwerte, Zeitstempel und Pfade.
                    Mit diesem Stil erzeugte Listen enthalten Hashwerte
                    und können daher zur Integritätsprüfung von Dateien
                    verwendet werden, sowie als "Wanted-Listen"
                    (Option -w).
\
                    Einen ähnlichen Stil erhalten Sie, indem Sie die
                    Optionen
                    `-a sha3-256 -x --filesize off -t iso` angeben.
\
                    Sie können die Standardwerte überschreiben, indem Sie
                    die Optionen -a und -t setzen.
                    Die Style-Datei funktioniert mit jedem von Jacksum
                    unterstützten Algorithmus, sie funktioniert sogar mit
                    verketteten Algorithmen.
\
                    Beispiel (Hash zur Vereinfachung der Ausgabe gekürzt):
\
                    > jacksum -a sha256 --style without-sizes *.txt
                    ...9dfb36986 2025-04-13T11:12:50.729+02:00 gpl-3.0.txt
\
                    Verfügbar seit Version 4.0.0 von Jacksum.
\
\
                without-timestamps
\
                    GNU-Escaping ist standardmäßig aktiviert, kann aber
                    deaktiviert werden; siehe auch die Option
                    --gnu-filename-escaping.
                    Dieser Stil kann verwendet werden, um alle
                    unterstützten Prüfwerte außer Zeitstempeln zu
                    sammeln: Hashwerte, Dateigrößen und Pfade.
                    Mit diesem Stil erzeugte Listen enthalten Hashwerte
                    und können daher zur Integritätsprüfung von Dateien
                    verwendet werden, sowie als "Wanted-Listen"
                    (Option -w).
\
                    Einen ähnlichen Stil erhalten Sie, indem Sie die
                    Optionen
                    `-a sha3-256 -x --filesize on` angeben.
\
                    Sie können die Standardwerte überschreiben, indem Sie
                    die Option -a setzen.
                    Die Style-Datei funktioniert mit jedem von Jacksum
                    unterstützten Algorithmus, sie funktioniert sogar mit
                    verketteten Algorithmen.
\
                    Beispiel (Hash zur Vereinfachung der Ausgabe gekürzt):
\
                    > jacksum -a sha256 --style without-timestamps *.txt
                    ...ae7ad8af9b23dde66d6af86c9dfb36986 35149 gpl-3.0.txt
\
                    Verfügbar seit Version 4.0.0 von Jacksum.
\
\
                gnu-linux
\
                    Aliase: linux, linux-untagged, gnu-linux-untagged
\
                    Ein gebräuchliches, schlankes Klartextformat auf
                    GNU/Linux und macOS ohne Algorithmusinformation in
                    der Datei (untagged).
\
                    Diese Kompatibilitätsdatei kann die Ausgabe ähnlich
                    zu der der Programme drucken und parsen
\
                        - md5sum, sha1sum, sha224sum, sha256sum,
                          sha384sum, sha512sum, shasum, sha3sum, b2sum
                          usw. unter Unix und GNU/Linux
                        - cksum mit gesetzter Option --untagged unter
                          GNU/Linux mit den GNU Core Utilities 9.0 und
                          später
                        - shasum unter macOS
\
                    Die Style-Datei funktioniert mit jedem von Jacksum
                    unterstützten Algorithmus, sie funktioniert sogar mit
                    verketteten Algorithmen. GNU-Escaping kann
                    deaktiviert werden; weitere Informationen siehe die
                    Option --gnu-filename-escaping.
                    Das Binärmodus-Tag wird unter Microsoft Windows auf
                    '*' und auf Nicht-Windows-Systemen auf ' ' gesetzt.
                    Geben Sie -a nicht an, ist sha3-256 der
                    Standardalgorithmus.
\
                    Beispiel (Hash zur Vereinfachung der Ausgabe gekürzt):
\
                    > jacksum -a sha256 --style gnu-linux *.txt
                    ...76696f2ae7ad8af9b23dde66d6af86c9dfb36986 *gpl-3.0.txt
\
                    Verfügbar seit Version 3.0.0 von Jacksum.
\
\
                hdb
\
                    Dieser Stil wird von sigtool verwendet, einem Teil
                    von ClamAV. ClamAV ist ein Open-Source-Antiviren-
                    Toolkit (GPLv2), das speziell für das Scannen von
                    E-Mails auf Mail-Gateways entwickelt wurde. ClamAV
                    wird von Cisco Systems, Inc. unterstützt. ClamAV
                    unterstützt hash-basierte Signaturen, um infizierte
                    Dateien zu scannen und zu identifizieren.
\
                    sigtool kann hdb-Dateien erzeugen. hdb steht für
                    "hash data base" (Hash-Datenbank). MD5 wird
                    unterstützt, ClamAV 0.98 hat außerdem Unterstützung
                    für SHA1- und SHA256-Dateiprüfsummen hinzugefügt. Das
                    Format ist dasselbe wie für die MD5-Dateiprüfsumme:
\
                    HashStringInHex:FileSizeInBytes:MalwareName
\
                    Die von Jacksum bereitgestellte hdb-Style-Datei
                    funktioniert mit jedem von Jacksum unterstützten
                    Algorithmus, sie funktioniert sogar mit verketteten
                    Algorithmen.
                    Wenn Sie den Pfad nicht in der .hdb speichern
                    möchten, können Sie die Option --no-path setzen.
                    GNU-Escaping ist standardmäßig aktiviert und kann
                    deaktiviert werden; weitere Informationen siehe die
                    Option --gnu-filename-escaping.
\
                    Verfügbar seit Version 4.0.0 von Jacksum.
\
\
                hexhashes-only
\
                    Alias: hexhashesonly
\
                    Dieser Stil kann nur zum Lesen und Schreiben von
                    Hashwerten verwendet werden, ohne begleitende
                    Dateiinformationen. Hashwerte werden hexadezimal
                    dargestellt. Da Dateinamen nicht Teil dieser Dateien
                    sind, kann der Stil für "Wanted-Listen" (Option -w)
                    verwendet werden, jedoch nicht für "Prüflisten"
                    (Option -c).
\
                    Die Style-Datei funktioniert mit jedem von Jacksum
                    unterstützten Algorithmus, sie funktioniert sogar mit
                    verketteten Algorithmen.
\
                    Beispiel:
\
                    > jacksum -a sha1 --style hexhashes-only *.txt
                    31a3d460bb3c7d98845187c716a30db81c44b615
\
                    Verfügbar seit Version 3.0.0 von Jacksum.
\
\
                openssl-dgst
\
                    Aliase: openssl, openssl-tagged
\
                    Ein schlankes Klartextdateiformat, das von OpenSSL
                    verwendet wird.
\
                    Diese Kompatibilitätsdatei kann die Ausgabe ähnlich
                    zu der des openssl-Programms mit dem Parameter dgst
                    drucken und parsen. Die Algorithmusnamen folgen
                    OpenSSL 3.x und neuer. OpenSSL 3.0 hat viele
                    Hashfunktionen umbenannt, z. B. wurde aus SHA256 dann
                    SHA2-256 und aus BLAKE2b512 dann BLAKE2B-512;
                    OpenSSL 4.0 hat diese Namen beibehalten.
\
                    Die Style-Datei funktioniert mit jedem von Jacksum
                    unterstützten Algorithmus, sie funktioniert sogar mit
                    verketteten Algorithmen. GNU-Escaping kann
                    deaktiviert werden; weitere Informationen siehe die
                    Option --gnu-filename-escaping. Geben Sie -a nicht
                    an, ist sha3-256 der Standardalgorithmus.
\
                    Beispiel (Hash zur Vereinfachung der Ausgabe gekürzt):
\
                    > jacksum -a sha256 --style openssl-dgst *.txt
                    SHA2-256(gpl-3.0.txt)= 3972dc9744f6499f0f9b2dbf76696...
\
                    Verfügbar seit Version 3.0.0 von Jacksum.
\
\
                openssl-dgst-r
\
                    Aliase: openssl-r, openssl-untagged
\
                    Ein schlankes Klartextdateiformat, das von OpenSSL
                    verwendet wird.
\
                    Diese Kompatibilitätsdatei kann die Ausgabe ähnlich
                    zu der des openssl-Programms mit den
                    Programmargumenten "dgst -r" drucken und parsen,
                    welches den Digest im Coreutils-Format ausgibt.
                    Das Binärmodus-Flag wird immer auf "*" gesetzt, auch
                    unter GNU/Linux.
\
                    Die Style-Datei funktioniert mit jedem von Jacksum
                    unterstützten Algorithmus, sie funktioniert sogar mit
                    verketteten Algorithmen. GNU-Escaping kann
                    deaktiviert werden; weitere Informationen siehe auch
                    die Option --gnu-filename-escaping. Geben Sie -a
                    nicht an, ist sha3-256 der Standardalgorithmus.
\
                    Beispiel (Hash zur Vereinfachung der Ausgabe gekürzt):
\
                    > jacksum -a sha256 --style *.txt
                    ...6696f2ae7ad8af9b23dde66d6af86c9dfb36986 *gpl-3.0.txt
\
                    Verfügbar seit Version 3.0.0 von Jacksum.
\
\
                openssl111-dgst
\
                    Aliase: openssl111, openssl111-tagged
\
                    Dasselbe schlanke Klartextdateiformat wie beim Stil
                    openssl-dgst, jedoch mit den Algorithmusnamen, die
                    OpenSSL 1.1.1 und älter ausgeben. OpenSSL 3.0 hat viele
                    Hashfunktionen umbenannt, z. B. wurde aus SHA256 dann
                    SHA2-256, aus BLAKE2b512 dann BLAKE2B-512 und aus
                    RIPEMD160 dann RIPEMD-160. Verwenden Sie diesen Stil
                    also, wenn Sie eine Ausgabe für eine Umgebung
                    erzeugen wollen, die noch die alten Namen erwartet,
                    ansonsten den Stil openssl-dgst.
\
                    Beide Stile lesen die Ausgabe jeder OpenSSL-Version,
                    denn der in der Datei gespeicherte Algorithmusname
                    wird für die Prüfung der Hashwerte nicht verwendet.
                    Für das ungetaggte Format (openssl dgst -r) gibt es
                    keinen eigenen Stil, da dieses Format überhaupt
                    keinen Algorithmusnamen enthält.
\
                    Die Style-Datei funktioniert mit jedem von Jacksum
                    unterstützten Algorithmus, sie funktioniert sogar mit
                    verketteten Algorithmen. GNU-Escaping kann
                    deaktiviert werden; weitere Informationen siehe die
                    Option --gnu-filename-escaping. Geben Sie -a nicht
                    an, ist sha3-256 der Standardalgorithmus.
\
                    Beispiel (Hash zur Vereinfachung der Ausgabe gekürzt):
\
                    > jacksum -a sha256 --style openssl111-dgst *.txt
                    SHA256(gpl-3.0.txt)= 3972dc9744f6499f0f9b2dbf76696...
\
                    Verfügbar seit Version 4.0.0 von Jacksum.
\
\
                sizes-and-names
\
                    GNU-Escaping ist standardmäßig aktiviert, kann aber
                    deaktiviert werden; siehe auch die Option
                    --gnu-filename-escaping.
                    Dieser Stil kann verwendet werden, um sowohl
                    Dateigrößen als auch Pfade zu sammeln.
                    Es wird nicht gehasht und ist daher sehr performant.
                    Mit diesem Stil erzeugte Listen enthalten keine
                    Hashwerte und können daher nicht zur
                    Integritätsprüfung von Dateien verwendet werden, auch
                    nicht als "Wanted-Listen" (Option -w).
                    Diese Listen können jedoch verwendet werden, um zu
                    prüfen, ob die Dateien noch vorhanden sind und sich
                    die Dateigrößen nicht verändert haben.
                    Das Standard-Zeitstempelformat ist das durch
                    '-t default' angegebene. Sie können das
                    Standard-Zeitstempelformat jedoch mit jedem von der
                    Option -t unterstützten Zeitstempelformat
                    überschreiben.
\
                    Dieselbe Standardausgabe erhalten Sie, indem Sie die
                    Optionen `-a none --filesize off` angeben.
\
                    Beispiel:
\
                    > jacksum --style sizes-and-names *.txt
                    35149 gpl-3.0.txt
\
                    Verfügbar seit Version 4.0.0 von Jacksum.
\
\
                sfv
\
                    "Simple File Verification" ist ein veraltetes,
                    schlankes Klartextdateiformat ohne
                    Algorithmusinformation in der Datei. Es wurde
                    ursprünglich nur für crc32 entworfen.
\
                    Die Style-Datei funktioniert mit jedem von Jacksum
                    unterstützten Algorithmus, sie funktioniert sogar mit
                    verketteten Algorithmen.
                    Geben Sie -a nicht an, ist crc32 der
                    Standardalgorithmus, da dies der Algorithmus war, der
                    beim ursprünglichen Entwurf des SFV-Formats
                    verwendet wurde.
\
                    Hinweis: Bei diesem Stil steht der Dateiname am
                    Zeilenanfang. Eine Datei, deren Name mit der
                    Kommentarzeichenkette beginnt (bei diesem Stil ";"),
                    kann daher später nicht geprüft werden, da ihre Zeile
                    beim Wiedereinlesen als Kommentar gilt. Jacksum warnt
                    beim Schreiben einer solchen Zeile, siehe auch die
                    Option -I.
\
                    Beispiel:
\
                    > jacksum --style sfv *.txt
                    gpl-3.0.txt 97673D00
\
                    Verfügbar seit Version 3.0.0 von Jacksum.
\
\
                solaris-digest
\
                    Alias: solaris-untagged
\
                    Ein schlankes Klartextdateiformat auf Solaris mit
                    Algorithmusinformation in der Datei.
\
                    Diese Kompatibilitätsdatei kann die Ausgabe ähnlich
                    zu der des getaggten Aufrufs "digest -a <algo>" auf
                    Solaris drucken und parsen.
\
                    Die Style-Datei funktioniert mit jedem von Jacksum
                    unterstützten Algorithmus, sie funktioniert sogar mit
                    verketteten Algorithmen. Geben Sie -a nicht an, ist
                    sha3-256 der Standardalgorithmus.
\
                    Beispiel (Hash zur Vereinfachung der Ausgabe gekürzt):
\
                    > jacksum -a sha256 --style solaris-digest *.txt
                    (gpl-3.0.txt) = 3972dc9744f6499f0f9b2dbf76696f2ae7...
\
                    Verfügbar seit Version 3.0.0 von Jacksum.
\
\
                solaris-digest-v
\
                    Alias: solaris-tagged
\
                    Ein schlankes Klartextdateiformat auf Solaris ohne
                    Algorithmusinformation in der Datei.
\
                    Diese Kompatibilitätsdatei kann die Ausgabe ähnlich
                    zu der des ungetaggten Aufrufs "digest -v -a <algo>"
                    auf Solaris drucken und parsen.
\
                    Die Style-Datei funktioniert mit jedem von Jacksum
                    unterstützten Algorithmus, sie funktioniert sogar mit
                    verketteten Algorithmen. Geben Sie -a nicht an, ist
                    sha3-256 der Standardalgorithmus.
\
                    Beispiel (Hash zur Vereinfachung der Ausgabe gekürzt):
\
                    > jacksum -a sha256 --style solaris-digest-v *.txt
                    sha256 (gpl-3.0.txt) = 3972dc9744f6499f0f9b2dbf76696...
\
                    Verfügbar seit Version 3.0.0 von Jacksum.
\
\
                timestamps-and-names
\
                    GNU-Escaping ist standardmäßig aktiviert, kann aber
                    deaktiviert werden; siehe auch die Option
                    --gnu-filename-escaping.
                    Dieser Stil kann verwendet werden, um sowohl
                    Zeitstempel als auch Pfade zu sammeln.
                    Es wird nicht gehasht und ist daher sehr performant.
                    Mit diesem Stil erzeugte Listen enthalten keine
                    Hashwerte und können daher nicht zur
                    Integritätsprüfung von Dateien verwendet werden, auch
                    nicht als "Wanted-Listen" (Option -w).
                    Diese Listen können jedoch verwendet werden, um zu
                    prüfen, ob die Dateien noch vorhanden sind und sich
                    die Zeitstempel nicht verändert haben.
\
                    Dasselbe erreichen Sie, indem Sie die Optionen
                    `-a none -t iso` angeben. Das Zeitstempelformat
                    können Sie mit -t anpassen.
\
                    Beispiel:
\
                    > jacksum --style timestamps-and-names *.txt
                    2025-04-13T11:12:50.729+02:00 gpl-3.0.txt
\
                    Verfügbar seit Version 4.0.0 von Jacksum.
\
\
            Ein Rundumblick über die Eigenschaften von <style>. Der erste
            Teil der Tabelle listet bekannte Quasi-Standards auf, der
            zweite Teil listet weitere gängige Anwendungsfälle auf:
\
                <style>             |list |algo |algo |hash |file |file |file |
                                    |type |selec|name |value|size |time |name |
                                    |appli|table|in   |encod|     |stamp|escap|
                                    |cabil|     |file |ing  |     |     |ing  |
                                    |ity  |     |     |     |     |     |     |
                ____________________|_____|_____|_____|_____|_____|_____|_____|
                default             |  cw |  *  |  -  |  *  |  d  |  d  |  e  |
                bsd                 |  cw |  *  |  E  |  h  |  -  |  -  |  e  |
                bsd-r               |  cw |  *  |  -  |  h  |  -  |  -  |  e  |
                fciv                |  cw |  *  |  -  |  h  |  -  |  -  |  -  |
                gnu-linux           |  cw |  *  |  -  |  h  |  -  |  -  |  e  |
                hdb                 |  cw |  *  |  -  |  h  |  E  |  -  |  e  |
                openssl-dgst        |  cw |  *  |  E  |  h  |  -  |  -  |  e  |
                openssl-dgst-r      |  cw |  *  |  -  |  h  |  -  |  -  |  e  |
                openssl111-dgst     |  cw |  *  |  E  |  h  |  -  |  -  |  e  |
                sfv                 |  cw |  *  |  -  |  H  |  -  |  -  |  -  |
                solaris-digest      |  cw |  *  |  -  |  h  |  -  |  -  |  d  |
                solaris-digest-v    |  cw |  *  |  E  |  h  |  -  |  -  |  d  |
                --------------------+-----+-----+-----+-----+-----+-----+-----|
                full                |  cw |  *  |  -  |  h  |  E  |  E  |  e  |
                without-sizes       |  cw |  *  |  -  |  h  |  -  |  E  |  e  |
                without-timestamps  |  cw |  *  |  -  |  h  |  E  |  -  |  e  |
                without-hashes      |  c  |  -  |  -  |  -  |  E  |  E  |  e  |
                sizes-and-names     |  c  |  -  |  -  |  -  |  E  |  -  |  e  |
                timestamps-and-names|  c  |  -  |  -  |  -  |  -  |  E  |  e  |
                names-only          |  c  |  -  |  -  |  -  |  -  |  -  |  e  |
                hexhashes-only      |  w  |  *  |  -  |  h  |  -  |  -  |  -  |
                --------------------+-----+-----+-----+-----+-----+-----+-----|
\
                Legende:
                    * = beliebig
                    - = nicht verfügbar
\
                    c = funktioniert mit Prüflisten (Option -c)
                    w = funktioniert mit Wanted-Listen (Option -w)
\
                    d = standardmäßig deaktiviert, kann aber bei Bedarf
                        aktiviert werden
                    e = standardmäßig aktiviert, kann aber bei Bedarf
                        deaktiviert werden
                    E = standardmäßig aktiviert und kann nicht
                        deaktiviert werden
\
                    h = hexadezimal, Kleinbuchstaben
                    H = hexadezimal, Großbuchstaben


    --charset-check-file <charset>
    --check-file-charset <charset>
\
            Gibt den Zeichensatz für die Datei an, die mit -c angegeben
            werden kann. Wird diese Option nicht angegeben, wird für die
            Prüfdatei UTF-8 verwendet. Siehe auch die Optionen
            --check-file, --check-line und --compat. Wenn Sie eine Datei
            haben, die durch eine Umleitung unter Microsoft 10, Windows
            PowerShell 5.1, erzeugt wurde, sollten Sie <charset> zum
            Beispiel auf UTF-16le setzen. Eine gewöhnliche
            OpenJDK-11-Implementierung stellt üblicherweise mehr als 170
            verschiedene Zeichensätze bereit. Die verfügbaren
            Zeichensätze können mit `jacksum --info` ausgegeben werden.
\
            Die Unicode-fähigen Zeichensätze sind
\
                GB18030
\
                    ist ein chinesischer Regierungsstandard; wird eine
                    Byte-Order-Mark (BOM) gefunden, wird sie ignoriert,
                    da eine BOM in GB18030 nicht erforderlich ist.
\
\
                UTF-8
\
                    8-Bit-UCS-Transformationsformat; wird eine
                    Byte-Order-Mark (BOM) gefunden, wird sie ignoriert,
                    da eine BOM in UTF-8 nicht erforderlich ist.
\
\
                UTF-16
\
                    Das 16-Bit-UCS-Transformationsformat mit optionaler
                    Byte-Order-Mark zur Kennzeichnung der
                    Byte-Reihenfolge; ohne Byte-Order-Mark wird
                    standardmäßig Big-Endian angenommen.
\
\
                UTF-16BE
\
                    16-Bit-UCS-Transformationsformat,
                    Big-Endian-Byte-Reihenfolge.
\
\
                UTF-16LE
\
                    16-Bit-UCS-Transformationsformat,
                    Little-Endian-Byte-Reihenfolge.
\
\
                UTF-32
\
                    32-Bit-UCS-Transformationsformat, Byte-Reihenfolge
                    durch optionale Byte-Order-Mark gekennzeichnet; ohne
                    Byte-Order-Mark wird standardmäßig Big-Endian
                    angenommen.
\
\
                UTF-32BE
\
                    32-Bit-UCS-Transformationsformat,
                    Big-Endian-Byte-Reihenfolge.
\
\
                UTF-32LE
\
                    32-Bit-UCS-Transformationsformat,
                    Little-Endian-Byte-Reihenfolge.
\
\
            Siehe auch:
\
                Option --info
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.0.0 von Jacksum.


    --charset-wanted-list <charset>
    --wanted-list-charset <charset>
\
            Gibt den Zeichensatz für die mit der Option -w angegebene
            Datei an. Wird diese Option nicht angegeben, wird UTF-8
            verwendet. Siehe auch -w bzw. --wanted-list.
\
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.4.0 von Jacksum.


    --charset-file-list <charset>
    --file-list-charset <charset>
\
            Gibt den Zeichensatz für die Datei an, die mit -L angegeben
            werden kann. Wird diese Option nicht angegeben, wird für die
            Dateiliste UTF-8 verwendet. Siehe auch --file-list bzw. -L.
\
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.0.0 von Jacksum.


    --charset-error-file <charset>
    --error-file-charset <charset>
\
            Gibt den Zeichensatz für die Fehlerdatei an. Wird diese
            Option nicht angegeben, wird für die Fehlerdatei UTF-8
            verwendet. Siehe auch --error-file.
\
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.0.0 von Jacksum.


    --charset-output-file <charset>
    --output-file-charset <charset>
\
            Gibt den Zeichensatz für die Ausgabedatei an. Wird diese
            Option nicht angegeben, wird für die Ausgabedatei UTF-8
            verwendet. Siehe auch --output-file.
\
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.0.0 von Jacksum.


    --charset-stderr <charset>
    --stderr-charset <charset>
\
            Gibt den Zeichensatz für den Standardfehlerstrom (stderr)
            an. Wird diese Option nicht angegeben, wird der von Ihren
            Shell-Einstellungen abhängige Standardzeichensatz verwendet.
            Siehe auch --utf8.
\
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.0.0 von Jacksum.


    --charset-stdout <charset>
    --stdout-charset <charset>
\
            Gibt den Zeichensatz für den Standardausgabestrom (stdout)
            an. Wird diese Option nicht angegeben, wird der von Ihren
            Shell-Einstellungen abhängige Standardzeichensatz verwendet.
            Siehe auch --utf8.
\
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.0.0 von Jacksum.


    --charset-string-list <charset>
    --string-list-charset <charset>
\
            Gibt den Zeichensatz für die Zeichenkettenliste an. Wird
            diese Option nicht angegeben, wird für die
            Zeichenkettenlisten-Datei UTF-8 verwendet. Siehe auch die
            Option --string-list.
\
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.7.0 von Jacksum.


    --charset-console <charset>
    --console-charset <charset>
\
            Gibt den Zeichensatz für die Konsole an, der von den
            Optionen "-q readline" und "-q password" verwendet wird.
            Wird diese Option nicht angegeben, wird UTF-8 verwendet.
\
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.7.0 von Jacksum.


    --copyright
\
            Gibt die Copyright- und Lizenzinformationen für alle Teile
            der Software aus, die Jacksum lizenziert. Siehe auch
            --license.
\
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.0.0 von Jacksum.


    -d      
    --dont-follow-symlinks-to-directories
\
            Symbolischen Verknüpfungen auf Verzeichnisse nicht folgen;
            das bedeutet, nur reguläre Verzeichnisse. Ab Version 3
            erkennt Jacksum Dateisystemzyklen (eine symbolische
            Verknüpfung von einem Unterordner zu einem übergeordneten
            Ordner) und überspringt Ordner, die während der rekursiven
            Traversierung eine Endlosschleife verursachen könnten. Setzen
            Sie -d, folgt Jacksum keinen symbolischen Verknüpfungen auf
            Verzeichnisse mehr.
\
\
            Siehe auch:
\
                Optionen -r und -f bzw.
                --dont-follow-symlinks-to-files

\
            Verfügbar seit:
\
                Verfügbar seit Version 1.5.0 von Jacksum. Die Erkennung
                von Dateisystemzyklen ist seit Version 3.0.0 von Jacksum
                verfügbar.


    -e <hash value>
    --expect <hash value>
    --expect-hash <hash value>
\
            Ein bestimmter Hashwert wird erwartet. Funktioniert mit
            einer Datei, der Standardeingabe oder der Option -q.
\
            Der Hashwert kann groß-/kleinschreibungssensitiv oder
            -insensitiv angegeben werden, außer wenn mit -E eine
            Kodierung mit einem groß-/kleinschreibungssensitiven
            Alphabet angegeben wurde, das sind base64,
            base64-nopadding, base64url, base64url-nopadding und z85.
\
\
            Im "Schenell-Modus" wird lediglich MATCH (Exit-Code 0) oder
            NO MATCH (Exit-Code 1) zurückgegeben.
\
            Beispiele:
                > jacksum -q txt:"Hello World" -a crc32c -X
                691DAA2F 11
                > jacksum -q txt:"Hello World" -a crc32c -X -e 691DAA2F
                [MATCH]
                > jacksum -q txt:"Hello World" -a crc32c -X -e 691DAAFF
                [NO MATCH]
\
\
            Siehe auch:
\
                die Optionen -a, -q, -E, -x und -X
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 1.4.0 von Jacksum.
\
\
            Im "Wanted-List-Modus" werden standardmäßig alle
            Übereinstimmungen ausgegeben, sodass Sie alle Duplikate von
            Dateien mit demselben Hashwert finden können. Sie können mit
            der Option --match-filter steuern, was ausgegeben wird, und
            mit der Option --list nur die Pfade ausgeben lassen.
            Wurde die Erwartung erfüllt, d. h. die Option
            --match-filter ist auf match oder all gesetzt und es gibt
            mindestens eine Übereinstimmung, ODER die Option
            --match-filter ist auf nomatch gesetzt und es gibt
            mindestens eine Nicht-Übereinstimmung, ist der Exit-Code 0,
            andernfalls ist der Exit-Code > 1.
\
            Beispiel:
                > jacksum -a sha256 -E base64
                  -e ihw5Abza/dwTcGJywC+/f8qfwuKa45kp9rCI5RFPcN8= -l C:\
                C:\Applications\jacksum-3.4.0\jacksum-3.4.0.jar
                C:\Applications\jacksum\jacksum.jar
\
\
            Siehe auch:
\
                Optionen -a, -q, -E, -l, -x, -X und --match-filter
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 1.6.0 von Jacksum.


    --exact
\
            Durchsucht die Hilfe nach einer exakten Übereinstimmung anstatt
            nach einem Präfix. Ohne --exact gibt die Option -h jede Option,
            jeden Algorithmus und jede Abschnittsüberschrift aus, die mit dem
            gesuchten Wort beginnt. Mit --exact wird nur die Option, der
            Algorithmus bzw. die Abschnittsüberschrift ausgegeben, die exakt
            dem gesuchten Wort entspricht.
\
            Das ist besonders für die Optionen "-" und "--" nützlich, weil
            ohne --exact nahezu die gesamte Hilfe ausgegeben würde.
\
            Die Option --exact setzt sowohl die Option -h als auch ein
            Suchwort voraus. Zu beachten ist, dass -h das direkt folgende
            Argument verbraucht; --exact muss daher vor -h oder nach dem
            Suchwort angegeben werden.
\
            War die Suche nicht erfolgreich, ist der Exit-Code 1.
\
            Beispiele:
                > jacksum --exact -h -
                > jacksum --exact -h --
                > jacksum --exact -h -a
                > jacksum -h -a --exact
\
\
            Siehe auch:
\
                Option -h
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 4.0.0 von Jacksum.


    -E <encoding>
    --encoding <encoding>
\
            Sowohl der Hashwert als auch die Sequenz (siehe auch die
            Option -q) können mit den folgenden Kodierungen kodiert
            werden:
\
                <encoding>           Beschreibung
                ________________________________________________________________
\
                bin                  binär
\
                dec                  dezimal
\
                oct                  oktal
\
                hex                  hexadezimal in Kleinbuchstaben,
                                     entspricht -x. Die Optionen -g und
                                     -G werden berücksichtigt. Jedes
                                     Byte der Eingabe wird in zwei
                                     4-Bit-Werte aufgeteilt und durch
                                     zwei hexadezimale Ziffern
                                     dargestellt.
                                     Die Kodierung verwendet für jeden
                                     4-Bit-Wert von null bis 15 folgende
                                     Darstellung:
\
                                          0 -  9:  0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
                                         10 - 15:  a b c d e f
\
                hex-lowercase        Alias für hex (3.0)
\
                hexup                veraltet seit 3.0, Alias für
                                     hex-uppercase
\
                hex-uppercase        hexadezimal in Großbuchstaben,
                                     entspricht -X. Die Optionen -g und
                                     -G werden berücksichtigt (3.0). Die
                                     Kodierung verwendet für jeden
                                     4-Bit-Wert von null bis 15 folgende
                                     Darstellung:
\
                                          0 -  9:  0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
                                         10 - 15:  A B C D E F
\
                bb                   Alias für bubblebabble
\
                bubblebabble         "Bubble Babble" ist eine von Antti
                                     Huima, Finnland, im April 2000
                                     entworfene Binärdatenkodierung.
                                     Die Kodierung verwendet einen
                                     Wechsel von
                                     Konsonanten und Vokalen (a,e,i,o,u,y), um
                                     Binärdaten in Pseudowörter umzuwandeln,
                                     die für Menschen leichter aussprechbar
                                     sind als z. B. beliebige Listen
                                     hexadezimaler Ziffern.
                                     Die Kodierung enthält ein
                                     Prüfsummenverfahren, das ungültige
                                     Kodierungen manchmal erkennen kann. Das
                                     Verfahren vergrößert die Länge der
                                     kodierten Daten nicht.
                                     Pseudowörter werden in Gruppen von fünf
                                     Zeichen zusammengefasst, getrennt durch
                                     einen Bindestrich.
                                     Die Kodierung verwendet sechs Vokale für
                                     die Werte null bis fünf und 16 Konsonanten
                                     für die Werte null bis 15:
\
                                          Vokale (0 -  5):  a e i o u y
                                     Konsonanten (0 - 15):  b c d f g h k l m n
                                                            p r s t v z
\
                                       Begrenzungszeichen:  x
                                             Trennzeichen:  -
\
                                     Das Begrenzungszeichen x steht am Anfang
                                     und am Ende der Kodierung; es kommt
                                     außerdem im letzten Pseudowort vor, wenn
                                     die Anzahl der kodierten Bytes gerade ist.
\
                                     BubbleBabble wird von OpenSSH und SSH2
                                     verwendet.
\
                base16               Base16 (RFC 4648)
\
                base32               Base32 (RFC 4648)
                                     Kodiert 5 Byte zu 8 Zeichen. Die Ziffern
                                     0, 1 und 8 werden wegen ihrer Ähnlichkeit
                                     zu den Buchstaben O, I und B ausgelassen.
                                     Die Kodierung verwendet für jeden
                                     5-Bit-Wert von null bis 31 folgende
                                     Darstellung:
\
                                          0 -  9:  A B C D E F G H I J
                                         10 - 19:  K L M N O P Q R S T
                                         20 - 29:  U V W X Y Z 2 3 4 5
                                         30 - 31:  6 7
\
                                         Padding:  =
\
                base32-nopadding     Base32, ohne Padding (RFC 4648) (3.0)
\
                base32hex            Base32hex (RFC 4648) (3.0)
                                     Kodiert 5 Byte zu 8 Zeichen. Es erweitert
                                     Hexadezimal auf natürlichere Weise.
                                     Die Kodierung verwendet für jeden
                                     5-Bit-Wert von null bis 31 folgende
                                     Darstellung:
\
                                          0 -  9:  0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
                                         10 - 19:  A B C D E F G H I J
                                         20 - 29:  K L M N O P Q R S T
                                         30 - 31:  U V
\
                                         Padding:  =
\
                base32hex-nopadding  Base32hex, ohne Padding (RFC 4648) (3.0)
\
                base64               Base64 (RFC 4648)
                                     Kodiert 3 Byte zu 4 Zeichen, was einer
                                     Platzeffizienz von 75 % entspricht.
                                     Die Kodierung verwendet für jeden
                                     6-Bit-Wert von null bis 63 folgende
                                     Darstellung:
\
                                          0 -  9:  A B C D E F G H I J
                                         10 - 19:  K L M N O P Q R S T
                                         20 - 29:  U V W X Y Z a b c d
                                         30 - 39:  e f g h i j k l m n
                                         40 - 49:  o p q r s t u v w x
                                         50 - 59:  y z 0 1 2 3 4 5 6 7
                                         60 - 63:  8 9 + /
\
                                         Padding:  =
\
                base64-nopadding     Base64, ohne Padding (RFC 4648) (3.2)
\
                base64url            Base64 für URLs (RFC 4648) (3.0)
                                     Die Zeichen '+' und '/' des
                                     Standard-Base64 werden durch '-' und '_'
                                     ersetzt, sodass URL-Encoder/-Decoder
                                     nicht mehr benötigt werden.
                                     Kodiert 3 Byte zu 4 Zeichen.
                                     Die Kodierung verwendet für jeden
                                     6-Bit-Wert von null bis 63 folgende
                                     Darstellung:
\
                                          0 -  9:  A B C D E F G H I J
                                         10 - 19:  K L M N O P Q R S T
                                         20 - 29:  U V W X Y Z a b c d
                                         30 - 39:  e f g h i j k l m n
                                         40 - 49:  o p q r s t u v w x
                                         50 - 59:  y z 0 1 2 3 4 5 6 7
                                         60 - 63:  8 9 - _
\
                                         Padding:  =
\
                base64url-nopadding  Base64 für URLs, ohne Padding
                                     (RFC4648) (3.2)
\
                z85                  Z85 (3.7)
                                     Z85 wurde von Pieter Hintjens
                                     (1962 – 2016) für die
                                     ZeroMQ-Messaging-Bibliothek
                                     vorgeschlagen.
                                     Siehe auch https://rfc.zeromq.org/spec/32/
\
                                     Z85 kodiert 4 Byte zu 5 Zeichen, was
                                     einer Platzeffizienz von 80 % entspricht.
                                     Es ist eine zeichenkettensichere
                                     Kodierung, die problemlos in Quellcode,
                                     XML, JSON usw. verwendet werden kann.
\
                                     Die Kodierung verwendet für jeden
                                     Basis-85-Wert von null bis 84 folgende
                                     Darstellung:
\
                                         0 -  9:  0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
                                        10 - 19:  a b c d e f g h i j
                                        20 - 29:  k l m n o p q r s t
                                        30 - 39:  u v w x y z A B C D
                                        40 - 49:  E F G H I J K L M N
                                        50 - 59:  O P Q R S T U V W X
                                        60 - 69:  Y Z . - : + = ^ ! /
                                        70 - 79:  * ? & < > ( ) [ ] {
                                        80 - 84:  } @ % $ #
\
                                     Hinweis: 85^5 ist größer als 2^32, daher
                                     kann ein fünf Byte großer Z85-Datenblock
                                     nicht mit '#' beginnen; obwohl das
                                     Zeichen '#' Teil des Z85-Alphabets ist,
                                     kann es daher gefahrlos für die Option
                                     --ignore-lines-starting-with-string
                                     verwendet werden.
\
                                     Z85 ist eine gute Binär-zu-Text-Kodierung
                                     für Hashwerte. Laut Spezifikation obliegt
                                     es jedoch der Anwendung, sicherzustellen,
                                     dass Rahmen und Zeichenketten bei Bedarf
                                     aufgefüllt (gepaddet) werden. Die
                                     Spezifikation macht keine Angaben dazu,
                                     wie das Padding zu erfolgen hat. Die
                                     Längenbeschränkung ist für viele
                                     Hashfunktionen kein Problem, da die
                                     Länge der Hashwerte meist ein Vielfaches
                                     von 4 Byte ist. Für einige weniger
                                     gebräuchliche Algorithmen wie z. B.
                                     blake2s-240 oder skein-1024-1000 ist es
                                     jedoch ein Problem.
\
                                     Um Z85 für alle von Jacksum
                                     unterstützten Algorithmen verwenden zu
                                     können, wird folgende Implementierung
                                     verwendet:
\
                                     Bei Nachrichten, deren Länge ein
                                     Vielfaches von 4 Byte ist, verhält es
                                     sich genau wie die ursprüngliche
                                     Z85-Kodierung, und es ist kein Padding
                                     erforderlich.
\
                                     Bei Nachrichten, deren Länge kein
                                     Vielfaches von 4 Byte ist, verhält es
                                     sich hinsichtlich des Padding-Verhaltens
                                     wie Ascii85. Zum Dekodieren muss vor dem
                                     Dekodieren lediglich mit '#'-Zeichen
                                     anstelle von 'u' aufgefüllt werden, und
                                     die entsprechende Anzahl an Zeichen in
                                     der dekodierten Zeichenkette wird
                                     ignoriert. Das ist sehr platzsparend, da
                                     beim Dekodieren das Padding aus der
                                     Länge der kodierten Zeichenkette
                                     berechnet werden kann und beim Kodieren
                                     nur die tatsächlich benötigten Zeichen
                                     gespeichert werden müssen.
\
                z-base-32            z-base-32 (3.1)
                                     Kodiert 5 Byte zu 8 Zeichen.
                                     Die Kodierung verwendet für jeden
                                     5-Bit-Wert von null bis 31 folgende
                                     Darstellung:
\
                                          0 -  9:  y b n d r f g 8 e j
                                         10 - 19:  k m c p q x o t 1 u
                                         20 - 29:  w i s z a 3 4 5 h 7
                                         30 - 31:  6 9
\
                                         Padding:  keins
\
\
            Siehe auch:
\
                Optionen -F, -g, -G, -q, -x und -X.
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 1.6.0 von Jacksum, sofern nicht anders angegeben.


    -f
    --dont-follow-symlinks-to-files
\
            Verarbeitet nur reguläre Dateien. Folgt keinen symbolischen
            Verknüpfungen zu Dateien (jedes Betriebssystem), zu
            Blockgeräten, zeichenorientierten Geräten, benannten Pipes,
            Sockets (nur Unix-artige Betriebssysteme) oder zu Doors (nur
            Solaris).
\
\
            Siehe auch:
\
                Option -d bzw. --dont-follow-symlinks-to-directories
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.0.0 von Jacksum.


    --filesize <boolean>
\
            Standardmäßig, bzw. wenn diese Option weggelassen wird, wird
            die Dateigröße der Ausgabe hinzugefügt, wenn ein Algorithmus
            ausgewählt wird, der die Dateigröße ebenfalls zur Ausgabe
            hinzufügt, um Integritätsprüfungen zuverlässiger zu machen
            (dies betrifft üblicherweise einfache Prüfsummen und CRCs).
            Wählen Sie mehrere Algorithmen aus, wird die Dateigröße
            standardmäßig hinzugefügt. Möchten Sie steuern, ob die
            Dateigröße hinzugefügt werden soll oder nicht, können Sie
            diese Option mit folgenden Werten für <boolean> verwenden:
\
                yes|on|true|1|enabled    aktiviert die Dateigröße
\
                no|off|false|0|disabled  deaktiviert die Dateigröße
\
\
            Siehe auch:
\
                Option --format, Token #FILESIZE
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.3.0 von Jacksum.


    -F <format>
    --format <format>
\
            Mit dieser Option können Sie ein anpassbares Ausgabeformat
            festlegen, falls das Standard-Ausgabeformat Ihren
            Anforderungen nicht genügt.
\
            <format> kann ein beliebiger Text sein. Enthält der Text
            bestimmte Tokens, werden alle Tokens durch ihre
            entsprechenden Werte ersetzt. Die folgenden Tokens werden
            unterstützt:
\
                <token>                  Beschreibung
                ________________________________________________________________
\
                #ALGONAME                wird durch den Namen des
                                         ausgewählten Algorithmus ersetzt.
\
                #ALGONAME{<i>}           Wurde mit der Option -a das
                                         Zeichen + verwendet, um mehrere
                                         Algorithmen zu trennen, wird das
                                         Token durch den Namen des
                                         Algorithmus ersetzt. Das Token
                                         wird durch eine Zahl indiziert.
                                         Verwenden Sie statt einer Zahl
                                         den einzelnen Buchstaben i,
                                         funktioniert es wie ein
                                         automatischer Index. (1.7)
\
                #ALGONAME{lowercase}     Alias für #ALGONAME (3.0)
\
                #ALGONAME{<i>,lowercase} Alias für #ALGONAME{i} (3.0)
\
                #ALGONAME{uppercase}     wie #ALGONAME, aber der Name des
                                         Algorithmus erscheint in
                                         Großbuchstaben. (3.0)
\
                #ALGONAME{<i>,uppercase} wie #ALGONAME{i}, aber der Name
                                         des Algorithmus erscheint in
                                         Großbuchstaben. (3.0)
\
                #ALGONAMES               Plural. Wird durch den Namen
                                         des ausgewählten Algorithmus
                                         ersetzt. Wurden mehrere
                                         Algorithmen ausgewählt, werden
                                         die Algorithmusnamen durch
                                         Kommas getrennt. (3.3)
\
                #ALGONAMES{lowercase}    wie #ALGONAMES, aber der/die
                                         Name(n) des/der Algorithmus/-en
                                         erscheint/erscheinen in
                                         Kleinbuchstaben. (3.3)
\
                #ALGONAMES{uppercase}    wie #ALGONAMES, aber der/die
                                         Name(n) des/der Algorithmus/-en
                                         erscheint/erscheinen in
                                         Großbuchstaben. (3.3)
\
                #BINTAG                  Unter Microsoft Windows wird
                                         dieses Token durch ein '*'
                                         ersetzt, auf allen anderen
                                         Plattformen durch ein ' '. (3.3)
\
                #CHECKSUM                Alias für #HASH.
\
                #DIGEST                  Alias für #HASH.
\
                #ESCAPETAG               if the option called
                                         wenn die Option
                                         --gnu-filename-escaping
                                         aktiviert ist, wird das <token>
                                         durch einen einzelnen Backslash
                                         ersetzt. Ist die Option
                                         deaktiviert (Standard), wird es
                                         durch eine leere Zeichenkette
                                         ersetzt.
                                         Siehe auch
                                         --gnu-filename-escaping (3.3)
\
                #FILENAME                wird durch den Dateinamen und
                                         Pfad ersetzt (abhängig von -P)
\
                #FILENAME{name}          wird durch den Dateinamen
                                         ersetzt (1.6)
\
                #FILENAME{path}          wird durch den Dateipfad
                                         ersetzt (1.6)
\
                #FILESIZE                wird durch die Dateigröße
                                         ersetzt
\
                #FINGERPRINT             Alias für #HASH.
\
                #HASH                    wird durch den Hash-, CRC- oder
                                         Prüfsummenwert ersetzt
                                         (abhängig von den Optionen -a,
                                         -E, -g, -G, -x, -X) (3.3)
\
                #HASH{<encoding>}        Das Token wird durch die
                                         kodierte Prüfsumme ersetzt.
                                         Ersetzen Sie <encoding> durch
                                         eine unterstützte Kodierung.
                                         Gültige Kodierungswerte siehe
                                         Option -E. (1.7)
\
                #HASH{<i>}               Wurde mit der Option -a das
                                         Zeichen + verwendet, um mehrere
                                         Algorithmen zu trennen, wird
                                         das Token durch die Prüfsumme
                                         ersetzt. Das Token wird durch
                                         eine Zahl indiziert. Verwenden
                                         Sie statt einer Zahl den
                                         Buchstaben i, funktioniert es
                                         wie ein automatischer Index.
                                         (1.7)
\
                #HASH{<algo>}            das Token wird durch den
                                         anhand seines Algorithmusnamens
                                         identifizierten Hash ersetzt.
                                         (3.0)
\
                #HASH{<i>,<encoding>}    wie #HASH{<i>}, aber mit
                                         expliziter Kodierung (3.0)
\
                #HASH{<algo>,<encoding>} wie #HASH{<algo>}, aber mit
                                         expliziter Kodierung (3.0)
\
                #HASHES                  Plural. Das Token wird durch
                                         den Hash-, CRC- oder
                                         Prüfsummenwert ersetzt. Wurden
                                         mehrere Algorithmen ausgewählt,
                                         werden die Hashwerte durch
                                         Kommas getrennt (abhängig von
                                         den Optionen -a, -E, -g, -G,
                                         -x und -X) (3.3)
\
                #HASHES{<encoding>}      wie #HASHES, aber mit
                                         expliziter Kodierung (3.3)
\
                #LENGTH                  ist ein Alias für #FILESIZE
                                         (3.0)
\
                #MESSAGE                 ist ein Alias für #FILENAME
                                         (3.7), ein passenderer Name
                                         für die Nachricht bei
                                         Verwendung der Option
                                         --string-list
\
                #SEPARATOR               wird durch das Trennzeichen
                                         ersetzt, das Sie mit -s angeben
                                         können
\
                #SEQUENCE                wird durch die hexadezimale
                                         Darstellung der Sequenz
                                         ersetzt, die Sie mit -q angeben
                                         können (3.0)
\
                #SEQUENCE{<encoding>}    wie #SEQUENCE, aber mit
                                         expliziter Kodierung (3.0)
\
                #TIMESTAMP               wird durch den Zeitstempel
                                         ersetzt (abhängig von -t)
\
                #QUOTE                   wird durch ein
                                         Anführungszeichen (") ersetzt
\
\
            Siehe auch:
\
                Optionen -a, -E, -g, -G, --gnu-filename-escaping, -P,
                -s, -t, -x und -X.
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 1.5.0 von Jacksum, sofern nicht anders
                angegeben.


    -g <count>
    --group-bytes <count>
\
            Gruppiert die Hex-Ausgabe der Prüfsumme in <count> Byte zur
            besseren Lesbarkeit; nur gültig, wenn die Kodierung hex
            oder hexup ist. Gruppen werden durch ein Leerzeichen oder
            durch das mit -G angegebene Zeichen getrennt; der Wert für
            <count> muss größer als 0 sein.
\
            Gruppierte Hashwerte können nicht wieder eingelesen werden,
            daher kann diese Option nicht mit den Optionen -c und -w
            kombiniert werden.
\
\
            Siehe auch:
\
                Optionen -E, -G, -x und -X
\
            Verfügbar seit:
\
                Jacksum 1.6.0


    -G <char>
    --group-bytes-separator <char>
\
            Legt das Trennzeichen für Byte-Gruppen fest; nur gültig,
            wenn die Kodierung hexadezimal ist und die Option -g
            gesetzt wurde.
\
            Gruppierte Hashwerte können nicht wieder eingelesen werden,
            daher kann diese Option nicht mit den Optionen -c und -w
            kombiniert werden.
\
\
            Siehe auch:
\
                Optionen -E, -g, -x und -X
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 1.6.0 von Jacksum.


    --gnu-filename-escaping <boolean>
\
            Auf GNU/Linux- und Unix-Betriebssystemen können Dateinamen
            problematische Zeichen wie Zeilenumbrüche und
            Wagenrückläufe enthalten. Die GNU Coreutils schlagen vor,
            diese problematischen Zeichen in Dateinamen mit einem
            Backslash zu escapen, wodurch auf der Standardausgabe genau
            eine Zeile pro Datei sichergestellt wird. Der Backslash
            selbst muss ebenfalls escapt werden. Das Feature wurde mit
            der Veröffentlichung von GNU Coreutils 8.25 im Januar 2016
            eingeführt.
\
            Jacksum unterstützt das von GNU vorgeschlagene
            Dateinamen-Escaping für die Standardausgabe, den
            benutzerdefinierten Formatierer (siehe die Option --format)
            und für die Stilformatierer (siehe die Option --style).
\
            Standardmäßig, bzw. wenn die Option weggelassen wird,
            bestimmt der gewählte Stil, ob Dateinamen-Escaping aktiviert
            ist oder nicht. Die meisten Stile erlauben das Umschalten
            dieses Features, und Sie können diese Option mit folgenden
            Werten für <boolean> verwenden, um das tatsächliche
            Verhalten explizit zu steuern:
\
                yes|on|true|1|enabled    aktiviert das
                                         GNU-Dateinamen-Escaping
\
                no|off|false|0|disabled  deaktiviert das
                                         GNU-Dateinamen-Escaping
\
            Der Standardstil aktiviert das Feature nur auf GNU/Linux-
            und Unix-Systemen. Unter Microsoft Windows ist es
            deaktiviert, da es dort nicht erlaubt ist, Zeilenumbrüche
            oder Wagenrückläufe in Dateinamen zu verwenden, weshalb es
            unter Windows keinen Sinn ergibt, es zu aktivieren.
\
            Ist Dateinamen-Escaping aktiviert (implizit oder explizit)
            und enthält eine Datei einen Backslash, Zeilenumbruch oder
            Wagenrücklauf, beginnt die Zeile mit einem Backslash, und
            die problematischen Zeichen im Dateinamen werden mit einem
            Backslash escapt.
\
\
            Siehe auch:
\
                die Option -F, Token #ESCAPETAG
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.3.0 von Jacksum.


    --header
\
            Gibt einen Header als Kommentar aus. Die Zeichenkette, die
            eine Zeile als Kommentar markiert, wird aus der
            Kompatibilitätsdatei gelesen, falls -C angegeben wurde,
            oder aus der mit der Option -I angegebenen. Werden -C und
            -I weggelassen, wird das Rautezeichen verwendet.
\
            Der Header enthält folgende Informationen:
\
                - Jacksum-Version und Homepage
                - JVM-Name, -Hersteller und -Version
                - Betriebssystemname, -Architektur und -Version
                - ISO-8601-Zeitstempel des Aufrufs
                  siehe auch https://www.iso.org/iso-8601-date-and-time-format.html
                - Arbeitsverzeichnis des Aufrufs
                - Aufrufargumente
\
\
            Siehe auch:
\
                Optionen --no-header, --ignore-lines-starting-with-string
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.3.0 von Jacksum.


    -h [language] [word]
    --help [language] [word]
\
            Gibt die Hilfe aus; gültige Codes für language sind "en"
            und "de"; gültige Werte für word sind Zeichenketten wie
            Abschnittsüberschriften, Optionen oder Algorithmen.
            Standardmäßig trifft [word] auf jede Option, jeden Algorithmus und
            jede Abschnittsüberschrift zu, die mit [word] beginnt. Setzen Sie
            die Option --exact, um ausschließlich nach einer exakten
            Übereinstimmung zu suchen.
\
\
            Siehe auch:
\
                Option --exact
\
                den Abschnitt "EXAMPLES" für weitere Informationen, oder
                geben Sie einfach ein:
                > jacksum -h examples
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 1.0.0 von Jacksum,
                Optionswert [word] seit Version 1.6.0 von Jacksum.


    --hmacs
\
            Gibt alle Algorithmen aus, die HMAC unterstützen.
            Wurde "-V info" gesetzt, werden zusätzlich folgende Spalten
            ausgegeben:
\
            l - die Bitlänge der Hash-Ausgabe
            B - die Blockgröße in Byte
            L - die Bytelänge der Hash-Ausgabe, die auch die empfohlene
                Mindestlänge des Schlüssels in Byte ist
            T - die empfohlene Mindestlänge der HMAC-Ausgabe in Byte im
                Falle einer Kürzung
\
            Wurde --verbose summary gesetzt, wird zusätzlich die Anzahl
            der unterstützten HMACs ausgegeben.
\
\
            Siehe auch:
                die Optionen "-a hmac:", -k
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.7.0 von Jacksum.


    --info
\
            Erzwingt den Info-Modus und setzt die Verbose-Steuerung auf
            info. Gibt Informationen aus und beendet das Programm.
\
            Wurde die Option -a nicht gesetzt, wird Folgendes
            ausgegeben:
\
                - Der Programmname und die Version
                - Die primären IDs und Beschreibungen aller
                  unterstützten Algorithmen
                - Die Anzahl aller unterstützten Algorithmen
                - Der Standardalgorithmus
                - Die Anzahl der unterstützten CRC-Kombinationen
                - Die unterstützten Zeichensätze
                - Der Standardzeichensatz
                - Verfügbare Prozessoren
                - sowie alle Java-Systemeigenschaften
\
            Wurde -a gesetzt, werden zusätzliche Informationen über
            den/die ausgewählten Algorithmus/-en ausgegeben:
\
                - Algorithmus-ID
                - Hashlänge in Bit und Byte
                - Blockgröße in Bit und Byte (falls zutreffend)
                - Sicherheit:
                  "broken:" gibt an, ob der Algorithmus als
                  gebrochen gilt. Der Wert ist einer von "yes",
                  "no", "partly" (nur ein Teil der
                  Sicherheitseigenschaften ist gebrochen),
                  "depends" (es hängt von einem Parameter des
                  Algorithmus ab, z. B. von der zugrunde liegenden
                  Hashfunktion eines HMAC) oder "n/a" (der
                  Algorithmus beansprucht keine kryptografische
                  Sicherheit, z. B. eine CRC oder eine
                  Prüfsumme).
                  Setzen Sie --verbose details, um zusätzlich die
                  Erläuterung dieses Wertes auszugeben.
                - Lawineneffekt:
                  wurde eine Sequenz angegeben (mit -q), wird diese
                  Sequenz zur Berechnung des Lawineneffekts verwendet.
                  Ist die Sequenz kürzer als 1 Byte, wird der
                  Lawineneffekt nicht berechnet.
                  Wurde keine Sequenz angegeben, wird "123456789"
                  verwendet.
                - im Falle einer CRC:
                  Implementierungsdetails der CRC einschließlich
                  verschiedener Darstellungen des Polynoms (normal,
                  umgekehrt und Koopman-Darstellung) sowie des
                  entsprechenden reziproken Polynoms einschließlich
                  verschiedener Darstellungen des Polynoms
                - im Falle eines PRNG: PRNG-Hash-Parameter
                - Ob eine alternative Implementierung angefordert
                  wurde, ob sie verfügbar ist und verwendet würde
\
            Wurde -a so gesetzt, dass mehrere oder alle Algorithmen
            zurückgegeben werden, und wurde --list gesetzt, wird
            Folgendes ausgegeben:
\
                - Details zu jedem Algorithmus
\
            Beispiel:
                > jacksum -a all:crc --info --list
\
            Wurde --style gesetzt, gibt es Details zur
            Stilkonfiguration aus.
\
            Beispiel:
                > jacksum --style hdb --info
\
\
            Siehe auch:
\
                die Optionen -a, --style, --list
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.0.0 von Jacksum.


    --ignore-hashes
\
            Während einer Prüfung werden Hashwerte ignoriert, falls sie
            in der Prüfdatei vorhanden sind.
\
\
            Siehe auch:
\
                die Optionen -c, --style
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 4.0.0 von Jacksum


    --ignore-empty-lines
\
            Beim Lesen einer Zeichenkettenliste mit --string-list
            werden leere Zeilen ignoriert. Zeilen werden zur
            Bestimmung der Leere nicht getrimmt.
\
            Standardmäßig, bzw. wenn die Option weggelassen wird,
            werden leere Zeilen gehasht, was für den Algorithmus
            tatsächlich als leere Nachricht behandelt wird.
\
\
            Siehe auch:
\
                Optionen --string-list und
                --ignore-lines-starting-with-string
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 1.7.0 von Jacksum.


    -I <string>
    --ignore-lines-starting-with-string <string>
\
            Beim Lesen einer Liste mit -L, -c oder --string-list werden
            Zeilen ignoriert, die mit der Zeichenkette <string>
            beginnen.
\
            Der Wert der Option ändert auch die Kommentarzeichenkette
            der Option --header.
\
            Ist <string> nicht gesetzt, wird "#" verwendet bzw. die
            Zeichenkette, die der Stil festlegt (z. B. ";" beim Stil
            sfv). Eine Datei, deren Name mit dieser Zeichenkette
            beginnt, kann später nicht geprüft werden, da ihre Zeile
            beim Wiedereinlesen als Kommentar gilt. Jacksum warnt beim
            Schreiben einer solchen Zeile; setzen Sie <string> auf eine
            Zeichenkette, die am Anfang keines Ihrer Dateinamen
            vorkommt, um das zu vermeiden.
\
\
            Siehe auch:
\
                Optionen --ignore-empty-lines und --header
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 1.6.0 von Jacksum


    --ignore-sizes
\
            Während einer Prüfung werden Dateigrößen ignoriert, falls
            sie in der Prüfdatei vorhanden sind.
\
\
            Siehe auch:
\
                die Optionen -c und --style
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 4.0.0 von Jacksum


    --ignore-timestamps
\
            Während einer Prüfung werden Zeitstempel ignoriert, falls
            sie in der Prüfdatei vorhanden sind.
\
\
            Siehe auch:
\
                die Optionen -c und --style
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 4.0.0 von Jacksum




    -k  {[<type>:]<sequence>|readline|password}
    --key {[<type>:]<sequence>|readline|password}
\
            Legt einen geheimen Schlüssel für den Keyed-Hash Message
            Authentication Code (HMAC) fest. Die für die Option -k
            unterstützten Einstellungen sind dieselben wie für die
            Option -q, was für Testzwecke in Ordnung ist.
            In Umgebungen mit mehreren Benutzern werden jedoch nur
            file:<file>, readline und password empfohlen, da bei allen
            anderen Einstellungen der geheime Schlüssel entweder in
            Prozesslisten erscheint, die auch von anderen Benutzern
            eingesehen werden könnten, oder in Verlaufsdateien, die
            üblicherweise auf der Festplatte gespeichert werden.
            Um Shoulder-Surfing-Angriffe in nicht-privaten Umgebungen
            zu vermeiden, sollten Sie file:<file> oder password
            gegenüber readline bevorzugen.
\
            Beispiele:
                > jacksum -a hmac:sha256 -k file:key.txt message.txt
                > jacksum -a hmac:sha256 -k password message.txt
                Key (echo off):
\
\
            Siehe auch:
\
                die Optionen "-a hmac:", --hmacs, --charset-console
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.7.0 von Jacksum


    --license
\
            Gibt die Lizenz aus, unter der das Projekt angeboten wird.
\
\
            Siehe auch:
\
                Option --copyright
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.0.0 von Jacksum.


    -l
    --list
\
            Aktiviert die Listenansicht.
\
            Ist die Option -a gesetzt, listet sie nur die IDs der
            Algorithmen auf.
\
            Beispiele:
                > jacksum -a all:sha -l
                > jacksum -a all:32 -l
\
            Sind die Option -c und --list-filter gesetzt, werden nur
            die Dateinamen ohne die Status OK, FAILED, MISSING, ERROR
            oder NEW aufgelistet. Ein Dateiname, der einen Backslash,
            einen Zeilenumbruch oder einen Wagenrücklauf enthält, wird
            escaped und seine Zeile mit einem führenden Backslash
            markiert, sofern das GNU-Escaping von Dateinamen nicht
            deaktiviert wurde. So entspricht eine Datei immer genau
            einer Zeile, und die Ausgabe kann mit der Option --file-list
            wieder eingelesen werden.
\
            Sind die Optionen --wanted-list und --wanted-list-filter
            gesetzt, werden nur die Dateinamen ohne die Status MATCH
            oder NO MATCH aufgelistet.
\
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.0.0 von Jacksum.


    --list-filter <filter>
\
            Filtert die von -c erzeugte Ausgabe.
            <filter> muss eines oder mehrere der folgenden
            Schlüsselwörter sein, durch Komma getrennt:
\
                ok              zeigt OK-Dateien
                failed          zeigt FAILED-Dateien
                missing         zeigt MISSING-Dateien
                new             zeigt NEW-Dateien
                error           zeigt ERROR-Dateien
\
                all             <filter> wird auf
                                ok,failed,missing,new,error gesetzt
                default         <filter> wird auf all gesetzt
                none            gibt nichts aus (nützlich, wenn Sie nur
                                an der Zusammenfassung interessiert
                                sind, oder wenn Sie Ihren eigenen
                                Filter definieren möchten)
                good            <filter> wird auf none,ok,new gesetzt
                bad             <filter> wird auf
                                none,failed,missing,error gesetzt
\
            Wird diese Option weggelassen, wird <filter> auf all
            gesetzt. Nur wenn der Filter auf ok, failed, error oder eine
            Kombination davon gesetzt ist, wird gehasht. Zum Erkennen
            fehlender oder neuer Dateien ist kein Hashen erforderlich.
\
\
            Siehe auch:
\
                Optionen -c und --list
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.0.0 von Jacksum.


    -L <textfile>
    --file-list <textfile>
\
            Verarbeitet <textfile> als Dateiliste. Standardmäßig wird
            jede Zeile der Datei als zu verarbeitender Datei- oder
            Ordnername behandelt.
            GNU-Dateinamen-Escaping wird unterstützt, kann aber bei
            Bedarf deaktiviert werden.
            Ist die Option --file-list-format auf ssv gesetzt, wird
            jede Zeile der Datei als mehrere, durch Leerzeichen oder
            Tabulatoren getrennte Dateinamen behandelt.
\
            Ist <textfile> auf "-" gesetzt, wird die Standardeingabe
            verwendet.
\
            Zum Lesen der Datei wird der Zeichensatz UTF-8 verwendet,
            sofern Sie den Zeichensatz nicht über die Option
            --charset-file-list angeben.
\
            Die Option -L <textfile> kann zusätzlich zu Dateiparametern
            angegeben werden. Platzhalter werden in <textfile> nicht
            unterstützt.
\
\
            Siehe auch:
\
                Optionen --file-list-format, --file-list-charset

            Verfügbar seit:
\
                Version 3.0.0 von Jacksum.


    --file-list-format <format>
\
                Wird diese Option weggelassen, wird das Format der
                Dateilisten-Datei auf "list" gesetzt. Unterstützt
                werden folgende Formate:
\
                list    Standard. Jeder Dateiname steht in einer
                        eigenen Zeile. Solche Listen können
                        beispielsweise mit dem Befehl "find" auf
                        GNU/Linux- und Unix-Systemen, dem Befehl
                        "dir /b" in cmd-Shells unter Microsoft Windows
                        oder dem Befehl "dir -n" in Windows
                        PowerShells unter Microsoft Windows erzeugt
                        werden.
                        Alternativ können Sie Jacksum verwenden, um
                        diese Listen zu erzeugen:
                        > jacksum --style filesonly
\
                ssv     Durch Leerzeichen getrennte Werte
                        (space-separated values). Jeder Dateiname wird
                        durch ein oder mehrere gewöhnliche
                        Leerraumzeichen (ein Leerzeichen oder ein
                        horizontaler Tabulator) getrennt. Ein
                        Dateiname, der Leerzeichen enthält, muss in
                        doppelte Anführungszeichen eingeschlossen
                        werden. Das ist nützlich, wenn Jacksum in
                        Windows-Shells arbeitet, in denen Jacksum keine
                        Programmargumente oder Dateinamen mit
                        Unicode-Zeichen entgegennehmen kann.
\
\
            Siehe auch:
\
                Optionen --file-list, --file-list-charset
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.0.0 von Jacksum.


    --legacy-stdin-name
\
            Seit Jacksum 3 wird der Standardeingabestrom "<stdin>"
            genannt, da der einzelne Bindestrich auch der Name einer
            Datei oder eines Verzeichnisses sein könnte. Da die
            Zeichen < und > auf den meisten Dateisystemen nicht für
            Datei- oder Verzeichnisnamen verwendet werden können, ist
            <stdin> eine gute Wahl zur Benennung von stdin. Setzen Sie
            --legacy-stdin-name, verwendet Jacksum wieder "-" zur
            Benennung des Standardeingabestroms.
\
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.0.0 von Jacksum.


    --no-header
\
            Standardmäßig wird kein Header ausgegeben. Die Stile mit
            "full" im Namen aktivieren jedoch den Header. Wenn Sie
            mit "full" im Namen die Header-Ausgabe. Möchten Sie nicht,
            dass der Header ausgegeben wird, setzen Sie diese Option.
\
\
            Siehe auch:
\
                Option --header
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 4.0.0 von Jacksum.


    --no-path
\
            Gibt reguläre Dateinamen ohne Pfadinformation aus, was
            nützlich ist, wenn Sie eine einfache Datenbank zur
            Dateiidentifikation erstellen möchten.
\
            Diese Option wirkt sich nur im Hashberechnungs-Modus aus.
            Sie hat keine Auswirkung auf NTFS-ADS-Objekte, noch wenn
            bereits ein nicht-standardmäßiges Ausgabeformat durch die
            Optionen -F oder -C gesetzt wurde.
\
            Möchten Sie die Standardausgabe speichern, um später eine
            Integritätsprüfung durchzuführen, sollten Sie diese Option
            nicht setzen, da ohne Pfadinformation die Dateien nicht
            mehr wiedergefunden werden können.
\
\
            Siehe auch:
\
                Optionen -P, --path-relative-to und --path-absolute
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.2.0 von Jacksum.


    -o <file>
    --output-file <file>
\
            Die Ausgabe des Programms geht in eine Datei anstatt auf
            die Standardausgabe; das Programm beendet sich mit einer
            Warnung, wenn die Datei bereits existiert, und die durch
            -o angegebene Datei wird vom Berechnungsprozess
            ausgeschlossen.
\
            Siehe auch:
\
                Optionen -O, -u und -U
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 1.6.0 von Jacksum.


    -O <file>
    --output-file-overwrite <file>
\
            Wie -o, jedoch wird eine bestehende Datei ohne Warnung
            überschrieben.
\
\
            Siehe auch:
\
                Optionen -o, -u und -U
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 1.6.0 von Jacksum.



    --output-file-replace-tokens
\
            Ersetzt einige Tokens, wenn sie in der mit -o oder -O
            angegebenen <file> vorkommen. Die folgenden Tokens werden
            unterstützt:
\
                #ALGONAME              Alias für #ALGONAME{lowercase}
\
                #ALGONAME{lowercase}   der Name des Algorithmus in
                                       Kleinbuchstaben
\
                #ALGONAME{uppercase}   der Name des Algorithmus in
                                       Großbuchstaben
\
            Die #ALGONAME-Varianten setzen die Algorithmus-ID als Teil
            des Ausgabedateinamens. Enthält die Algorithmus-ID einen
            Doppelpunkt (z. B. "crc:", "prng:" oder "hmac:"), wird
            dieser durch ein Gleichheitszeichen ersetzt, da
            Microsoft-Windows-Dateisysteme den Doppelpunkt nicht als
            Teil eines Datei- oder Pfadnamens zulassen, da er zur
            Trennung von Laufwerken verwendet wird.
\
            Beispiel:
                > jacksum -a sha-256 --output-file-replace-tokens
                  -O /myisos/.#ALGONAME{uppercase} /myisos/*.iso
                erzeugt einen Dateinamen namens /myisos/.SHA-256, der
                die SHA-256-Hashes aller .iso-Dateien im Verzeichnis
                /myisos/ enthält.
\
\
            Siehe auch:
\
                Optionen -o und -O
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.7.0 von Jacksum.


    --path-absolute
    --absolute
\
            Standardmäßig werden Pfade relativ ausgegeben, wenn
            relative Pfade als Programmargumente übergeben werden, und
            absolut, wenn absolute Pfade als Programmargumente
            übergeben werden. Ist diese Option gesetzt, werden Pfade
            in jedem Fall absolut ausgegeben.
\
\
            Siehe auch:
\
                Optionen -P, --path-relative-to und --no-path
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.3.0 von Jacksum.


    --path-relative-to <path>
    --relative-to <path>
\
            Standardmäßig werden Pfade relativ ausgegeben, wenn
            relative Pfade als Programmargumente übergeben werden, und
            absolut, wenn absolute Pfade als Programmargumente
            übergeben werden.
\
            Ist diese Option im Berechnungsmodus gesetzt, werden die
            Pfade der Dateiobjekte relativ zu <path> ausgegeben. Zeigt
            <path> auf eine Datei statt auf einen Ordner, wird der
            Ordnername der Datei für <path> verwendet. Kann ein Pfad
            nicht relativ zu <path> gemacht werden (z. B. wenn beide
            Pfade unter Microsoft Windows unterschiedliche Wurzeln
            haben), wird der Pfad ohne Relativierung zurückgegeben.
\
            Ist diese Option im Prüfmodus gesetzt, wird dem Pfad jedes
            Dateiobjekts in der Prüfdatei einfach <path> vorangestellt.
\
\
            Siehe auch:
\
                Optionen -P, --path-absolute und --no-path

            Verfügbar seit:
\
                Version 3.2.0 von Jacksum.


    --path-relative-to-entry <number>
    --relative-to-entry <number>
\
            Ist diese Option gesetzt, wird die Option
            --path-relative-to <path> gesetzt, wobei <number> die in
            der mit --file-list angegebenen Dateiliste gespeicherte
            Zeilennummer ist. <number> beginnt bei 1 und muss größer
            als 0 sein. Diese Option erfordert die Option
            --file-list. Ist die Dateiliste leer, wird diese Option
            ignoriert.
\
            Siehe auch:
\
                Option --path-relative-to
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.3.0 von Jacksum


    -P <char>
    --path-separator <char>
\
            Standardmäßig wird das systemabhängige
            Standard-Namenstrennzeichen verwendet. Auf Unix- und
            GNU/Linux-Systemen ist dies der Schrägstrich (/), auf
            Microsoft-Windows-Systemen der Backslash (\). Sie können
            den Standard ändern, wenn ein spezielles Ausgabeformat
            für Dateinamen erforderlich ist, zum Beispiel um relative
            Links für HTML-Seiten unter Microsoft Windows zu erzeugen.
\
\
            Siehe auch:
\
                Optionen -F, --path-absolute und --path-relative.
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 1.5.0 von Jacksum


    -q {[<type>:]<sequence>|readline|password}
    --quick {[<type>:]<sequence>|readline|password}
\
            Verarbeitet eine Sequenz schnell und beendet das Programm.
            Die für die Option -q unterstützten Einstellungen sind
            dieselben wie für die Option -k.
            Mit <type> kann der Typ der Eingabe angegeben werden:
\
                - Text oder formatierter Text
                - binäre, dezimale, oktale oder hexadezimale Sequenz
                - Base32-, Base32hex-, Base64-, Base64url-, z-base-32-,
                  z85- oder BubbleBabble-kodierte Zeichenkette
                - eine Datei (max. 128 MiB)
                - Eingabe über die Konsole, sichtbar oder verborgen
\
            Ist <type> nicht gesetzt, wird erwartet, dass die Sequenz
            in Hex-Form vorliegt.
            Folgende Werte für <type> werden unterstützt:
\
\
                bubblebabble
\
                    Eine BubbleBabble-kodierte Zeichenkette. Weitere
                    Informationen siehe auch die Option -E.
\
                    Beispiel:
                        > jacksum -q bubblebabble:xesef-disof-gytuf-katof-movif-baxux
\
\
                base32
\
                    Eine Base32-kodierte Zeichenkette. Die
                    Zeichenkette kann mit base32 oder base32-nopadding
                    kodiert sein. Weitere Informationen siehe auch die
                    Option -E.
\
                    Beispiele:
                        > jacksum -q base32:MFXHG53FOIQGS4ZAGQZA====
                        > jacksum -q base32:MFXHG53FOIQGS4ZAGQZA
\
\
                base32hex
\
                    Eine Base32hex-kodierte Zeichenkette. Die
                    Zeichenkette kann mit base32hex oder
                    base32hex-nopadding kodiert sein. Weitere
                    Informationen siehe auch die Option -E.
\
                    Beispiele:
                        > jacksum -q base32hex:C5N76TR5E8G6ISP06GP0====
                        > jacksum -q base32hex:C5N76TR5E8G6ISP06GP0
\
\
                base64
\
                    Eine Base64-kodierte Zeichenkette. Die
                    Zeichenkette kann mit base64 oder base64-nopadding
                    kodiert sein. Weitere Informationen siehe auch die
                    Option -E.
\
                    Beispiele:
                        > jacksum -q base64:dGhlIGFuc3dlciBpcyA0Mg==
                        > jacksum -q base64:dGhlIGFuc3dlciBpcyA0Mg
\
\
                base64url
\
                    Eine Base64url-kodierte Zeichenkette. Die
                    Zeichenkette kann mit base64url oder
                    base64url-nopadding kodiert sein. Weitere
                    Informationen siehe auch die Option -E.
\
                    Beispiele:
                        > jacksum -q base64url:wN7K_g==
                        > jacksum -q base64url:wN7K_g
\
\
                bin
\
                    Binärwerte können durch Kommas oder Leerzeichen
                    getrennt werden, müssen es aber nicht, solange
                    klar ist, wo die 8-Bit-Grenzen liegen. Falls
                    nötig, müssen Sie mit führenden Nullen auffüllen,
                    wie das letzte Beispiel zeigt.
\
                    Beispiele:
                        > jacksum -q bin:1100101,1100111,100000,110100,110010,1010
                        > jacksum -q bin:"1100101, 1100111, 100000, 110100, 110010,1010"
                        > jacksum -q bin:"1100101 1100111 100000 110100 110010 1010"
                        > jacksum -q bin:11001010110011100100000001101000011001000001010
\
\
                dec
\
                    Dezimalwerte müssen durch ein Komma oder ein oder
                    mehrere Leerzeichen voneinander getrennt werden.
                    Verwenden Sie Leerzeichen, müssen Sie die
                    Zeichenkette in Anführungszeichen einschließen, um
                    der Shell mitzuteilen, dass es sich um eine
                    einzige Zeichenkette handelt.
\
                    Beispiele:
                        > jacksum -q dec:101,103,32,52,50,10
                        > jacksum -q dec:"101, 103, 32, 52, 50, 10"
                        > jacksum -q dec:"101 103 32 52 50 10"
\
\
                file
\
                    Wird <type> als "file" angegeben, werden alle
                    Bytes aus <file> gelesen und im Speicher gehalten.
                    Die Option -q wird auch verwendet, um dem
                    Algorithmus-Finder-Modul Daten zuzuführen, das
                    versucht, den zu einer Prüfsumme/CRC/einem Hashwert
                    passenden Algorithmus zu finden. Dazu werden die
                    Daten mit einem Brute-Force-Algorithmus verarbeitet,
                    wobei E/A-Operationen in diesem Fall möglichst
                    vermieden werden müssen. Deshalb ist die Größe von
                    <file> auf 128 MiB begrenzt, da der gesamte
                    Dateiinhalt für den schnellen Zugriff im Speicher
                    gehalten wird. Diese Option ist nicht zum Einlesen
                    großer Dateien gedacht. Möchten Sie große Dateien
                    bis zu 8 Exbibyte (= 8.000.000.000 Gibibyte)
                    einlesen, übergeben Sie <file> als Parameter an
                    Jacksum.
\
                    Beispiel:
                        > jacksum -q file:myfile.img
\
\
                hex
\
                    Hexadezimalwerte können durch Kommas oder
                    Leerzeichen getrennt werden, müssen es aber nicht,
                    solange klar ist, wo die 8-Bit-Grenzen liegen.
                    Falls nötig, müssen Sie mit führenden Nullen
                    auffüllen, wie die ersten beiden Beispiele zeigen.
\
                    Beispiele:
                        > jacksum -q 65672034320A
                        > jacksum -q hex:65672034320A
                        > jacksum -q hex:65,67,20,34,32,A
                        > jacksum -q hex:"65, 67, 20, 34, 32, A"
                        > jacksum -q hex:"65 67 20 34 32 A"
\
\
                oct
\
                    Oktalwerte müssen durch ein Komma oder ein oder
                    mehrere Leerzeichen voneinander getrennt werden.
                    Verwenden Sie Leerzeichen, müssen Sie die
                    Zeichenkette in Anführungszeichen einschließen, um
                    der Shell mitzuteilen, dass es sich um eine
                    einzige Zeichenkette handelt.
\
                    Beispiele:
                        > jacksum -q oct:145,147,40,64,62,12
                        > jacksum -q oct:"145, 147, 40, 64, 62, 12"
                        > jacksum -q oct:"145 147 40 64 62 12"
\
\
                password
\
                    Liest ein Passwort oder eine Passphrase von der
                    Konsole ein, ohne Zeilenumbruchzeichen. Sie können
                    diesen Modus verwenden, um sowohl eindeutige als
                    auch starke Passwörter für Websites zu erzeugen.
                    Die zurückgegebenen Hashwerte sind stärker als
                    alles, was sich ein normales menschliches Gehirn
                    merken könnte, und es muss nichts auf der
                    Festplatte gespeichert werden. Wird das Passwort
                    kompromittiert, bleibt das Master-Passwort dennoch
                    geheim. Mit anderen Worten: Sie können Jacksum als
                    Passwort-Generator betrachten, der das eigentliche
                    Passwort für eine Website bei Bedarf erzeugt.
\
                    Einige Hinweise und Empfehlungen:
\
                    - Kombinieren Sie ein Master-Passwort mit
                      websitespezifischen Informationen, wie dem
                      Domainnamen, um eindeutige Passwörter zu
                      erhalten.
                    - Für das Master-Passwort sollten Sie ein starkes
                      Passwort verwenden, das mindestens 8 Zeichen lang
                      ist; je länger, desto besser, und Sie sollten es
                      sich leicht merken können.
                    - Für diese Aufgabe sollten Sie einen nicht
                      gebrochenen, starken kryptografischen
                      Hash-Algorithmus verwenden.
                    - Legen Sie den Zeichensatz explizit fest, wenn Sie
                      mehrere unterschiedliche Betriebssysteme oder
                      Umgebungen verwenden, die nicht standardmäßig
                      UTF-8 für die Konsole nutzen, und merken Sie sich
                      auch den Zeichensatz.
                    - Sie können alle verfügbaren Zeichen für das
                      Passwort verwenden.
                    - Sie können das Passwort in die
                      Eingabeaufforderung kopieren und einfügen, aber
                      es ist besser, es sich zu merken und einzutippen,
                      da dies Ihr Gehirn darauf trainiert, sich das
                      Passwort zu merken, und Ihr Gehirn der einzige
                      Ort bleibt, an dem das Master-Passwort existiert.
\
                    Aus Sicherheitsgründen gelten folgende
                    Einschränkungen:
\
                    - Sie sehen das eingegebene Passwort nicht; mit
                      anderen Worten, die Bildschirmausgabe ist
                      deaktiviert, um Shoulder-Surfing-Angriffe zu
                      verhindern.
                    - Standardmäßig wird nur der Hash ausgegeben; es
                      ist nicht möglich, das Passwort im Klartext
                      auszugeben, selbst wenn bestimmte Formatoptionen
                      wie -F oder --style gesetzt sind. Verwenden Sie
                      die Option "-q readline", wenn Sie die
                      Bildschirmausgabe bevorzugen.
                    - Piping auf Betriebssystemebene ist nicht
                      möglich, da sichergestellt werden soll, dass das
                      Passwort von einer Tastatur stammt und Passwörter
                      nicht im Klartext per Piping zwischen Prozessen
                      übertragen werden.
                    - Umleitung auf Betriebssystemebene ist nicht
                      möglich, da zur Eingabe des Passworts eine
                      Konsole erforderlich ist. Verwenden Sie die
                      Optionen -o/-O, um den Hash in einer Datei zu
                      speichern, wenn Sie den Hashwert nicht in der
                      Konsole sehen möchten.
                    - Um die Lebensdauer sensibler Daten im Speicher
                      zu minimieren, wird das Passwort nach der
                      Verarbeitung aus dem Speicher gelöscht. Für das
                      Passwort wird kein Java-String-Interning
                      verwendet.
\
                    Beispiele:
                        > jacksum -q password -a sha256 -E z85
                        Password: facebook.com <a strong master password>
\
\
                readline
\
                    Liest eine Zeichenkette von der Konsole ein, ohne
                    Zeilenumbruchzeichen. Funktioniert ähnlich wie der
                    Modus "password", zeigt aber die eingegebene
                    Zeichenkette an, und Sie können sie durch Angabe
                    von Formatoptionen erneut ausgeben lassen, was
                    nützlich ist, um bestimmte Zeichenketten und
                    Kodierungen zu untersuchen.
                    Standardmäßig wird UTF-8 als Zeichenkodierung der
                    Konsole verwendet. Siehe auch --charset-console.
\
                    Beispiel:
                        > jacksum -q readline
                          -F "#HASH msg=#MESSAGE msglen=#LENGTH hex=#SEQUENCE{hex}"
\
\
                txt
\
                    Text, unformatiert. Wird <type> nur als "txt"
                    angegeben, wird der Standardzeichensatz der
                    Plattform zur Darstellung von <sequence> verwendet.
                    Bei unformatiertem Text wird \n NICHT als ein
                    Zeichen (Zeilenumbruch) interpretiert, sondern als
                    zwei separate Zeichen (Backslash und "n"). Die
                    obige Sequenz stellt daher eine Eingabe von 8 Byte
                    und nicht 7 Byte dar.
\
                    Beispiel:
                        > jacksum -q txt:"the answer is 42\n"
\
\
                txtf
\
                    Text, formatiert. Wird type als "txtf" angegeben,
                    wird UTF-8 verwendet, um <sequence> als formatierten
                    Text zu interpretieren. Die folgenden
                    Escape-Sequenzen werden entsprechend interpretiert:
\
                        \t    Horizontaler Tabulator (0x09)
                        \n    Zeilenumbruch (0x0A)
                        \r    Wagenrücklauf (0x0D)
                        \"    Doppeltes Anführungszeichen (0x22)
                        \'    Einfaches Anführungszeichen (0x27)
                        \\    Backslash (0x5C)
                        \xHH  Hexadezimalzahl (HH kann 00 bis 7F sein,
                              für HH kann sowohl Groß- als auch
                              Kleinschreibung verwendet werden)
\
                    Jede andere Sequenz, die mit einem Backslash
                    beginnt, wird nicht interpretiert und bleibt
                    unverändert in den Daten enthalten, das gilt auch
                    für \x80 bis \xFF.
\
                    Beispiele:
                        > jacksum -q txtf:"answer is 42\n"
                        > jacksum -q txtf:"answer is 42\x0A"
                        > jacksum -q txtf:"answer is 42\x0a"
\
\
                z-base-32
\
                    Eine z-base-32-kodierte Zeichenkette. Weitere
                    Informationen siehe auch die Option -E.
\
                    Beispiel:
                        > jacksum -q z-base-32:cfz8g75fqeog1h3ygo3y
\
\
                z85
\
                    Eine Z85-kodierte Zeichenkette. Weitere
                    Informationen siehe auch die Option -E.
\
                    Beispiel:
                        > jacksum -q z85:vqZdgwPw]cB09p{
\
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 1.3.0 von Jacksum (nur hex), "type" seit
                Version 1.5.0, die Typen "bin" und "txtf" seit Version
                3.0.0, Typ "file" seit Version 3.1.0 von Jacksum,
                Konsolenmodus seit Version 3.7.0 von Jacksum, die Typen
                "z-base-32" und "bubblebabble" seit Version 4.0.0 von
                Jacksum.


    --scan-all-unix-file-types
\
            Diese Option wirkt sich nur auf Unix-artige Betriebssysteme
            aus. Standardmäßig liest Jacksum bei der rekursiven
            Verzeichnistraversierung auf allen unterstützten
            Plattformen reguläre Dateien, Verzeichnisse und
            symbolische Verknüpfungen. Sie können das Verhalten beim
            Folgen symbolischer Verknüpfungen mit den Optionen -f
            und/oder -d ändern.
\
            In Unix-artigen Betriebssystemen stehen zusätzliche
            Dateitypen zur Verfügung. "Alles ist eine Datei"
            beschreibt eines der prägenden Merkmale von Unix und
            seinen Ablegern. Da alles eine Datei ist, berechnet
            Jacksum bei gesetzter Option auch Message Digests aus
            folgenden Dateien:
\
                - Blockgeräte (d. h. Festplatten und Partitionen)
                - zeichenorientierte Geräte (z. B. /dev/null)
                - benannte Pipes (FIFOs)
                - Sockets
                - Doors (nur Solaris)
\
            Werden diese Dateitypen während der rekursiven
            Verzeichnistraversierung gefunden, liest Jacksum
            standardmäßig nicht aus ihnen, da dies dazu führen könnte,
            dass der Prozess endlos auf Daten wartet (z. B. bei einer
            benannten Pipe ohne Erzeuger), endlos Daten liest (z. B.
            bei /dev/random, das eine unendliche Anzahl von
            Zufallszahlen erzeugt) oder ganze Festplatten oder
            Partitionen hasht, die Sie standardmäßig nicht hashen
            wollten. Beachten Sie, dass das Setzen dieser Option die
            Ausgabe plattformabhängig macht. Verwenden Sie diese
            Option mit Bedacht.
\
\
            Siehe auch:
\
                Optionen -d, -f und -r
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.1.0 von Jacksum.


    --scan-ntfs-ads
\
            Diese Option wirkt sich nur unter Microsoft Windows aus.
            NTFS Alternate Data Streams (ADS) können sowohl an Dateien
            als auch an Verzeichnisse angehängt sein. Standardmäßig
            sucht Jacksum nicht nach ADS. Setzen Sie diese Option,
            durchsucht Jacksum nach ADS und berechnet Hashes dafür.
            Die Option -r <depth> wird berücksichtigt.
\
            Hinweis: Das Setzen dieser Option macht die Ausgabe
            plattformabhängig, falls mindestens ein ADS gefunden
            werden kann.
\
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.1.0 von Jacksum.


    --string-list <list>
\
            Aktiviert den "String-List"-Modus. Für jede Nachricht in
            <list> wird ein Hashwert berechnet. Die Reihenfolge der
            Zeilen in der Datei bleibt erhalten.
\
            Eine Zeile gilt als beendet durch einen Zeilenvorschub
            ('\n'), einen Wagenrücklauf ('\r') oder einen
            Wagenrücklauf unmittelbar gefolgt von einem Zeilenvorschub
            ('\r\n').
            Eine Nachricht ist eine Zeichenkette, die den Inhalt der
            Zeile enthält, ohne Zeilenumbruchzeichen.
            Leere Zeilen gelten als leere Nachrichten und werden
            gehasht. Möchten Sie leere Nachrichten nicht hashen,
            setzen Sie die Option --ignore-empty-lines.
\
            Ist <list> auf einen einzelnen Bindestrich (-) gesetzt,
            liest Jacksum von stdin. Verwenden Sie die Option
            --charset-string-list, um den Zeichensatz für <list>
            anzugeben, damit sie korrekt gelesen werden kann. Beginnt
            <list> mit einer optionalen Byte-Order-Mark (BOM), wird
            diese vor dem Lesen entfernt, falls vorhanden.
            Sie können die Option -I verwenden, um alle Zeilen in
            <list> zu ignorieren, die mit einer bestimmten
            Zeichenkette beginnen.
            Sie können die Option --ignore-empty-lines verwenden, um
            alle leeren Zeilen zu ignorieren.
\
            Alle verfügbaren Formatoptionen gelten auch für diesen
            Modus. Siehe auch die Optionen -E, -g, -G, -F, -x, -X.
            Verwenden Sie die Option --charset-output-file (falls -o
            oder -O gesetzt ist) oder die Option --charset-stdout, um
            den Zeichensatz für die Ausgabe anzugeben.
            Verwenden Sie die Option --bom, um eine Byte-Order-Mark
            (BOM) zu erzwingen.
\
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.7.0 von Jacksum.


    -r <depth>
    --recursive <depth>
\
            Verarbeitet Unterverzeichnisse rekursiv bis zu einer
            bestimmten Tiefe. <depth> kann "max" oder eine Zahl größer
            als 0 sein. Wird -r überhaupt nicht gesetzt, wird <depth>
            implizit auf "max" gesetzt. Wird -r explizit gesetzt und
            kein Dateiparameter angegeben, wird das aktuelle
            Arbeitsverzeichnis verwendet.
\
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 1.0.0 von Jacksum.
                <depth> ist seit Version 3.0.0 von Jacksum verfügbar.

    -s <string>
    --separator <string>
\
            Eine benutzerdefinierte Trennzeichenkette (\t, \n, \r, \",
            \' und \\) wird übersetzt. Der Standardwert hängt vom
            Prüfsummenalgorithmus ab; üblicherweise ist es ein
            einzelnes Leerzeichen.
\
            Sie können <string> auf eine beliebige Zeichenkette
            setzen, aber wenn Jacksum die Ausgabe mit der Option -c
            wieder einlesen soll, sollten Sie das Trennzeichen so
            wählen, dass Jacksum die Ausgabe korrekt wieder parsen
            kann. Jacksum weist Sie nicht darauf hin, wenn Ihre Wahl
            suboptimal ist, falls Sie eine suboptimale
            Trennzeichenfolge wählen.
\
            Daher hier einige Empfehlungen:
            Vermeiden Sie \n und \r, da dies ein erfolgreiches
            zeilenweises Einlesen verhindert. Vermeiden Sie außerdem /
            und \\, da Jacksum sonst nicht erkennen kann, wo der Pfad
            beginnt. Des Weiteren sollten Sie eine Zeichenfolge
            vermeiden, die Teil des Kodierungszeichensatzes der Hashes
            sein könnte, wie a-z, 0-9 für hex, sowie das mit -G
            angegebene Zeichen, falls Sie auch -g gesetzt haben.
            Entsprechendes gilt für A-Z, 0-9 bei hex-uppercase, = bei
            base64, - bei bb usw. Vermeiden Sie außerdem aus denselben
            Gründen eine Zeichenfolge, die Teil der Dateigröße (0-9)
            oder des Zeitstempels (abhängig von der -t-Einstellung)
            sein könnte.
\
            Für die meisten Fälle geeignete Beispiele sind " ", "\t",
            ",", ";", ":", "~", "@", "_", oder jede andere Folge, die
            das Trennzeichen eindeutig macht, wie "  ", ", ", "; ",
            "\t\t", "---", "..." usw.
\
            Kann der Standard-Parser die Ausgabe nicht parsen, können
            Sie dennoch eine eigene Kompatibilitätsdatei schreiben;
            siehe auch -C.
\
\
            Siehe auch:
\
                Option -F
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 1.0.0 von Jacksum.


    --threads-hashing <threads>
\
            Wurden für die Berechnung oder Verifizierung mehrere
            Algorithmen ausgewählt, legt der Wert von <threads> die
            maximale Anzahl paralleler Hashing-Threads fest. Jeder
            Arbeits-Thread kann einen Hashwert mit einem bestimmten
            Algorithmus berechnen. Sie können mehr Algorithmen für die
            Parallelisierung auswählen, als <threads> verfügbar sind.
            Es wird der LPT-Algorithmus (Longest Processing Time)
            verwendet, das heißt, der langsamste ausgewählte
            Algorithmus bestimmt die minimale Berechnungszeit.
\
            Standardmäßig, bzw. wenn diese Option weggelassen wird
            oder <threads> auf den Wert "max" gesetzt ist, wird
            <threads> auf die Anzahl der verfügbaren Prozessoren
            gesetzt. Sie erzielen keine bessere Performance, wenn Sie
            <threads> über den Wert von max hinaus setzen, da Sie nur
            die physisch verfügbare Rechenleistung nutzen können. Wird
            der Wert für <threads> höher gesetzt als die tatsächlich
            benötigte Anzahl an Threads, wird nur die erforderliche
            Anzahl an Threads gestartet.
\
\
            Siehe auch:
\
                Option --threads-reading
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.3.0 von Jacksum.


    --threads-reading <threads>
\
            Legt die Anzahl der parallelen Arbeits-Threads zum Lesen
            fest. Das bedeutet, wie viele Threads gleichzeitig Dateien
            vom Dateisystem lesen dürfen.
\
            Standardmäßig, bzw. wenn diese Option weggelassen wird,
            wird <threads> auf 1 gesetzt. Ist <threads> auf 1 gesetzt,
            wird die Ausgabe in vorhersehbarer Reihenfolge erzeugt.
            Ist <threads> auf einen Wert größer als 1 gesetzt, wird
            die Ausgabe in unvorhersehbarer Reihenfolge erzeugt, da
            die tatsächliche Systemlast die Geschwindigkeit jedes
            Threads beeinflussen kann. Ist <threads> auf den Wert
            "max" gesetzt, wird es auf die Anzahl der verfügbaren
            Prozessoren gesetzt.
\
            Empfehlungen:
\
                - Setzen Sie <threads> auf einen großen Wert oder
                  sogar auf "max", wenn Sie Dateien von
                  Solid-State-Laufwerken (SSD) lesen/hashen möchten,
                  da diese Laufwerke keine physisch beweglichen Teile
                  haben und daher schnell sind und von mehreren
                  Lesern profitieren. Sie könnten <threads> auch
                  größer als "max" setzen, erzielen dabei aber
                  üblicherweise keine bessere Leseperformance.
\
                - Setzen Sie <threads> auf 1, wenn Sie Dateien von
                  HDDs, CD-ROMs, DVDs oder extern angeschlossenen
                  Laufwerken lesen/hashen möchten, da diese Laufwerke
                  nicht von mehreren Lesern profitieren. Tatsächlich
                  kann ein größerer Wert für <threads> in diesen
                  Fällen die Leseperformance erheblich verringern.
                  Setzen Sie <threads> auf 1, wenn Sie die Ausgabe in
                  vorhersehbarer Reihenfolge wünschen.
\
\
            Siehe auch:
\
                Option --threads-hashing
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.3.0 von Jacksum.


    -t <format>
    --timestamp <format>
\
            Ein Zeitstempelformat. Es wird Javas Formatierungsklasse
            SimpleDateFormat verwendet. Gültige Zeichen sind
\
                G   Epochenbezeichner
                y   Jahr
                Y   Wochenjahr
                M   Monat im Jahr (kontextabhängig)
                L   Monat im Jahr (eigenständige Form)
                w   Woche im Jahr
                W   Woche im Monat
                D   Tag im Jahr
                d   Tag im Monat
                F   Wochentag im Monat
                E   Wochentag
                u   Wochentagsnummer (1 = Montag, ..., 7 = Sonntag)
                a   Am/pm-Kennzeichnung
                H   Stunde im Tag (0-23)
                k   Stunde im Tag (1-24)
                K   Stunde in am/pm (0-11)
                h   Stunde in am/pm (1-12)
                m   Minute in der Stunde
                s   Sekunde in der Minute
                S   Millisekunde
                z   Zeitzone, allgemein
                Z   Zeitzone, RFC 822
                X   Zeitzone, ISO 8601
\
            Zusätzlich zu den oben genannten werden folgende Tokens
            ersetzt:
\
                #SEPARATOR         wird durch das Trennzeichen
                                   ersetzt, das Sie mit der Option -s
                                   angeben können
                #QUOTE             wird durch ein Anführungszeichen (")
                                   ersetzt
\
            Vordefinierte Zeitstempelformate für <format>:
\
                default
                    Zeitstempel werden als "yyyyMMddHHmmssSSS" in der
                    lokalen Zeitzone formatiert.
\
                    Verfügbar seit Version 1.3.0 von Jacksum,
                    einschließlich Millisekunden seit Version 3.0.0
                    von Jacksum.
\
                default-utc
                    Zeitstempel werden als "yyyyMMddHHmmssSSS" in UTC
                    formatiert.
\
                    Verfügbar seit Version 4.0.0 von Jacksum.
\
                iso8601 or iso
                    "yyyy-MM-dd'T'HH:mm:ss.SSSXXX" wird verwendet, um
                    Zeitstempel ISO-8601-kompatibel zu formatieren.
\
                    Verfügbar seit Version 3.0.0 von Jacksum, Alias
                    iso seit Version 4.0.0 von Jacksum.
\
                iso8601utc or iso-utc
                    "yyyy-MM-dd'T'HH:mm:ss.SSS'Z'" wird verwendet, um
                    Zeitstempel zu formatieren, wobei der
                    Zeitstempelwert in UTC umgerechnet wird.
\
                    Verfügbar seit Version 4.0.0 von Jacksum.
\
                unixtime
                    Zeitstempel werden anhand der POSIX-Zeit
                    formatiert (die Anzahl der seit Mitternacht UTC am
                    1. Januar 1970 verstrichenen Sekunden).
\
                    Verfügbar seit Version 3.0.0 von Jacksum.
\
                unixtime-ms
                    Zeitstempel werden anhand der POSIX-Zeit
                    formatiert (die Anzahl der seit Mitternacht UTC am
                    1. Januar 1970 verstrichenen Millisekunden).
\
                    Verfügbar seit Version 3.0.0 von Jacksum.
\
\
            Ein Zeitstempel ist nur verfügbar, wenn die Daten aus einer
            Datei stammen. Kommen die Daten von der Standardeingabe, aus
            einer Sequenz (-q) oder aus einer Zeichenkette
            (--string-list), wird überhaupt kein Zeitstempel geschrieben,
            und der Token #TIMESTAMP wird durch eine leere Zeichenkette
            ersetzt.
\
            Ein <format>, das ein Leerzeichen enthält, kann nicht mit den
            Optionen -c und -w kombiniert werden, da ein Zeitstempel mit
            Leerzeichen nicht von den nachfolgenden Feldern unterschieden
            werden kann. Keines der oben genannten vordefinierten Formate
            enthält ein Leerzeichen.
\
\
            Siehe auch:
\
                Option -F
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 1.6.0 von Jacksum.


    -8
    --utf8
\
            Setzt den UTF-8-Zeichensatz sowohl für den stdout- als
            auch für den stderr-Strom. Es ist eigentlich eine
            Abkürzung für:
\
                --charset-stdout UTF-8 --charset-stderr UTF-8
\
            Beachten Sie, dass Sie auch den Standardzeichensatz Ihrer
            Shell ändern müssen, falls dieser nicht UTF-8 ist und Sie
            mit dieser Einstellung kompatibel sein möchten. Unter
            Microsoft Windows können Sie das ändern, indem Sie die
            Codepage mit folgendem Befehl umstellen: "CHCP 65001"
\
\
            Siehe auch:
\
                Optionen --charset-stdout und --charset-stderr
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.0.0 von Jacksum.


    -u <file>
    --error-file <file>
\
            "Ugly, undesirable, unforeseen, and uninvited" (dt. etwa:
            hässliche, unerwünschte, unvorhergesehene und ungebetene)
            Fehlermeldungen des Programms gehen in eine Datei anstatt
            an die Standardfehlerausgabe. Die <file> wird vom
            Berechnungsprozess ausgeschlossen, und das Programm
            beendet sich, wenn die Datei bereits existiert. Sie können
            <file> auf "/dev/null" (unter Unix und GNU/Linux) oder auf
            "nul" (unter Microsoft Windows) setzen, um die Ausgabe zu
            ignorieren.
\
\
            Siehe auch:
\
                Optionen -U, -o und -O
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 1.6.0 von Jacksum.
                Seit Version 3.0.0 von Jacksum ist die Dateikodierung
                auf UTF-8 gesetzt.


    -U <file>
    --error-file-overwrite <file>
\
            "Ugly, undesirable, unforeseen, and uninvited" (dt. etwa:
            hässliche, unerwünschte, unvorhergesehene und ungebetene)
            Fehlermeldungen des Programms gehen in eine Datei anstatt
            an die Standardfehlerausgabe. Eine bestehende Datei wird
            ohne Warnung überschrieben. Sie können <file> auf
            "/dev/null" (unter Unix und GNU/Linux) oder auf "nul"
            (unter Microsoft Windows) setzen, um die Ausgabe zu
            ignorieren.
\
\
            Siehe auch:
\
                Optionen -u, -o und -O
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 1.6.0 von Jacksum.
                Seit Version 3.0.0 von Jacksum ist die Dateikodierung
                auf UTF-8 gesetzt.


    -v
    --version
\
            Gibt den Produktnamen und die Version aus und beendet das
            Programm.
\
            Zusätzliche Informationen zu Copyright und Lizenz werden
            ausgegeben, wenn eine ausführliche Info-Ausgabe
            angefordert wurde:
\
            > jacksum -v --info
\
\
            Siehe auch:
                > jacksum -h VERSION
\
            Verfügbar seit:
                Version 1.2.0 von Jacksum.
                Option --info in Kombination mit -v seit Version 3.7.0
                von Jacksum.


    -V <control set>
    --verbose <control set>
\
            <control> muss mindestens eines der folgenden
            Schlüsselwörter sein, kann aber auch mehrere sein, durch
            Komma getrennt:
\
                info               aktiviert info
                warnings           aktiviert warnings
                errors             aktiviert errors
                summary            gibt am Ende eine Zusammenfassung
                                   aus
                details            aktiviert zusätzliche
                                   Erläuterungen
\
                noinfo             deaktiviert info
                nowarnings         deaktiviert warnings
                noerrors           deaktiviert errors
                nosummary          gibt am Ende keine Zusammenfassung
                                   aus
                nodetails          deaktiviert zusätzliche
                                   Erläuterungen
\
                all                bedeutet info,warnings,errors,
                                   summary,details
                default            bedeutet noinfo,warnings,errors,
                                   nosummary,nodetails
                none               bedeutet noinfo,nowarnings,noerrors,
                                   nosummary,nodetails
\
            Setzen Sie --verbose nicht, wählt Jacksum je nach
            ausgeführter Operation ein passendes <control set> aus.
            Standardmäßig ist <control set> auf "default" gesetzt.
            Setzen Sie eine der folgenden Optionen, wird <control set>
            auf "all" gesetzt, da Sie bei diesen Operationen
            üblicherweise keine Informationen verpassen möchten:
            --check-file, --check-line oder -a unknown:<length>
            Setzen Sie die Option --version, wird <control set> auf
            "none" gesetzt.
            Setzen Sie die Option --info, wird <control set> auf
            "info" gesetzt.
\
            Das Schlüsselwort "details" steuert derzeit, ob die Option
            --info zusätzlich zum Wert von "broken:" auch die
            Erläuterung dieses Wertes ausgibt.
\
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 1.6.0 von Jacksum.
                Die Schlüsselwörter "all" und "none" sind seit Version
                3.0.0 von Jacksum verfügbar.
                Die Schlüsselwörter "details" und "nodetails" sind seit
                Version 4.0.0 von Jacksum verfügbar.


    -w <hash-file>
    --wanted-list <hash-file>
\
            Diese Option versetzt Jacksum in den Wanted-List-Modus. In
            diesem Modus gibt Jacksum, abhängig von
            --wanted-list-filter, nur Dateien aus, die mit Dateien in
            <hash-file> übereinstimmen oder nicht übereinstimmen. Für
            das Format von <hash-file> wird die Standardausgabe
            erwartet; ist es nicht die Standardausgabe, kann es über
            die Option --style angegeben werden.
\
            Hashwerte werden ohne Beachtung der Groß- und Kleinschreibung
            verglichen, außer wenn mit -E eine Kodierung mit einem
            groß-/kleinschreibungssensitiven Alphabet gesetzt wurde,
            siehe auch die Option -e. Die Optionen -g und -G werden nicht
            unterstützt, da gruppierte Hashwerte nicht eingelesen werden
            können.
\
\
            Siehe auch:
\
                die Optionen --wanted-list-charset und --style.
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.4.0 von Jacksum.


    --wanted-list-filter <filter>
    --match-filter <filter>
\
            Filtert die von den Optionen -w und -e erzeugte Ausgabe.
            <filter> muss eines oder mehrere der folgenden
            Schlüsselwörter sein, durch Komma getrennt:
\
                match           zeigt ÜBEREINSTIMMENDE Dateien (mit
                                echtem Namen in Klammern)
                nomatch         zeigt NICHT ÜBEREINSTIMMENDE Dateien
                                (mit Hash in Klammern)
\
                all             <filter> wird auf match,nomatch
                                gesetzt
                default         <filter> wird auf positive gesetzt
                none            gibt nichts aus (nützlich, wenn Sie
                                nur an der Zusammenfassung interessiert
                                sind, oder wenn Sie Ihren eigenen
                                Filter definieren möchten)
                positive        <filter> wird auf none,match gesetzt
                                (Standard)
                negative        <filter> wird auf none,nomatch gesetzt
\
            Übereinstimmende Dateinamen werden mit dem in der
            Wanted-Hash-Liste angegebenen Namen in Klammern
            ausgegeben. Nicht übereinstimmende Dateinamen werden mit
            dem Hash in Klammern ausgegeben, da der Hash nicht in der
            Wanted-Hash-Liste gefunden wurde.
            Wird diese Option weggelassen, wird <filter> auf
            "positive" gesetzt. Unabhängig vom gesetzten Filter wird
            in jedem Fall gehasht.
\
\
            Siehe auch:
\
                Optionen -w und --list
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.4.0 von Jacksum.


    -x
    --hex-lowercase
\
            Hex-Ausgabe der Prüfsumme in Kleinbuchstaben ist ein Alias
            für "-E hex".
\
\
            Siehe auch:
\
                Optionen -X und -E

            Verfügbar seit:
\
                Version 1.1.0 von Jacksum.


    -X            
    --hex-uppercase
\
            Hex-Ausgabe der Prüfsumme in Großbuchstaben ist ein Alias
            für "-E hexup".
\
\
            Siehe auch:
\
                Optionen -x und -E
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 1.1.0 von Jacksum.


    -
\
            Ein einzelner Bindestrich zeigt an, dass Jacksum von der
            Standardeingabe (stdin) lesen soll. Bytes werden im
            Binärmodus von der Standardeingabe gelesen, und der
            Dateiname wird auf "<stdin>" gesetzt.
\
            Beispiel:
                > jacksum - < your.iso


    --
\
            Ein doppelter Bindestrich zeigt das Ende der
            Kommandozeilenoptionen an; danach werden nur noch
            Positionsargumente akzeptiert.
            Möchten Sie beispielsweise alle Prüfsummen für Dateien in
            einem Ordner namens '-' erhalten, würde '-' normalerweise
            als Option zum Lesen von stdin interpretiert; mit '--'
            können Sie jedoch Prüfsummen in diesem Ordner berechnen.
\
            Beispiel:
                > jacksum -- -
\
\
            Verfügbar seit:
\
                Version 3.0.0 von Jacksum.

#OPTIONS-END
ALGORITHMS
\
    Die folgenden Algorithmen werden unterstützt:
#ALGORITHMS-BEGIN
    adler32, adler-32
            Algorithmusname:
                Adler-32
\
            Länge:
                32 Bit
\
            Typ:
                Prüfsumme
\
            veröffentlicht:
                1995
\
            Kommentar:
                Adler32 wurde 1995 von Mark Adler erfunden. Die
                Spezifikation für Adler32 findet sich in RFC 1950.
                Adler32 ist eine 32-Bit-Erweiterung und Verbesserung
                des Fletcher-Algorithmus, der im
                ITU-T-X.224/ISO-8073-Standard verwendet wird. Die
                Standardkodierung ist dezimal. Beachten Sie, dass der
                Adler-Algorithmus nie für andere Breiten als 32 Bit
                definiert wurde und dass ein Adler8-, Adler16- oder
                Adler64-Algorithmus nie von Mark Adler vorgeschlagen
                wurde. Der in der Literatur auffindbare Adler8 und
                Adler16 wurden von Maxino ("Revisiting Fletcher
                and Adler Checksums", 2006) allein zu Vergleichszwecken
                konstruiert; sie verwenden die größte Primzahl unter
                2^4 bzw. 2^8 als Modulus (13 und 251). Einen Adler64
                gibt es nur in Implementierungen Dritter.
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - eComStation:     -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - Haiku:           -
                - HashGarten:      Algorithm -> adler32
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum          jacksum -a adler32
                - Java API:        java.util.zip.Adler32
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - openSUSE:        -
                - OpenSSL:         -
                - PHP:             hash("adler32", $input);
                - Plan 9:          -
                - Python:          zlib.adler32
                - SCO UnixWare:    -
                - Solaris:         -
                - Tru64:           -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         Hash[expr, "Adler32", "HexString"]
\
            seit:
                Jacksum 1.0.0, Alias "adler-32" seit 1.2.0
\
            Implementierung:
                java.util.zip.Adler32, bereitgestellt vom JDK.
                Die alternative Implementierung aus
                net.jacksum.algorithms wird verwendet, wenn die Option
                -A angegeben wurde.


    ascon-hash
            Algorithmusname:
                Ascon-Hash (v1.2)
\
            Länge:
                256 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                05/2021
\
            Website:
                https://ascon.iaik.tugraz.at
\
            Kommentar:
                Ascon ist eine Familie authentifizierender
                Verschlüsselungs- und Hash-Algorithmen, die
                leichtgewichtig und leicht zu implementieren sein
                sollen, selbst mit zusätzlichen Gegenmaßnahmen gegen
                Seitenkanalangriffe. Ascon wurde als neuer Standard
                für Lightweight-Kryptografie im NIST Lightweight
                Cryptography Wettbewerb (2019-2023) ausgewählt. Siehe
                auch
                https://csrc.nist.gov/projects/lightweight-cryptography/finalists
                Ascon wurde außerdem als primäre Wahl für
                leichtgewichtige authentifizierte Verschlüsselung im
                finalen Portfolio des CAESAR-Wettbewerbs (2014-2019)
                ausgewählt.
\
                Ascon wird von einem Team von Kryptografen entworfen
                und gepflegt, die für die TU Graz, Infineon
                Technologies, Intel Labs, Lamarr Security Research und
                die Radboud University tätig sind: Christoph
                Dobraunig, Maria Eichlseder, Florian Mendel und Martin
                Schläffer.
\
                Die Ascon-Familie umfasst die Hashfunktionen Ascon-Hash
                und Ascon-Hasha sowie die erweiterbaren
                Ausgabefunktionen Ascon-Xof und Ascon-Xofa mit
                schwammbasierten Betriebsmodi (sponge-based). Beide
                bieten 128-Bit-Sicherheit bei einer Hashgröße von
                mindestens 256 Bit. Die Hash-Modi verwenden dieselbe
                leichtgewichtige 320-Bit-Permutation wie die
                authentifizierten Verschlüsselungsmodi.
\
                Im August 2025 hat die NIST den Standard SP 800-232
                veröffentlicht, der Ascon-AEAD128, Ascon-Hash256,
                Ascon-XOF128 und Ascon-CXOF128 festlegt. Diese
                standardisierten Funktionen unterscheiden sich von
                dem hier implementierten Ascon v1.2 (andere
                Wortreihenfolge und andere Anfangswerte), ihre
                Hashwerte stimmen daher nicht überein. Ascon-Hasha
                und Ascon-XofA wurden nicht standardisiert.
\
                Für sponge-basierte Hashfunktionen gibt es keine standard-
                konforme Parameterisierung nach HMAC (RFC 2104 / FIPS 198-1).
\
            gebrochen:
                nein; die besten veröffentlichten Angriffe erreichen
                2 von 12 Runden (Kollisionen), das vollständige
                Ascon-Hash ist davon nicht betroffen; als
                Schwammkonstruktion ist es zudem immun gegen
                Längenerweiterungsangriffe
                siehe auch https://eprint.iacr.org/2019/1115
\
            seit:
                Jacksum 3.6.0
\
            Implementierung:
                org.bouncycastle.crypto.digests.AsconDigest


    ascon-hasha
            Algorithmusname:
                Ascon-Hasha (v1.2)
\
            Länge:
                256 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                05/2021
\
            Website:
                https://ascon.iaik.tugraz.at
\
            Kommentar:
                ascon-hasha ist die vom Ascon-Team empfohlene
                sekundäre Wahl. Siehe auch ascon-hash.
\
            gebrochen:
                nein; es ist kein Angriff auf das vollständige
                Ascon-Hasha bekannt, der schneller wäre als
                generische Angriffe; beachten Sie, dass Ascon-Hasha
                mit 8 statt 12 Runden absorbiert und daher einen
                geringeren Sicherheitsspielraum als Ascon-Hash hat;
                als Schwammkonstruktion ist es immun gegen
                Längenerweiterungsangriffe
\
            seit:
                Jacksum 3.6.0
\
            Implementierung:
                org.bouncycastle.crypto.digests.AsconDigest


    ascon-xof
            Algorithmusname:
                Ascon-Xof (v1.2)
\
            Länge:
                256 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                05/2021
\
            Website:
                https://ascon.iaik.tugraz.at
\
            Kommentar:
                Siehe auch ascon-hash.
\
            gebrochen:
                nein; die besten veröffentlichten Angriffe sind
                Urbildangriffe auf 2 von 12 Runden, das vollständige
                Ascon-Xof ist davon nicht betroffen; als
                Schwammkonstruktion ist es zudem immun gegen
                Längenerweiterungsangriffe
                siehe auch https://eprint.iacr.org/2024/371
\
            seit:
                Jacksum 3.6.0
\
            Implementierung:
                org.bouncycastle.crypto.digests.AsconXof


    ascon-xofa
            Algorithmusname:
                Ascon-XofA (v1.2)
\
            Länge:
                256 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                05/2021
\
            Website:
                https://ascon.iaik.tugraz.at
\
            Kommentar:
                Ascon-xofA ist die vom Ascon-Team empfohlene sekundäre
                Wahl. Siehe auch ascon-xof.
\
            gebrochen:
                nein; es ist kein Angriff auf das vollständige
                Ascon-XofA bekannt, der schneller wäre als generische
                Angriffe; beachten Sie, dass Ascon-XofA mit 8 statt
                12 Runden absorbiert und daher einen geringeren
                Sicherheitsspielraum als Ascon-Xof hat; als
                Schwammkonstruktion ist es immun gegen
                Längenerweiterungsangriffe
\
            seit:
                Jacksum 3.6.0
\
            Implementierung:
                org.bouncycastle.crypto.digests.AsconXofA


    aststrsum, ast, strsum
            Algorithmusname:
                Der AST-(AT&T Software Technology)-strsum-PRNG-Hash
                (Pseudozufallszahlengenerator).
\
            Länge:
                32 Bit
\
            Typ:
                nicht-kryptografische Hashfunktion, Prüfsumme
\
            veröffentlicht:
                11/2010
\
            Kommentar:
                Der AST-strsum ist ein 32-Bit-PRNG-Hash mit anderen
                Parameterwerten als der Standard-PRNG-Hash. Siehe auch
                prng. Der Algorithmus lässt sich ausdrücken als
\
                    prng:init=0,mpy=0x63c63cd9,add=0x9c39c33d
\
            Kompatibilität:
                Siehe die Kompatibilitätsliste von prng; die Methode
                heißt "ast" statt "prng".
\
            seit:
                Jacksum 3.6.0
\
            Implementierung:
                net.jacksum.algorithms.checksums.PrngHash


    belt-hash, belthash, belt
            Algorithmusname:
                belt-hash (STB 34.101.31)
\
            Länge:
                256 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                2011
\
            Website:
                https://github.com/bcrypto/belt
\
            Kommentar:
                belt-hash ist die Hashfunktion des belarussischen
                nationalen Kryptostandards STB 34.101.31 ("belt"). Sie
                bildet einen 256-Bit-Hash mit Hilfe der
                Kompressionsfunktion belt-compress, die ihrerseits auf
                der 128-Bit-Blockchiffre belt beruht.
\
                Der belt-Standard wurde erstmals 2007 veröffentlicht;
                belt-hash kam mit der zweiten Ausgabe von
                STB 34.101.31 im Jahr 2011 hinzu. Die offiziellen
                Testvektoren für belt-hash stehen in Anhang A.23 des
                Standards.
\
            gebrochen:
                nein; es ist kein Angriff auf belt-hash selbst
                veröffentlicht worden; beachten Sie jedoch, dass die
                öffentliche Kryptanalyse von belt-hash im Vergleich
                zu SHA-2 oder SHA-3 dünn ist: die bisher
                veröffentlichten Ergebnisse Dritter betreffen die
                zugrunde liegende Blockchiffre Bel-T und erreichen
                höchstens 6 ihrer 8 Runden
\
            seit:
                Jacksum 4.0.0
\
            Implementierung:
                net.jacksum.algorithms.md.BeltHash


    blake<length>, blake-<length>
            Algorithmusname:
                BLAKE-<length>
\
            Länge:
                224, 256, 384 oder 512 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                12/2010
\
            Website:
                https://131002.net/blake/
\
            Kommentar:
                BLAKE ist eine der fünf Hashfunktionen, die es in die
                Finalrunde des NIST-SHA-3-Wettbewerbs geschafft haben.
                Dies ist die Implementierung des Beitrags zur dritten
                und letzten Runde des NIST-SHA-3-Wettbewerbs. BLAKE
                wurde nicht als Basis für SHA-3 ausgewählt, aber seit
                12/2012 gibt es eine erweiterte Version namens BLAKE2.
\
            gebrochen:
                nein; BLAKE war einer der fünf SHA-3-Finalisten und
                behielt einen der größten Sicherheitsspielräume aller
                Kandidaten: die besten veröffentlichten Angriffe auf
                die Hashfunktion erreichen bei BLAKE-256 2,5 von 14
                Runden, das vollständige BLAKE ist davon nicht
                betroffen; auch sein Nachfolger BLAKE2 ist nicht
                gebrochen
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                fr.cryptohash.BLAKE<length>


    blake2b, blake2b-<length>, b2sum, b2sum-<length>
            Algorithmusname:
                BLAKE2b
\
            Länge:
                frei wählbar, solange ein Vielfaches von 8 und nicht
                größer als 512. Wird <length> weggelassen, wird
                <length> auf 512 gesetzt
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                12/2012
\
            Website:
                https://blake2.net
\
            Kommentar:
                BLAKE2b ist der Nachfolger von BLAKE-512.
\
                Verwenden Sie -C tagged oder -F "BLAKE2b (#FILENAME) =
                #DIGEST", um das Ausgabeformat von "cksum -a blake2b"
                aus den GNU Core Utilities 9.0 zu erhalten.
\
            gebrochen:
                nein; die besten veröffentlichten Angriffe erreichen
                nur wenige der 12 Runden, das vollständige BLAKE2b
                ist davon nicht betroffen; anders als SHA-256 und
                SHA-512 ist BLAKE2b nicht anfällig für
                Längenerweiterungsangriffe und bietet einen
                eingebauten Schlüsselmodus, der anstelle von HMAC
                verwendet werden kann
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Azure Cloud Shell (Common Base Linux 10):
                                   /usr/bin/b2sum [-l <length>]
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd (GNU Coreutils 8.26+ 11/2016):
                                   /usr/bin/b2sum [-l <length>]
                - GNU/Hurd (GNU Coreutils 9.0+ 09/2021):
                                   /usr/bin/cksum -a blake2b [-l <length>]
                - GNU/Linux (GNU Coreutils 8.26+ 11/2016):
                                   /usr/bin/b2sum [-l <length>]
                - GNU/Linux (GNU Coreutils 9.0+ 09/2021):
                                   /usr/bin/cksum -a blake2b [-l <length>]
                - Go API:          golang.org/x/crypto/blake2b.New(<byte-length>, nil)
                - HashGarten:      Algorithm -> blake2b[-<length>]
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a blake2b[-<length>]
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     /usr/bin/b2sum [-l <length>]
                                   /usr/gnu/bin/cksum -a blake2b [-l <length>]
                - openSUSE:        /usr/bin/b2sum [-l <length>]
                - OpenSSL 1.1.0+:  openssl dgst -blake2b512
                - PHP:             -
                - Plan 9:          -
                - Python 3.6+:     hashlib.blake2b
                - Solaris:         -
                - Tru64:           -
                - Ubuntu 17.04+:   /usr/bin/b2sum [-l <length>]
                - Windows:         -
                - Wolfram:         Hash[expr, "BLAKE2b-512", "HexString"]
                                   Hash[expr, {"BLAKE2b", <length>}, "HexString"]
\
            seit:
                 Jacksum 3.0.0


    blake2bp, blake2bp-512
            Algorithmusname:
                BLAKE2bp
\
            Länge:
                512 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                12/2012
\
            Website:
                https://blake2.net
\
            Kommentar:
                BLAKE2bp ist ein anderer Algorithmus als BLAKE2b. Jeder
                Algorithmus erzeugt einen anderen Hashwert.
                BLAKE2bp ist ein 4-fach paralleler Algorithmus, der für
                erhöhte Performance auf Mehrkern- oder SIMD-CPUs
                ausgelegt ist. BLAKE2bp erlaubt die Erzeugung von
                Digests beliebiger Größe zwischen 1 und 64 Byte (8 und
                512 Bit).
\
                Jacksum implementiert nur eine iterative,
                einzelthreadige 512-Bit-Variante.
\
            gebrochen:
                nein, wie bei BLAKE2b: blake2bp berechnet lediglich
                mehrere BLAKE2b-Instanzen parallel und fasst sie
                zusammen, was keine eigene Schwäche einführt
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - HashGarten:      Algorithm -> blake2bp
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a blake2bp
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL 1.1.0+:  -
                - PHP:             -
                - Plan 9:          -
                - Python 3.6+:     -
                - Solaris:         -
                - Tru64:           -
                - Ubuntu:          -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         Hash[expr, {"BLAKE2bp", 512}, "HexString"]
\
            seit:
                Jacksum 3.6.0
\
            Implementierung:
                org.bouncycastle.crypto.digests.Blake2bp
                (Vorabversion, einzelthreadig mit Puffer-Fix von
                jonelo)


    blake2s, blake2s-<length>
            Algorithmusname:
                BLAKE2s
\
            Länge:
                frei wählbar, solange ein Vielfaches von 8 und nicht
                größer als 256. Wird <length> weggelassen, wird
                <length> auf 256 gesetzt.
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                12/2012
\
            Website:
                https://blake2.net
\
            Kommentar:
                BLAKE2s ist der Nachfolger von BLAKE-256.
                BLAKE3 ist der Nachfolger von BLAKE2.
\
            gebrochen:
                nein; die besten veröffentlichten Angriffe erreichen
                nur wenige der 10 Runden, das vollständige BLAKE2s
                ist davon nicht betroffen; BLAKE2s ist nicht anfällig
                für Längenerweiterungsangriffe und bietet einen
                eingebauten Schlüsselmodus, der anstelle von HMAC
                verwendet werden kann
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          golang.org/x/crypto/blake2s.New128()
                                   golang.org/x/crypto/blake2s.New256()
                - HashGarten:      Algorithm -> blake2s[-<length>]
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a blake2s[-<length>]
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL 1.1.0+:  openssl dgst -blake2s256
                - PHP:             -
                - Plan 9:          -
                - Python 3.6+:     hashlib.blake2s
                - Solaris:         -
                - Tru64:           -
                - Ubuntu:          -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         Hash[expr, "BLAKE2s-512", "HexString"]
                                   Hash[expr, {"BLAKE2s", <length>}, "HexString"]
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                org.bouncycastle.crypto.digests.Blake2s


    blake2sp, blake2sp-256
            Algorithmusname:
                BLAKE2sp
\
            Länge:
                256 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                12/2012
\
            Website:
                https://blake2.net
\
            Kommentar:
                BLAKE2sp ist ein anderer Algorithmus als BLAKE2s.
                Jeder Algorithmus erzeugt einen anderen Hashwert.
                BLAKE2sp ist ein 8-fach paralleler Algorithmus, der
                für erhöhte Performance auf Mehrkern- oder SIMD-CPUs
                ausgelegt ist. BLAKE2 erlaubt die Erzeugung von
                Digests beliebiger Größe zwischen 1 und 32 Byte (8
                und 256 Bit).
\
                Jacksum implementiert nur eine iterative,
                einzelthreadige 256-Bit-Variante.
\
            gebrochen:
                nein, wie bei BLAKE2s: blake2sp berechnet lediglich
                mehrere BLAKE2s-Instanzen parallel und fasst sie
                zusammen, was keine eigene Schwäche einführt
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              7z h -scrcblake2sp
                - 7zFM:            File -> CRC -> BLAKE2sp
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - HashGarten:      Algorithm -> blake2sp
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a blake2sp
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL 1.1.0+:  -
                - PHP:             -
                - Plan 9:          -
                - Python 3.6+:     -
                - Solaris:         -
                - Tru64:           -
                - Ubuntu:          -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         Hash[expr, {"BLAKE2sp", 256}, "HexString"]
\
            seit:
                Jacksum 3.6.0
\
            Implementierung:
                org.bouncycastle.crypto.digests.Blake2sp
                (Vorabversion, einzelthreadig mit Puffer-Fix von
                jonelo)


    blake3, blake3-256
            Algorithmusname:
                BLAKE3
\
            Länge:
                256 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                01/2020
\
            Website:
                https://github.com/BLAKE3-team/BLAKE3
\
            Kommentar:
                BLAKE3 ist im Gegensatz zu BLAKE und BLAKE2, die
                Algorithmus-Familien mit mehreren Varianten sind, ein
                einzelner Algorithmus.
\
            gebrochen:
                nein; die besten veröffentlichten Angriffe erreichen
                nur wenige der 7 Runden, das vollständige BLAKE3 ist
                davon nicht betroffen; als Merkle-Baum über der
                BLAKE2s-Rundenfunktion ist BLAKE3 nicht anfällig für
                Längenerweiterungsangriffe und bietet eingebaute Modi
                für Schlüssel und Schlüsselableitung
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - HashGarten:      Algorithm -> blake3
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a blake3
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL 1.1.0+:  -
                - PHP:             -
                - Plan 9:          -
                - Python 3.6+:     -
                - Solaris:         -
                - Tru64:           -
                - Ubuntu:          -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                io.github.rctcwyvrn.blake3, alternative
                Implementierung bereitgestellt von
                org.bouncycastle.crypto.digests.Blake3Digest


    bluemidnightwish<length>, bluemidnightwish-<length>
            Algorithmusname:
                Blue Midnight Wish
\
            Länge:
                224, 256, 384 oder 512 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                09/2009
\
            Website:
                https://web.archive.org/web/20161028114810/http://www.q2s.ntnu.no/sha3_nist_competition/start
\
            Kommentar:
                "Blue Midnight Wish" ist eine von 14 Hashfunktionen,
                die es in die zweite Runde des NIST-SHA-3-Wettbewerbs
                (2007-2012) geschafft haben. "Blue Midnight Wish"
                wurde von einem Team der Norwegischen Universität für
                Wissenschaft und Technologie eingereicht.
                "Blue Midnight Wish" hat die letzte (3.) Runde des
                NIST-SHA-3-Wettbewerbs nicht bestanden; siehe oben
                "gebrochen". Dies ist die neueste Implementierung
                gemäß der zweiten Runde des NIST-SHA-3-Wettbewerbs.
                (Blue-Midnight-Wish-Spezifikation vom 10. Sept. 2009)
\
            gebrochen:
                nein, aber 2010: für die vollständige
                Kompressionsfunktion sind mehrere Unterscheider und
                Teilkollisionen bekannt, der günstigste benötigt etwa
                20 Aufrufe; die Hashfunktion selbst hat keinen
                Kollisions- oder Urbildangriff, doch diese Ergebnisse
                waren der Grund, weshalb BMW nicht in die Endrunde
                kam
                siehe auch https://nvlpubs.nist.gov/nistpubs/legacy/ir/nistir7764.pdf
\
            seit:
                Jacksum 4.0.0
\
            Implementierung:
                fr.cryptohash.BlueMidnightWish<length>


    cksum
            Algorithmusname:
                POSIX-1003.2-CRC-Algorithmus
\
            Länge:
                32 Bit
\
            Typ:
                Prüfsumme, basierend auf CRC
\
            Kommentar:
                Die Standardkodierung ist dezimal.
                G(x) = x^32 + x^26 + x^23 + x^22 + x^16 + x^12 +
                       x^11 + x^10 + x^8 + x^7 + x^5 + x^4 + x^2 + x +1
                Die Posix-CRC kann nicht vollständig durch das
                Rocksoft-Modell beschrieben werden, da der Algorithmus
                die Länge in die CRC einbezieht. Ohne diese
                Besonderheit wäre der Code:
                crc:32,04C11DB7,00000000,false,false,FFFFFFFF
                Mit dem zusätzlichen Längenparameter lässt er sich
                ausdrücken als
                crc:32,04C11DB7,00000000,false,false,FFFFFFFF,false
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Azure Cloud Shell (Common Base Linux 10):
                                   /usr/bin/cksum
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            /bin/cksum
                - BusyBox:         /bin/cksum
                - CentOS:          /bin/cksum
                - DragonFly BSD:   /usr/bin/cksum
                - eComStation:     C:\ecs\KLIBC\bin\cksum
                - FreeBSD:         /usr/bin/cksum
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        /usr/bin/cksum
                - GNU/Hurd (with GNU Core Utilities 9.0):
                                   /usr/bin/cksum -a crc
                - GNU/Linux:       /usr/bin/cksum
                - GNU/Linux (with GNU Core Utilities 9.0):
                                   /usr/bin/cksum -a crc
                - Go API:          -
                - Haiku:           /bin/cksum
                - HashGarten:      Algorithm -> cksum
                - HP-UX:           /usr/bin/cksum
                                   /usr/bin/sum -p
                - IBM AIX:         /usr/bin/cksum
                - Jacksum:         jacksum -a cksum
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      /usr/bin/cksum
                - macOS:           /usr/bin/cksum
                - Minix 3.2.1+:    /usr/bin/cksum
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          /usr/bin/cksum
                - NetBSD 9.2+:     /usr/bin/sum -a crc
                                   /usr/bin/cksum -a crc
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     /usr/gnu/bin/cksum [-a crc]
                - OpenSSL:         -
                - PHP:             -
                - Plan 9:          -
                - Python:          -
                - SCO UnixWare:    /bin/cksum
                - Solaris:         /usr/bin/cksum
                - Solaris 11 Express:
                                   /usr/bin/sum --method=cksum
                - Tcl:             crc::cksum
                - Tru64:           CMD_ENV=xpg4;export CMD_ENV; /bin/cksum
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                 Jacksum 1.0.0
\
            Implementierung:
                 crc:32,04C11DB7,00000000,false,false,FFFFFFFF,false


    cksum_minix
            Algorithmusname:
                cksum-Algorithmus unter Minix 3.2.0 und früher
\
            Länge:
                32 Bit
\
            Typ:
                Prüfsumme
\
            Kommentar:
                Dies ist die Minix-cksum-Implementierung bis Minix
                3.2.0. Sie kann nicht durch das Rocksoft-Modell
                beschrieben werden, da der Algorithmus eine
                modifizierte Update-Methode verwendet. Er
                unterscheidet sich auch vom gebräuchlichen
                cksum-Algorithmus, da er die Nachrichtenlänge nicht in
                die CRC einbezieht und außerdem ein anderes Polynom
                verwendet.
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - HashGarten:      Algorithm -> cksum_minix
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a cksum_minix
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           -
                - Minix 3.2.0:     /usr/bin/cksum
                - Minix 3.2.1+:    -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - PHP:             -
                - Plan 9:          -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Tru64:           -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0


    crc:<width>,<poly>,<init>,<refIn>,<refOut>,<xorOut>[,<includeLen>[,<xorLen>]]
            Algorithmusname:
                CRC (Cyclic Redundancy Check), generisch
\
            Länge:
                [1..64] Bit
\
            Typ:
                CRC
\
            Kommentar:
                Mit dieser generischen CRC können Sie alle
                CRC-Algorithmen angeben, die sich durch das bekannte
                "Rocksoft (tm) Model CRC Algorithm" beschreiben
                lassen. Die Standardkodierung für die Ausgabe ist
                dezimal. Sie können die Ausgabekodierung ändern,
                indem Sie eine der Optionen -C, -E, -F, --style, -x
                oder -X angeben.
\
                Parameter nach crc: müssen mindestens 6 und können 7
                oder 8 Werte umfassen. Alle Werte müssen durch ein
                Komma getrennt werden.
\
                Die erforderlichen Parameter sind:
                <width>,<poly>,<init>,<refIn>,<refOut>,<xorOut>
\
                Die optionalen Parameter sind:
                [,<includeLen>[,<xorLen>]]
\
                    <width>
                        Breite der CRC in Bit. Das ist eine weniger
                        als die Breite des Polynoms.
\
                    <poly>
                        das Polynom, anzugeben in Hex. Das oberste Bit
                        des Polynoms sollte weggelassen werden. Ist
                        das Polynom beispielsweise 10110, sollten Sie
                        6 angeben. Ein wichtiger Aspekt dieses
                        Parameters ist, dass er das nicht gespiegelte
                        (unreflected) Polynom darstellt; das unterste
                        Bit dieses Parameters ist während der Division
                        stets das LSB des Divisors, unabhängig davon,
                        ob der modellierte Algorithmus gespiegelt ist.
                        Mit anderen Worten: Bei der normalen
                        Darstellung des Generatorpolynoms wird das
                        höchstwertige Bit (=x^n) des Generatorpolynoms
                        in der hexadezimalen Darstellung weggelassen
                        (da es immer 1 ist). Das hexadezimale Polynom
                        enthält nur die Koeffizienten x^(n-1) ... x^0.
                        Um das Polynom in einer nicht-normalen
                        Darstellung (gespiegelt und Koopman) sowie das
                        entsprechende reziproke Polynom anzuzeigen,
                        fügen Sie einfach die Option --info hinzu.
\
                    <init>
                        Dieser Parameter gibt den Anfangswert des
                        Registers beim Start des Algorithmus an.
                        Anzugeben in Hex.
\
                    <refIn>
                        Dies ist ein boolescher Parameter. Ist er
                        false, werden Eingabe-Bytes so verarbeitet,
                        dass Bit 7 als höchstwertiges Bit (MSB) und
                        Bit 0 als niedrigstwertiges Bit behandelt
                        wird. Ist dieser Parameter true, wird jedes
                        Byte vor der Verarbeitung gespiegelt.
\
                    <refOut>
                        Dies ist ein boolescher Parameter. Ist er auf
                        false gesetzt, wird der finale Registerwert
                        direkt in die xorOut-Stufe eingespeist; ist
                        dieser Parameter hingegen true, wird der
                        finale Registerwert zuerst gespiegelt.
\
                    <xorOut>
                        Dieser Wert wird mit dem finalen Registerwert
                        (nach der refOut-Stufe) XOR-verknüpft, bevor
                        der Wert als offizielle Prüfsumme zurückgegeben
                        wird; anzugeben in Hex. Ein xorOut-Wert von 0
                        hat naturgemäß keine Auswirkung.
\
                Normalerweise endet hier die Parameterliste des
                "Rocksoft (tm) Model CRC Algorithm"-Schemas. Das
                Jacksum-Projekt unterstützt jedoch zwei zusätzliche,
                optional angebbare Parameter, um der Tatsache Rechnung
                zu tragen, dass einige bekannte CRCs (wie POSIX cksum,
                die FDDI-CRC bzw. die Plan-9-Summe) die Länge der
                Datei/Daten in den Prüfsummenwert einbeziehen. Das
                sind die durch ein Komma trennbaren Parameter:
\
                    <includeLen>
                        Dies ist ein boolescher Parameter. Er ist
                        optional. Wird er weggelassen, wird keine
                        Länge in die CRC einbezogen. Ist er gesetzt,
                        werden ein oder mehrere Oktette, die die Länge
                        der Datei/Daten als Binärwert darstellen,
                        verwendet, um die Dateilänge in den
                        Prüfsummenwert einzubeziehen (vor refOut). Ist
                        er auf true gesetzt, wird zuerst das
                        höchstwertige Oktett der Länge an die
                        Update-Methode der CRC übergeben. Ist er auf
                        false gesetzt, wird zuerst das niedrigstwertige
                        Oktett der Länge an die Update-Methode der CRC
                        übergeben.
\
                    <xorLen>
                        Dieser Wert wird mit dem Längenwert
                        XOR-verknüpft, bevor dieser in die CRC
                        einbezogen wird. xorLen ist in Hex anzugeben.
                        Wird xorLen weggelassen, wird die
                        kleinstmögliche Anzahl an Oktetten verarbeitet,
                        die die Länge der Datei darstellen kann. Ist
                        xorLen gesetzt, wird genau die Anzahl an Bytes
                        verarbeitet, die zur Speicherung des
                        xorLen-Werts erforderlich ist.
\
            seit:
                Verfügbar seit Jacksum 1.7.0 (Bereich [8..64] für
                <width>), <includeLen> und <xorLen> seit Jacksum
                3.0.0, zusätzlicher Bereich [1..7] für <width> seit
                Jacksum 3.6.0


    crc8, crc-8
            Algorithmusname:
                CRC-8
\
            Länge:
                8 Bit
\
            Typ:
                CRC
\
            Kommentar:
                Diese Implementierung der CRC-8 (cyclic redundancy
                check) wird beispielsweise im System Management Bus
                (SMBus) und im Free Lossless Audio Codec (FLAC)
                verwendet.
                Generatorpolynom ist x^8 + x^2 + x^1 + 1.
                Die Standardkodierung ist dezimal.
\
            seit:
                Jacksum 1.6.0
\
             Implementierung:
                crc:8,7,0,false,false,0


    crc16, crc-16
            Algorithmusname:
                CRC-16 (ARC)
\
            Länge:
                16 Bit
\
            Typ:
                CRC
\
            Kommentar:
                Diese Implementierung der CRC-16 (cyclic redundancy
                check) ist die populärste Form der
                CRC-16-Algorithmen.
                Das Generatorpolynom ist x^16 + x^15 + x^2 + 1.
                Sie wird beispielsweise von LHA und ARC verwendet.
                Die Standardkodierung ist dezimal.
\
            seit:
                Jacksum 1.2.0
\
            Implementierung:
                crc:16,8005,0000,true,true,0000


    crc16_x25, crc-16_x-25, fcs16, fcs-16
            Algorithmusname:
                CRC-16 (Frame Checking Sequence)
\
            Länge:
                16 Bit
\
            Typ:
                CRC
\
            Kommentar:
                Die Frame Checking Sequence gemäß RFC 1662,
                Anhang C.2 (ursprünglich RFC 1331).
                Die Standardkodierung ist dezimal.
\
            seit:
                Jacksum 1.5.0 (Aliase _x25 und _x-25 seit 1.7.0)
\
            Implementierung:
                crc:16,1021,FFFF,true,true,FFFF


    crc16_minix, crc-16_minix
            Algorithmusname:
                crc-Algorithmus von Minix
\
            Länge:
                16 Bit
\
            Typ:
                Prüfsumme
\
            Kommentar:
                Dies ist der crc-Algorithmus von Minix. Er kann nicht
                vollständig durch das Rocksoft-Modell beschrieben
                werden, da er eine nicht standardkonforme
                Update-Methode verwendet, die aus
                Kompatibilitätsgründen nicht behoben wird.
                Siehe auch https://jacksum.net/downloads/minix-bug-151.txt
                oder https://bit.ly/minix-bug-id-151
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - Go API:          -
                - HashGarten:      Algorithm -> crc16_minix
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - gpg:             -
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a crc16_minix
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           -
                - Minix 1.3+:      /usr/bin/crc
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - PHP:             -
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Tru64:           -
                - Windows:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                basierend auf crc:16,1021,0000,false,false,0000


    crc24, crc-24
            Algorithmusname:
                CRC-24
\
            Länge:
                24 Bit
\
            Typ:
                CRC
\
            Kommentar:
                Diese Implementierung der CRC-24 (cyclic redundancy
                check) wird beispielsweise von OpenPGP verwendet
                (RFC 9580, ursprünglich RFC 2440).
                Die Standardkodierung ist dezimal.
\
            Kompatibilität:
                - Bouncy Castle:   org.bouncycastle.bcpg.CRC24 (bcpg-jdk)
                - Java API:        -
\
            seit:
                Jacksum 1.6.0
\
            Implementierung:
                crc:24,864CFB,B704CE,false,false,000000


    crc32, crc-32, fcs32, fcs-32
            Algorithmusname:
                CRC-32
\
            Länge:
                32 Bit
\
            Typ:
                CRC
\
            Kommentar:
                Der Standardalgorithmus CRC-32 (cyclic redundancy
                check) ist in ISO 3309, ISO/IEC 13239:2002 und ITU-T
                V.42 spezifiziert und wird von PKZip, gzip, png,
                Ethernet und WEP verwendet. Dieser Algorithmus ist
                auch als FCS (frame checking sequence) bekannt.
                Die Standardkodierung ist dezimal.
\
            Kompatibilität:
                - 7z (hex only):   7z h -scrccrc32
                - 7zFM:            File -> CRC -> CRC-32
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   /usr/bin/cksum -o 3
                - FreeBSD:         /usr/bin/cksum -o 3
                - FreeDOS:         \FDOS\BIN\MD5SUM /M=crc32
                - HashGarten:      Algorithm -> crc32
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          hash/crc32.MakeTable(crc32.IEEE))
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> crc32
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a crc32
                - Java API:        java.util.zip.CRC32
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           /usr/bin/cksum -o 3
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - PHP:             hash("crc32b", $input);
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          zlib.crc32
                - Solaris:         -
                - Tcl:             crc::crc32
                - Windows:         -
                - Wolfram:         Hash[expr, "CRC32", "HexString"]
\
            seit:
                Jacksum 1.0.0, Alias crc-32 seit 1.2.0, Aliase fcs32
                und fcs-32 seit 1.5.0
\
            Implementierung:
                java.util.zip.CRC32, bereitgestellt vom JDK, oder
                net.jacksum.algorithms.crcs.FCS32 (wenn Option -A
                gesetzt ist), was im Grunde eine optimierte Version
                von
                crc:32,04C11DB7,FFFFFFFF,true,true,FFFFFFFF ist


    crc32c, crc-32c
            Algorithmusname:
                CRC-32c (Castagnoli, iSCSI)
\
            Länge:
                32 Bit
\
            Typ:
                CRC
\
            Kommentar:
                bekannt als "Castagnoli CRC-32", siehe RFC 7143,
                Abschnitt 13.1 (Internet Small Computer System
                Interface (iSCSI) Protocol):
                Guy Castagnoli, Stefan Braeuer, Martin Herrmann,
                "Optimization of Cyclic Redundancy-Check Codes with 24
                and 32 Parity Bits", IEEE Transact. on Communications,
                Vol. 41, No. 6, Juni 1993.
                Die Standardkodierung ist dezimal.
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          hash/crc32.MakeTable(crc32.Castagnoli))
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> crc32c
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a crc32c
                - Java 9+:         java.util.zip.CRC32C
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - PHP 7.4.0+:      hash("crc32c", $input);
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                java.util.zip.CRC32c, bereitgestellt vom JDK, oder,
                falls Option -A gesetzt wurde,
                net.jacksum.algorithms.crcs.CrcGeneric mit den
                Optionen crc:32,1EDC6F41,FFFFFFFF,true,true,FFFFFFFF


    crc32_bzip2, crc-32_bzip-2
            Algorithmusname:
                CRC-32 (bzip2)
\
            Länge:
                32 Bit
\
            Typ:
                CRC
\
            Kommentar:
                Diese CRC wird von bzip2 verwendet. Die
                Standardkodierung ist dezimal.
\
            seit:
                Jacksum 1.7.0
\
            Implementierung:
                crc:32,04C11DB7,FFFFFFFF,false,false,FFFFFFFF


    crc32_go-koopman, crc-32_go-koopman
            Algorithmusname:
                CRC-32 (GO KOOPMAN)
\
            Länge:
                32 Bit
\
            Typ:
                CRC
\
            Kommentar:
                Diese CRC wird von der Go-API verwendet. Die
                Standardkodierung ist dezimal.
\
                Beachten Sie, dass die Go-API unter
                https://pkg.go.dev/hash/crc32 für const.Koopman
                (0xeb31d82e) die gespiegelte Darstellung des Polynoms
                verwendet statt der normalen Darstellung (0x741b8cd7).
                Um die CRC mit dem Rocksoft-Modell anzugeben, müssen
                wir es erneut spiegeln.
\
            seit:
                Jacksum 4.0.0
\
            Implementierung:
                crc:32,741B8CD7,FFFFFFFF,true,true,FFFFFFFF


    crc32_mpeg2, crc-32_mpeg-2
            Algorithmusname:
                CRC-32 (MPEG-2)
\
            Länge:
                32 Bit
\
            Typ:
                CRC
\
            Kommentar:
                Dieser Algorithmus implementiert die
                MPEG-Spezifikation der CRC-32-Berechnung. Die
                Standardkodierung ist dezimal.
\
            seit:
                Jacksum 1.4.0
\
            Implementierung:
                crc:32,04C11DB7,FFFFFFFF,false,false,00000000


    crc32_php, crc-32_php
            Algorithmusname:
                CRC-32 (PHP's crc32)
\
            Länge:
                32 Bit
\
            Typ:
                CRC
\
            Kommentar:
                PHPs crc32. Dies ist eigentlich dieselbe CRC-32, die
                auch von bzip2 verwendet wird, jedoch werden die 4
                Bytes der Ausgabe gespiegelt. Dementsprechend kann
                diese CRC nicht durch das Rocksoft-Model-CRC-Algorithm-
                Schema beschrieben werden. Die Standardkodierung ist
                dezimal.
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - eComStation:     -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> crc32_php
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a crc32_php
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - PHP:             hash("crc32", $input);
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Ubuntu:          -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                crc:32,04C11DB7,FFFFFFFF,false,false,FFFFFFFF
                mit gespiegelten Bytes für die Ausgabe


    crc32_ubi, crc-32_ubi, ubicrc32, crc32_jamcrc, crc-32_jamcrc
            Algorithmusname:
                CRC-32 (UBICRC32 and JAMCRC)
\
            Länge:
                32 Bit
\
            Typ:
                CRC
\
            Kommentar:
                ubicrc32 ist Teil der Memory Technology Device
                Utilities für Linux (mtd-utils). UBI (lateinisch:
                "wo?") steht für "Unsorted Block Images". Die
                Standardkodierung ist dezimal. Geben Sie -E hex an,
                um die Hex-Ausgabe zu erhalten, die das Werkzeug
                ubicrc32 erzeugt. Dieser Algorithmus ist auch als
                JAMCRC bekannt.
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        /usr/bin/ubicrc32
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - eComStation:     -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> crc32_ubi
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a crc32_ubi
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      /usr/bin/ubicrc32
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - PHP:             -
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Ubuntu (+mtd-utils): /usr/sbin/ubicrc32
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
        seit:
            Jacksum 3.0.0
\
        Implementierung:
            crc:32,04C11DB7,FFFFFFFF,true,true,00000000

    crc64, crc-64
            Algorithmusname:
                CRC-64 (oft fälschlicherweise als FCS in ISO 3309
                angenommen)
\
            Länge:
                64 Bit
\
            Typ:
                CRC
\
            Kommentar:
                Generatorpolynom ist x^64 + x^4 + x^3 + x + 1.
                Die Standardkodierung ist hexadezimal.
                Die CRC wird von den Proteinsequenz-Datenbanken
                SWISS-PROT und TrEMBL bzw. von deren Nachfolger
                UniProt verwendet. Für diesen Zweck wurde ein
                besseres Polynom vorgeschlagen (David Jones, "An
                Improved 64-bit Cyclic Redundancy Check for Protein
                Sequences", 2002), es wurde jedoch nie übernommen.
\
                Hinweis:
                Wikipedia behauptet seit Jahren, dass das Polynom
                dieser CRC-64 im Standard ISO 3309 definiert sei, und
                viele Quellen im Web (z. B. golang.org) und sogar
                Bücher (z. B. "Python Cookbook, 2nd Edition", 2005,
                O'Reilly, Recipe 2.30 "Calculating CRC-64 Cyclic
                Redundancy Checks") scheinen diese Information
                ungeprüft übernommen zu haben.
\
                Liest man alle originalen ISO-Papiere, kommt man zu
                dem Schluss, dass eine 64-Bit-CRC niemals in ISO 3309
                oder einer ihrer überarbeiteten Versionen (ISO
                3309:1984, ISO/IEC 3309:1991, ISO/IEC 3309:1993,
                ISO/IEC 13239:2002) veröffentlicht wurde. Das aktuelle
                HDLC ist in ISO/IEC 13239 definiert und definiert kein
                64-Bit-CRC-Polynom, und keines der zurückgezogenen
                Papiere hat je eines definiert. Es definiert jedoch
                8-, 16- und 32-Bit-Frame-Checking-Sequences (FCS).
                Siehe auch https://issues.omg.org/issues/DDSIRTP25-34
\
            seit:
                Jacksum 1.5.0
\
            Implementierung:
                crc:64,1B,0,true,true,0 -E hex


    crc64_ecma, crc-64_ecma
            Algorithmusname:
                CRC-64 (ECMA-182)
\
            Länge:
                64 Bit
\
            Typ:
                CRC
\
            veröffentlicht:
                1992
\
            Standard:
                ECMA-182
\
            Kommentar:
                CRC-64 gemäß Definition der ECMA (European Computer
                Manufacturers Association) im Standard ECMA-182,
                Anhang B, Seite 51.
\
                Verwendet in DLT-1-Bandkassetten, siehe auch
                https://www.ecma-international.org/publications/
                files/ECMA-ST/Ecma-182.pdf
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                crc:64,42f0e1eba9ea3693,0,false,false,0 -E hex


    crc64_go-iso, crc-64_go-iso
            Algorithmusname:
                CRC-64 (Programmiersprache GO, Konstante ISO)
\
            Länge:
                64 Bit
\
            Typ:
                CRC
\
            Kommentar:
                Verwendet im crc64-Paket der Programmiersprache GO.
                Siehe auch https://golang.org/pkg/hash/crc64/
\
                Laut der oben genannten Website ist das Polynom
                x^64+x^4+x^3+x+1 in ISO 3309 definiert (was
                tatsächlich nicht stimmt, da ISO 3309 und die
                Nachfolger einschließlich ISO/IEC 13239:2002 überhaupt
                kein 64-Bit-Polynom spezifizieren, sondern nur ein
                16- und ein 32-Bit-Polynom). Für den Algorithmus in Go
                wird jedenfalls dieses Polynom verwendet.
                Die CRC-Parameter init, refin, refout und xorOut
                weichen vom Standard ab. Beachten Sie, dass die
                Go-API-Dokumentation für const.ISO
                (0xD800000000000000) die gespiegelte Darstellung des
                Polynoms verwendet statt der normalen Darstellung
                (0x1B). Um die CRC mit dem Rocksoft-Modell anzugeben,
                müssen wir es erneut spiegeln.
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - eComStation:     -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          hash/crc64.MakeTable(crc64.ISO))
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> crc64_go-iso
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a crc64_go-iso
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - PHP:             -
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Ubuntu:          -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                crc:64,1b,ffffffffffffffff,true,true,ffffffffffffffff -E hex


    crc64_nvme, crc-64_nvme
            Algorithmusname:
                CRC-64 (NVM Express 64b CRC)
\
            Länge:
                64 Bit
\
            Typ:
                CRC
\
            Kommentar:
                Verwendet in der NVM Express® NVM Command Set
                Specification, Revision 1.0d, vom 28. Dezember 2023,
                Seite 81ff, siehe auch https://nvmexpress.org
\
                Beachten Sie, dass auf Seite 83 des PDFs der
                "Check"-Wert 11199E50_6128D175h in bitgespiegelter
                Darstellung abgedruckt ist, d. h. ohne die
                abschließende Spiegelung des Registers. Mit der
                Spiegelung lautet der Wert AE8B1486_0A799888h.
                Big-Endian ist der Standard für alle von Jacksum
                berechneten Hashwerte.
\
                Der Algorithmus wird auch von AWS' Amazon S3
                verwendet, wo er der Standard-Prüfsummenalgorithmus
                ist. Das AWS SDK berechnet automatisch
                CRC-basierte Prüfsummen für Uploads, während die
                Daten über das Netzwerk übertragen werden. Der
                Rückgabewert wird vom AWS SDK Base64-kodiert. Siehe
                auch https://bit.ly/AWSCRC64NVME
\
            seit:
                Jacksum 4.0.0
\
            Implementierung:
                crc:64,ad93d23594c93659,ffffffffffffffff,true,true,ffffffffffffffff -E hex


    crc64_xz, crc-64_xz, crc64_go-ecma, crc-64_go-ecma
            Algorithmusname:
                CRC-64 (.xz sowie Programmiersprache GO, Konstante
                ECMA)
\
            Länge:
                64 Bit
\
            Typ:
                CRC
\
            Kommentar:
                Verwendet im .xz-Format. Siehe auch die
                xz-Formatspezifikation, Abschnitt 6:
                https://tukaani.org/xz/xz-file-format.txt
\
                Wird auch im crc64-Paket der Programmiersprache GO
                verwendet, Konstante ECMA. Siehe auch
                https://golang.org/pkg/hash/crc64/
\
                Das Polynom ist im Standard ECMA-182 definiert, aber
                für den Algorithmus in Go wird von ECMA nur das
                Polynom übernommen. Die CRC-Parameter init, refin,
                refout und xorOut sind unterschiedlich. Beachten Sie,
                dass die Go-API-Dokumentation für const.ECMA
                (0xC96C5795D7870F42) die gespiegelte Darstellung des
                Polynoms verwendet statt der normalen Darstellung
                (0x42f0e1eba9ea3693). Um die CRC mit dem
                Rocksoft-Modell anzugeben, müssen wir es erneut
                spiegeln.
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              7z h -scrccrc64
                - 7zFM:            File -> CRC -> CRC-64
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - eComStation:     -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          hash/crc64.MakeTable(crc64.ECMA))
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> crc64_xz
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a crc64_xz
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - PHP:             -
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Ubuntu:          -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                crc:64,42f0e1eba9ea3693,ffffffffffffffff,true,true,ffffffffffffffff -E hex


    crc82, crc82_darc, crc-82, crc-82_darc
            Algorithmusname:
                CRC-82 (DARC)
\
            Länge:
                82 Bit intern,
                88 Bit (MSB nullgepolstert) zur Darstellung
\
            Typ:
                CRC
\
            Kommentar:
                DARC steht für "DAta Radio Channel" und ist die CRC,
                die vom europäischen Telekommunikationsstandard ETSI
                EN 300 751 verwendet wird.
\
                Hinweis: Obwohl beispielsweise 84 Bit ausreichen
                würden, um die 82-Bit-CRC hexadezimal darzustellen,
                erzeugt Jacksum die Ausgabe mit 88 Bit (links mit
                Nullen aufgefüllt), um sicherzustellen, dass die
                Ausgabe stets ein Vielfaches von 8-Bit-Bytes ist. In
                Hex bedeutet das, dass (ceil(82/8)=11) Byte zur
                Darstellung dieser CRC verwendet werden und die ersten
                6 Bit (Big-Endian-Sicht) stets null sind. Mit anderen
                Worten: In der Hex-Darstellung ist beispielsweise das
                erste Nibble stets null. Andere Kodierungen wie base64
                erfordern ohnehin eine Folge von 8-Bit-Bytes.
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - eComStation:     -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> crc82_darc
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a crc82_darc
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - PHP:             -
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Ubuntu:          -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.6.0
\
            Implementierung:
                net.jacksum.algorithms.crcs.CRC82_DARC (abgeleitet von
                Mark Adlers gemeinfreiem C-Code auf
                stackoverflow.com)


    cubehash<length>, cubehash-<length>
            Algorithmusname:
                CubeHash
\
            Länge:
                224, 256, 384 oder 512 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                09/2009
\
            Website:
                https://cubehash.cr.yp.to/
\
            Kommentar:
                CubeHash ist eine von 14 Hashfunktionen, die es in
                die zweite Runde des NIST-SHA-3-Wettbewerbs
                (2007-2012) geschafft haben. CubeHash wurde vom
                Programmierer und Professor Daniel Julius Bernstein
                entwickelt. CubeHash hat die letzte (3.) Runde des
                NIST-SHA-3-Wettbewerbs nicht bestanden, ist aber nicht
                gebrochen. Dies ist die neueste Implementierung gemäß
                der zweiten Runde des NIST-SHA-3-Wettbewerbs.
                (CubeHash-Spezifikation von Sept. 2009)
\
            gebrochen:
                nein; alle veröffentlichten Kollisions- und
                Urbildangriffe betreffen Varianten mit reduzierten
                Runden- oder Blockparametern, der empfohlene
                Parametersatz CubeHash16/32 ist davon nicht betroffen
                siehe auch https://nvlpubs.nist.gov/nistpubs/legacy/ir/nistir7764.pdf
\
            seit:
                Jacksum 4.0.0
\
            Implementierung:
                fr.cryptohash.CubeHash<length>


    dha256, dha-256
            Algorithmusname:
                DHA-256
\
            Länge:
                256 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                11/2005
\
            Website:
                http://www.nist.gov/hash-function (archiviert)
                http://csrc.nist.gov/groups/ST/hash/documents/ChangD_DHA256.pdf
\
            Kommentar:
                Als Reaktion auf die im Februar 2005 bekannt gegebene
                SHA-1-Schwachstelle veranstaltete NIST vom 31. Okt.
                bis 1. Nov. 2005 einen Cryptographic Hash Workshop, um
                öffentliches Feedback zu seiner Politik und seinen
                Standards für kryptografische Hashfunktionen
                einzuholen. DHA-256 wurde am 1. Nov. 2005 von
                südkoreanischen Wissenschaftlern auf diesem ersten
                NIST-Hash-Workshop vorgestellt. NIST veranstaltete
                auch einen zweiten Workshop. NIST wählte jedoch
                keinen Algorithmus sofort aus, sondern veranstaltete
                von 2007 bis 2012 einen öffentlichen Wettbewerb
                (SHA-3-Wettbewerb), um einen Nachfolger für SHA-1 und
                die SHA-2-Familie zu finden.
\
            gebrochen:
                nein, aber Boomerang-Angriffe erreichen 46 von 64
                Schritten, und für die vollständige Funktion ist eine
                Pseudokollision bekannt (2^127,5); das vollständige
                DHA-256 hat keinen Kollisions- oder Urbildangriff,
                wurde aber weit weniger öffentlich analysiert als
                SHA-256, das es verbessern sollte
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                de.flexiprovider.core.md.DHA256


    echo<length>, echo-<length>
            Algorithmusname:
                ECHO
\
            Länge:
                224, 256, 384 oder 512 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                2008
\
            Website:
                https://crypto.orange-labs.fr/ECHO/
\
            Kommentar:
                ECHO ist eine von 14 Hashfunktionen, die es in die
                zweite Runde des NIST-SHA-3-Wettbewerbs (2007-2012)
                geschafft haben. ECHO wurde von France Telecom
                eingereicht (im Juli 2013 in Orange S.A. umbenannt).
                ECHO hat die letzte (3.) Runde des
                NIST-SHA-3-Wettbewerbs nicht bestanden; siehe oben
                "gebrochen". Dies ist die neueste Implementierung
                gemäß der zweiten Runde des NIST-SHA-3-Wettbewerbs.
\
                ECHO darf nicht mit ECOH verwechselt werden, da ECOH
                ebenfalls eine Hashfunktion ist, die zum
                SHA-3-Wettbewerb eingereicht wurde, aber nicht in
                Runde 2 kam.
\
            gebrochen:
                nein, aber 2010: für die vollständige 8-Runden-
                Permutation sind Unterscheider bekannt (2^151); der
                beste Kollisionsangriff auf die Hashfunktion erreicht
                5 von 8 Runden (2^112), das vollständige ECHO hat
                keinen Kollisions- oder Urbildangriff
                siehe auch https://nvlpubs.nist.gov/nistpubs/legacy/ir/nistir7764.pdf
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                fr.cryptohash.ECHO<length>


    elf, elf32, elf-32
            Algorithmusname:
                ELF
\
            Länge:
                32 Bit
\
            Typ:
                Hashfunktion
\
            Kommentar:
                Hashfunktion, die im UNIX-(System-V-Release-4)-ELF-
                (Executable and Linkable Format) für Objektdateien
                verwendet wird.
                Die Standardkodierung ist dezimal.
\
            seit:
                Jacksum 1.5.0
\
            Implementierung:
                net.jacksum.algorithms.checksums


    ed2k, emule, edonkey
            Algorithmusname:
                eMule/eDonkey
\
            Länge:
                128 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            Kommentar:
                Dieser Algorithmus wird in eDonkey bzw. eMule
                verwendet, basiert auf MD4, liefert jedoch für
                Dateien >= 9500 KiB (9.728.000 Bytes) andere
                Fingerabdrücke.
                Die Standardkodierung ist hexadezimal.
\
            gebrochen:
                ja; der ed2k-Hash beruht auf MD4, und MD4-Kollisionen
                lassen sich in Sekundenbruchteilen berechnen, sodass
                sich kollidierende Dateien mit gleichem ed2k-Hash
                beliebig erzeugen lassen; ed2k eignet sich nur zum
                Identifizieren von Dateien in P2P-Netzen und zur
                Erkennung zufälliger Verfälschung, nie für
                Sicherheitszwecke
                siehe auch https://eprint.iacr.org/2004/199.pdf
\
            seit:
                Jacksum 1.5.0
\
            Implementierung:
                net.jacksum.algorithms.md.Edonkey


    edonr<length>, edonr-<length>, edon-r<length>, edon-r-<length>
            Algorithmusname:
                Edon-R
\
            Länge:
                224, 256, 384 oder 512 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                10/2008
\
            Website:
                https://csrc.nist.gov/projects/hash-functions/sha-3-project
\
            Kommentar:
                "Edon-R" ist eine der 51 Hashfunktionen, die zur
                ersten Runde des NIST-SHA-3-Wettbewerbs (2007-2012)
                eingereicht wurden. Sie wurde von einem Team um
                Danilo Gligoroski an der Norwegischen Technisch-
                Naturwissenschaftlichen Universität (NTNU)
                entworfen. Anders als die meisten Mitbewerber beruht
                Edon-R nicht auf einer Merkle-Damgård-
                Kompressionsfunktion, sondern auf
                Quasigruppen-Transformationen ("lateinische
                Quadrate"), was sie zu einer der schnellsten
                Hashfunktionen des Wettbewerbs macht.
\
                Edon-R schaffte es nicht in die zweite Runde des
                NIST-SHA-3-Wettbewerbs, und zwar wegen dreier
                kryptoanalytischer Ergebnisse aus dem Jahr 2009:
                eines Meet-in-the-Middle-Urbildangriffs von
                Khovratovich, Nikolic und Weinmann, der weniger
                Aufwand erfordert, als die Sicherheitsbehauptung
                zulässt (die Entwickler von Edon-R bestreiten die
                Komplexität dieses Angriffs, siehe
                https://eprint.iacr.org/2009/120), eines
                Unterscheiders für die Kompressionsfunktion von
                Edon-R 512 von Novotney und Ferguson
                (https://eprint.iacr.org/2009/378) sowie eines
                Schlüsselrückgewinnungsangriffs von Leurent auf die
                Konstruktion H(Schlüssel || Nachricht), der
                praktisch durchführbar ist: für Edon-R 256 genügen
                32 Anfragen und 2^30 Berechnungen.
\
                Ein Kollisionsangriff auf Edon-R ist nicht bekannt,
                und keiner der genannten Angriffe gefährdet das
                bloße Hashen von Dateien. Dennoch sollte eine
                Hashfunktion der SHA-2- oder SHA-3-Familie
                vorgezogen werden, wenn Daten zu schützen sind, und
                Edon-R sollte nicht zum Bau eines
                Nachrichtenauthentifizierungscodes verwendet werden.
\
                Die Prüfsumme "edonr" des Dateisystems ZFS beruht
                zwar auf Edon-R 512, wird aber mit einem
                pool-spezifischen Schlüssel gesalzen, ihre Werte
                stimmen daher nicht mit den hier berechneten
                Edon-R-Werten überein.
\
            gebrochen:
                teilweise, 2009: die Urbildresistenz ist theoretisch
                gebrochen (der Angriff ist schneller als die
                Sicherheitsbehauptung, aber weit von der
                Durchführbarkeit entfernt), und die
                Secret-Prefix-MAC-Konstruktion H(Schlüssel ||
                Nachricht) ist praktisch gebrochen; ein
                Kollisionsangriff auf Edon-R ist nicht bekannt
                siehe auch https://eprint.iacr.org/2009/135
\
            seit:
                Jacksum 4.0.0
\
            Implementierung:
                net.jacksum.algorithms.md.EdonR


    esch<length>
            Algorithmusname:
                Esch
\
            Länge:
                256 oder 384 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                05/2021 (v1.2)
\
            Website:
                https://sparkle-lwc.github.io/esch
\
            Kommentar:
                Esch ist eine Familie von Hashfunktionen. Esch256
                gibt Digests mit 256 Bit aus, Esch384 mit 384 Bit.
                Sie beruhen wie der aktuelle Hash-Standard SHA-3 auf
                der Schwammkonstruktion (sponge construction).
\
                Die Esch-Familie ist eigentlich Teil der
                Sparkle-Suite, einer Sammlung leichtgewichtiger
                symmetrischer kryptografischer Primitiven. Die
                Sparkle-Suite war einer der 10 Finalisten des NIST
                Lightweight Cryptography Wettbewerbs (2019-2023).
\
                6 von 10 Mitgliedern des Sparkle-Teams stammen von der
                Universität Luxemburg, und Esch ist der Name einer
                Stadt in Luxemburg, die sehr nahe am Campus der
                Universität Luxemburg liegt.
\
            gebrochen:
                nein; es ist kein Angriff auf das vollständige Esch
                bekannt, der schneller wäre als generische Angriffe;
                Esch war Finalist im NIST-Wettbewerb für
                leichtgewichtige Kryptografie (2019-2023), wurde aber
                nicht ausgewählt; als Schwammkonstruktion ist es
                immun gegen Längenerweiterungsangriffe
\
            seit:
                Jacksum 3.6.0
\
            Implementierung:
                org.bouncycastle.crypto.digests.Sparkle


    fletcher16, fletcher-16
            Algorithmusname:
                Fletchers Prüfsumme
\
            Länge:
                16 Bit
\
            Typ:
                Prüfsumme
\
            veröffentlicht:
                01/1982
\
            Kommentar:
                1982 von John G. Fletcher (1934-2012) veröffentlicht.
                Die binär übertragene Nachricht wird in Abschnitte
                der Länge K unterteilt; bei Fletcher-16 ist K=8,
                sodass Fletcher-16 unabhängig von der Endianness ist,
                d. h. unabhängig von der Byte-Reihenfolge des
                Eingabestroms der ausführenden Hardware. Der Modulus
                der Berechnung ist M, und M ist in dieser
                Implementierung für K=8 auf 2^K-1=255 gesetzt. Die
                Originalarbeit von John G. Fletcher untersucht nur
                den Fall K=8 mit Modulus 255 und 256.
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                net.jacksum.algorithms.checksums.Fletcher16

    fnv-0_<length>
            Algorithmusname:
                FNV-0
\
            Länge:
                32, 64, 128, 256, 512 oder 1024 Bit
\
            Typ:
                nicht-kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                1991
\
            Kommentar:
                Fowler-Noll-Vo ist eine nicht-kryptografische
                Hashfunktion, entwickelt von Glenn Fowler, Landon
                Curt Noll und Phong Vo.
                FNV-0 ist der historische, veraltete FNV-Algorithmus.
                FNV-0 hasht alle Puffer, die nur 0-Oktette enthalten,
                auf den Hashwert 0. Die Hashes FNV-1 und FNV-1a leiden
                nicht unter diesem kleinen Problem.
\
                Die Ausgabelänge <length> kann von 32 Bit bis 1024
                Bit variieren. Standardmäßig wird die Dateigröße
                ausgegeben, wenn <length> auf 32 Bit gesetzt ist,
                andernfalls wird sie weggelassen. Standardmäßig ist
                die Kodierung des Hashwerts dezimal, wenn <length>
                auf 32 Bit gesetzt ist, andernfalls hexadezimal.
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                net.jacksum.algorithms.checksums.Fnv0_32, Fnv0_64,
                and Fnv0_n


    fnv-1_<length>
            Algorithmusname:
                FNV-1
\
            Länge:
                32, 64, 128, 256, 512 oder 1024 Bit
\
            Typ:
                nicht-kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                1991
\
            Kommentar:
                Fowler-Noll-Vo ist eine nicht-kryptografische
                Hashfunktion, entwickelt von Glenn Fowler, Landon
                Curt Noll und Phong Vo.
\
                Die Ausgabelänge <length> kann von 32 Bit bis 1024
                Bit variieren. Standardmäßig wird die Dateigröße
                ausgegeben, wenn <length> auf 32 Bit gesetzt ist,
                andernfalls wird sie weggelassen. Standardmäßig ist
                die Kodierung des Hashwerts dezimal, wenn <length>
                auf 32 Bit gesetzt ist, andernfalls hexadezimal.
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - eComStation:     -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          hash/fnv.New32()
                                   hash/fnv.New64()
                                   hash/fnv.New128()
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> fnv-1_<length>
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a fnv-1_<length>
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - PHP 5.4.0+:      hash("fnv132", $input);
                                   hash("fnv164", $input);
                - Plan 9:          -
                - Solaris:         -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
           seit:
                Jacksum 3.0.0
\
           Implementierung:
                net.jacksum.algorithms.checksums.Fnv1_32, Fnv1_64,
                and Fnv1_n


    fnv-1a_<length>
            Algorithmusname:
                FNV-1a
\
            Länge:
                32, 64, 128, 256, 512 oder 1024 Bit
\
            Typ:
                nicht-kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                1991
\
            Kommentar:
                Fowler-Noll-Vo ist eine nicht-kryptografische
                Hashfunktion, entwickelt von Glenn Fowler, Landon
                Curt Noll und Phong Vo.
                Der einzige Unterschied zwischen dem FNV-1a-Hash und
                dem FNV-1-Hash ist die Reihenfolge von XOR und
                Multiplikation in der Update-Methode.
\
                Die Ausgabelänge <length> kann von 32 Bit bis 1024
                Bit variieren. Standardmäßig wird die Dateigröße
                ausgegeben, wenn <length> auf 32 Bit gesetzt ist,
                andernfalls wird sie weggelassen. Standardmäßig ist
                die Kodierung des Hashwerts dezimal, wenn <length>
                auf 32 Bit gesetzt ist, andernfalls hexadezimal.
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - eComStation:     -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          hash/fnv.New32a()
                                   hash/fnv.New64a()
                                   hash/fnv.New128a()
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> fnv-1a_<length>
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a fnv-1a_<length>
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - PHP:             hash("fnv1a32", $input);
                                   hash("fnv1a64", $input);
                - Plan 9:          -
                - Solaris:         -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                net.jacksum.algorithms.checksums.Fnv1a_32, Fnv1a_64,
                and Fnv1a_n


    fork256, fork-256
            Algorithmusname:
                FORK-256
\
            Länge:
                256 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                11/2005
\
            Website:
                http://www.nist.gov/hash-function (archiviert)
                http://www.csrc.nist.gov/pki/HashWorkshop/2005/Nov1_Presentations/Sung_FORK-256.pdf
                http://dx.doi.org/10.1007/11799313_13
\
            Kommentar:
                Als Reaktion auf die im Februar 2005 bekannt gegebene
                SHA-1-Schwachstelle veranstaltete NIST vom 31. Okt.
                bis 1. Nov. 2005 einen Cryptographic Hash Workshop, um
                öffentliches Feedback zu seiner Politik und seinen
                Standards für kryptografische Hashfunktionen
                einzuholen. FORK-256 wurde am 1. Nov. 2005 auf diesem
                ersten NIST-Hash-Workshop vorgestellt. NIST
                veranstaltete auch einen zweiten Workshop. NIST
                wählte jedoch keinen Algorithmus sofort aus, sondern
                veranstaltete von 2007 bis 2012 einen öffentlichen
                Wettbewerb (SHA-3-Wettbewerb), um einen Nachfolger für
                SHA-1 und die SHA-2-Familie zu finden. Zwischen 2006
                und 2007 wurden Angriffe auf FORK-256 veröffentlicht,
                woraufhin die Autoren FORK-256 unter dem Namen "New
                FORK-256" verbesserten. Aber auch dieser wurde 2007
                als gebrochen entdeckt.
\
            gebrochen:
                ja, 2007: die Kollisionsresistenz des vollständigen
                FORK-256 ist theoretisch gebrochen (höchstens 2^126,6
                statt 2^128), und Fastkollisionen für die
                vollständige Funktion lassen sich für jeden
                vorgegebenen IV praktisch berechnen; FORK-256 darf
                nicht für Sicherheitszwecke verwendet werden
                siehe auch https://eprint.iacr.org/2007/185.pdf
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                de.flexiprovider.core.md.FORK256


    fugue<length>, fugue-<length>
            Algorithmusname:
                Fugue
\
            Länge:
                224, 256, 384 oder 512 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                2008
\
            Website:
                https://researcher.watson.ibm.com/researcher/view_group.php?id=3253
\
            Kommentar:
                Fugue ist eine von 14 Hashfunktionen, die es in die
                zweite Runde des NIST-SHA-3-Wettbewerbs (2007-2012)
                geschafft haben. Fugue wurde von IBM eingereicht.
                Fugue hat die letzte (3.) Runde des
                NIST-SHA-3-Wettbewerbs nicht bestanden, ist aber
                nicht gebrochen. Dies ist die neueste Implementierung
                gemäß der zweiten Runde des NIST-SHA-3-Wettbewerbs.
\
                IBM hat den Algorithmus weiterentwickelt; er heißt
                Fugue 2.0, siehe fugue2-<length>.
\
            gebrochen:
                nein; die besten veröffentlichten Ergebnisse sind
                Unterscheider für die Ausgabetransformation und
                Semi-Free-Start-Kollisionen für reduzierte Varianten,
                das vollständige Fugue hat keinen Kollisions- oder
                Urbildangriff
                siehe auch https://nvlpubs.nist.gov/nistpubs/legacy/ir/nistir7764.pdf
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                fr.cryptohash.Fugue<length>


    fugue2-<length>
            Algorithmusname:
                Fugue 2.0
\
            Länge:
                224, 256, 384 oder 512 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                04/2012
\
            Website:
                https://researcher.watson.ibm.com/researcher/view_group.php?id=3253
\
            Kommentar:
                Fugue 2.0 ist die Weiterentwicklung von Fugue, die
                seine Entwerfer Shai Halevi, William E. Hall und
                Charanjit S. Jutla (IBM) im April 2012 nach dem Ende
                des NIST-SHA-3-Wettbewerbs veröffentlicht haben. Es
                braucht pro Eingabewort nur halb bis dreiviertel so
                viele Anwendungen der Rundenfunktion SMIX wie Fugue
                und ist daher schneller; das kompensiert es durch
                mehr Schlussrunden.
\
                Beide Familien sind Instanzen eines einzigen
                parametrisierten Entwurfs und unterscheiden sich
                ausschließlich in ihren Initialisierungsvektoren, in
                ihrem TIX-Schritt und in ihren Parametern. Das
                ursprüngliche Fugue steht unter fugue<length>.
\
                Abschnitt 5.2 der Spezifikation von Fugue 2.0
                definiert alle vier Ausgabelängen, implementiert
                wurde von den Entwerfern aber nur die Variante mit
                256 Bit.
\
            gebrochen:
                nein; Fugue 2.0 ist die Überarbeitung von Fugue aus
                dem Jahr 2012 und mindestens so stark wie Fugue, für
                das ebenfalls kein Kollisions- oder Urbildangriff auf
                die vollständige Funktion bekannt ist; beachten Sie,
                dass Fugue 2.0 selbst von Dritten kaum analysiert
                wurde, da es nach dem Ende des SHA-3-Wettbewerbs
                erschien
\
            seit:
                Jacksum 4.0.0
\
            Implementierung:
                net.jacksum.algorithms.md.Fugue2_<length>


    gost, gost:<init>
            Algorithmusname:
                GOST R 34.11-94
\
            Länge:
                256 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                1994
\
            Standard:
                GOST R 34.11-94
\
            Kommentar:
                "GOsudarstvennyi STandard", russisch für "Staatlicher
                Standard". 1994 als russischer Standard GOST
                R 34.11-94 veröffentlicht (angenommen am 23. Mai
                1994, in Kraft seit dem 1. Januar 1995). Die
                Standardkodierung ist hexadezimal.
                Die Hashfunktion basiert auf der GOST-Blockchiffre
                GOST 28147-89. Lassen Sie <init> weg oder setzen Sie
                <init> auf "default", wird die zugrunde liegende
                Chiffre mit den in RFC 5831 (März 2010) beschriebenen
                Standard-S-Boxen initialisiert.
                Setzen Sie <init> auf "crypto-pro", wird die Chiffre
                mit den S-Boxen initialisiert, die von der Firma
                Crypto-Pro im Januar 2006 vorgeschlagen wurden, wie in
                RFC 4357 beschrieben.
                Für den GOST-Standard von 2012 siehe streebog.
\
            gebrochen:
                ja, 2008: sowohl die Kollisions- als auch die
                Urbildresistenz der vollständigen Funktion sind
                theoretisch gebrochen (Kollisionen in 2^105 statt
                2^128, Urbilder in 2^192 statt 2^256), die Angriffe
                sind jedoch weit von der Durchführbarkeit entfernt;
                verwenden Sie stattdessen den Nachfolger streebog512
                siehe auch https://www.iacr.org/archive/crypto2008/51570163/51570163.pdf
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - eComStation:     -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> gost
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a gost
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - LibreSSL:        openssl dgst -md_gost94
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - PHP:             hash("gost", $input);
                - PHP 5.6.0+:      hash("gost-crypto", $input);
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 1.6.0, init verfügbar seit Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                org.bouncycastle.crypto.digests.GOST3411Digest


    groestl<length>, groestl-<length>
            Algorithmusname:
                Grøstl
\
            Länge:
                224, 256, 384 oder 512 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                01/2011
\
            Website:
                http://www.groestl.info/
\
            Kommentar:
                Grøstl ist eine der fünf Hashfunktionen, die es in
                die Finalrunde des NIST-SHA-3-Wettbewerbs (2007-2012)
                geschafft haben. Dies ist die Implementierung gemäß
                der dritten und letzten Runde des
                NIST-SHA-3-Wettbewerbs.
\
            gebrochen:
                nein; Grøstl war der am gründlichsten analysierte
                der fünf SHA-3-Finalisten: die besten
                Kollisionsangriffe auf die Hashfunktion erreichen 3
                von 10 Runden, der beste Unterscheider 9 von 10
                Runden der Permutation (2^368, 2012), das
                vollständige Grøstl ist davon nicht betroffen
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                fr.cryptohash.Groestl<length>


    hamsi<length>, hamsi-<length>
            Algorithmusname:
                Hamsi
\
            Länge:
                224, 256, 384 oder 512 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                09/2009
\
            Website:
                https://www.esat.kuleuven.be/cosic/publications/article-1203.pdf
                https://web.archive.org/web/20090209043001/http://homes.esat.kuleuven.be/~okucuk/hamsi/
\
            Kommentar:
                Hamsi ist eine von 14 Hashfunktionen, die es in die
                zweite Runde des NIST-SHA-3-Wettbewerbs (2007-2012)
                geschafft haben. Hamsi wurde von Özgül Küçük,
                Belgien, eingereicht.
                Hamsi hat die letzte (3.) Runde des
                NIST-SHA-3-Wettbewerbs nicht bestanden; siehe oben
                "gebrochen". Dies ist die neueste Implementierung
                gemäß der zweiten Runde des NIST-SHA-3-Wettbewerbs.
                (Hamsi-Spezifikation vom 14. Sept. 2009)
\
            gebrochen:
                teilweise, 2010: die Zweiturbildresistenz des
                vollständigen Hamsi-256 ist theoretisch gebrochen
                (2^247 statt 2^256, weit von der Durchführbarkeit
                entfernt); ein Kollisionsangriff auf Hamsi ist nicht
                bekannt, und keiner der Angriffe gefährdet das reine
                Hashen von Dateien
\
            seit:
                Jacksum 4.0.0
\
            Implementierung:
                fr.cryptohash.Hamsi<length>


    has160, has-160
            Algorithmusname:
                HAS-160
\
            Länge:
                160 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                1998
\
            Kommentar:
                HAS-160 ist sowohl eine kryptografische Hashfunktion
                als auch ein koreanischer TTA-Standard
                (Telecommunications Technology Association). Die
                Standardkodierung ist hexadezimal.
\
            gebrochen:
                nein, aber die besten Kollisionsangriffe erreichen 53
                von 80 Schritten (2^55), eine
                Semi-Free-Start-Kollision 65 von 80 Schritten; das
                vollständige HAS-160 ist davon nicht betroffen, seine
                Ausgabe von 160 Bit begrenzt die Kollisionsresistenz
                aber auf 2^80, was heute nicht mehr ausreicht; besser
                mindestens 256 Bit verwenden
\
            seit:
                Jacksum 1.7.0
\
            Implementierung:
                gnu.crypto.hash.Has160 (by jonelo)


    haval, haval_<length>_<rounds>
            Algorithmusname:
                HAVAL
\
            Länge:
                128, 160, 192, 224 oder 256 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                1992
\
            Kommentar:
                Haval wurde 1992 von Yuliang Zheng, Josef Pieprzyk
                und Jennifer Seberry erfunden. Der
                Haval-Message-Digest-Algorithmus hat eine variable
                Ausgabelänge mit variabler Rundenanzahl. Die
                Ausgabelänge <length> kann in Schritten von 32 Bit
                von 128 bis 256 Bit variieren. Die Anzahl der
                <rounds> kann zwischen 3 und 5 variieren. Die
                Standardwerte (nur "haval") sind 128 und 3. Die
                Standardkodierung ist hexadezimal.
\
            gebrochen:
                ja; Kollisionen für das vollständige HAVAL sind für
                jede unterstützte Passzahl bekannt: für 3 Pässe seit
                2004 (Wang et al., praktisch) und für 4 und 5 Pässe
                seit 2006 (Yu et al.); auch die Urbildresistenz von
                HAVAL mit 3 Pässen ist gebrochen (2008); HAVAL darf
                nicht für Sicherheitszwecke verwendet werden
                siehe auch https://eprint.iacr.org/2004/199.pdf
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> haval_<length>_<rounds>
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a haval_<length>_<rounds>
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - PHP:             hash("haval<length>,<rounds>", $input);
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 1.4.0
\
            Implementierung:
                gnu.crypto.hash.Haval


    hmac:<algo>[:<bits>]
\
            Algorithmusname:
                HMAC, der Keyed-Hash Message Authentication Code.
\
            Länge:
                dieselbe Länge wie die zugrunde liegende
                Hashfunktion.
\
            Typ:
                Keyed-Hash Message Authentication Code.
\
            veröffentlicht:
                02/1997
\
            Kommentar:
                HMAC ist ein Mechanismus zur
                Nachrichtenauthentifizierung mithilfe einer
                beliebigen iterierten kryptografischen Hashfunktion
                in Kombination mit einem geheimen gemeinsamen
                Schlüssel. Siehe auch RFC 2104.
\
                Das Präfix "hmac:" oder "hmac-" kann verwendet
                werden, um einen HMAC anzugeben.
\
                Kompatible Algorithmen:
                    Die kryptografische Stärke von HMAC hängt von den
                    Eigenschaften der zugrunde liegenden Hashfunktion
                    ab. Um eine Liste geeigneter Hashfunktionen zu
                    sehen, geben Sie ein
\
                    > jacksum --hmacs
\
                Der Schlüssel:
                    Der HMAC erfordert einen Schlüssel, der mit der
                    Option -k gesetzt werden kann. Der Schlüssel kann
                    eine beliebige Länge haben (Schlüssel länger als
                    B Byte werden zunächst mit H gehasht). Von
                    weniger als L Byte wird jedoch dringend
                    abgeraten, da dies die Sicherheitsstärke der
                    Funktion verringern würde. Schlüssel länger als L
                    Byte sind akzeptabel, die zusätzliche Länge würde
                    die Funktionsstärke jedoch nicht wesentlich
                    erhöhen. Die empfohlene Schlüssellänge, ob ein
                    Schlüssel der RFC-Empfehlung folgt und ob der
                    Schlüssel gehasht wird, können Sie für einen HMAC
                    mit der Option --info ansehen.
\
                    Beispiel:
                        > jacksum -a hmac:sha3-256 -k txt:test --info
                        ...
                        key length should have min. bytes:    32
                        key length follows above recom.:      false
                        key will be hashed:                   false
                        ...
\
                Gekürzte Ausgabe:
                    Eine bekannte Praxis bei Message Authentication
                    Codes ist es, die Ausgabe des MAC zu kürzen und
                    nur einen Teil der Bits auszugeben. Dies kann
                    erreicht werden, indem ein Wert für <bits>
                    gesetzt wird. <bits> muss eine positive Ganzzahl
                    sein, die die neue Ausgabegröße des Algorithmus
                    in Bit beschreibt. Die <bits> am weitesten links
                    stehenden Bits der HMAC-Berechnung werden für die
                    Ausgabe verwendet.
                    Ist <bits> kein Vielfaches von 8, wird die
                    Ausgabe auf das nächste Vielfache von 8
                    aufgerundet, und die verbleibenden Bits werden
                    mit Nullen aufgefüllt.
                    Ist <bits> null oder größer als die Ausgabe des
                    zugrunde liegenden Algorithmus, wird <bits> auf
                    die Breite der Hashfunktion gesetzt.
                    Ob eine vom Benutzer angegebene Kürzung der
                    Empfehlung aus RFC 2104 folgt, können Sie mit der
                    Option --info ansehen.
\
                    Beispiel:
                        > jacksum -a hmac:sha3-256:160 -k txt:test --info
                        ...
                        truncate to bits:                     160
                        truncate to bytes:                    20
                        trunc. length should have min. bits:  128
                        trunc. length follows above recom.:   true
                        ...
\
                    RFC 2104 von Februar 1997 schlägt vor, eine
                    Realisierung von HMAC, die eine Hashfunktion H
                    mit t Bit Ausgabe verwendet, als HMAC-H-t zu
                    bezeichnen. Da es jedoch Algorithmen gibt, die
                    eine gekürzte Version einer Hashfunktion bereits
                    mit einem Bindestrich kennzeichnen, wäre nicht
                    klar, ob der Bindestrich die Hashfunktion oder
                    den HMAC kürzt. Daher verlangt Jacksum den
                    Doppelpunkt, um einen gekürzten HMAC zu
                    kennzeichnen.
\
            gebrochen:
                hängt von der zugrunde liegenden Hashfunktion ab;
                beachten Sie, dass eine gebrochene Hashfunktion nicht
                zwangsläufig einen gebrochenen HMAC ergibt: für
                HMAC-MD5 ist kein praktischer Angriff bekannt, obwohl
                MD5 selbst gebrochen ist, denn die HMAC-Konstruktion
                stützt sich nicht auf die Kollisionsresistenz;
                dennoch sollte HMAC mit einer nicht gebrochenen
                Hashfunktion instanziiert werden
\
            Kompatibilität:
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      -
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a hmac:<algo>[:<bits>] -k <key>
                - Java API:        Mac mac = Mac.getInstance("Hmac"+<algo>); mac.init(<key>); mac.doFinal(<message>);
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - PHP:             hash_hmac('<algo>', '<message>', '<key>');
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         openssl dgst -<algo> -mac hmac -macopt hexkey:<key> <message>
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          hmac.new(<key>, <message>, hashlib.<algo>).hexdigest()
                - Solaris:         -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         ResourceFunction["HMAC"][<message>, <key>, "<algo>"]
\
            seit:
                Jacksum 3.7.0
\
            Implementierung:
                net.jacksum.algorithms.HMAC


    jh<length>, jh-<length>
            Algorithmusname:
                JH
\
            Länge:
                224, 256, 384 oder 512 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                01/2011
\
            Website:
                https://www3.ntu.edu.sg/home/wuhj/research/jh/
\
            Kommentar:
                JH ist eine der fünf Hashfunktionen, die es in die
                Finalrunde des NIST-SHA-3-Wettbewerbs (2007-2012)
                geschafft haben. Dies ist die Implementierung gemäß
                der dritten und letzten Runde des
                NIST-SHA-3-Wettbewerbs. Autor von JH ist Hongjun Wu
                aus Singapur.
\
            gebrochen:
                nein, aber 2011: für die vollständige interne
                Permutation mit 42 Runden ist ein Unterscheider
                bekannt (2^304); die besten
                Semi-Free-Start-Kollisionen für die
                Kompressionsfunktion erreichen 37 von 42 Runden, das
                vollständige JH hat keinen Kollisions- oder
                Urbildangriff
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                fr.cryptohash.JH<length>


    joaat, joaat32, joaat-32
            Algorithmusname:
                Bob Jenkins' One-at-a-Time Hash (joaat)
\
            Länge:
                32 Bit
\
            Typ:
                nicht-kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                1997
\
            Website:
                http://www.burtleburtle.net/bob/hash/doobs.html
\
            Kommentar:
                Entwickelt von Robert John Jenkins Junior (Bob
                Jenkins).
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> joaat
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a joaat
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - LibreSSL:        -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - PHP 5.4.0+:      hash("joaat", $input);
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                net.jacksum.algorithms.checksums.Joaat32


    k12, kangaroo12, kangarootwelve
            Algorithmusname:
                KangarooTwelve
\
            Länge:
                256 Bit
\
            Typ:
                XOF als kryptografische Hashfunktion mit fester Länge
\
            veröffentlicht:
                2016
\
            Website:
                https://keccak.team/kangarootwelve.html
\
            Kommentar:
                KangarooTwelve ist eine Extendable-Output-Function
                (XOF), die beliebige Ausgabelängen unterstützt. Sie
                ist vom Keccak-Algorithmus abgeleitet und besitzt wie
                SHAKE128 eine Sicherheitsstärke von 128 Bit. Eine XOF
                kann durch Auswahl einer festen Ausgabelänge zu einer
                Hashfunktion spezialisiert werden.
                "Um eine Sicherheitsstärke von 128 Bit zu erreichen,
                muss die Ausgabe n lang genug gewählt werden, sodass
                es keine generischen Angriffe gibt, die die
                128-Bit-Sicherheit verletzen. Für
                128-Bit-(Second-)Preimage-Sicherheit sollte die
                Ausgabe also mindestens 128 Bit betragen, und für
                128-Bit-Kollisionssicherheit sollte die Ausgabe
                mindestens 256 Bit betragen." Siehe auch
                https://keccak.team/files/KangarooTwelve.pdf
                Jacksum beschränkt die unterstützten Werte für die
                Ausgabelänge auf 256 Bit, um eine sinnvolle
                Hashfunktion zu definieren.
\
            gebrochen:
                nein; KangarooTwelve verwendet 12 Runden derselben
                Keccak-p-Permutation, für die die besten
                veröffentlichten Angriffe 6 der von SHA-3 genutzten
                24 Runden erreichen; der Sicherheitsspielraum ist
                damit kleiner als bei SHA-3, aber weiterhin
                erheblich; als Schwammkonstruktion ist es immun gegen
                Längenerweiterungsangriffe
                siehe auch https://keccak.team/third_party.html
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - FreeBSD 10.4+:   -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> kangarootwelve
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a k12
                - Java 9+:         -
                - Kali Linux:      -
                - KeccakSum:       KeccakSum --k12 --hex --outputbits 256
                - LibreSSL:        -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL 1.1.1+:  -
                - PHP 7.1+:        -
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Ubuntu:          -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                org.bouncycastle.crypto.digests.Kangaroo


    m14, marsupilami14, marsupilamifourteen
            Algorithmusname:
                MarsupilamiFourteen
\
            Länge:
                512 Bit
\
            Typ:
                XOF als kryptografische Hashfunktion mit fester Länge
\
            veröffentlicht:
                2016
\
            Website:
                https://keccak.team/kangarootwelve.html
\
            Kommentar:
                MarsupilamiFourteen ist eine Extendable-Output-Function
                (XOF), die beliebige Ausgabelängen unterstützt. Sie
                ist vom Keccak-Algorithmus abgeleitet und besitzt wie
                SHAKE256 eine Sicherheitsstärke von 256 Bit. Eine XOF
                kann durch Auswahl einer festen Ausgabelänge zu einer
                Hashfunktion spezialisiert werden.
                Jacksum beschränkt die unterstützten Werte für die
                Ausgabelänge auf 512 Bit, um eine sinnvolle
                Hashfunktion zu definieren.
\
            gebrochen:
                nein; MarsupilamiFourteen ist KangarooTwelve mit 14
                statt 12 Runden der Keccak-p-Permutation und hat
                daher einen noch größeren Sicherheitsspielraum; die
                besten veröffentlichten Angriffe auf Keccak-p
                erreichen 6 der von SHA-3 genutzten 24 Runden; als
                Schwammkonstruktion ist es immun gegen
                Längenerweiterungsangriffe
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - FreeBSD 10.4+:   -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> marsupilamifourteen
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a m14
                - Java 9+:         -
                - Kali Linux:      -
                - KeccakSum:       -
                - LibreSSL:        -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL 1.1.1+:  -
                - PHP 7.1+:        -
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Ubuntu:          -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                org.bouncycastle.crypto.digests.Kangaroo

    keccak<length>, keccak-<length>
            Algorithmusname:
                Keccak
\
            Länge:
                224, 256, 288, 384 oder 512 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                01/2011
\
            Website:
                https://keccak.team/
\
            Kommentar:
                Keccak (ausgesprochen wie "ketchak") wurde von Guido
                Bertoni, Joan Daemen, Michaël Peeters und Gilles Van
                Assche entworfen.
                Keccak basiert auf den früheren
                Hashfunktions-Entwürfen PANAMA und RadioGatún.
                Am 2. Oktober 2012 wurde Keccak als Gewinner des
                NIST-Hashfunktions-Wettbewerbs ausgewählt.
\
            gebrochen:
                nein; die besten veröffentlichten Kollisionsangriffe
                erreichen 6 von 24 Runden, die besten Urbildangriffe
                4 von 24 Runden, das vollständige Keccak ist davon
                nicht betroffen; als Schwammkonstruktion ist es zudem
                immun gegen Längenerweiterungsangriffe
                siehe auch https://keccak.team/third_party.html
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - FreeBSD 10.4+:   -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          golang.org/x/crypto/sha3.NewLegacyKeccak256()
                                   golang.org/x/crypto/sha3.NewLegacyKeccak512()
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> keccak<length>
                - Homebrew:        keccak-<length>sum
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a keccak<length>
                - Java 9+:         -
                - Kali Linux:      -
                - KeccakSum:       KeccakSum --sha3-<length> --no-suffix --outputbits <length> --hex
                - LibreSSL:        -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL 1.1.1+:  -
                - PHP 7.1+:        -
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Ubuntu:          -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         Hash[expr, "Keccak<length>", "HexString"]
                                   Hash[expr, {"Keccak", <length>}, "HexString"]
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                fr.cryptohash.Keccak<length>


    kupyna-<length>
            Algorithmusname:
                Kupyna
\
            Länge:
                256, 384 oder 512 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                2015
\
            Standard:
                DSTU 7564:2014
\
            Kommentar:
                Die Kupyna-Hashfunktion wurde 2015 als neuer
                ukrainischer Standard DSTU 7564:2014 anerkannt.
\
            gebrochen:
                nein; die besten veröffentlichten Angriffe sind
                Rebound-Angriffe, die 5 von 10 Runden der
                Hashfunktion (2^120) und 7 von 10 Runden der
                Kompressionsfunktion erreichen, das vollständige
                Kupyna ist davon nicht betroffen
                siehe auch https://eprint.iacr.org/2015/959.pdf
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0


    lsh-<wordlength>-<length>
            Algorithmusname:
                LSH (Lightweight Secure Hash)
\
            Länge:
                die tatsächliche Ausgabelänge <length> hängt vom Wert
                <wordlength> ab. <wordlength> kann 256 oder 512 Bit
                sein.
                Ist <wordlength> 256, kann <length> 224 oder 256 sein.
                Ist <wordlength> 512, kann <length> 224, 256, 384
                oder 512 sein.
\
            Typ:
                kryptografischer Hash
\
            veröffentlicht:
                2014
\
            Website:
                https://seed.kisa.or.kr/kisa/Board/22/detailView.do
\
            Standard:
                KS X 3262
\
            Kommentar:
                LSH ist ein nationaler Standard Südkoreas (KS X
                3262).
\
            gebrochen:
                nein, aber die Wide-Pipe-Konstruktion macht
                Free-Start-Kollisionen und Pseudourbilder leicht
                konstruierbar, und Boomerang-Angriffe erreichen 14
                Runden (2^242 bei LSH-256, 2^308 bei LSH-512); das
                vollständige LSH hat keinen Kollisions- oder
                Urbildangriff
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                kr.re.nsr.crypto


    luffa<length>, luffa-<length>
            Algorithmusname:
                Luffa v2.0.1
\
            Länge:
                224, 256, 384 oder 512 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                10/2009
\
            Website:
                https://www.hitachi.com/rd/yrl/crypto/luffa/
\
            Kommentar:
                Luffa ist eine von 14 Hashfunktionen, die es in die
                zweite Runde des NIST-SHA-3-Wettbewerbs (2007-2012)
                geschafft haben. Luffa wurde von Hitachi (und
                anderen) eingereicht.
                Luffa hat die letzte (3.) Runde des
                NIST-SHA-3-Wettbewerbs nicht bestanden; siehe oben
                "gebrochen".
                Dies ist die neueste Implementierung gemäß der
                zweiten Runde des NIST-SHA-3-Wettbewerbs.
                (Luffa-Spezifikation Version 2.0.1 vom 2. Okt. 2009)
\
            gebrochen:
                nein, aber 2010: für die vollständige Permutation
                sind Unterscheider bekannt, und
                Semi-Free-Start-Kollisionen erreichen 7 von 8 Runden
                (2^104); das vollständige Luffa hat keinen
                Kollisions- oder Urbildangriff
                siehe auch https://nvlpubs.nist.gov/nistpubs/legacy/ir/nistir7764.pdf
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                fr.cryptohash.Luffa<length>


    md2, md2sum
            Algorithmusname:
                MD2
\
            Länge:
                128 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                1989
\
            Kommentar:
                Der MD2-Message-Digest-Algorithmus gemäß Definition
                in RFC 1319.
                RSA Laboratories empfiehlt in ihrem Bulletin Nr. 4 vom
                12. November 1996, Anwendungen von MD2 wegzumigrieren,
                wo immer praktikabel. Jacksum unterstützt MD2 zu
                Kompatibilitäts- und Ausbildungszwecken. Die
                Standardkodierung ist hexadezimal.
                Verwenden Sie die Option "--compat openssl", um das
                openssl-Ausgabeformat zu erhalten.
\
            gebrochen:
                teilweise, 2005: die Urbildresistenz des
                vollständigen MD2 ist theoretisch gebrochen (2^97
                statt 2^128, weit von der Durchführbarkeit entfernt),
                und für die Kompressionsfunktion sowie für MD2 ohne
                Prüfsumme sind Kollisionen bekannt; ein
                Kollisionsangriff auf das vollständige MD2 ist nicht
                bekannt, doch bei 128 Bit liegt die generische
                Kollisionsschranke bei nur 2^64; MD2 ist veraltet,
                verwenden Sie es nicht
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> md2
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a md2
                - Java 5+:         java.security.MessageDigest.
                                   MessageDigest.getInstance("MD2");
                - Kali Linux:      -
                - LibreSSL:        -
                - macOS:           -
                - Minix 3.2.1+:    /usr/bin/md2
                                   /usr/bin/sum -a md2
                                   /usr/bin/cksum -a md2
                - NetBSD:          /usr/bin/md2
                - NetBSD 9.2+:     /usr/bin/md2
                                   /usr/bin/sum -a md2
                                   /usr/bin/cksum -a md2
                - PHP 5.3.0+:      hash("md2", $input);
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          /usr/bin/md2
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         openssl dgst -md2
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Windows 7+:      certutil -hashfile <file> MD2
                - Wolfram:         Hash[expr, "MD2", "HexString"]
\
            seit:
                Jacksum 1.2.0
\
            Implementierung:
                gnu.crypto.hash.MD2


    md4, md4sum
            Algorithmusname:
                MD4
\
            Länge:
                128 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                1990
\
            Kommentar:
                Der MD4-Message-Digest-Algorithmus gemäß Definition
                in RFC 1320.
                RSA Laboratories empfiehlt in ihrem Bulletin Nr. 4 vom
                12. November 1996, MD4 nicht mehr zu verwenden.
                Jacksum unterstützt MD4 zu Kompatibilitäts- und
                Ausbildungszwecken.
                Die Standardkodierung ist hexadezimal.
                Verwenden Sie die Option "--compat openssl", um das
                openssl-Ausgabeformat zu erhalten.
\
            gebrochen:
                ja, 2004: Kollisionen lassen sich in
                Sekundenbruchteilen auf einem gewöhnlichen PC
                berechnen (Wang et al.), und selbst die
                Urbildresistenz des vollständigen MD4 ist gebrochen
                (2^102, 2008); MD4 darf für keinen Sicherheitszweck
                verwendet werden, sondern nur zur Kompatibilität mit
                alten Formaten
                siehe auch https://eprint.iacr.org/2004/199.pdf
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          golang.org/x/crypto/md4.New()
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> md4
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a md4
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - LibreSSL:        openssl dgst -md4
                - macOS:           -
                - Minix 3.2.1+:    /usr/bin/md4
                                   /usr/bin/sum -a md4
                                   /usr/bin/cksum -a md4
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          /usr/bin/md4
                - NetBSD 9.2+:     /usr/bin/md4
                                   /usr/bin/sum -a md4
                                   /usr/bin/cksum -a md4
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         openssl dgst -md4
                - PHP:             hash("md4", $input);
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris 11 Express:
                                   /usr/bin/sum --method=md4
                - Windows 7+:      certutil -hashfile <file> MD4
                - Wolfram:         Hash[expr, "MD4", "HexString"]
\
            seit:
                Jacksum 1.2.0
\
            Implementierung:
                gnu.crypto.hash.MD4


    md5, md5sum
            Algorithmusname:
                MD5
\
            Länge:
                128 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                1991
\
            Kommentar:
                Der MD5-Message-Digest-Algorithmus wurde 1991 von
                Ronald Rivest entworfen und ist in RFC 1321 definiert.
                Die Standardkodierung ist hexadezimal.
                Verwenden Sie -C solaris-untagged oder -C
                solaris-tagged, um die Solaris-Digest-Stilvarianten
                auszugeben.
                Verwenden Sie -C openssl, um den openssl-Stil
                auszugeben.
                Verwenden Sie -C tagged, um den Stil "cksum -a md5"
                aus den GNU Core Utilities 9.0 auszugeben.
\
            gebrochen:
                ja, 2004: Kollisionen mit gleichem Präfix lassen sich
                in Sekunden, Kollisionen mit frei wählbarem Präfix in
                Stunden auf einem gewöhnlichen PC berechnen; der
                Angriff wurde gegen echte X.509-Zertifikate
                demonstriert (2008) und von der Schadsoftware Flame
                ausgenutzt (2012); die Urbildresistenz ist nicht
                gebrochen (bester Angriff 2^123,4), doch MD5 darf
                nicht für Signaturen verwendet werden
                siehe auch https://eprint.iacr.org/2004/199.pdf
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM 24.09+:     File -> CRC -> MD5
                - Azure Cloud Shell (Common Base Linux 10):
                                   /usr/bin/md5sum
                - Angstrom:        /usr/bin/md5sum
                - BeOS:            /bin/md5sum
                - BusyBox:         /bin/md5sum
                - CentOS:          /bin/md5sum
                - ClamAV:          sigtool --md5
                - DragonFly BSD:   /sbin/md5
                - eComStation:     C:\ecs\KLIBC\bin\md5sum
                - FreeBSD:         /sbin/md5
                - FreeDOS:         \FDOS\BIN\MD5SUM [/M=md5]
                - GNU/Hurd:        /usr/bin/md5sum
                - GNU/Hurd (with GNU Core Utilities 9.0):
                                   /usr/bin/cksum -a md5
                - GNU/Linux:       /usr/bin/md5sum
                - GNU/Linux (with GNU Core Utilities 9.0):
                                   /usr/bin/cksum -a md5
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - Haiku:           /bin/md5sum
                - HashGarten:      Algorithm -> md5
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a md5
                - Java API:        java.security.MessageDigest.
                                   MessageDigest.getInstance("MD5");
                - Kali Linux:      /usr/bin/md5sum
                - LibreSSL:        openssl dgst -md5
                - macOS:           /usr/bin/md5
                - Minix 3.2.1+:    /usr/bin/md5
                                   /usr/bin/sum -a md5
                                   /usr/bin/cksum -a md5
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          /usr/bin/md5
                - NetBSD 9.2+:     /usr/bin/md5
                                   /usr/bin/sum -a md5
                                   /usr/bin/cksum -a md5
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     /usr/gnu/bin/cksum -a md5
                                   /usr/bin/md5sum
                                   /usr/bin/digest -a md5
                - OpenSSL:         openssl dgst -md5
                - PHP:             hash("md5", $input);
                - Plan 9:          /bin/md5sum
                - PowerShell:      -
                - Python 2.5+:     hashlib.md5()
                - PowerShell:      Get-FileHash -Algorithm MD5
                - Solaris 9:       /usr/sbin/md5 (package SUNWkeymg)
                - Solaris 10+:     /usr/bin/digest -a md5
                - Solaris 11 Express:
                                   /usr/bin/sum --method=md5
                                   /usr/bin/md5sum
                - Windows 7+:      certutil -hashfile <file> MD5
                - Wolfram:         Hash[expr, "MD5", "HexString"]
                - Visopsys:        /programs/md5
\
            seit:
                Jacksum 1.0.0
\
            Implementierung:
                java.security.MessageDigest. gnu.crypto.hash.MD5 ist
                die alternative Implementierung und wird verwendet,
                wenn Sie die Option -A gesetzt haben.


    md6, md6-<length>
            Algorithmusname:
                MD6
\
            Länge:
                frei wählbar, solange ein Vielfaches von 8 und nicht
                größer als 512. Wird <length> weggelassen, wird
                <length> auf 256 gesetzt
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                10/2008 (überarbeitet 01/2009)
\
            Website:
                https://groups.csail.mit.edu/cis/md6/ (archiviert)
\
            Kommentar:
                MD6 wurde von einem Team um Ronald L. Rivest am MIT
                entworfen und in der ersten Runde des NIST-SHA-3-
                Wettbewerbs (2007-2012) eingereicht. Anders als seine
                Vorgänger MD4 und MD5 ist MD6 keine
                Merkle-Damgård-Konstruktion, sondern ein Hashbaum: die
                Nachricht wird in Blöcken von 512 Byte verarbeitet, die
                die Blätter eines 4-ären Baumes bilden. Dadurch lässt
                sich die Berechnung parallelisieren.
\
                MD6 kam nicht in die zweite Runde des Wettbewerbs. Die
                Einreicher zogen den Algorithmus zurück, weil sie in
                der Zeit, die der Wettbewerb zuließ, nicht beweisen
                konnten, dass eine Variante mit wenig genug Runden, um
                konkurrenzfähig schnell zu sein, differenziellen
                Angriffen widersteht. MD6 selbst ist nicht gebrochen.
\
                Jacksum verwendet die Standardparameter von MD6: keinen
                Schlüssel, den Modusparameter L = 64 (vollständig
                hierarchisch) und 40 + <length> / 4 Runden. Das ist
                die Voreinstellung des Werkzeugs md6sum aus dem
                Einreichungspaket.
\
                Der Hashwert besteht aus den letzten <length> Bit des
                1024 Bit langen finalen Kettenwertes, wiederum so, wie
                md6sum ihn ausgibt. Beachten Sie, dass die Dateien
                *KAT_*.txt des Einreichungspakets stattdessen die
                führenden Bit des unbeschnittenen Kettenwertes
                auflisten und somit keine MD6-Hashwerte enthalten.
\
            gebrochen:
                nein; die besten veröffentlichten Angriffe erreichen
                16 der mindestens 80 Runden (Kollisionen für die
                Kompressionsfunktion, 2^30), das vollständige MD6 ist
                davon nicht betroffen; MD6 wurde von seinen
                Entwerfern aus der zweiten Runde des
                SHA-3-Wettbewerbs zurückgezogen, weil sie für eine
                konkurrenzfähig schnelle Rundenzahl keinen Beweis der
                Resistenz gegen differenzielle Angriffe führen
                konnten, nicht wegen eines Angriffs
\
            seit:
                Jacksum 4.0.0
\
            Implementierung:
                net.jacksum.algorithms.md.MD6


    mdc2, mdc-2
            Algorithmusname:
                MDC-2
\
            Länge:
                128 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                1988
\
            Kommentar:
                Der MDC2-Algorithmus (Modification Detection Code 2)
                ist in den Standards ANSI X9.31 und ISO/IEC 10118-2
                spezifiziert. Er funktioniert in Verbindung mit einer
                Blockchiffre (DES). OpenSSL kann so konfiguriert
                werden, dass es MDC2 unterstützt. MDC2 wird auch von
                HBCI (Home Banking Computer Interface) verwendet. Das
                von IBM eingereichte US-Patent 4.908.861 lief am 28.
                August 2007 aus. Die Standardkodierung ist
                hexadezimal.
                Verwenden Sie die Option "--compat openssl", um das
                openssl-Ausgabeformat zu erhalten.
\
            gebrochen:
                ja; die hier implementierte Variante beruht auf der
                Blockchiffre DES und liefert nur 128 Bit, sodass sich
                Kollisionen generisch in etwa 2^64 Operationen finden
                lassen, was heute erreichbar ist; zusätzlich zeigten
                Knudsen et al. 2009, dass MDC-2 nicht einmal sein
                ideales Sicherheitsniveau erreicht; MDC-2 ist
                veraltet und darf nicht für Sicherheitszwecke
                verwendet werden
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> mdc2
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a mdc2
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - LibreSSL:        -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         openssl dgst -mdc2
                - PHP:             -
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                org.kapott.hbci.security.MDC2


    none
            Algorithmusname:
                none
\
            Länge:
                0 Bit
\
            Typ:
                nicht zutreffend
\
            Kommentar:
                Berechnet keine Prüfsumme, liest den Inhalt von
                Dateien nicht, sondern ermittelt bei Bedarf lediglich
                die Dateigröße und den Zeitstempel.
\
            seit:
                Jacksum 1.6.0
\
            Implementierung:
                net.jacksum.algorithms.primitive.None


    panama
            Algorithmusname:
                PANAMA
\
            Länge:
                256 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                03/1998
\
            Kommentar:
                PANAMA wurde von Joan Daemen (Belgien) und Craig
                Clapp (USA) entworfen und im März 1998 auf dem 5.
                Fast-Software-Encryption-(FSE)-Workshop in Paris,
                Frankreich, im Papier "Fast Hashing and Stream
                Encryption with PANAMA" vorgestellt.
                RadioGatún ist der Nachfolger von PANAMA.
\
            gebrochen:
                ja, 2007: der Hash-Modus von Panama ist praktisch
                gebrochen, Kollisionen benötigen nur etwa 2^6
                Auswertungen der Zustandsübergangsfunktion (Daemen
                und Van Assche), aufbauend auf dem Angriff mit 2^82
                von Rijmen et al. aus dem Jahr 2001; die Stromchiffre
                Panama ist davon nicht betroffen
                siehe auch http://radiogatun.noekeon.org/panama/
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                fr.cryptohash.PANAMA


    photon-beetle
            Algorithmusname:
                PHOTON-Beetle Hash
\
            Länge:
                256 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                05/2021
\
            Website:
                https://www.isical.ac.in/~lightweight/beetle/
\
            Kommentar:
                PHOTON-Beetle war einer der zehn Finalisten des NIST
                Lightweight Cryptography Wettbewerbs (2019-2023).
                Siehe auch
                https://csrc.nist.gov/projects/lightweight-cryptography/finalists
\
                PHOTON-Beetle wurde von Zhenzhen Bao, Avik
                Chakraborti, Nilanjan Datta, Jian Guo, Mridul Nandi,
                Thomas Peyrin und Kan Yasuda erfunden.
\
            gebrochen:
                nein; es ist kein Angriff auf das vollständige
                PHOTON-Beetle Hash bekannt, der schneller wäre als
                generische Angriffe; es war Finalist im
                NIST-Wettbewerb für leichtgewichtige Kryptografie
                (2019-2023), wurde aber nicht ausgewählt; als
                Schwammkonstruktion ist es immun gegen
                Längenerweiterungsangriffe
\
            seit:
                Jacksum 3.6.0
\
            Implementierung:
                org.bouncycastle.crypto.digests.PhotonBeetleDigest

    prng, prng:[init=<init>][<separator>][mpy=<multiplier>][<separator>][add=<addend>]
            Algorithmusname:
                PRNG-Hash (Pseudozufallszahlengenerator)
\
            Länge:
                32 Bit
\
            Typ:
                nicht-kryptografische Hashfunktion, Prüfsumme
\
            veröffentlicht:
                11/2010
\
            Kommentar:
                Der 32-Bit-PRNG-Hash findet sich in Solaris 11
                Express 2010.11 (nicht jedoch in späteren Releases)
                sowie in von OpenSolaris bzw. illumos abgeleiteten
                Betriebssystemen wie SmartOS, OmniOS und Tribblix. Der
                Algorithmus ist einfach und naheliegend, die
                Standardwerte sind aus den Manpages bekannt. Die
                Kodierung des Hashwerts ist dezimal.
\
                Der PRNG-Hash berechnet den Hash mit folgender Formel:
\
                    hash := <init>
                    for each byte in the message to be hashed do
                        hash := hash * <multiplier> + <addend> + byte
                    return hash
\
                Der PRNG-Hash unterstützt Eigenschaften, die den
                Algorithmus steuern. Diese Eigenschaften sind
                optionale Schlüssel-Wert-Paare; folgende Eigenschaften
                werden unterstützt:
\
                    init=<init>       Ein 32-Bit-Anfangswert.
                                      Der Standardwert ist
                                      0x811c9dc5.
\
                    mpy=<multiplier>  Ein 32-Bit-Multiplikator.
                                      Der Standardwert ist
                                      0x01000193.
\
                    add=<addend>      Ein 32-Bit-Summand.
                                      Der Standardwert ist 0.
\
                Wird mindestens eine Eigenschaft angegeben, muss an
                prng ein Doppelpunkt angehängt werden. Wird eine
                Eigenschaft nicht angegeben, erhält sie den oben
                beschriebenen Standardwert. Die Werte können dezimal
                oder hexadezimal (mit vorangestelltem Marker "0x")
                angegeben werden. Überschreitet einer der Werte
                0xFFFFFFFF, wird die Erstellung des Algorithmus
                abgelehnt. Negative Werte werden nicht unterstützt und
                werden ignoriert. Eigenschaften können durch ein
                beliebiges Zeichen getrennt werden, solange klar ist,
                wo die nächste Eigenschaft beginnt; das
                <separator>-Zeichen darf keines der Zeichen
                [0-9a-fA-F] sein, wenn der vorangehende Wert
                hexadezimal dargestellt ist, und darf keines der
                Zeichen [0-9] sein, wenn der vorangehende Wert
                dezimal dargestellt ist; es wird empfohlen, ein Komma
                als <separator> zu verwenden. Die Eigenschaften
                können in beliebiger Reihenfolge angegeben werden.
\
                Der Standard-PRNG-Hash lässt sich ausdrücken als
\
                    prng:init=0x811c9dc5,mpy=0x01000193,add=0
\
                oder einfach "prng".
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> prng
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a prng
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - LibreSSL:        -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OmniOS:          /usr/bin/sum -x prng
                                   /usr/bin/cksum -x prng
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - OpenSSL:         -
                - PHP:             -
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - SmartOS:         /usr/bin/sum -x prng
                                   /usr/bin/cksum -x prng
                - Solaris 11 Express:
                                   /usr/bin/sum -x prng
                                   /usr/bin/cksum -x prng
                - Tribblix:        /usr/bin/sum -x prng
                                   /usr/bin/cksum -x prng
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.6.0
\
            Implementierung:
                net.jacksum.algorithms.checksums.PrngHash


    radiogatun, radiogatun:<wordlen>, rg<wordlen>, rg-<wordlen>
            Algorithmusname:
                RadioGatun[32] and RadioGatun[64]
\
            Länge:
                256 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                2006
\
            Website:
                http://radiogatun.noekeon.org/
\
            Kommentar:
                RadioGatún wurde von Guido Bertoni, Joan Daemen,
                Michaël Peeters und Gilles Van Assche entworfen und
                im August 2006 auf dem Second Cryptographic Hash
                Workshop in Santa Barbara, CA, USA, vorgestellt.
                Theoretisch kann <wordlen> 1 bis 64 sein. Tatsächlich
                implementiert sind jedoch nur 32 und 64 Bit.
                <wordlen> ist optional, sodass radiogatun oder
                radiogatun:64 den Algorithmus RadioGatún[64] mit
                64-Bit-Wörtern auswählt.
                rg32 und rg-32 sind Aliase für radiogatun:32, rg64
                und rg-64 sind Aliase für radiogatun:64.
                Keccak ist der Nachfolger von RadioGatún.
\
            gebrochen:
                nein; die beste veröffentlichte Analyse benötigt etwa
                2^(11w) Operationen bei einer Wortlänge von w Bit und
                unterbietet damit die Sicherheitsbehauptung für die
                implementierten Wortlängen 32 und 64 nicht; echte
                Kollisionen wurden nur für Spielzeug-Wortlängen wie w
                = 2 gezeigt
                siehe auch https://www.iacr.org/archive/fse2009/56650128/56650128.pdf
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                fr.cryptohash.RadioGatun32 and fr.cryptohash.RadioGatun64


    read
            Algorithmusname:
                read
\
            Länge:
                0 Bit
\
            Typ:
                nicht zutreffend
\
            Kommentar:
                Berechnet keine Prüfsumme, liest jedoch den Inhalt
                von Dateien und ermittelt bei Bedarf auch die
                Dateigröße und den Zeitstempel.
\
            seit:
                Jacksum 1.6.0
\
            Implementierung:
                net.jacksum.algorithms.primitive.Read


    rmd128, rmd-128, ripemd128, ripemd-128, ripe-md128
            Algorithmusname:
                RIPEMD-128
\
            Länge:
                128 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                1996
\
            Kommentar:
                ein Message Digest, siehe auch RIPEMD-160.
                Die Standardkodierung ist hexadezimal.
\
            gebrochen:
                nein, aber 2013: für die vollständige
                Kompressionsfunktion ist ein Kollisionsangriff und
                für die vollständige Hashfunktion ein Unterscheider
                bekannt (Landelle und Peyrin), der beste
                Kollisionsangriff auf die Hashfunktion selbst
                erreicht 40 von 64 Schritten; zudem begrenzt die
                Ausgabe von 128 Bit die Kollisionsresistenz auf 2^64;
                nicht zu verwechseln mit dem ursprünglichen RIPEMD
                von 1990, für das seit 2004 praktische Kollisionen
                bekannt sind
                siehe auch https://eprint.iacr.org/2013/607
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> ripemd128
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a ripemd128
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - PHP:             hash("ripemd128", $input);
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 1.2.0, Alias rmd128 und rmd-128 seit 1.4.0
\
            Implementierung:
                gnu.crypto.hash.RipeMD128


    rmd160, rmd-160, ripemd160, ripemd-160, ripe-md160
            Algorithmusname:
               RIPEMD-160
\
            Länge:
               160 Bit
\
            Typ:
               kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
               1996
\
            Kommentar:
                RIPEMD wurde im Rahmen des EU-Projekts RIPE (RACE
                Integrity Primitives Evaluation) entwickelt und wird
                von GnuPG verwendet.
                Die Standardkodierung ist hexadezimal.
                Verwenden Sie die Option "--style openssl", um das
                openssl-Ausgabeformat zu erhalten.
\
            gebrochen:
                nein, aber die besten Kollisionsangriffe erreichen 40
                von 80 Schritten und sind bei dieser Schrittzahl
                praktisch durchführbar (2024); das vollständige
                RIPEMD-160 ist davon nicht betroffen, seine Ausgabe
                von 160 Bit begrenzt die Kollisionsresistenz aber auf
                2^80, was heute nicht mehr ausreicht; besser
                mindestens 256 Bit verwenden
                siehe auch https://eprint.iacr.org/2024/350
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   /sbin/rmd160
                - FreeBSD 5.3+:    /sbin/rmd160
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          golang.org/x/crypto/ripemd160.New()
                - gpg:             gpg --print-md ripemd160
                - HashGarten:      Algorithm -> ripemd160
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a ripemd160
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - LibreSSL:        openssl dgst -ripemd160
                - macOS:           -
                - Minix 3.2.1+:    /usr/bin/rmd160
                                   /usr/bin/sum -a rmd160
                                   /usr/bin/cksum -a rmd160
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          /usr/bin/rmd160
                - NetBSD 9.2+:     /usr/bin/rmd160
                                   /usr/bin/sum -a rmd160
                                   /usr/bin/cksum -a rmd160
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         openssl dgst -rmd160
                                   openssl dgst -ripemd
                                   openssl dgst -ripemd160
                - PHP:             hash("ripemd160", $input);
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      Get-FileHash -Algorithm RIPEMD160
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         Hash[expr, "RIPEMD160", "HexString"]
\
            seit:
                Jacksum 1.2.0, Alias rmd160 und rmd-160 seit 1.4.0
\
            Implementierung:
                gnu.crypto.hash.RipeMD160


    rmd256, rmd-256, ripemd256, ripemd-256, ripe-md256
            Algorithmusname:
                RIPEMD-256
\
            Länge:
                256 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                1996
\
            Kommentar:
                ein Message Digest, siehe auch RIPEMD-160. RIPEMD-256
                ist ebenso sicher wie RIPEMD-128. Die Standardkodierung
                ist hexadezimal.
\
            gebrochen:
                nein, aber RIPEMD-256 ist von RIPEMD-128 abgeleitet
                und bietet nach Aussage seiner Entwerfer kein höheres
                Sicherheitsniveau als RIPEMD-128: die längere Ausgabe
                verringert nur das Risiko zufälliger Kollisionen, die
                Kollisionsresistenz bleibt die einer 128-Bit-
                Hashfunktion; siehe rmd128
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> ripemd256
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a ripemd256
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - PHP 5.3.0+:      hash("ripemd256", $input);
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 1.6.0
\
            Implementierung:
                org.bouncycastle.crypto.digests


    rmd320, rmd-320, ripemd320, ripemd-320, ripe-md320
            Algorithmusname:
                RIPEMD-320
\
            Länge:
               320 Bit
\
            Typ:
                Hash
\
            veröffentlicht:
                1996
\
            Kommentar:
                ein Message Digest, siehe auch RIPEMD-160. RIPEMD-320
                ist ebenso sicher wie RIPEMD-160. Die Standardkodierung
                ist hexadezimal.
\
            gebrochen:
                nein, aber RIPEMD-320 ist von RIPEMD-160 abgeleitet
                und bietet nach Aussage seiner Entwerfer kein höheres
                Sicherheitsniveau als RIPEMD-160: die längere Ausgabe
                verringert nur das Risiko zufälliger Kollisionen, die
                Kollisionsresistenz bleibt die einer 160-Bit-
                Hashfunktion; siehe rmd160
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> ripemd320
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a ripemd320
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - PHP 5.3.0+:      hash("ripemd320", $input);
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 1.6.0
\
            Implementierung:
                org.bouncycastle.crypto.digests


    romulush, romulus-h
            Algorithmusname:
                Romulus-H
\
            Länge:
                256 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                05/2021 (v1.3)
\
            Website:
                https://romulusae.github.io/romulus/
\
            Kommentar:
                Romulus-H ist eine kryptografische Hashfunktion, die
                intern die tweakable Blockchiffre Skinny-128-384+
                verwendet.
\
                Romulus (Romulus-H ist ein Teil der
                Romulus-Einreichung) war einer der 10 Finalisten des
                NIST Lightweight Cryptography Wettbewerbs (2019-2023).
\
                Romulus wurde von Tetsu Iwata, Mustafa Khairallah,
                Kazuhiko Minematsu, Thomas Peyrin und Chun Guo
                entwickelt.
\
            gebrochen:
                nein; es ist kein Angriff auf das vollständige
                Romulus-H bekannt, der schneller wäre als generische
                Angriffe; Romulus-H bildet aus der optimierbaren
                Blockchiffre SKINNY im Double-Block-Length-Modus nach
                Hirose einen 256-Bit-Hash und war Finalist im
                NIST-Wettbewerb für leichtgewichtige Kryptografie
                (2019-2023), wurde aber nicht ausgewählt
\
            seit:
                Jacksum 4.0.0
\
            Implementierung:
                net.jacksum.algorithms.md.Romulus_H


    sha0, sha-0
            Algorithmusname:
                SHA-0
\
            Länge:
                160 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                1993
\
            Kommentar:
                Der Secure Hash Algorithm, wie 1993 im Federal
                Information Processing Standard (FIPS PUB 180) des
                National Institute of Standards and Technology
                definiert. Er wurde 1995 von der NIST zurückgezogen
                und durch die überarbeitete, 1995 in FIPS PUB 180-1
                veröffentlichte Version ersetzt, die gemeinhin als
                "SHA-1" bezeichnet wird.
                Die Standardkodierung ist hexadezimal.
                Verwenden Sie die Option "--style openssl", um das
                openssl-Ausgabeformat zu erhalten.
\
            gebrochen:
                ja, 2004: die Kollisionsresistenz des vollständigen
                SHA-0 ist praktisch gebrochen, eine Kollision wurde
                zuerst mit 2^39 Operationen berechnet (Wang et al.,
                2005) und später in etwa einer Stunde auf einem PC
                (Manuel und Peyrin, 2008); die NIST hatte SHA-0
                bereits 1995 zurückgezogen, es wird nur zu
                Lehrzwecken unterstützt
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> sha0
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a sha0
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - LibreSSL:        openssl dgst -sha
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         openssl dgst -sha
                - PHP:             -
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 1.6.0
\
            Implementierung:
                gnu.crypto.hash.Sha0 (by jonelo)


    sha-1, sha, sha1, sha1sum, sha160, sha-160, dss1
            Algorithmusname:
                SHA-1
\
            Länge:
                160 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                1995
\
            Standard:
                NIST FIPS 180-1
\
            Kommentar:
                Der Secure Hash Algorithm, wie 1995 im Federal
                Information Processing Standard (NIST FIPS 180-1) des
                National Institute of Standards and Technology
                definiert.
                Die Standardkodierung ist hexadezimal.
                Verwenden Sie -C solaris-tagged oder -C
                solaris-untagged, um die Solaris-Digest-Stilvarianten
                auszugeben.
                Verwenden Sie -C openssl, um den openssl-Stil
                auszugeben.
                Verwenden Sie -C tagged, um den Stil "cksum -a sha1"
                aus den GNU Core Utilities 9.0 auszugeben.
                Der Alias dss1 (SHA-1 in der Verwendung mit dem
                Digital Signature Standard, DSS) wird von OpenSSL
                verwendet.
\
            gebrochen:
                ja, 02/2017: die erste Kollision mit gleichem Präfix
                wurde berechnet (SHAttered, 2^63,1), im 01/2020
                folgte die erste Kollision mit frei wählbarem Präfix
                (SHA-1 is a Shambles, 2^63,4, etwa 45.000 USD an
                gemieteter GPU-Rechenzeit), womit SHA-1 auch für
                reale Protokolle gebrochen ist; die Urbildresistenz
                ist nicht gebrochen (die besten Angriffe erreichen 62
                von 80 Schritten), doch SHA-1 darf nicht mehr für
                Signaturen oder Zertifikate verwendet werden
                siehe auch https://shattered.io und https://sha-mbles.github.io
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              7z h -scrcsha1
                - 7zFM 24.09+:     File -> CRC -> SHA-1
                - Azure Cloud Shell (Common Base Linux 10):
                                   /usr/bin/sha1sum
                                   /usr/bin/shasum [-a 1]
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         /bin/sha1sum
                - CentOS:          /bin/sha1sum
                - ClamAV:          sigtool --sha1
                - DragonFly BSD:   /sbin/sha1
                - eComStation:     C:\ecs\KLIBC\bin\sha1sum
                - FreeBSD:         /sbin/sha1
                - FreeDOS:         \FDOS\BIN\MD5SUM /M=sha
                - GNU/Hurd:        /usr/bin/sha1sum
                                   /usr/bin/shasum [-a 1]
                - GNU/Hurd (with GNU Core Utilities 9.0):
                                   /usr/bin/cksum -a sha1
                - GNU/Linux:       /usr/bin/sha1sum
                                   /usr/bin/shasum [-a 1]
                                   (not available on every Linux)
                - GNU/Linux (with GNU Core Utilities 9.0):
                                   /usr/bin/cksum -a sha1
                - Go API:          crypto/sha1.New()
                - gpg:             gpg --print-md sha1
                - Haiku:           /bin/sha1sum
                - HashGarten:      Algorithm -> sha-1
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a sha1
                - Java API:        java.security.MessageDigest.
                                   MessageDigest.getInstance("SHA-1");
                - Kali Linux:      /usr/bin/sha1sum
                                   /usr/bin/shasum [-a 1]
                - LibreSSL:        openssl dgst -sha1
                - Mac OS X:        -
                - macOS 10.12+:    /usr/bin/shasum [-a 1]
                - Minix 3.2.1+:    /usr/bin/sha1
                                   /usr/bin/sum -a sha1
                                   /usr/bin/cksum -a sha1
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          /usr/bin/sha1
                - NetBSD 9.2+:     /usr/bin/sha1
                                   /usr/bin/sum -a sha1
                                   /usr/bin/cksum -a sha1
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     /usr/gnu/bin/cksum -a sha1
                                   /usr/bin/sha1sum
                                   /usr/bin/shasum [-a 1]
                                   /usr/bin/digest -a sha1
                - OpenSSL:         openssl dgst -sha1
                - PHP:             hash("sha1", $input);
                - Plan 9:          /bin/sha1sum
                - PowerShell:      Get-FileHash -Algorithm SHA1
                - Python 2.5+:     hashlib.sha1()
                - Solaris 10+:     /usr/bin/digest -a sha1
                - Solaris 11 Express:
                                   /usr/bin/sum --method=sha1
                                   /usr/bin/sha1sum
                - Windows 7+:      certutil -hashfile <file> SHA1
                - Wolfram:         Hash[expr, "SHA1", "HexString"]
\
            seit:
                Jacksum 1.0.0, Alias sha-1 seit 1.2.0, Aliase sha160
                und sha-160 seit 1.5.0, Aliase dss1 und sha1sum seit
                2.0.0, Standardalgorithmus seit 1.5.0 für die
                Jacksum-1.x-Familie.
\
            Implementierung:
                java.security.MessageDigest, bereitgestellt von der
                JRE.
                gnu.crypto.hash.Sha160 ist die alternative
                Implementierung und wird verwendet, wenn Sie die
                Option -A angegeben haben.


    sha-224, sha224
            Algorithmusname:
                SHA-224
\
            Länge:
                224 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                2004
\
            Standard:
                NIST FIPS 180-2
\
            Kommentar:
                Der Secure Hash Algorithm, wie 2004 im Federal
                Information Processing Standard (NIST FIPS 180-2) des
                National Institute of Standards and Technology und
                in RFC 3874 definiert.
                SHA-224 basiert auf SHA-256, verwendet jedoch einen
                anderen Anfangswert, und der finale Hash wird auf 224
                Bit gekürzt.
                Die Standardkodierung ist hexadezimal.
                Verwenden Sie -C tagged oder -F "SHA224 (#FILENAME) =
                #DIGEST", um das Ausgabeformat "cksum -a sha224" aus
                den GNU Core Utilities 9.0 zu erhalten.
\
            gebrochen:
                nein, aber veraltet: die Ausgabe von 224 Bit begrenzt
                die Kollisionsresistenz auf 2^112, und Hashfunktionen
                dieses Niveaus wurden aus den Empfehlungen des BSI
                (TR-02102-1) entfernt; zudem hält SHA-224 nur 32 Bit
                des internen Zustands zurück, sodass ein
                Längenerweiterungsangriff lediglich 2^32 kostet;
                verwenden Sie besser sha-256 oder sha-512/256
                siehe auch https://www.bsi.bund.de/dok/TR-02102
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Azure Cloud Shell (Common Base Linux 10):
                                   /usr/bin/sha224sum
                                   /usr/bin/shasum -a 224
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          /bin/sha224sum
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD 12+:     /sbin/sha224
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        /usr/bin/sha224sum
                                   /usr/bin/shasum -a 224
                - GNU/Hurd (with GNU Core Utilities 9.0):
                                   /usr/bin/cksum -a sha224
                - GNU/Linux:       /usr/bin/sha224sum
                                   (not available on every Linux)
                                   /usr/bin/shasum -a 224
                                   (not available on every Linux)
                - GNU/Linux (with GNU Core Utilities 9.0):
                                   /usr/bin/cksum -a sha224
                - Go API:          crypto/sha256.New224()
                - gpg:             gpg --print-md sha224
                - HashGarten:      Algorithm -> sha-224
                - Homebrew:        sha3-224sum
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a sha224
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      /usr/bin/sha224sum
                                   /usr/bin/shasum -a 224
                - LibreSSL:        openssl dgst -sha224
                - Mac OS X:        -
                - macOS 10.12+:    /usr/bin/shasum -a 224
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     /usr/gnu/bin/cksum -a sha224
                                   /usr/bin/sha224sum
                                   /usr/bin/shasum -a 224
                - OpenSSL:         openssl dgst -sha224
                - PHP:             hash("sha224", $input);
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python 2.5+:     hashlib.sha224()
                - Solaris 10+:     -
                - Solaris 11.2+:   /usr/bin/sha224sum
                - Solaris 11 Express: -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         Hash[expr, "SHA224", "HexString"]
                                   Hash[expr, {"SHA", 224}, "HexString"]
\
            seit:
                Jacksum 1.6.0
\
            Implementierung:
                gnu.crypto.hash.Sha224 (by jonelo)


    sha-256, sha256
            Algorithmusname:
                SHA-256
\
            Länge:
                256 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                2001
\
            Standard:
                NIST FIPS 180-2
\
            Kommentar:
                Der Secure Hash Algorithm, erstmals 2001 als Entwurf
                veröffentlicht und im Federal Information Processing
                Standard (NIST FIPS 180-2) des National Institute of
                Standards and Technology vom August 2002 definiert.
                SHA-256 kann optional vom Dateisystem ZFS verwendet
                werden.
                Die Standardkodierung ist hexadezimal.
                Verwenden Sie -C solaris-tagged oder -C
                solaris-untagged, um die Solaris-Digest-Stilvarianten
                auszugeben.
                Verwenden Sie -C openssl, um den openssl-Stil
                auszugeben.
                Verwenden Sie -C tagged, um den Stil "cksum -a
                sha256" aus den GNU Core Utilities 9.0 auszugeben.
\
            gebrochen:
                nein, aber die besten Kollisionsangriffe erreichen 31
                von 64 Schritten und sind bei dieser Schrittzahl
                praktisch durchführbar (2024), die besten
                Urbildangriffe erreichen 41 von 64 Schritten; das
                vollständige SHA-256 ist davon nicht betroffen,
                erlaubt als Merkle-Damgård-Konstruktion aber
                Längenerweiterungsangriffe: verwenden Sie dort, wo
                das zählt, HMAC oder sha-512/256
                siehe auch https://eprint.iacr.org/2024/349.pdf
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              7z h -scrcsha256
                - 7zFM 24.09+:     File -> CRC -> SHA-256
                - Azure Cloud Shell (Common Base Linux 10):
                                   /usr/bin/sha256sum
                                   /usr/bin/shasum -a 256
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         /bin/sha256sum
                - CentOS:          /bin/sha256sum
                - ClamAV:          sigtool --sha256
                - DragonFly BSD:   /sbin/sha256
                - FreeBSD 6+:      /sbin/sha256
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        /usr/bin/sha256sum
                                   /usr/bin/shasum -a 256
                - GNU/Hurd (with GNU Core Utilities 9.0):
                                   /usr/bin/cksum -a sha256
                - GNU/Linux:       /usr/bin/sha256sum
                                   (not available on every Linux)
                                   /usr/bin/shasum -a 256
                                   (not available on every Linux)
                - GNU/Linux (with GNU Core Utilities 9.0):
                                   /usr/bin/cksum -a sha256
                - Go API:          crypto/sha256.New()
                - gpg:             gpg --print-md sha256
                - HashGarten:      Algorithm -> sha-256
                - Homebrew:        sha3-256sum
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a sha256
                - Java API:        java.security.MessageDigest.
                                   MessageDigest.getInstance("SHA-256");
                - Kali Linux:      /usr/bin/sha256sum
                                   /usr/bin/shasum -a 256
                - LibreSSL:        openssl dgst -sha256
                - Mac OS X:        -
                - macOS 10.12+:    /usr/bin/shasum -a 256
                - Minix 3.2.1+:    /usr/bin/sum -a sha256
                                   /usr/bin/cksum -a sha256
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD 9.2+:     /usr/bin/sum -a sha256
                                   /usr/bin/cksum -a sha256
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     /usr/gnu/bin/cksum -a sha256
                                   /usr/bin/sha256sum
                                   /usr/bin/shasum -a 256
                                   /usr/bin/digest -a sha256
                - OpenSSL:         openssl dgst -sha256
                - PHP:             hash("sha256", $input);
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      Get-FileHash -Algorithm SHA256
                - Python 2.5+:     hashlib.sha256()
                - Solaris 10+:     /usr/bin/digest -a sha256
                - Solaris 11.2+:   /usr/bin/sha256sum
                - Solaris 11 Express:
                                   /usr/bin/sum --method=sha256
                - Windows 7+:      certutil -hashfile <file> SHA256
                - Wolfram:         Hash[expr, "SHA256", "HexString"]
                                   Hash[expr, {"SHA", 256}, "HexString"]
\
            seit:
                Jacksum 1.3.0
\
            Implementierung:
                java.security.MessageDigest, bereitgestellt von der
                JRE.
                gnu.crypto.hash.Sha256 ist eine alternative
                Implementierung und wird verwendet, wenn Sie die
                Option -A angegeben haben.


    sha-384, sha384
            Algorithmusname:
                SHA-384
\
            Länge:
                384 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                2001
\
            Standard:
                NIST FIPS 180-2
\
            Kommentar:
                Der Secure Hash Algorithm, erstmals 2001 als Entwurf
                veröffentlicht und im Federal Information Processing
                Standard (NIST FIPS 180-2) des National Institute of
                Standards and Technology vom August 2002 definiert.
                Die Standardkodierung ist hexadezimal.
                Verwenden Sie -C solaris-tagged oder -C
                solaris-untagged, um die Solaris-Digest-Stilvarianten
                auszugeben.
                Verwenden Sie -C openssl, um den openssl-Stil
                auszugeben.
                Verwenden Sie -C tagged, um den Stil "cksum -a
                sha384" aus den GNU Core Utilities 9.0 auszugeben.
\
            gebrochen:
                nein; die besten Kollisionsangriffe auf das zugrunde
                liegende SHA-512 erreichen 31 von 80 Schritten, die
                vollständige Funktion ist davon nicht betroffen;
                anders als sha-512 kürzt SHA-384 den internen Zustand
                um 128 Bit und ist daher nicht anfällig für
                Längenerweiterungsangriffe
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM 24.09+:     File -> CRC -> SHA-384
                - Azure Cloud Shell (Common Base Linux 10):
                                   /usr/bin/sha384sum
                                   /usr/bin/shasum -a 384
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          /bin/sha384sum
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD 11+:     /sbin/sha384 (prob. earlier)
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        /usr/bin/sha384sum
                                   /usr/bin/shasum -a 384
                - GNU/Hurd (with GNU Core Utilities 9.0):
                                   /usr/bin/cksum -a sha384
                - GNU/Linux:       /usr/bin/sha384sum
                                   (not available on every Linux)
                                   /usr/bin/shasum -a 384
                                   (not available on every Linux)
                - GNU/Linux (with GNU Core Utilities 9.0):
                                   /usr/bin/cksum -a sha384
                - Go API:          crypto/sha512.New384()
                - gpg:             gpg --print-md sha384
                - HashGarten:      Algorithm -> sha-384
                - Homebrew:        sha3-384sum
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a sha384
                - Java API:        java.security.MessageDigest.
                                   MessageDigest.getInstance("SHA-384");
                - Kali Linux:      /usr/bin/sha384sum
                                   /usr/bin/shasum -a 384
                - LibreSSL:        openssl dgst -sha384
                - Mac OS X:        -
                - macOS 10.12+:    /usr/bin/shasum -a 384
                - Minix 3.2.1+:    /usr/bin/sum -a sha384
                                   /usr/bin/cksum -a sha384
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD 9.2+:     /usr/bin/sum -a sha384
                                   /usr/bin/cksum -a sha384
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     /usr/gnu/bin/cksum -a sha384
                                   /usr/bin/sha384sum
                                   /usr/bin/shasum -a 384
                                   /usr/bin/digest -a sha384
                - OpenSSL:         openssl dgst -sha384
                - PHP:             hash("sha384", $input);
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      Get-FileHash -Algorithm SHA384
                - Python 2.5+:     hashlib.sha384()
                - Solaris 10+:     /usr/bin/digest -a sha384
                - Solaris 11.2+:   /usr/bin/sha384sum
                - Solaris 11 Express:
                                   /usr/bin/sum --method=sha384
                - Windows 7+:      certutil -hashfile <file> SHA384
                - Wolfram:         Hash[expr, "SHA384", "HexString"]
                                   Hash[expr, {"SHA", 384}, "HexString"]
\
            seit:
                Jacksum 1.3.0
\
            Implementierung:
                java.security.MessageDigest, bereitgestellt von der
                JRE.
                gnu.crypto.hash.Sha384 ist eine alternative
                Implementierung und wird verwendet, wenn Sie die
                Option -A angegeben haben.


    sha-512, sha512
            Algorithmusname:
                SHA-512
\
            Länge:
                512 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                2001
\
            Standard:
                NIST FIPS 180-2
\
            Kommentar:
                Der Secure Hash Algorithm, erstmals 2001 als Entwurf
                veröffentlicht und im Federal Information Processing
                Standard (NIST FIPS 180-2) des National Institute of
                Standards and Technology vom August 2002 definiert.
                Die Standardkodierung ist hexadezimal.
                Verwenden Sie -C solaris-tagged oder -C
                solaris-untagged, um die Solaris-Digest-Stilvarianten
                auszugeben.
                Verwenden Sie -C openssl, um den openssl-Stil
                auszugeben.
                Verwenden Sie -C tagged, um den Stil "cksum -a
                sha512" aus den GNU Core Utilities 9.0 auszugeben.
\
            gebrochen:
                nein, aber die besten Kollisionsangriffe erreichen 31
                von 80 Schritten (2^85,5, 2025) und sind bis 29
                Schritte praktisch durchführbar, die besten
                Urbildangriffe erreichen 46 von 80 Schritten; das
                vollständige SHA-512 ist davon nicht betroffen,
                erlaubt als Merkle-Damgård-Konstruktion aber
                Längenerweiterungsangriffe: verwenden Sie dort, wo
                das zählt, HMAC oder sha-512/256
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM 24.09+:     File -> CRC -> SHA-512
                - Azure Cloud Shell (Common Base Linux 10):
                                   /usr/bin/sha512sum
                                   /usr/bin/shasum -a 512
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         /bin/sha512sum
                - CentOS:          /bin/sha512sum
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD 11+:     /sbin/sha512  (probably also earlier)
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        /usr/bin/sha512sum
                                   /usr/bin/shasum -a 512
                - GNU/Hurd (with GNU Core Utilities 9.0):
                                   /usr/bin/cksum -a sha512
                - GNU/Linux:       /usr/bin/sha512sum
                                   (not available on every Linux)
                                   /usr/bin/shasum -a 512
                                   (not available on every Linux)
                - GNU/Linux (with GNU Core Utilities 9.0):
                                   /usr/bin/cksum -a sha512
                - Go API:          crypto/sha512.New()
                - gpg:             gpg --print-md sha512
                - HashGarten:      Algorithm -> sha-512
                - Homebrew:        sha3-512sum
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a sha512
                - Java API:        java.security.MessageDigest.
                                   MessageDigest.getInstance("SHA-512");
                - Kali Linux:      /usr/bin/sha512sum
                                   /usr/bin/shasum -a 512
                - LibreSSL:        openssl dgst -sha512
                - Mac OS X:        -
                - macOS 10.12+:    /usr/bin/shasum -a 512
                - Minix 3.2.1+:    /usr/bin/sum -a sha512
                                   /usr/bin/cksum -a sha512
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD 9.2+:     /usr/bin/sum -a sha512
                                   /usr/bin/cksum -a sha512
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     /usr/gnu/bin/cksum -a sha512
                                   /usr/bin/sha512sum
                                   /usr/bin/shasum -a 512
                                   /usr/bin/digest -a sha512
                - OpenSSL:         openssl dgst -sha512
                - PHP:             hash("sha512", $input);
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      Get-FileHash -Algorithm SHA512
                - Python 2.5+:     hashlib.sha512()
                - Solaris 10+:     /usr/bin/digest -a sha512
                - Solaris 11.2+:   /usr/bin/sha512sum
                - Solaris 11 Express:
                                   /usr/bin/sum --method=sha512
                - Windows 7+:      certutil -hashfile <file> SHA512
                - Wolfram:         Hash[expr, "SHA512", "HexString"]
                                   Hash[expr, {"SHA", 512}, "HexString"]
\
            seit:
                Jacksum 1.3.0
\
            Implementierung:
                java.security.MessageDigest, bereitgestellt von der
                JRE.
                gnu.crypto.hash.Sha512 ist eine alternative
                Implementierung und wird verwendet, wenn Sie die
                Option -A angegeben haben.


    sha-512/224, sha512/224, sha512t224
            Algorithmusname:
                SHA-512/224
\
            Länge:
                224 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                03/2012
\
            Standard:
                NIST FIPS 180-4
\
            Kommentar:
                Im März 2012 wurde der Secure-Hash-Standard in FIPS
                PUB 180-4 aktualisiert und um die Hashfunktion
                SHA-512/224 erweitert.
\
            gebrochen:
                nein; SHA-512/224 ist SHA-512 mit einem anderen
                Startwert, auf 224 Bit gekürzt, und die Kürzung
                beseitigt die Anfälligkeit von sha-512 für
                Längenerweiterungsangriffe; die Ausgabe von 224 Bit
                begrenzt die Kollisionsresistenz allerdings auf
                2^112, sodass sha-512/256 die bessere Wahl ist
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Azure Cloud Shell (Common Base Linux 10):
                                   /usr/bin/shasum -a 512224
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        /usr/bin/shasum -a 512224
                - GNU/Linux:       /usr/bin/shasum -a 512224
                                   (not available on every Linux)
                - Go API:          crypto/sha512.New512_224()
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> sha-512/224
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a sha512/224
                - Java 9+:         java.security.MessageDigest.
                                   MessageDigest.getInstance("SHA512/224");
                - Kali Linux:      -
                - LibreSSL:        -
                - Mac OS X:        -
                - macOS 10.12+:    /usr/bin/shasum -a 512224
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     /usr/bin/shasum -a 512224
                - OpenSSL 1.1.1+:  openssl dgst -sha512-224
                - PHP 7.1+:        hash("sha512/224", $input);
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris 11.4+:   /usr/bin/digest -a 512_t -t 224
                - Ubuntu:          /usr/bin/shasum -a 512224
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                org.bouncycastle.crytpo.digests.SHA512tDigest


    sha-512/256, sha512/256, sha512t256
            Algorithmusname:
                SHA-512/256
\
            Länge:
                256 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                03/2012
\
            Standard:
                NIST FIPS 180-4
\
            Kommentar:
                Im März 2012 wurde der Secure-Hash-Standard in FIPS
                180-4 aktualisiert und um die Hashfunktion SHA-512/256
                erweitert.
\
            gebrochen:
                nein; SHA-512/256 ist SHA-512 mit einem anderen
                Startwert, auf 256 Bit gekürzt, und die Kürzung
                beseitigt die Anfälligkeit von sha-512 für
                Längenerweiterungsangriffe; die besten Angriffe auf
                SHA-512 erreichen 31 von 80 Schritten, die
                vollständige Funktion ist davon nicht betroffen
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Azure Cloud Shell (Common Base Linux 10):
                                   /usr/bin/shasum -a 512256
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - FreeBSD 10.4+:   /sbin/sha512t256
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        /usr/bin/shasum -a 512256
                - GNU/Linux:       /usr/bin/shasum -a 512256
                                   (not available on every Linux)
                - Go API:          crypto/sha512.New512_256()
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> sha-512/256
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a sha512/256
                - Java 9+:         java.security.MessageDigest.
                                   MessageDigest.getInstance("SHA512/256");
                - Kali Linux:      -
                - LibreSSL:        -
                - Mac OS X:        -
                - macOS 10.12+:    /usr/bin/shasum -a 512256
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     /usr/bin/shasum -a 512256
                - OpenSSL 1.1.1+:  openssl dgst -sha512-256
                - PHP 7.1+:        hash("sha512/256", $input);
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris 11.4+:   /usr/bin/digest -a 512_t -t 256
                - Ubuntu:          /usr/bin/shasum -a 512256
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                org.bouncycastle.crytpo.digests.SHA512tDigest

    sha3-224, sha-3-224
            Algorithmusname:
                SHA-3
\
            Länge:
                224 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                08/2015
\
            Standard:
                NIST FIPS 202 (SHA-3 Standard)
\
            Kommentar:
                2007 kündigte NIST den Wettbewerb "SHA-3
                Cryptographic Hash Algorithm Competition" an, um
                SHA-3 zu bestimmen. 2012 wurde der Beitrag des
                Keccak-Teams als Gewinner bekannt gegeben. 2014 nahm
                NIST jedoch leichte Änderungen am Keccak-Vorschlag vor
                und veröffentlichte FIPS 202. FIPS spezifiziert die
                neue SHA-3-Familie permutationsbasierter
                Hashfunktionen, die am 5. August 2015 als Standard
                veröffentlicht wurde. Beachten Sie, dass nur die vier
                Fixed-Length-SHA-3-Algorithmen von NIST anerkannte
                Hashalgorithmen sind: SHA3-224, SHA3-256, SHA3-384 und
                SHA3-512.
\
            gebrochen:
                nein; die besten veröffentlichten Kollisionsangriffe
                erreichen 5 von 24 Runden, die besten Urbildangriffe
                4 von 24 Runden, das vollständige SHA3-224 ist davon
                nicht betroffen; als Schwammkonstruktion ist es zudem
                immun gegen Längenerweiterungsangriffe
                siehe auch https://eprint.iacr.org/2019/147
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         /bin/sha3sum [-a 224]
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          golang.org/x/crypto/sha3.New224()
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> sha3-224
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a sha3-224
                - Java 9+:         java.security.MessageDigest.
                                   MessageDigest.getInstance("SHA3-224");
                - Kali Linux:      -
                - KeccakSum:       KeccakSum --sha3-224
                - LibreSSL:        -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL 1.1.1+:  openssl dgst -sha3-224
                - PHP 7.1+:        hash("sha3-224", $input);
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python 3.6+:     hashlib.sha3_224()
                - Solaris 11.4+:   /usr/bin/digest -a sha3_224
                - Windows:         -
                - Wolfram:         Hash[expr, "SHA3-224", "HexString"]
                                   Hash[expr, {"SHA3", 224}, "HexString"]
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                java.security.MessageDigest; die alternative
                Implementierung org.bouncycastle.crytpo.digests.SHA3Digest
                wird verwendet, wenn Ihre JRE/JDK diesen Algorithmus
                nicht unterstützt oder wenn die Option -A angegeben
                wurde.


    sha3-256, sha-3-256
            Algorithmusname:
                SHA-3
\
            Länge:
                256 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                08/2015
\
            Standard:
                NIST FIPS 202 (SHA-3 Standard)
\
            Kommentar:
                2007 kündigte NIST den Wettbewerb "SHA-3
                Cryptographic Hash Algorithm Competition" an, um
                SHA-3 zu bestimmen. 2012 wurde der Beitrag des
                Keccak-Teams als Gewinner bekannt gegeben. 2014 nahm
                NIST jedoch leichte Änderungen am Keccak-Vorschlag vor
                und veröffentlichte FIPS 202. FIPS spezifiziert die
                neue SHA-3-Familie permutationsbasierter
                Hashfunktionen, die am 5. August 2015 als Standard
                veröffentlicht wurde. Beachten Sie, dass nur die vier
                Fixed-Length-SHA-3-Algorithmen von NIST anerkannte
                Hashalgorithmen sind: SHA3-224, SHA3-256, SHA3-384 und
                SHA3-512.
\
            gebrochen:
                nein; die besten veröffentlichten Kollisionsangriffe
                erreichen 5 von 24 Runden, die besten Urbildangriffe
                4 von 24 Runden, das vollständige SHA3-256 ist davon
                nicht betroffen; als Schwammkonstruktion ist es zudem
                immun gegen Längenerweiterungsangriffe
                siehe auch https://eprint.iacr.org/2019/147
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM 24.09+:     File -> CRC -> SHA3-256
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         /bin/sha3sum -a 256
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          golang.org/x/crypto/sha3.New256()
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> sha3-256
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a sha3-256
                - Java 9+:         java.security.MessageDigest.
                                   MessageDigest.getInstance("SHA3-256");
                - Kali Linux:      -
                - KeccakSum:       KeccakSum --sha3-256
                - LibreSSL:        -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL 1.1.1+:  openssl dgst -sha3-256
                - PHP 7.1+:        hash("sha3-256", $input);
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python 3.6+:     hashlib.sha3_256()
                - Solaris 11.4+:   /usr/bin/digest -a sha3_256
                - Windows:         -
                - Wolfram:         Hash[expr, "SHA3-256", "HexString"]
                                   Hash[expr, {"SHA3", 256}, "HexString"]
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                java.security.MessageDigest; die alternative
                Implementierung org.bouncycastle.crytpo.digests.SHA3Digest
                wird verwendet, wenn Ihre JRE/JDK diesen Algorithmus
                nicht unterstützt oder wenn die Option -A angegeben
                wurde.


    sha3-384, sha-3-384
            Algorithmusname:
                SHA-3
\
            Länge:
                384 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                08/2015
\
            Standard:
                NIST FIPS 202 (SHA-3 Standard)
\
            Kommentar:
                2007 kündigte NIST den Wettbewerb "SHA-3
                Cryptographic Hash Algorithm Competition" an, um
                SHA-3 zu bestimmen. 2012 wurde der Beitrag des
                Keccak-Teams als Gewinner bekannt gegeben. 2014 nahm
                NIST jedoch leichte Änderungen am Keccak-Vorschlag vor
                und veröffentlichte FIPS 202. FIPS spezifiziert die
                neue SHA-3-Familie permutationsbasierter
                Hashfunktionen, die am 5. August 2015 als Standard
                veröffentlicht wurde. Beachten Sie, dass nur die vier
                Fixed-Length-SHA-3-Algorithmen von NIST anerkannte
                Hashalgorithmen sind: SHA3-224, SHA3-256, SHA3-384 und
                SHA3-512.
\
            gebrochen:
                nein; die größere Kapazität von SHA3-384 macht es
                noch schwerer angreifbar als SHA3-256, für das die
                besten veröffentlichten Kollisionsangriffe 5 von 24
                Runden erreichen; als Schwammkonstruktion ist es
                zudem immun gegen Längenerweiterungsangriffe
                siehe auch https://keccak.team/third_party.html
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         /bin/sha3sum -a 384
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          golang.org/x/crypto/sha3.New384()
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> sha3-384
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a sha3-384
                - Java 9+:         java.security.MessageDigest.
                                   MessageDigest.getInstance("SHA3-384");
                - Kali Linux:      -
                - KeccakSum:       KeccakSum --sha3-384
                - LibreSSL:        -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NextStep:        -
                - NetBSD:          -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL 1.1.1+:  openssl dgst -sha3-384
                - PHP 7.1+:        hash("sha3-384", $input);
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python 3.6+:     hashlib.sha3_384()
                - Solaris 11.4+:   /usr/bin/digest -a sha3_384
                - Windows:         -
                - Wolfram:         Hash[expr, "SHA3-384", "HexString"]
                                   Hash[expr, {"SHA3", 384}, "HexString"]
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                java.security.MessageDigest; die alternative
                Implementierung org.bouncycastle.crytpo.digests.SHA3Digest
                wird verwendet, wenn Ihre JRE/JDK diesen Algorithmus
                nicht unterstützt oder wenn die Option -A angegeben
                wurde.


    sha3-512, sha-3-512
            Algorithmusname:
                SHA-3
\
            Länge:
                512 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                08/2015
\
            Standard:
                NIST FIPS 202 (SHA-3 Standard)
\
            Kommentar:
                2007 kündigte NIST den Wettbewerb "SHA-3
                Cryptographic Hash Algorithm Competition" an, um
                SHA-3 zu bestimmen. 2012 wurde der Beitrag des
                Keccak-Teams als Gewinner bekannt gegeben. 2014 nahm
                NIST jedoch leichte Änderungen am Keccak-Vorschlag vor
                und veröffentlichte FIPS 202. FIPS spezifiziert die
                neue SHA-3-Familie permutationsbasierter
                Hashfunktionen, die am 5. August 2015 als Standard
                veröffentlicht wurde. Beachten Sie, dass nur die vier
                Fixed-Length-SHA-3-Algorithmen von NIST anerkannte
                Hashalgorithmen sind: SHA3-224, SHA3-256, SHA3-384 und
                SHA3-512.
\
            gebrochen:
                nein; die größere Kapazität von SHA3-512 macht es
                noch schwerer angreifbar als SHA3-256, für das die
                besten veröffentlichten Kollisionsangriffe 5 von 24
                Runden erreichen; als Schwammkonstruktion ist es
                zudem immun gegen Längenerweiterungsangriffe
                siehe auch https://keccak.team/third_party.html
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         /bin/sha3sum -a 512
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          golang.org/x/crypto/sha3.New512()
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> sha3-512
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a sha3-512
                - Java 9+:         java.security.MessageDigest.
                                   MessageDigest.getInstance("SHA3-512");
                - Kali Linux:      -
                - KeccakSum:       KeccakSum --sha3-512
                - LibreSSL:        -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL 1.1.1+:  openssl dgst -sha3-512
                - PHP 7.1+:        hash("sha3-512", $input);
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python 3.6+:     hashlib.sha3_512()
                - Solaris 11.4+:   /usr/bin/digest -a sha3_512
                - Windows:         -
                - Wolfram:         Hash[expr, "SHA3-512", "HexString"]
                                   Hash[expr, {"SHA3", 512}, "HexString"]
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                java.security.MessageDigest; die alternative
                Implementierung org.bouncycastle.crytpo.digests.SHA3Digest
                wird verwendet, wenn Ihre JRE/JDK diesen Algorithmus
                nicht unterstützt oder wenn die Option -A angegeben
                wurde.


    shabal<length>, shabal-<length>
            Algorithmusname:
                Shabal
\
            Länge:
                192, 224, 256, 384 oder 512 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                10/2008
\
            Website:
                https://web.archive.org/web/20161203012059/http://www.shabal.com/
\
            Kommentar:
                Shabal ist eine von 14 Hashfunktionen, die es in die
                zweite Runde des NIST-SHA-3-Wettbewerbs (2007-2012)
                geschafft haben. Shabal wurde vom französischen
                Forschungsprojekt SAPHIR für den internationalen
                Hashfunktions-Wettbewerb von NIST eingereicht.
                Shabal hat die letzte (3.) Runde des
                NIST-SHA-3-Wettbewerbs nicht bestanden; siehe oben
                "gebrochen". Dies ist die neueste Implementierung
                gemäß der zweiten Runde des NIST-SHA-3-Wettbewerbs.
                (Shabal-Spezifikation vom 28. Oktober 2008)
\
            gebrochen:
                nein, aber für die zugrunde liegende geschlüsselte
                Permutation sind mehrere
                Nichtzufälligkeitseigenschaften bekannt (2009-2010)
                sowie Pseudokollisionen für die Kompressionsfunktion
                (2^84); die Entwerfer zeigten, dass diese
                Unterscheider Shabal mit den empfohlenen Parametern
                nicht schwächen, und das vollständige Shabal hat
                keinen Kollisions- oder Urbildangriff
\
            seit:
                Jacksum 4.0.0
\
            Implementierung:
                fr.cryptohash.Shabal<length>


    shake128
            Algorithmusname:
                SHAKE128 (Secure Hash Algorithm KECCAK,
                128-Bit-Sicherheit)
\
            Länge:
                256 Bit
\
            Typ:
                XOF als kryptografische Hashfunktion mit fester
                Ausgabelänge
\
            veröffentlicht:
                08/2015
\
            Website:
                https://csrc.nist.gov/publications/detail/fips/202/final
\
            Standard:
                NIST FIPS PUB 202 (SHA-3 Standard)
\
            Kommentar:
                FIPS 202 von NIST spezifiziert die neue SHA-3-Familie
                permutationsbasierter Hashfunktionen, die am 5.
                August 2015 als Standard veröffentlicht wurden.
                Zusätzlich zu den vier Fixed-Length-Hashfunktionen
                definiert FIPS 202 auch zwei "eXtendable Output
                Functions (XOF)", SHAKE128 und SHAKE256.
                Eine XOF ist eine leistungsfähige neue Art
                kryptografischer Primitive, die die Flexibilität
                bietet, Ausgaben mit beliebiger gewünschter Länge zu
                erzeugen.
                Die Suffixe "128" und "256" geben die
                Sicherheitsstärken an, die diese beiden XOFs generell
                unterstützen können, im Gegensatz zu den Suffixen der
                Fixed-Length-Hashfunktionen, die die Digest-Längen
                angeben.
                Die XOF kann durch Auswahl einer festen Ausgabelänge
                zu einer Hashfunktion spezialisiert werden.
                Die SHAKE128-Funktion besitzt gegen alle Angriffe
                eine generische Sicherheitsstärke von 128 Bit, sofern
                mindestens 2x128 Bit der Ausgabe verwendet werden.
                Das Anfordern von mehr als 256 Bit Ausgabe erhöht die
                Kollisionsresistenz der SHAKE128-Funktion nicht.
                Jacksum berücksichtigt diese Überlegungen und
                beschränkt die unterstützten Werte für die
                Ausgabelänge auf 256 Bit, um eine sinnvolle
                Hashfunktion zu definieren.
\
            gebrochen:
                nein; SHAKE128 verwendet dieselbe Keccak-Permutation
                wie SHA-3, für die die besten veröffentlichten
                Kollisionsangriffe 6 von 24 Runden erreichen;
                beachten Sie, dass SHAKE128 als Funktion mit
                erweiterbarer Ausgabe höchstens 128 Bit Sicherheit
                bietet, gleich wie lang die angeforderte Ausgabe ist;
                gegen Längenerweiterungsangriffe ist es immun
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - FreeBSD 10.4+:   -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          golang.org/x/crypto/sha3.NewShake128()
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> shake128
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a shake128
                - Java 9+:         -
                - KeccakSum:       KeccakSum [--shake128] --hex --outputbits 256
                - Kali Linux:      -
                - LibreSSL:        -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL 1.1.1+ (128 bits only): openssl dgst -shake128
                - PHP 7.1+:        -
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Ubuntu:          -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                org.bouncycastle.crypto.digests.SHAKEDigest


    shake256
            Algorithmusname:
                SHAKE256 (Secure Hash Algorithm KECCAK,
                256-Bit-Sicherheit)
\
            Länge:
                512 Bit
\
            Typ:
                XOF als kryptografische Hashfunktion mit fester
                Ausgabelänge
\
            veröffentlicht:
                08/2015
\
            Website:
                https://csrc.nist.gov/publications/detail/fips/202/final
\
            Standard:
                NIST FIPS PUB 202 (SHA-3 Standard)
\
            Kommentar:
                FIPS 202 von NIST spezifiziert die neue SHA-3-Familie
                permutationsbasierter Hashfunktionen, die am 5.
                August 2015 als Standard veröffentlicht wurden.
                Zusätzlich zu den vier Fixed-Length-Hashfunktionen
                definiert FIPS 202 auch zwei "eXtendable Output
                Functions (XOF)", SHAKE128 und SHAKE256.
                Eine XOF ist eine leistungsfähige neue Art
                kryptografischer Primitive, die die Flexibilität
                bietet, Ausgaben mit beliebiger gewünschter Länge zu
                erzeugen.
                Die Suffixe "128" und "256" geben die
                Sicherheitsstärken an, die diese beiden XOFs generell
                unterstützen können, im Gegensatz zu den Suffixen der
                Fixed-Length-Hashfunktionen, die die Digest-Längen
                angeben.
                Die XOF kann durch Auswahl einer festen Ausgabelänge
                zu einer Hashfunktion spezialisiert werden.
                Die SHAKE256-Funktion besitzt gegen alle Angriffe
                eine generische Sicherheitsstärke von 256 Bit, sofern
                mindestens 2x256 Bit der Ausgabe verwendet werden.
                Das Anfordern von mehr als 512 Bit Ausgabe erhöht die
                Kollisionsresistenz der SHAKE256-Funktion nicht.
                Jacksum berücksichtigt diese Überlegungen und
                beschränkt die unterstützten Werte für die
                Ausgabelänge auf 512 Bit, um eine sinnvolle
                Hashfunktion zu definieren.
\
            gebrochen:
                nein; SHAKE256 verwendet dieselbe Keccak-Permutation
                wie SHA-3, für die die besten veröffentlichten
                Kollisionsangriffe 6 von 24 Runden erreichen;
                beachten Sie, dass SHAKE256 als Funktion mit
                erweiterbarer Ausgabe höchstens 256 Bit Sicherheit
                bietet, gleich wie lang die angeforderte Ausgabe ist;
                gegen Längenerweiterungsangriffe ist es immun
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - FreeBSD 10.4+:   -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          golang.org/x/crypto/sha3.NewShake256()
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> shake256
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a shake256
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - KeccakSum:       KeccakSum --shake256 --hex --outputbits 512
                - LibreSSL:        -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL 1.1.1+ (256 bits):  openssl dgst -shake256
                - PHP 7.1+:        -
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Ubuntu:          -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                org.bouncycastle.crypto.digests.SHAKEDigest


    simd<length>, simd-<length>
            Algorithmusname:
                SIMD
\
            Länge:
                224, 256, 384 oder 512 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                09/2009
\
            Website:
                https://who.rocq.inria.fr/Gaetan.Leurent/simd.html
\
            Kommentar:
                SIMD ist eine von 14 Hashfunktionen, die es in die
                zweite Runde des NIST-SHA-3-Wettbewerbs (2007-2012)
                geschafft haben. SIMD wurde von Gaëtan Leurent,
                Frankreich, eingereicht.
                SIMD hat die letzte (3.) Runde des
                NIST-SHA-3-Wettbewerbs nicht bestanden; siehe oben
                "gebrochen". Dies ist die neueste Implementierung
                gemäß der zweiten Runde des NIST-SHA-3-Wettbewerbs.
                (SIMD-Spezifikation vom 15. Sept. 2009)
\
            gebrochen:
                nein, aber 2010: für die vollständige
                Kompressionsfunktion ist ein Unterscheider mit
                Komplexität 1 bekannt, und Free-Start-Fastkollisionen
                erreichen 20 von 32 Runden (2^107); die vollständige
                Hashfunktion SIMD hat keinen Kollisions- oder
                Urbildangriff
                siehe auch https://nvlpubs.nist.gov/nistpubs/legacy/ir/nistir7764.pdf
\
            seit:
                Jacksum 4.0.0
\
            Implementierung:
                fr.cryptohash.SIMD<length>

    skein-256, skein-256-<length>, skein256
            Algorithmusname:
                Skein-256
\
            Länge:
                anpassbar (<length> > 0 und <length> % 8 = 0),
                <length> = 256 Bit, falls <length> nicht angegeben
                wird
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                10/2010
\
            Website:
                http://www.skein-hash.info/
                https://www.schneier.com/academic/skein/
                https://en.wikipedia.org/wiki/Skein_(hash_function)
\
            Kommentar:
                Skein ist eine kryptografische Hashfunktion und einer
                der fünf Finalisten des NIST-Hashfunktions-Wettbewerbs.
                Der Name Skein (engl. für "Garnstrang") bezieht sich
                darauf, wie die Skein-Funktion die Eingabe verflechtet,
                ähnlich einem Garnstrang. Skein wurde von Bruce
                Schneier, Niels Ferguson, Stefan Lucks, Doug Whiting,
                Mihir Bellare, Tadayoshi Kohno, Jon Callas und Jesse
                Walker entwickelt.
                Skein unterstützt interne Zustandsgrößen von 256, 512
                und 1024 Bit sowie beliebige Ausgabegrößen.
                Dies ist die Implementierung von Skein Version 1.3,
                die NIST im Oktober 2010 für die 3. und letzte Runde
                des Wettbewerbs vorgelegt wurde.
                Hinweis: Für die Einreichung bei NIST verwendeten die
                Autoren einen internen Zustand von 512 Bit für die
                Digest-Breiten 224, 256, 384 und 512.
                Möchten Sie Testvektoren der für den NIST-Wettbewerb
                eingereichten 256-Bit-Breite verifizieren, müssen Sie
                den Algorithmus als skein-512-256 angeben, nicht als
                skein-256. Der Befehl skein256, der bei FreeBSD 11.1
                und später mitgeliefert wird, verwendet einen internen
                Zustand von 256 Bit.
\
            gebrochen:
                nein; die besten veröffentlichten Kollisionsangriffe
                erreichen 12 von 72 Runden (2^126,5), das
                vollständige Skein-256 ist davon nicht betroffen;
                Skein war einer der fünf SHA-3-Finalisten und behielt
                während des gesamten Wettbewerbs einen großen
                Sicherheitsspielraum
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD 11.1+:   /sbin/skein256
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> skein-256-<length>
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a skein-256-<length>
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - LibreSSL:        -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - PHP:             -
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                org.bouncycastle.crypto.digests.SkeinDigest


    skein-512, skein-512-<length>, skein512
            Algorithmusname:
                Skein-512
\
            Länge:
                anpassbar (<length> > 0 und <length> % 8 = 0),
                <length> = 512 Bit, falls <length> nicht angegeben
                wird
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                10/2010
\
            Website:
                http://www.skein-hash.info/
                https://www.schneier.com/academic/skein/
                https://en.wikipedia.org/wiki/Skein_(hash_function)
\
            Kommentar:
                Skein ist eine kryptografische Hashfunktion und einer
                der fünf Finalisten des NIST-Hashfunktions-Wettbewerbs.
                Der Name Skein (engl. für "Garnstrang") bezieht sich
                darauf, wie die Skein-Funktion die Eingabe verflechtet,
                ähnlich einem Garnstrang. Skein wurde von Bruce
                Schneier, Niels Ferguson, Stefan Lucks, Doug Whiting,
                Mihir Bellare, Tadayoshi Kohno, Jon Callas und Jesse
                Walker entwickelt.
                Skein unterstützt interne Zustandsgrößen von 256, 512
                und 1024 Bit sowie beliebige Ausgabegrößen.
                Dies ist die Implementierung von Skein Version 1.3,
                die NIST im Oktober 2010 für die 3. und letzte Runde
                des Wettbewerbs vorgelegt wurde.
                Hinweis: Für die Einreichung bei NIST verwendeten die
                Autoren einen internen Zustand von 512 Bit für die
                Digest-Breiten 224, 256, 384 und 512.
                Möchten Sie für den NIST-Wettbewerb eingereichte
                Testvektoren verifizieren, müssen Sie den Algorithmus
                als skein-512-224, skein-512-256, skein-512-384 oder
                skein-512-512 angeben.
\
            gebrochen:
                nein, aber für das vollständige Skein-512 mit 72
                Runden ist ein Urbildangriff bekannt (2^511,76,
                2012); er ist nur unwesentlich schneller als die
                generischen 2^512 und hat keine praktische Bedeutung;
                die besten Kollisionsangriffe erreichen 14 von 72
                Runden, das vollständige Skein-512 hat keinen
                Kollisionsangriff
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD 11.1+:   /sbin/skein512
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> skein-512-<length>
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a skein-512-<length>
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - LibreSSL:        -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - PHP:             -
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                org.bouncycastle.crypto.digests.SkeinDigest


    skein-1024, skein-1024-<length>, skein1024
            Algorithmusname:
                Skein-1024
\
            Länge:
                anpassbar (<length> > 0 und <length> % 8 = 0),
                <length> = 1024 Bit, falls <length> nicht angegeben
                wird
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                10/2010
\
            Website:
                http://www.skein-hash.info/
                https://www.schneier.com/academic/skein/
                https://en.wikipedia.org/wiki/Skein_(hash_function)
\
            Kommentar:
                Skein ist eine kryptografische Hashfunktion und einer
                der fünf Finalisten des NIST-Hashfunktions-Wettbewerbs.
                Der Name Skein (engl. für "Garnstrang") bezieht sich
                darauf, wie die Skein-Funktion die Eingabe verflechtet,
                ähnlich einem Garnstrang. Skein wurde von Bruce
                Schneier, Niels Ferguson, Stefan Lucks, Doug Whiting,
                Mihir Bellare, Tadayoshi Kohno, Jon Callas und Jesse
                Walker entwickelt.
                Skein unterstützt interne Zustandsgrößen von 256, 512
                und 1024 Bit sowie beliebige Ausgabegrößen.
                Dies ist die Implementierung von Skein Version 1.3,
                die NIST im Oktober 2010 für die 3. und letzte Runde
                des Wettbewerbs vorgelegt wurde.
\
            gebrochen:
                nein; es ist kein Angriff auf das vollständige
                Skein-1024 bekannt; beachten Sie, dass es deutlich
                weniger öffentlich analysiert wurde als Skein-512,
                das den Hauptbeitrag zum SHA-3-Wettbewerb bildete
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD 11.1+:   /sbin/skein1024
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> skein-1024-<length>
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a skein-1024-<length>
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - LibreSSL:        -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - PHP:             -
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                org.bouncycastle.crypto.digests.SkeinDigest


    streebog256, streebog-256
            Algorithmusname:
                Streebog Hash Function (GOST R 34.11-2012)
\
            Länge:
                256 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                2012
\
            Website:
                https://www.streebog.net
\
            Standards:
                GOST R 34.11-2012
                RFC 6986
\
            Kommentar:
                Streebog ist eine kryptografische Hashfunktion, die
                im russischen nationalen Standard GOST R 34.11-2012
                definiert ist. Sie wurde gemeinsam vom FSB
                (Federalnaja Sluschba Besopasnosti), dem Föderalen
                Sicherheitsdienst der Russischen Föderation,
                entwickelt, um die veraltete, im alten Standard GOST
                R 34.11-94 definierte GOST-Hashfunktion zu ersetzen,
                und als asymmetrische Antwort auf den
                SHA-3-Wettbewerb der US-amerikanischen NIST.
\
            gebrochen:
                nein; der Zweiturbildangriff von 2014 betrifft nur
                Streebog-512 und ist für die 256-Bit-Variante nicht
                besser als generische Angriffe; ein Kollisionsangriff
                auf Streebog ist nicht bekannt; beachten Sie, dass
                die Herkunft der S-Box bis zu ihrer Rekonstruktion im
                Jahr 2016 undokumentiert blieb
                siehe auch https://eprint.iacr.org/2014/675
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD 11.1+:   -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> streebog256
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a streebog256
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - LibreSSL:        openssl dgst -strebog256
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - PHP:             -
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                org.bouncycastle.crypto.digests.GOST3411_2012_256Digest


    streebog512, streebog-512
            Algorithmusname:
                Streebog Hash Function (GOST R 34.11-2012)
\
            Länge:
                512 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                2012
\
            Website:
                https://www.streebog.net
\
            Standards:
                GOST R 34.11-2012
                RFC 6986
\
            Kommentar:
                Streebog ist eine kryptografische Hashfunktion, die
                im russischen nationalen Standard GOST R 34.11-2012
                definiert ist. Sie wurde gemeinsam vom FSB
                (Federalnaja Sluschba Besopasnosti), dem Föderalen
                Sicherheitsdienst der Russischen Föderation,
                entwickelt, um die veraltete, im alten Standard GOST
                R 34.11-94 definierte GOST-Hashfunktion zu ersetzen,
                und als asymmetrische Antwort auf den
                SHA-3-Wettbewerb der US-amerikanischen NIST.
\
            gebrochen:
                teilweise, 2014: die Zweiturbildresistenz des
                vollständigen Streebog-512 ist für lange Nachrichten
                theoretisch gebrochen (2^266 statt 2^512, weit von
                der Durchführbarkeit entfernt), weil der HAIFA-Zähler
                ungünstig verwendet wird; ein Kollisionsangriff auf
                Streebog ist nicht bekannt, und der Angriff gefährdet
                das reine Hashen von Dateien nicht
                siehe auch https://eprint.iacr.org/2014/675
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BusyBox:         -
                - BeOS:            -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD 11.1+:   -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> streebog512
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a streebog512
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - LibreSSL:        openssl dgst -strebog512
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - PHP:             -
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                org.bouncycastle.crypto.digests.GOST3411_2012_512Digest


    sm3
            Algorithmusname:
                SM3
\
            Länge:
                256 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                12/2010
\
            Kommentar:
                SM3 ist eine kryptografische Hashfunktion, die im
                "Chinesischen Nationalen Standard" verwendet wird.
                Sie wurde am 17. Dezember 2010 von der State
                Cryptography Administration veröffentlicht und
                später als GM/T 0004-2012 (herausgegeben am
                21. März 2012) sowie als nationaler Standard
                GB/T 32905-2016 standardisiert.
\
                Verwenden Sie -C linux-tagged oder -F "SM3 (#FILENAME)
                = #DIGEST", um das Ausgabeformat "cksum -a sm3" aus
                den GNU Core Utilities 9.0 zu erhalten.
\
            gebrochen:
                nein; die besten veröffentlichten Urbildangriffe
                erreichen 32 von 64 Schritten (2^254,5),
                Pseudokollisionen 33 von 64 Schritten, das
                vollständige SM3 ist davon nicht betroffen; als
                Merkle-Damgård-Konstruktion erlaubt SM3
                Längenerweiterungsangriffe, verwenden Sie dort, wo
                das zählt, also HMAC
                siehe auch https://eprint.iacr.org/2012/640
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD 11.1+:   -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd (with GNU Core Utilities 9.0):
                                   /usr/bin/cksum -a sm3
                - GNU/Linux (with GNU Core Utilities 9.0):
                                   /usr/bin/cksum -a sm3
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> sm3
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a sm3
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - LibreSSL:        -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana (with GNU Core Utilities 9.0):
                                   /usr/bin/cksum -a sm3
                - OpenSSL:         openssl dgst -sm3
                - PHP:             -
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0


    sum<length>, sum-<length>
            Algorithmusname:
                Sum
\
            Länge:
                8, 16, 24, 32, 40, 48, 56 oder 64 Bit
\
            Typ:
                Prüfsumme
\
            Kommentar:
                klassische Prüfsumme; der Wert wird berechnet, indem
                alle Werte im Eingabedatenstrom modulo 2^<length>
                aufaddiert werden.
                Dieser Algorithmus berücksichtigt nicht die
                Reihenfolge der Bytes im Datenstrom. Und da der
                Algorithmus nur die Werte der Bytes aufaddiert, werden
                alle Null-Bytes ignoriert.
                Die Standardkodierung ist dezimal.
                sum8 wird beispielsweise vom Intel-HEX-Dateiformat
                verwendet.
\
            seit:
                Jacksum 1.3.0; 40, 48 und 56 Bit sind seit Jacksum
                3.0.0 verfügbar; 64 Bit ist seit Jacksum 3.6.0
                verfügbar
\
            Implementierung:
                net.jacksum.algorithms.checksums.Sum*


    sum_bsd, bsd, bsdsum, sumbsd
            Algorithmusname:
                BSD-Prüfsummenalgorithmus
\
            Länge:
                16 Bit
\
            Typ:
                Prüfsumme
\
            Kommentar:
                Das Ausgabeformat entspricht genau dem des nativen
                Programms sum (Größe in 1024-Byte-Blöcken). Die
                Standardkodierung ist dezimal.
                Siehe auch sysv
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Azure Cloud Shell (Common Base Linux 10):
                                   /usr/bin/sum [-r]
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            /bin/sum [-r]
                - BusyBox:         /bin/sum [-r]
                - CentOS:          -
                - eComStation:     C:\ecs\KLIBC\bin\sum [-r]
                - FreeBSD:         /usr/bin/sum
                                   /usr/bin/cksum -o 1
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        /usr/bin/sum [-r]
                - GNU/Hurd (with GNU Core Utilities 9.0):
                                   /usr/bin/cksum -a bsd
                - GNU/Linux:       /usr/bin/sum [-r]
                - GNU/Linux (with GNU Core Utilities 9.0):
                                   /usr/bin/cksum -a bsd
                - Go API:          -
                - Haiku:           /bin/sum [-r]
                - HashGarten:      Algorithm -> sum_bsd
                - HP-UX:           /usr/bin/sum -r
                - IBM AIX:         /usr/bin/sum [-r]
                - Jacksum:         jacksum -a sum_bsd
                - Kali Linux:      /usr/bin/sum [-r]
                - macOS:           /usr/bin/sum
                                   /usr/bin/cksum -o 1
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          /usr/bin/sum -o 1
                                   /usr/bin/sum -a old1
                                   /usr/bin/cksum -o 1
                                   /usr/bin/cksum -a old1
                - NextStep:        /usr/bin/sum
                - OpenIndiana:     /usr/bin/cksum -a bsd|--algorithm=bsd
                                   /usr/gnu/bin/sum [-r]
                - PHP:             -
                - Plan 9:          /bin/sum -r
                - SCO UnixWare:    /bin/sum -r
                - Solaris -10:     /usr/ucb/sum
                - Solaris 11 Express:
                                   /usr/bin/sum -r|--bsd|--method=<bsd|ucb>
                - Tcl:             crc::sum [-bsd]
                - Tru64 Unix:      /usr/bin/sum [-r]
                - Ultrix:          /usr/bin/sum
                - Windows:         -
                - OpenSSL:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 1.0.0, Alias "bsdsum" seit 1.2.0, Alias
                "sumbsd" seit 1.6.0, "sum_bsd" seit 2.0.0)
\
            Implementierung:
                net.jacksum.algorithms.checksums.SumBSD


    sum_minix
            Algorithmusname:
                Minix' sum
\
            Länge:
                16 Bit
\
            Typ:
                Prüfsumme
\
            Kommentar:
                Er ist derselbe wie der bsd-Algorithmus, mit der
                Ausnahme, dass die Größe in 512-Byte-Blöcken statt in
                1024-Byte-Blöcken ausgegeben wird.
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - HashGarten:      Algorithm -> sum_minix
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a sum_minix
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           -
                - Minix:           /usr/bin/sum
                - MS-DOS:          -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - PHP:             -
                - Plan 9:          -
                - Solaris:         -
                - Windows:         -
                - OpenSSL:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                net.jacksum.algorithms.SumBSD_Minix


    sum_plan9, crc32_fddi
            Algorithmusname:
                FDDI CRC / Plan 9 sum
\
            Länge:
                32 Bit
\
            Typ:
                CRC
\
            Kommentar:
                Die Standardkodierung ist dezimal.
                Der Befehl sum auf Plan 9 gibt die CRC hexadezimal
                aus; um die Ausgabe von Plan 9 zu erhalten, geben Sie
                die Option -E hex an.
                Die FDDI-CRC kann nicht vollständig durch das
                Rocksoft-Modell beschrieben werden, da der Algorithmus
                die XOR-verknüpfte Länge in die CRC einbezieht. Ohne
                diese Besonderheit wäre der Code:
                crc:32,04C11DB7,00000000,true,true,00000000
                Mit dem zusätzlichen Längenparameter lässt sich der
                Algorithmus ausdrücken als
                crc:32,04C11DB7,00000000,true,true,00000000,true,CC55CC55
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - HashGarten:      Algorithm -> crc_fddi
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a crc_fddi
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - PHP:             -
                - Plan 9:          /bin/sum
                - Solaris 11 Express:
                                   /usr/bin/sum --method=fddi
                - Windows:         -
                - OpenSSL:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                crc:32,04C11DB7,00000000,true,true,00000000,true,CC55CC55


    sum_sysv, sysv, sysvsum, sumsysv
            Algorithmusname:
               UNIX-System-V-Prüfsummenalgorithmus
\
            Länge:
                16 Bit
\
            Typ:
                Prüfsumme
\
            Kommentar:
                Das Ausgabeformat entspricht genau dem des nativen
                Programms sum (Größe in 512-Byte-Blöcken), siehe auch
                bsd.
                Die Standardkodierung ist dezimal.
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Azure Cloud Shell (Common Base Linux 10):
                                   /usr/bin/sum -s|--sysv
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            /bin/sum -s
                - BusyBox:         /bin/sum -s
                - CentOS:          -
                - eComStation:     C:\ecs\KLIBC\bin\sum -s|--sysv
                - FreeBSD:         /usr/bin/cksum -o 2
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        /usr/bin/sum -s
                - GNU/Hurd (with GNU Core Utilities 9.0):
                                   /usr/bin/cksum -a sysv
                - GNU/Linux:       /usr/bin/sum -s
                - GNU/Linux (with GNU Core Utilities 9.0):
                                   /usr/bin/cksum -a sysv
                - Go API:          -
                - Haiku:           /bin/sum -s
                - HashGarten:      Algorithm -> sum_sysv
                - HP-UX:           /usr/bin/sum
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a sum_sysv
                - Kali Linux:      /usr/bin/sum -s
                - macOS:           /usr/bin/cksum -o 2
                - Minix 3.2.1+:    /usr/bin/sum -a old2
                                   /usr/bin/sum -o 2
                                   /usr/bin/cksum -a old2
                                   /usr/bin/cksum -o 2
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          /usr/bin/cksum -o 2
                                   /usr/bin/sum -o 2
                                   /usr/bin/cksum -a old2
                                   /usr/bin/sum -a old2
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     /usr/bin/cksum -a sysv|--algorithm=sysv
                                   /usr/gnu/bin/sum -s|--sysv
                - OpenSSL:         -
                - PHP:             -
                - Plan 9:          /bin/sum -5
                - SCO UnixWare:    /bin/sum
                - Solaris -10:     /usr/bin/sum
                - Solaris 11 Express:
                                   /usr/bin/sum -s|--sysv|
                                   --method=<att|sys5|s5|default>
                - Tcl:             crc::sum -sysv
                - Tru64 Unix:      /usr/bin/sum -o
                - Windows:         -
                - OpenSSL:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 1.2.0, Alias "sumsysv" seit 1.6.0,
                Alias "sum_sysv" seit 2.0.0
\
            Implementierung:
                net.jacksum.algorithms.checksums.SumSysV


    tiger128, tiger-128
            Algorithmusname:
                Tiger 128
\
            Länge:
                128 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                1996
\
            Kommentar:
                Der Hashwert sind die ersten 128 Bit des Ergebnisses
                von Tiger-192.
                Die Standardkodierung ist hexadezimal.
\
            gebrochen:
                nein, aber es gelten dieselben Vorbehalte wie bei
                tiger, und die Kürzung auf 128 Bit senkt die
                generische Kollisionsresistenz zusätzlich auf 2^64,
                was heute nicht mehr ausreicht; die Kürzung selbst
                ist keine Schwäche
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD 5.3+:    -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> tiger128
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a tiger128
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - PHP:             hash("tiger128,3", $input);
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 1.6.0
\
            Implementierung:
                gnu.crypto.hash.Tiger160 (by jonelo)


    tiger-128-4-php, tiger_128_4_php
            Algorithmusname:
                PHPs Variante von Tiger mit 32 Runden, genannt
                tiger128,4
\
            Länge:
                128 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                2005
\
            Kommentar:
                PHPs tiger128,4 erweitert das Standard-Tiger-128 von
                24 (3*8) auf 32 (4*8) Runden. Siehe auch
                https://bit.ly/3BoVyo0
                Tatsächlich sind die Hashwerte die ersten 128 Bit des
                Ergebnisses von tiger-192-4-php.
                Die Standardkodierung ist hexadezimal.
\
            gebrochen:
                nein, aber es gelten dieselben Vorbehalte wie bei
                tiger-192-4-php, und die Kürzung auf 128 Bit senkt
                die generische Kollisionsresistenz zusätzlich auf
                2^64, was heute nicht mehr ausreicht; die Kürzung
                selbst ist keine Schwäche
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> tiger128-4-php
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a tiger128-4-php
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - PHP 5.1+:        hash("tiger128,4", $input);
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.6.0
\
            Implementierung:
                kleine Modifikation an Bouncy Castles TigerDigest


    tiger160, tiger-160
            Algorithmusname:
                Tiger 160
\
            Länge:
                160 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                1996
\
            Kommentar:
                Der Hashwert sind die ersten 160 Bit des Ergebnisses
                von Tiger-192.
                Die Standardkodierung ist hexadezimal.
\
            gebrochen:
                nein, aber es gelten dieselben Vorbehalte wie bei
                tiger, und die Kürzung auf 160 Bit senkt die
                generische Kollisionsresistenz zusätzlich auf 2^80,
                was heute nicht mehr ausreicht; die Kürzung selbst
                ist keine Schwäche
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> tiger160
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a tiger160
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - PHP:             hash("tiger160,3", $input);
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 1.6.0
\
            Implementierung:
                gnu.crypto.hash.Tiger160 (by jonelo)


    tiger-160-4-php, tiger_160_4_php
            Algorithmusname:
                PHPs Variante von Tiger mit 32 Runden, genannt
                tiger160,4
\
            Länge:
                160 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                2005
\
            Kommentar:
                PHPs tiger160,4 erweitert das Standard-Tiger-160 von
                24 (3*8) auf 32 (4*8) Runden. Siehe auch
                https://bit.ly/3BoVyo0
                Tatsächlich sind die Hashwerte die ersten 160 Bit des
                Ergebnisses von tiger-192-4-php.
                Die Standardkodierung ist hexadezimal.
\
            gebrochen:
                nein, aber es gelten dieselben Vorbehalte wie bei
                tiger-192-4-php, und die Kürzung auf 160 Bit senkt
                die generische Kollisionsresistenz zusätzlich auf
                2^80, was heute nicht mehr ausreicht; die Kürzung
                selbst ist keine Schwäche
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> tiger160-4-php
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a tiger160-4-php
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - PHP 5.1+:        hash("tiger160,4", $input);
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.6.0
\
            Implementierung:
                kleine Modifikation an Bouncy Castles TigerDigest


    tiger, tiger192, tiger-192
            Algorithmusname:
                Tiger
\
            Länge:
                192 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                1996
\
            Kommentar:
                Entwickelt von Ross Anderson und Eli Biham, 1995.
                Die Standardkodierung ist hexadezimal.
\
                Beachten Sie, dass PHP 5.3 und früher einen Fehler in
                der tiger192,3-Implementierung hatte (Bug #60221
                Tiger hash output byte order), der zu einer
                nicht-Big-Endian-Darstellung führte. PHP 5.4 hat das
                behoben.
                Siehe auch https://bugs.php.net/bug.php?id=60221 und
                https://www.php.net/ChangeLog-5.php#PHP_5_4
\
            gebrochen:
                nein, aber 2007: der beste Kollisionsangriff erreicht
                19 von 24 Runden (2^62), und eine
                Pseudo-Fastkollision für die vollständige Funktion
                benötigt etwa 2^47 (Mendel und Rijmen); ein
                Kollisionsangriff auf das vollständige Tiger ist
                nicht bekannt, doch der Sicherheitsspielraum ist
                geschrumpft, und die Ausgabe von 192 Bit begrenzt die
                generische Kollisionsresistenz auf 2^96
                siehe auch https://www.iacr.org/archive/asiacrypt2007/48330539/48330539.pdf
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> tiger
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a tiger
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - PHP 5.4+:        hash("tiger192,3", $input);
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 1.4.0
\
            Implementierung:
                gnu.crypto.hash.Tiger


    tiger-192-4-php, tiger_192_4_php
            Algorithmusname:
                PHPs Variante von Tiger mit 32 Runden, genannt
                tiger192,4
\
            Länge:
                192 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                2005
\
            Kommentar:
                Tiger wurde 1995 von Ross Anderson und Eli Biham
                entwickelt.
                Die Standardkodierung ist hexadezimal.
                PHPs tiger192,4 erweitert das Standard-Tiger von 24
                (3*8) auf 32 (4*8) Runden. Siehe auch
                https://bit.ly/3BoVyo0
\
            gebrochen:
                nein, aber diese Variante erweitert Tiger von 24 auf
                32 Runden und ist daher mindestens so stark wie
                Tiger: der beste Kollisionsangriff auf Tiger erreicht
                19 Runden, hier also einen noch kleineren Anteil; die
                Ausgabe von 192 Bit begrenzt die generische
                Kollisionsresistenz auf 2^96; siehe auch tiger
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - CentOS:          -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> tiger-192-4-php
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a tiger-192-4-php
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         -
                - PHP 5.1+:        hash("tiger192,4", $input);
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                Jacksum 3.6.0
\
            Implementierung:
                kleine Modifikation an Bouncy Castles TigerDigest


    tiger2
            Algorithmusname:
                Tiger2
\
            Länge:
                192 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                2005
\
            Kommentar:
                Tiger2 ist eine Variante von Tiger derselben Autoren
                Ross Anderson und Eli Biham, die sich von Tiger nur
                im Füllbyte unterscheidet. Sie wurde nie als Papier
                veröffentlicht; ihre offiziellen Testvektoren sind
                von 2005.
                Die Standardkodierung ist hexadezimal.
\
            gebrochen:
                nein, aber Tiger2 unterscheidet sich von Tiger nur im
                Füllbyte, sein kryptanalytischer Stand entspricht
                daher dem von Tiger: kein Kollisionsangriff auf die
                vollständige Funktion, doch der beste Angriff
                erreicht 19 von 24 Runden, und die Ausgabe von 192
                Bit begrenzt die generische Kollisionsresistenz auf
                2^96; siehe auch tiger
\
            seit:
                Jacksum 1.6.0
\
            Implementierung:
                gnu.crypto.hash.Tiger2 (by jonelo)


    tth, tree:tiger, tree:tiger192, tree:tiger-192
            Algorithmusname:
                Tiger Tree Hash (basierend auf einem Hashbaum/
                Merkle-Baum)
\
            Länge:
                192 Bit
\
            veröffentlicht:
                Der Merkle-Baum wurde 1979 veröffentlicht, Tiger 1996.
\
            Typ:
                Hashbaum
\
            Kommentar:
                Tiger ist der zugrunde liegende Algorithmus für den
                Hashbaum.
                Der Hashbaum wurde 1979 von Ralph Merkle erfunden.
                Ein Hashbaum ist ein Baum aus Hashwerten, dessen
                Blätter Hashwerte von Datenblöcken sind.
                Der Tiger Tree Hash verwendet einen binären Hashbaum
                (zwei Kindknoten unter jedem Knoten) mit einer
                Datenblockgröße von 1024 Byte.
                Tiger Tree Hashes werden in P2P-Filesharing-
                Protokollen und in Filesharing-Anwendungen verwendet.
                Die Standardkodierung ist base32_nopad.
\
            gebrochen:
                nein, wie bei tiger: der Merkle-Baum-Modus führt
                keine eigene Schwäche ein, die Sicherheit hängt
                vollständig vom zugrunde liegenden Tiger ab, für das
                kein Kollisionsangriff auf die vollständige Funktion
                bekannt ist, dessen Ausgabe von 192 Bit die
                generische Kollisionsresistenz aber auf 2^96
                begrenzt; siehe auch tiger
\
            seit:
                Jacksum 1.7.0
\
            Implementierung:
                net.jacksum.algorithms.wrappers.MDTigerTree


    tth2, tree:tiger2
            Algorithmusname:
                Tiger Tree Hash 2 (basierend auf einem Hashbaum/
                Merkle-Baum)
\
            Länge:
                192 Bit
\
            veröffentlicht:
                Der Merkle-Baum wurde 1979 veröffentlicht, Tiger2
                2005.
\
            Typ:
                Hashbaum
\
            Kommentar:
                Tiger2 ist der zugrunde liegende Algorithmus für den
                Hashbaum.
                Der Hashbaum wurde 1979 von Ralph Merkle erfunden.
                Ein Hashbaum ist ein Baum aus Hashwerten, dessen
                Blätter Hashwerte von Datenblöcken sind.
                Der Tiger Tree Hash verwendet einen binären Hashbaum
                (zwei Kindknoten unter jedem Knoten) mit einer
                Datenblockgröße von 1024 Byte.
                Baum-Hashes werden in P2P-Filesharing-Protokollen und
                -Anwendungen verwendet.
                Die Standardkodierung ist base32_nopad.
\
            gebrochen:
                nein, wie bei tiger2: der Merkle-Baum-Modus führt
                keine eigene Schwäche ein, die Sicherheit hängt
                vollständig vom zugrunde liegenden Tiger2 ab, für das
                kein Kollisionsangriff auf die vollständige Funktion
                bekannt ist, dessen Ausgabe von 192 Bit die
                generische Kollisionsresistenz aber auf 2^96
                begrenzt; siehe auch tiger2
\
            seit:
                Jacksum 1.7.0
\
            Implementierung:
                net.jacksum.algorithms.wrappers.MDTigerTree


    vsh, vsh-1024
            Algorithmusname:
                VSH (Very Smooth Hash)
\
            Länge:
                1024 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                11/2005
\
            Website:
                http://www.nist.gov/hash-function (archiviert)
                http://www.csrc.nist.gov/pki/HashWorkshop/2005/Nov1_Presentations/LENSTRA_vsh.pdf (archiviert)
\
            Kommentar:
                Als Reaktion auf die im Februar 2005 bekannt gegebene
                SHA-1-Schwachstelle veranstaltete NIST vom 31. Okt.
                bis 1. Nov. 2005 einen Cryptographic Hash Workshop, um
                öffentliches Feedback zu seiner Politik und seinen
                Standards für kryptografische Hashfunktionen
                einzuholen.
                VSH wurde am 1. Nov. 2005 von Wissenschaftlern der
                Macquarie University, Sydney, und der Bell
                Laboratories (Lucent Technologies) auf diesem ersten
                NIST-Hash-Workshop vorgestellt.
                NIST veranstaltete auch einen zweiten Workshop.
                NIST wählte jedoch keinen Algorithmus sofort aus,
                sondern veranstaltete von 2007 bis 2012 einen
                öffentlichen Wettbewerb (SHA-3-Wettbewerb), um einen
                Nachfolger für SHA-1 und die SHA-2-Familie zu finden.
\
            gebrochen:
                teilweise, 2006: die Urbildresistenz ist gebrochen,
                und VSH-Werte haben unerwünschte multiplikative
                Eigenschaften, sodass sich zusammenhängende Hashwerte
                beliebig konstruieren lassen (Saarinen); die
                Kollisionsresistenz ist beweisbar auf ein
                Faktorisierungsproblem zurückführbar und ein
                Kollisionsangriff ist nicht bekannt, doch VSH darf
                nicht als Allzweck-Hashfunktion verwendet werden
                siehe auch https://eprint.iacr.org/2006/103.pdf
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                de.flexiprovider.core.md.VSH


    whirlpool0, whirlpool-0
            Algorithmusname:
                Whirlpool-0
\
            Länge:
                512 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                2000
\
            Kommentar:
                Die Whirlpool-Hashfunktion von Paulo S.L.M. Barreto
                und Vincent Rijmen, 2000. Dies ist die ursprüngliche
                Spezifikation von Whirlpool aus dem Jahr 2000.
                Die Standardkodierung ist hexadezimal.
\
            gebrochen:
                nein, aber überholt: es ist kein Angriff
                veröffentlicht, der sich gegen Whirlpool-0 selbst
                richtet, doch seine S-Box wurde 2001 ersetzt und die
                Diffusionsmatrix 2003 korrigiert, weil ein Fehler in
                ihr das geschätzte Sicherheitsniveau unter das
                Potenzial des Entwurfs senkte; verwenden Sie
                stattdessen whirlpool (die endgültige Fassung von
                2003)
\
            seit:
                Jacksum 1.6.0
\
            Implementierung:
                gnu.crypto.hash.Whirlpool (by jonelo)


    whirlpool1, whirlpool-1, whirlpool-t
            Algorithmusname:
                Whirlpool-1
\
            Länge:
                512 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                2001
\
            Kommentar:
                Die Whirlpool-Hashfunktion von Paulo S.L.M. Barreto
                und Vincent Rijmen, 2001. Dies ist die erste
                Überarbeitung der Whirlpool-Spezifikation von 2001
                mit verbessertem S-Box-Design:
                "We propose renaming the original algorithm
                Whirlpool-0 and using the term Whirlpool for the
                final, modified version that uses the improved S-box
                design."
                Seit März 2007 nennen die Whirlpool-Autoren diese
                Whirlpool-Überarbeitung "Whirlpool-T".
                Die Standardkodierung ist hexadezimal.
\
            gebrochen:
                nein, aber überholt: es ist kein Angriff
                veröffentlicht, der sich gegen Whirlpool-1 selbst
                richtet, doch es enthält noch den Fehler in der
                Diffusionsmatrix, der erst in der endgültigen Fassung
                von 2003 korrigiert wurde und der das geschätzte
                Sicherheitsniveau unter das Potenzial des Entwurfs
                senkte; verwenden Sie stattdessen whirlpool
\
            seit:
                Jacksum 1.2.0
\
            Implementierung:
                gnu.crypto.hash.Whirlpool


    whirlpool, whirlpool2, whirlpool-2
            Algorithmusname:
                Whirlpool
\
            Länge:
                512 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                2003
\
            Kommentar:
                Die Whirlpool-Hashfunktion von Paulo S.L.M. Barreto
                und Vincent Rijmen. Dies ist die zweite Überarbeitung
                der Whirlpool-Spezifikation von 2003 mit verbesserter
                Diffusionsmatrix:
                "Recently [March 11, 2003], Shirai and Shibutani
                discovered a flaw in the Whirlpool diffusion matrix
                that made its branch number suboptimal. Although this
                flaw per se does not seem to introduce an effective
                vulnerability, the present document replaces that
                matrix [May 24, 2003]"
                Diese Whirlpool-Überarbeitung wurde von der
                International Organization for Standardization (ISO)
                im Standard ISO/IEC 10118-3:2004 übernommen.
                Die Standardkodierung ist hexadezimal.
\
            gebrochen:
                nein, aber 2009/2010: Rebound-Angriffe liefern
                Kollisionen für 4,5 von 10 Runden (2^120),
                Semi-Free-Start-Kollisionen für 5,5 Runden und einen
                Unterscheider für die vollständige
                Kompressionsfunktion (2^188); das vollständige
                Whirlpool hat keinen Kollisions- oder Urbildangriff
                siehe auch https://eprint.iacr.org/2010/198
\
            Kompatibilität:
                - 7z:              -
                - 7zFM:            -
                - Angstrom:        -
                - BeOS:            -
                - BusyBox:         -
                - DragonFly BSD:   -
                - FreeBSD:         -
                - FreeDOS:         -
                - GNU/Hurd:        -
                - GNU/Linux:       -
                - Go API:          -
                - gpg:             -
                - HashGarten:      Algorithm -> whirlpool2
                - HP-UX:           -
                - IBM AIX:         -
                - Jacksum:         jacksum -a whirlpool2
                - Java API:        -
                - Kali Linux:      -
                - LibreSSL:        openssl dgst -whirlpool
                - macOS:           -
                - Minix:           -
                - MS-DOS:          -
                - NetBSD:          -
                - NextStep:        -
                - OpenIndiana:     -
                - OpenSSL:         openssl dgst -whirlpool
                - PHP:             hash("whirlpool", $input);
                - Plan 9:          -
                - PowerShell:      -
                - Python:          -
                - Solaris:         -
                - Windows:         -
                - Wolfram:         -
\
            seit:
                 Jacksum 1.6.0
\
            Implementierung:
                 gnu.crypto.hash.Whirlpool (by jonelo)


    xoodyak
            Algorithmusname:
                Xoodyak
\
            Länge:
                256 Bit
\
            Typ:
                kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                05/2021
\
            Website:
                https://keccak.team/xoodyak.html
\
            Kommentar:
                Xoodyak ist ein vielseitiges kryptografisches Schema,
                das für Hashing, Verschlüsselung, MAC-Berechnung und
                authentifizierte Verschlüsselung verwendet werden
                kann. Jacksum unterstützt den Hashing-Teil von
                Xoodyak.
\
                Xoodyak war einer der 10 Finalisten des NIST
                Lightweight Cryptography Wettbewerbs (2019-2023).
\
                Xoodyak wurde von Joan Daemen, Seth Hoffert, Michaël
                Peeters, Gilles Van Assche, Ronny Van Keer und Silvia
                Mella entwickelt.
\
            gebrochen:
                nein; es ist kein Angriff auf das vollständige
                Xoodyak bekannt, der schneller wäre als generische
                Angriffe; Xoodyak war Finalist im NIST-Wettbewerb für
                leichtgewichtige Kryptografie (2019-2023), wurde aber
                nicht ausgewählt; als Schwammkonstruktion ist es
                immun gegen Längenerweiterungsangriffe
\
            seit:
                Jacksum 3.6.0
\
            Implementierung:
                org.bouncycastle.crypto.digests.XoodyakDigest


    xor8, xor-8
            Algorithmusname:
                Exclusive-OR
\
            Länge:
                8 Bit
\
            Typ:
                Prüfsumme
\
            Kommentar:
                Der Wert wird berechnet, indem alle Werte im
                Eingabedatenstrom XOR-verknüpft werden. Dieser
                Algorithmus kümmert sich nicht um die Anordnung der
                Bytes in einer Datei. Die Standardkodierung ist
                dezimal.
\
            seit:
                Jacksum 1.3.0
\
            Implementierung:
                net.jacksum.algorithms.checksums.Xor8


    xxhash32, xxh32
            Algorithmusname:
                xxHash32 (XXH32)
\
            Länge:
                32 Bit
\
            Typ:
                nicht-kryptografische Hashfunktion
\
            veröffentlicht:
                2012
\
            Website:
                https://xxhash.com/
\
            Kommentar:
                Die Standardausgabe entspricht der des
                Open-Source-Programms xxhsum: hexadezimale Prüfsumme
                in Kleinbuchstaben, Big-Endian, ohne
                Nachrichtenlänge.
\
            Kompatibilität:
                - xxhsum:          xxhsum -H0
                                   xxhsum -H32
\
            seit:
                Jacksum 3.0.0
\
            Implementierung:
                org.apache.commons.codec.digest.XXHash32

#ALGORITHMS-END
OUTPUT FORMAT
\
    Das Standard-Ausgabeformat von Jacksum:
\
            Geben Sie weder ein vordefiniertes Format (Option
            -C/--style) noch ein benutzerdefiniertes Format (Option
            -F) an, wird das folgende Standardformat verwendet. Es
            handelt sich dabei um ein sehr flexibles Format, das auf
            dem BSD-Reversed-Mode-Format basiert (es verwendet kein
            Zeichen zur Unterscheidung zwischen Binär- und
            Textmodus), aber es erlaubt Ihnen, optional Dateigröße
            und Zeitstempel einzubeziehen und das von den
            GNU-Coreutils vorgeschlagene Dateinamen-Escaping zu
            kennzeichnen/aktivieren, um genau eine Zeile pro Datei
            auf der Standardausgabe sicherzustellen - selbst wenn der
            Dateiname unter Unix und GNU/Linux problematische Zeichen
            wie Zeilenumbrüche oder Wagenrückläufe enthält.
\
            [escchar]checksum<sep>[filesize<sep>][timestamp<sep>]<filename>
\
            escchar   optional. Das Escape-Zeichen kann nur ein
                      Backslash sein. Das Vorhandensein des Backslashs
                      zeigt an, ob für die Zeile Dateinamen-Escaping
                      erforderlich ist oder nicht. Sie können
                      GNU-Escaping mit der Option
                      --gnu-filename-escaping aktivieren.
\
            checksum  ist eine Prüfsumme, CRC oder ein Hashwert, oder
                      sogar eine Verkettung mehrerer verschiedener
                      Hashwerte, wenn Sie mehrere Algorithmen
                      auswählen; standardmäßig hängt die
                      Kodierung/Darstellung des Hashwerts (oder der
                      verketteten Hashwerte) von der Option -a ab, Sie
                      können die Kodierung aber explizit über -E, -g,
                      -G, -x und -X angeben.
\
            <sep>     ist die Trennzeichenkette; sie kann mit -s
                      geändert werden, andernfalls hängt sie von der
                      -a-Einstellung ab.
\
            filesize  optional. Es ist die Größe (in Byte oder
                      Blöcken) einer Datei; die tatsächliche
                      Darstellung der Größe hängt von der
                      -a-Einstellung ab, oft ist es eine normale
                      Dezimaldarstellung. Die Dateigröße wird von
                      keiner kryptografischen Hashfunktion
                      geschrieben, kann aber durch die Option
                      --filesize erzwungen werden.
\
            timestamp optional. Es ist der Zeitstempel einer Datei;
                      Zeitstempel können mit der Option -t angefordert
                      und konfiguriert werden.
\
            filename  ist der Name einer Datei. Pfade können mit der
                      Option --no-path weggelassen, mit der Option
                      --path-absolute absolut gemacht und mit der
                      Option --path-relative-to relativ zu einem
                      anderen Pfad gemacht werden. Außerdem kann das
                      Pfadtrennzeichen mit -P angegeben werden, und
                      problematische Zeichen in Dateinamen können mit
                      --gnu-filename-escaping escapt werden.
                      Gibt es überhaupt keinen Dateinamen, zum
                      Beispiel wenn mit der Option -q eine Sequenz
                      gehasht wird, werden weder der Dateiname noch
                      das Trennzeichen davor geschrieben, damit die
                      Zeile nicht mit einem Trennzeichen endet.
\
\
    Benutzerdefiniertes Ausgabeformat:
\
        Die Ausgabe kann nicht nur im Standardformat erfolgen, es
        stehen auch mehrere bekannte vordefinierte Formatsätze zur
        Verfügung, um Ein- und Ausgabekompatibilität mit anderen
        Hashing-Werkzeugen zu wahren.
        Siehe auch die Option --style.
\
        Ein hochgradig anpassbares benutzerdefiniertes Format wird
        ebenfalls unterstützt.
        Siehe auch die Option --format.


EXIT STATUS
    Wenn sich Jacksum beendet, spiegelt der Exit-Code Folgendes wider:
\
    0  - alles ist OK
    1  - es gab mindestens eine Abweichung während des
         Verifizierungsprozesses, oder die Suche einer exakten Hilfe
         (--exact -h <word>) war nicht erfolgreich
    >1 - im Falle eines Parameter-, .jacksum- oder E/A-Fehlers


EXAMPLES
\
    Hashes aus der Standardeingabe (stdin) berechnen:
\
        > echo -n "Hello World" | jacksum -V summary -
        Berechnet einen SHA3-256-Hash (Standard) aus dem
        Standardeingabestrom (stdin). Das Aktivieren der Option
        `--verbose summary` bzw. `-V summary` ist in manchen Fällen
        sinnvoll, da dadurch angezeigt wird, wie viele Bytes
        tatsächlich gelesen wurden.
        Hinweis: Der echo-Befehl kann sich je nach
        Plattform/Umgebung völlig unterschiedlich verhalten! Ein
        plattformunabhängigerer Weg ist die Verwendung der -q-Option.
\
        > printf "Hello World\r\n" | jacksum -
        Gibt den SHA3-256 (Standard) der Eingabe "Hello World\r\n"
        zurück.
        printf ist ein Shell-Builtin in GNU/Linux-Shells wie bash und
        zsh. Ein plattformunabhängigerer Weg ist die Verwendung der
        -q-Option.
\
        > jacksum -a md5 -
        Berechnet den MD5-Hash aus einer im Terminal eingegebenen
        Eingabe.        
        Drücken Sie Strg+Z unter GNU/Linux und macOS, und Strg+D
        unter Windows, um die Eingabe zu beenden.
\
        > cat fat.iso | jacksum -
        gibt den SHA3-256 (Standard) der Binärdatei namens fat.iso
        unter GNU/Linux und macOS aus. Verwenden Sie unter Microsoft
        Windows type anstelle von cat.
\
\
    Hashes von der Kommandozeile berechnen:
\
        > jacksum -q txt:"The quick brown fox jumps over the lazy dog"
        berechnet den sha3-256-Hash (Standard) aus der angegebenen
        Zeichenkette.
\
        > jacksum -a crc32 -q 'txt:Hello World!'
        berechnet eine 32-Bit-CRC des Textes "Hello World!". In
        GNU/Linux-Shells wie bash müssen Sie Zeichen in einfache
        statt doppelte Anführungszeichen einschließen, um den
        wörtlichen Wert jedes Zeichens innerhalb der Anführungszeichen
        zu erhalten. Unter Windows können Sie doppelte
        Anführungszeichen verwenden.
\
        > jacksum -q txtf:"Hallo Welt\r\n"
        Gibt den SHA3-256 (Standard) der Eingabe "Hallo Welt\r\n"
        zurück, interpretiert als UTF-8-Zeichenkette und unter
        Verwendung von Escape-Sequenzen.
\
        > jacksum -a crc32 -q 48656C6C6F20576F726C6421
        berechnet eine 32-Bit-CRC der Hex-Sequenz
        48656C6C6F20576F726C6421, die eigentlich die Zeichenkette
        "Hello World!" (ohne die Anführungszeichen) darstellt
\
        > jacksum -a crc64 -q txt:
        berechnet eine 64-Bit-CRC einer leeren Zeichenkette (das
        Ergebnis ist dasselbe, wie wenn Sie die 64-Bit-CRC einer
        Datei mit einer Dateigröße von 0 Byte berechnen)
\
        > jacksum -V summary -q txtf:abc\n -F "#ALGONAME(#SEQUENCE) = #HASH" -x
        berechnet den sha3-256 (Standard) von 4 Eingabe-Bytes. Da Sie
        #SEQUENCE und -V summary angegeben haben, sehen Sie nicht nur
        die Eingabe als Hex, sondern auch die Anzahl der gelesenen
        Bytes.
\
\
    Hashes aus Dateien im Dateisystem berechnen:
\
        > jacksum -a crc32 -x *.txt
        berechnet eine 32-Bit-CRC aller Textdateien im aktuellen
        Ordner. Die Prüfsumme wird im Hexadezimalformat ausgegeben
        (-x).
\
        > jacksum -a crc32 -t default .
        es werden nicht nur CRCs ausgegeben, sondern auch Zeitstempel
        (-t) aller Dateien im aktuellen Ordner (.)
\
        > jacksum -a crc:16,1021,FFFF,false,false,0 .
        es wurde eine CRC mit angepassten Parametern verwendet: 16
        Bit, Polynom 1021 (hex, ohne führendes Bit), Anfangswert
        FFFF (hex), weder Eingabe noch Ausgabe gespiegelt, kein XOR.
\
        > jacksum -a haval_256_5 .
        berechnet mit dem haval-Algorithmus (haval_256_5) einen
        256-Bit-Hash mit 5 Runden für alle Dateien im aktuellen
        Ordner (.)
\
        > jacksum -a cksum /mnt/share
        berechnet mit dem Standard-Unix-Algorithmus cksum eine
        32-Bit-CRC aller Dateien in /mnt/share und dessen
        Unterordnern
\
        > jacksum -A -a md5 -V summary bigfile.iso
        Unter anderem wird auch die verstrichene Zeit (-V summary)
        zurückgegeben, die zur Berechnung des MD5-Hash der Datei
        bigfile.iso unter Verwendung der alternativen
        MD5-Implementierung (-A) benötigt wurde.
\
\
    Hashes aus Dateilisten berechnen:
\
        > jacksum --file-list filelist.txt
        liest für jeden Dateinamen in filelist.txt die Datei und
        berechnet die Hashes.
\
        > jacksum --file-list filelist.txt *.mp3 *.info myfolder
        liest für jeden Dateinamen in filelist.txt, für alle *.mp3-
        und *.info-Dateien sowie für alle Dateien unter myfolder die
        Dateien und berechnet die Hashes.
\
        > chcp 65001 & echo "a filename that contains unicode chars" |
          jacksum --utf8 --file-list - --file-list-format ssv
        In der Windows-cmd wird die Codepage auf UTF-8 umgestellt,
        und ein Dateiname, der Unicode-Zeichen enthält, wird über
        eine Pipe an Jacksum übergeben (--file-list -). Das
        Dateilisten-Format wurde als ssv angegeben, was für space
        separated values (durch Leerzeichen getrennte Werte) steht.
        --utf8 wurde gesetzt, um die Dateinamen aus der Pipe im
        UTF-8-Modus zu lesen.
\
\
    Hashlisten für spätere Verifizierung erstellen:
\
        > jacksum -o hashes.list /data
        berechnet den Message-Digest SHA3-256 (Standard) aller
        Dateien in /data und dessen Unterordnern und speichert die
        Ausgabe in hashes.list; die Pfadinformation wird absolut
        gespeichert, da Ihr Pfad mit / begann.
\
        > jacksum -o hashes.list data
        berechnet den Message-Digest SHA3-256 (Standard) aller
        Dateien in data und dessen Unterordnern und speichert die
        Ausgabe in hashes.list; die Pfadinformation wird relativ
        gespeichert, da Ihr Pfad nicht mit / begann.
\
        > jacksum -a blake3+ -o hashes.list data
        berechnet den Message-Digest Blake3 aller Dateien in data
        und dessen Unterordnern und speichert die Ausgabe in
        hashes.list. Da das + verwendet wurde, werden auch
        Dateigrößen in hashes.list gespeichert.
\
        > jacksum -a blake3+ -E base64 -t iso8601 -o hashes.list data
        berechnet den Message-Digest Blake3 aller Dateien in data
        und dessen Unterordnern und speichert die Ausgabe in
        hashes.list. Die Hashes werden im Base64-Format gespeichert.
        Da das + verwendet wurde, werden auch Dateigrößen in
        hashes.list gespeichert, und da -t iso8601 verwendet wurde,
        werden auch Zeitstempel in hashes.list gespeichert.
\
        > jacksum -a sm3 -E base64 -o hashes.txt -C linux *.txt
        berechnet die SM3-Hashes in Base64-Kodierung für alle
        txt-Dateien unter Verwendung des linux-Kompatibilitäts-
        Ausgabeformats.        
\
\
    Hashes prüfen/verifizieren:
\
        > jacksum -a sha256 -E hex -e
          5fdebc435ded46ae99136ca875afc6f05bde217be7dd018e1841924f71db46b5
          ubuntu-20.04.3-desktop-amd64.iso
        prüft die Ubuntu-ISO im aktuellen Arbeitsverzeichnis mit
        einem erwarteten SHA256-Message-Digest in hexadezimaler
        Darstellung.
\
        > echo "5fdebc435ded46ae99136ca875afc6f05bde217be7dd018e1841924f71db46b5 *ubuntu-20.04.3-desktop-amd64.iso"
          | jacksum -a sha256 -C linux --check-file -
        prüft den SHA256-Message-Digest für die Ubuntu-ISO unter
        GNU/Linux
\
        > echo 5fdebc435ded46ae99136ca875afc6f05bde217be7dd018e1841924f71db46b5 *ubuntu-20.04.3-desktop-amd64.iso|
          jacksum -a sha256 -C linux --check-file -
        prüft den SHA256-Message-Digest für die Ubuntu-ISO unter
        Microsoft Windows.
        Beachten Sie, dass Sie die Anführungszeichen und Leerzeichen
        entfernen müssen, da der echo-Befehl diese Zeichen sonst an
        die Pipe weitergibt.
\
        > jacksum -a blake3+ -E base64 -t iso8601 -c hashes.list
        verifiziert alle in einer Datei namens hashes.list
        gespeicherten Prüfsummen. Sie müssen -a blake3+ und -E hex
        angeben, da Blake3 der Algorithmus und hex die Kodierung
        war, die bei der Erzeugung von hashes.list verwendet wurde.
\
        > jacksum -a blake3+ -E base64 -t iso8601 -c hashes.list data
        wie oben, aber der Ordner data wird zusätzlich nach neuen
        Dateien durchsucht.
\
        > jacksum -C bsd -a sha3-256 -c bsd-hashes.list .
        prüft die Integrität der sha3-256-Hashes für alle in
        hashes.list gespeicherten Dateinamen und findet außerdem
        alle neuen Dateien, die irgendwo im Verzeichnisbaum
        unterhalb des aktuellen Arbeitsverzeichnisses gespeichert
        sind.
\
        > jacksum -c my.hashes -a sha3-256 -E hex --list --list-filter bad
          --verbose nosummary
        listet nur Dateinamen für fehlerhafte Dateien (failed oder
        missing) auf.
\
\
    Die Ausgabe anpassen:
\
        > jacksum -C bsd -a sha3-256 .
        berechnet die SHA3-256-Hashes für alle Dateien im aktuellen
        Verzeichnis rekursiv im BSD-Stil-Format.
\
        > jacksum -a md5+sha1 -F "MD5-SHA1(#FILENAME)= #HASH{hex}" file
        erzeugt dieselbe Ausgabe wie `openssl dgst -md5-sha1 file`
\
        > jacksum -a ed2k -F
          "ed2k://|file|#FILENAME{name}|#FILESIZE|#HASH{hex}|/" .
        erzeugt ed2k-Links
\
        > jacksum -a tth+ed2k+sha1+md5 -F
          "magnet:?xl=#FILESIZE&dn=#FILENAME{name}
          &xt=urn:tree:tiger:#HASH{tth,base32}
          &xt=urn:ed2k:#HASH{ed2k,hex}
          &xt=urn:bitprint:#HASH{sha1,base32}.#HASH{tth,base32}
          &xt=urn:sha1:#HASH{sha1,base32}
          &xt=urn:md5:#HASH{md5,hex}" -
        erzeugt Magnet-Links
\
        > jacksum -a sumsysv -E dec -t unixtime -F
            "1 i #FILENAME{name} #FILESIZE #CHECKSUM #TIMESTAMP"
            install/*
        gibt passende Einträge aus, die mit der Syntax einer
        Solaris-10+-pkgmap-Datei kompatibel sind - das ist
        beispielsweise nützlich, wenn Sie einen Solaris-Patch
        patchen möchten.
\
\
    Dateien mit demselben Hash finden (alle Duplikate der Datei finden):
\
        > jacksum -a md5 -E hex -F #FILENAME -e 9666f5e2632d05b806e782d7d50855e8 .
        findet alle Dateien unterhalb des aktuellen
        Arbeitsverzeichnisses, die den angegebenen hexadezimal
        kodierten MD5-Hash erzeugen. Es werden nur die Dateinamen
        dieser Dateien ausgegeben.
\
\
    Den Algorithmus finden, der einen bestimmten Hash erzeugt:
\
        > jacksum -a unknown:16 -q hex:050000 -E hex -e d893
        Findet alle Algorithmen mit einer Digest-Länge von 16 Bit,
        die für die Hex-Eingabe 050000 die Hex-Ausgabe d893 erzeugen
        können. Das obige Beispiel liefert 20 mögliche Algorithmen,
        von denen jeder dieselbe Prüfsumme zurückgibt. Testen Sie
        mit weiteren Eingabe-/Ausgabesequenzen, um den richtigen
        Algorithmus zu finden.
\
\
    Das Ausgabeformat anpassen:
\
        > jacksum -a sha256 -P / -F "<a href=\"#FILENAME\">#HASH</a><br>" mp4s
        gibt die SHA256-Hashes für alle Dateien im Ordner mp4s als
        Hyperlinks aus, mit dem Schrägstrich als Pfadtrennzeichen,
        auch unter Windows, wo das Pfadtrennzeichen normalerweise
        der Backslash wäre.
\
        > jacksum -a sumsysv -E dec -t unixtime
            -F "1 i #FILENAME{name} #FILESIZE #CHECKSUM #TIMESTAMP" install/*
        gibt passende Einträge aus, die mit der Syntax der
        pkgmap-Datei von Solaris 10 kompatibel sind (nützlich, wenn
        Sie einen Solaris-Patch patchen möchten)
\
        > jacksum -a sha1 -s "\t" -t "EEE, MMM d, yyyy 'at' h:mm a" .
        berechnet einen 160-Bit-SHA-1-Message-Digest aller Dateien
        im aktuellen Ordner. Die Trennzeichenkette (-s) ist auf das
        Tabulatorzeichen ("\t") gesetzt. Zeitstempel von Dateien
        werden in einem benutzerdefinierten Format (-t) ausgegeben.
\
        > jacksum -a md5 -f -F "#FINGERPRINT #FILESIZE #FILENAME" *
        berechnet den Message-Digest MD5 aller Dateien im aktuellen
        Verzeichnis. Das Ausgabeformat ist angepasst, es gibt auch
        die Dateigröße aus.
\
        > jacksum -a crc32 -X -f -F "#FILENAME #CHECKSUM" -o list.sfv *
        gibt CRC-32-Werte im Simple-File-Verificator-(SFV)-Format aus
\
        > jacksum --style sfv -f -o list.sfv *
        gibt CRC-32-Werte im Simple-File-Verificator-(SFV)-Format aus
\
        > jacksum -a ed2k -f -F
        "ed2k://|file|#FILENAME|#FILESIZE|#FINGERPRINT|" *
        berechnet den edonkey-Hash aller Dateien im aktuellen
        Verzeichnis mit einem angepassten Ausgabeformat
\
        > jacksum -a ed2k -f -P / -F "<a href=#QUOTEed2k://|file
        |#FILENAME|#FILESIZE|#FINGERPRINT|#QUOTE>#FILENAME</a>" .
        berechnet den edonkey-Hash aller Dateien im aktuellen
        Verzeichnis und dessen Unterordnern mit einem angepassten
        Ausgabeformat (HTML)
\
        > jacksum -a tree:tiger -F "urn:#ALGONAME:#FINGERPRINT" -q hex:
        berechnet den Wurzel-Hash des Tiger Tree Hash (eine weit
        verbreitete Form des Merkle-Baums). Der zugrunde liegende
        Tiger-Algorithmus wird mit einer leeren Eingabe verwendet.
\
\
    Arbeiten mit mehreren Algorithmen:
        > jacksum -a sha1+crc32 .
        berechnet den sha1-Hash und die crc32 als verkettete
        Prüfsumme
\
        > jacksum -a sha1+crc32 -F "sha1=#CHECKSUM{0} crc32=#CHECKSUM{1} #FILENAME" .
        berechnet den sha1-Hash und die crc32, getrennt ausgegeben
\
        > jacksum -a all -F "#ALGONAME{i} (#FILENAME) = #CHECKSUM{i}" .
        berechnet alle unterstützten Algorithmen für alle Dateien in
        einem angepassten Format
\
        > jacksum -a all -q txt: -F "#ALGONAME{i}"
        gibt nur alle unterstützten Algorithmus-IDs zurück; eleganter
        ist es allerdings, `jacksum -a all --list` einzugeben
\
        > jacksum -a all:224 -q txt: -F "#ALGONAME{i}"
        gibt nur alle unterstützten Algorithmus-IDs mit einer
        Bitlänge von 224 zurück; eleganter ist es allerdings,
        `jacksum -a all:224 --list` einzugeben
\
        > jacksum -a crc32+md5+sha1 -F
          "#SEPARATOR#ALGONAME{i}(#FILENAME):hex=#DIGEST{i,hex}
           #SEPARATOR#ALGONAME{i}(#FILENAME):HEX=#DIGEST{i,hex-uppercase}
           #SEPARATOR#ALGONAME{i}(#FILENAME):base64=#DIGEST{i,base64}"
           -s "\n" -r .
        berechnet für alle Dateien, einschließlich aller
        Unterverzeichnisse, die crc32-, md5- und sha1-Hashes und
        gibt für jeden dieser Algorithmen den Digest hex-, Hex-
        (Großbuchstaben) und base64-kodiert aus
\
        > jacksum -a sha3-512+blake2b -q txtf:"Hello World\x0a" -s \n -F
          "#ALGONAME{0} (#SEQUENCE)[hex] = #DIGEST{0,hex}#SEPARATOR
          #ALGONAME{1} (#SEQUENCE)[bb] = #DIGEST{1,bb}"
        Gibt den SHA3-512-Digest hexadezimal und den blake2b-Digest
        im BubbleBabble-Format für die mit -q angegebene Eingabe
        zurück.
\
        > cat template.txt
        INPUT:
            hex:     #SEQUENCE{hex}
            base32:  #SEQUENCE{base32}
            base64:  #SEQUENCE{base64}
        OUTPUT of #ALGONAME{i}:
            hex:     #CHECKSUM{i,base16}
            base32:  #CHECKSUM{i,base32}
            base64:  #CHECKSUM{i,base64}
        > jacksum -a blake2b+sha3-512 -q txtf:123456789\x0a -E hex -g 1 -F \
          "$(cat template.txt)"
        Mithilfe einer in einer einfachen Textdatei gespeicherten
        Vorlage werden nicht nur die Eingabe "123456789\x0a", sondern
        auch die Hashes für beide Algorithmen blake2s und sha3-512
        als hex, base32 und base64 kodiert.
\
        > jacksum -s \n -a sha1+sha1+sha3-256 -F
          "#ALGONAME{0}/hex: #CHECKSUM{0,hex} #FILENAME{name}#SEPARATOR
          #ALGONAME{1}/base32: #CHECKSUM{1,base32} #FILENAME{name}#SEPARATOR
          #ALGONAME{2}/base64: #CHECKSUM{2,base64} #FILENAME{name}#SEPARATOR"
          *.txt
        Sie möchten unterschiedliche Kodierungen, wie hex und base32
        für SHA-1, und base64 für SHA3-256?
        Jede Textdatei wird nur einmal gelesen, und auch die
        sha1-Engine läuft für jede Datei nur einmal.
\
\
    Informationen sammeln
\
        Informationen zu einem Algorithmus erhalten:
\
        > jacksum -h blake2b
        gibt den BLAKE2b-Abschnitt aus der Hilfedatei aus,
        einschließlich einer Kompatibilitätsliste.
\
        > jacksum -a blake2b --info
        gibt Implementierungsdetails zum BLAKE2b-Algorithmus aus,
        wie Hashlänge in Bit und Byte, Blockgröße (falls zutreffend),
        relativer Geschwindigkeitsrang und ob eine alternative
        Implementierung verfügbar ist.
\
        > jacksum -a crc64_xz --info
        gibt Implementierungsdetails zur CRC64_xz aus. Da es sich um
        eine CRC handelt, werden auch alle CRC-Parameter ausgegeben,
        einschließlich des Polynoms in mehreren Darstellungen
        (mathematisch, normal, gespiegelt und Koopman) sowie des
        reziproken Polynoms, das eine ähnliche
        Fehlererkennungsstärke besitzt.
\
\
        Informationen zu mehreren Algorithmen erhalten:
\
        > jacksum -h algorithms
        gibt den gesamten Abschnitt ALGORITHMS der Hilfedatei aus.
\
        > jacksum -a all --list
        gibt eine Liste aller unterstützten Algorithmus-IDs aus, die
        an -a übergeben werden können.
\
        > jacksum -a all --list --verbose summary
        gibt eine Liste aller unterstützten Algorithmus-IDs sowie
        die Anzahl der Algorithmen aus.
\
        > jacksum -a all:skein --list
        gibt eine Liste aller unterstützten Algorithmus-IDs aus, die
        skein in ihrem Namen enthalten.
\
        > jacksum -a all:128 --list
        gibt eine Liste aller unterstützten Algorithmus-IDs aus, die
        eine Digest-Länge von 128 Bit erzeugen.
\
        > jacksum -a all:8 --list --info
        gibt eine Liste aller unterstützten Algorithmus-IDs aus, die
        eine Digest-Länge von 8 Bit erzeugen, und gibt für jede
        Algorithmus-ID zusätzliche Informationen aus.
\
\
        Informationen zu Stildefinitionen erhalten:
\
        > jacksum --style bsd --info
        alle Eigenschaften der Kompatibilitätsdefinition für bsd
        werden ausgegeben.
\
\
        Informationen zum Programm erhalten:
\
        > jacksum -v
        > jacksum --version
        gibt die Version von Jacksum zurück
\
        > jacksum -h
        > jacksum --help
        gibt die gesamte Manpage aus
\
        > jacksum --info
        gibt die Version von Jacksum, die primären IDs aller
        unterstützten Algorithmen und deren Beschreibungen, die
        Anzahl der unterstützten Algorithmen, die unterstützten
        Zeichensätze, die Anzahl der unterstützten Zeichensätze,
        Systemeigenschaften, für die Anwendung verfügbare
        Prozessoren und vieles mehr zurück.
        Nützlich für Support-Anfragen.
\
\
        Rechtliche Informationen erhalten:
\
        > jacksum --license
        gibt den gesamten Lizenztext aus.
\
        > jacksum --copyright
        gibt die Copyright- und Lizenzinformationen für alle Teile
        der Software aus, die Jacksum lizenziert.
\
\
    Arbeiten mit der Hilfe
\
        Die gesamte Hilfe ausgeben
\
        > jacksum -h
        gibt die gesamte Hilfe aus
\
        > jacksum -h | more
        gibt die gesamte Hilfe seitenweise aus ("less" funktioniert
        auch unter macOS und Linux-Varianten gut, aber der Befehl
        "more" funktioniert auch unter Windows)
\
\
        Ganze Hilfeabschnitte ausgeben
\
        > jacksum -h synopsis
        > jacksum -h syn
        gibt den gesamten Abschnitt SYNOPSIS aus
\
        > jacksum -h exit
        > jacksum -h exi
        gibt den gesamten Abschnitt EXIT STATUS aus
\
        > jacksum -h options
        > jacksum -h opt
        gibt den gesamten Abschnitt OPTIONS aus
\
        > jacksum -h "operating modes"
        gibt den gesamten Abschnitt OPERATING MODES aus
\
        > jacksum -h "option "
        gibt beide Abschnitte OPTION TYPES und OPTION SUPPORT aus,
        da sie mit "option " beginnen
\
        > jacksum -h examples
        > jacksum -h exa
        gibt den gesamten Abschnitt EXAMPLES aus
\
        > jacksum -h ex
        gibt beide Abschnitte EXIT STATUS und EXAMPLES aus, da beide
        mit "ex" beginnen
\
\
        Informationen zu Algorithmen ausgeben
\
        > jacksum -h whirlpool
        gibt Informationen zu allen Algorithmen aus, die mit
        whirlpool beginnen
\
\
        Informationen zu Optionen erhalten
\
        > jacksum -h -h
        gibt die Hilfe zur Option -h aus
\
        > jacksum -h --path
        gibt Informationen zu allen verfügbaren Optionen aus, die
        mit --path beginnen
\
        > jacksum -h -
        gibt alle Optionen aus (da jede Option mit einem Minuszeichen
        beginnt)
\
        > jacksum --exact -h -
        gibt ausschließlich Informationen zur Option "-" aus
\
        > jacksum --exact -h --
        gibt ausschließlich Informationen zur Option "--" aus
\
        > jacksum --exact -h --path
        gibt nichts aus, da es keine Option gibt, die exakt "--path" heißt


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    Copyright (c) 2001-2026 Dipl.-Inf. (FH) Johann N. Loefflmann
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    dass es Ihnen von Nutzen sein wird, aber OHNE IRGENDEINE
    GARANTIE, sogar ohne die implizite Garantie der MARKTREIFE oder
    der VERWENDBARKEIT FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK. Details finden
    Sie in der GNU General Public License.
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    Sie sollten eine Kopie der GNU General Public License zusammen
    mit diesem Programm erhalten haben. Falls nicht, siehe
    <https://www.gnu.org/licenses/>.


SEE ALSO
    Homepage:              <https://jacksum.net>
    Quellcode-Repository:  <https://github.com/jonelo/jacksum>
    Jacksum-Wiki:          <https://github.com/jonelo/jacksum/wiki>
